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KT Unhealthy Gaming: or dark patterns that keep you hooked

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Gelöschte Mitglieder 688

Gast
Angestoßen durch diese TrueAchievements #MyYearOnXbox Tafeln (bzw. Thread) und meine - laut Tafel angezeigten - angesammelten 1250 Spielstunden dieses Jahr, war ich tatsächlich doch etwas überrascht über die Menge an Spielstunden die ich dieses Jahr in virtuellen Welten verbracht habe. Käme damit runtergebrochen auf den Tag immerhin auf knapp 3,5 Spielstunden/Tag. Das find ich ehrlich gesagt schon etwas viel.


Dachte eigentlich ich würde weit drunter liegen, weil ich eigentlich regelmäßig und oft für Wochen gar nicht zum Zocken komme oder generell Bock auf zocken hatte, auch wenn ich im Schnitt im Monat schon 2-3 kleinere bis mittelgroße Spiele durchspiele, bzw. auch mal ein größeres unterbringe. Zocke dann aber meistens eher lange am Stück und manchmal auch das ganze WE durch, wechselnt mit langen (regelmäßig auch mal Wochen langen) Pausen. Versuche gerade bissel für mich selbst einzuordnen inwiefern sich das "noch" in einem gesundem Spielverhalten oder "schon" in einem ungesundem Spielverhalten bewegt. Ich dachte mir dann "warum nicht zum Austausch ein Thread dazu?" ... aber halt allgemein zum Thema negatives und ungesundes Spielverhalten bzw. Designs (z.Bsp: Dark Pattern) die solche Verhalten auch noch fördern und bestärken.



Daher die Frage an euch:

Auf wie viele Spielstunden kommt ihr so in der Woche (bzw. dieses Jahr)?

Zockt ihr gelegentlich etwas intensiv (über mehrere Stu am Stück, zbsp am Wochenende)?

Wie schätzt ihr euren Videospielkonsum ein?


Bzw. generell zur Anfälligkeit von negativen Spieldesigns und was es mit euch macht: Game design: dark patterns that keep you hooked (Beispiele)


Completionist
- Der Drang möglichst alles was das Spiel einem vor die Füße wirft mit zunehmen (das Gefühl, dass es manchmal mehr in Arbeit als in Spaß ausartet)?

FOMO
- Spiel XYZ nahe zum Release spielen um "mitreden zu können" oder bei MP Loot/GaaS Spielen den early-grind mitmachen um mithalten zu können?

Daily Quest / Season Pass
- Das Spielen nach zeitlicher Vorgabe, um XYZ freizuschalten.

Achievements/Trophy
- ein Spiel ausschließlich wegen der Erfolge oder für eine Zeit lang nach Vorgabe wegen eines Erfolgs spielen (bzw. länger wegen der Erfolge spielen)?

Social obligation
- Ein Spiel nur wegen der gemeinsamen Freunde/Bekannten/Gruppe zu spielen um ihn/sie nicht hängen zu lassen?
- Bzw. viel Zeit oder auch Geld in einem GaaS/MMO wegen der sozialen Verpflichtung versenken?

Have to Compete
- Der Drang immer bessere Leistung und Besser als die anderen zu sein (noch ein Match, das krieg ich besser hin)

Der lähmende Backlog (bzw. Die Fülle an Auswahl)
-
Muss erst XYZ Spielen bevor ich was neues Anfange (dann Spiel ich halt erstmal nichts)

GotY have to play dis
- Sich ein Spiel oder Genre reinzuziehen, weil andere es abfeiern (man selbst es eigentlich nicht so mag)?



Gibt es diese oder andere Spieldesign Entscheidungen die bei euch ein eher negatives Spielverhalten hervorrufen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich spiele immer recht viel, über 1.000 Stunden in dem Jahr.
Meist so 2-3 Stunden am Abend, am Wochenende auch mal längere Sessions.
Spiele sehr wenig SinglePlayer, das meiste ist Multiplayer mit Freunden in der Party.
Alleine macht mir das meistens nicht mehr so viel Spaß, so in Gesellschaft ist das für mich lustiger.

Und alles was du oben beschrieben hast geht komplett an mir vorbei.
Ich hab kein Fomo, ich muss nicht alles komplettieren, ich gucke nicht nach daily quest und nutze auch keine spezielle Waffe wenn man das machen müsste.

Ich spiele so wie ich spielen will, ich nehme Achievements gerne mit wenn sie mit meiner Spielweise übereinstimmen.
Manche Sachen fördern meinen Ehrgeiz die zu holen, dann strenge ich mich ab und an auch mal dafür an wenn mir die Grundaufgabe reizvoll erscheint.

Ansonsten halt wie gesagt - das was man mitnehmen kann hole ich gerne, der Rest ist mir egal.
 
Ich spiele immer recht viel, über 1.000 Stunden in dem Jahr.
Meist so 2-3 Stunden am Abend, am Wochenende auch mal längere Sessions.
Spiele sehr wenig SinglePlayer, das meiste ist Multiplayer mit Freunden in der Party.
Alleine macht mir das meistens nicht mehr so viel Spaß, so in Gesellschaft ist das für mich lustiger.

Und alles was du oben beschrieben hast geht komplett an mir vorbei.
Ich hab kein Fomo, ich muss nicht alles komplettieren, ich gucke nicht nach daily quest und nutze auch keine spezielle Waffe wenn man das machen müsste.

Ich spiele so wie ich spielen will, ich nehme Achievements gerne mit wenn sie mit meiner Spielweise übereinstimmen.
Manche Sachen fördern meinen Ehrgeiz die zu holen, dann strenge ich mich ab und an auch mal dafür an wenn mir die Grundaufgabe reizvoll erscheint.

Ansonsten halt wie gesagt - das was man mitnehmen kann hole ich gerne, der Rest ist mir egal.


Bis auf meine Spielzeit (empfinde die 1000+ Stu im Jahr schon für etwas viel), habe ich an meinem Verhalten auch nichts auszusetzen.
Bissel stören tu ich mich hingegen schon an meinem Drang Spiele auch gerne möglichst zu komplettieren (zumindest bei Openworlds die Karte mal von einigen noch offenen Quests zu befreien) und muss mich je nach Spiel da auch mal etwas bremsen. Manche Spiele (#Ubisoft) übertreiben es halt auch maßlos mit ihren Inhalten. Hin und wieder setze ich mir auch mal in den Kopf meinem Backlog mal bissel aufzuräumen (oft habe ich dazu aber keinen bock) und dann Spiele ich für Wochen einfach nix, weil ich mir sage "solltest erstmal XYZ Spielen" ... am Ende erwische ich mich aber dann doch dabei irgendwas aktuelles ausm GamePass vorzuschieben. :D

Manchmal Hänge ich aber auch mal an einem SP Spiel fest, wills irgendwie noch beenden (aber gerade keine Lust auf das Spiel) und kann einfach nichts neues Anfangen.

Mit MP/GaaS/Daily Quest/FoMo hab ich aber kein problem... zocke generell wenig Multiplayer Spiele bzw. will mir irgendwas beweisen oder mithalten/mitreden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hm, interessanter Thread.

Als Jugendlicher war ich wirklich krankhaft den Videospielen verfallen und habe dadurch auch viel einbüßen müssen. Bin damals richtig in der Schule abgerutscht. World Of Warcraft, Counterstrike, Halo. Tausende Stunden drin versenkt, teilweise mehr als 12 Stunden am Tag. Viele Online gespielt darunter viel Kompetitiv. Selbst Freunde, die selber viel gespielt haben, sagten damals, man würde mich nur mit der Brechstange vom Rechner wegbekommen.

Aktuell sind es wohl 30-35 Stunden in zwei Wochen.

Neben Schichtdienst, Ehefrau und neuerdings auch Tochter zockt man eher nach Gelegenheit und Tagesform, was auch okay ist. Außerdem ist man natürlich nicht mehr so leicht zu begeistern wie ein Jugendlicher. Einen Pile of Shame oder Backlog verweigere ich ganz bewusst und es ist mir auch egal, wenn ich was verpasse.

Ich würde einen gesunden Konsum so definieren: Der Alltag darf darunter nicht leiden und man sollte soziale Kontakte und die damit einhergehende Verantwortung nicht links liegen lassen. Ein Hobby sollte, selbst wenn es leidenschaftlich betrieben wird, auch ein Hobby bleiben.

Bin ganz froh, dass ich es geschafft habe eine tolle Familie zu haben und mich finanziell in der oberen Mittelschicht aufhalten darf. Das Potenzial war damals definitiv da, ein einsamer Mann zu werden, welcher mit Mitte 40 immernoch der Sucht verfallen ist und nur für den Konsum der Games lebt und dazu nicht viel Bildung und Ausbildung genossen hat.

So sehr ich dieses Medium liebe, das hätte mich wohl unendlich unglücklich gemacht.

Edit: Von den oben genannten Verhaltensweisen würde wohl am ehesten "Have to Compete" auf mein jugendliches Ich zutreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde mich in den Archetypen da oben eigentlich auch nicht wieder, vielleicht ein wenig Achievements/Trophy, solange es Spaß macht und auch etwas Social obligation, aber auch da nur solange ich wenigstens im Durchschnitt der Games/Abende Spaß habe. Aber idR mache ich nur etwas, wenn ich darauf auch Lust habe. Für Anderes ist mir die Zeit zu schade. Da kann es auch mal vorkommen, daß ich tage- oder wochenlang die Box nicht anschalte.
Meine durchschnittlich 2h pro Tag kommen auch nur durch ruhigere Games zustande, in denen ich das Game auch mal laufen lassen kann und wo ich nebenbei Podcasts höre. Ich meine, wie komme ich sonst auf >360h LS :D
 
Schön wenn das Thema etwas anklang findet.
Dachte mir halt dass man auch mal etwas offener über die negativen Effekte, welches dieses Hobby definitiv zu Hauf haben kann, sprechen und sich austauschen sollte.

Ist ja an sich, so rein oberflächlich betrachtet, eigentlich eher ein meist harmloses und schönes Hobby.
Kann aber auch, je nach Anfälligkeit oder äußeren Umständen schnell zu einer virtuellen Flucht bzw. einer echten Sucht werden.


Habe auch mal, wenn mich ein Spiel am Wochenende wirklich absolut in den Bahngezogen hat, vernachlässig mir etwas anständiges zu kochen.
Da wurde dann halt einfach mal ne Pizza bestellt oder irgendwas schnell TK-mäßiges warm gemacht. Kam schon mal vor.
Meist komme ich aber bei stressigen äußeren Einflüssen/Begebenheiten erst gar nicht zum zocken.

Ein Spiel wie The Witcher 3 will von mir die volle Aufmerksamkeit, da lohnt es sich oft gar nicht erst die Konsole am Abend für 1 oder 2 Stunden anzuwerfen. Bzw. bin ich dann eh zu gestresst von den Dingen die erst noch erledigt werden müssen, und nehme mir für solche Spiele erst die Zeit, wenn kaum bzw. nichts mehr privates ansteht. Aber dann kann es schonmal recht intensiv werden mit dem zocken. Ticke da wohl eher so "ganz oder gar nicht". Was sich dann wohl auch etwas mit dem Drang "etwas auch möglichst zu komplettieren" vermischt.

Bin auch jemand, der eigentlich wirklich ungern Spiele nebeneinander parallel zocken kann. Da wird dann für die Zeit auch erstmal nichts neues angefangen bis ich mit diesem einen Spiel durch bin. Kommt dann natürlich auch mal zu längeren Zockerpausen, weil ich vom besagtem Spiel erstmal ne Pause brauche. Psychologisch macht der Backlog auch etwas mit mir. Werfe hin und wieder eins der Spiele aus dem Backlog dazwischen und meine das jetzt durchspielen "zu müssen" (auch wenn ich gerade vllt auf was anderes bock habe). Die Lust kommt dann oft schon, aber ist halt irgendwie schon ein gewisses "einarbeiten" (weniger das Kopf aus und einfach spaß am zocken haben).

Hab auch gelegentlich Phasen, da darf mich ein Spiel nicht zu sehr fordern (da machen mich Herausforderungen und das scheitern fertig) und Spiele dann oft einfach auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad. Sind dann oft Phasen wo ich generell schlecht mit stressigen Situationen umgehen kann (neige oft dazu). Daher auch nie ein Soul's Game gespielt, bzw. mache meist einen großen Bogen um "stressige" Horror Games.


Finde das Thema aktuell gerade irgendwie interessant und beobachte/reflektiere mein Konsum und Spielverhalten jetzt mal ein wenig intensiver.
 
Interessantes Thema. Von solchen dark pattern höre ich zum ersten Mal. Und tatsächlich treffen manche davon auf mich zu. Mitunter sogar ziemlich ausgeprägt.
Leider weiß ich meine Spielzeit nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mehr zocke wie ich denke.

Zu den einzelnen Punkten wo ich mich wieder erkennen kann.

Completionist
- Der Drang möglichst alles was das Spiel einem vor die Füße wirft mit zunehmen (das Gefühl, dass es manchmal mehr in Arbeit als in Spaß ausartet)?

Check! Es ist zwar nicht grundsätzlich so, aber eine Tendenz ist auf jeden Fall vorhanden. Es kommt ein wenig aufs Spiel und die Art der "Aufgaben" an. Wenn mir das Spiel sehr gefällt, ist der Reiz auch groß möglichst viel rauszuholen.


Daily Quest / Season Pass
- Das Spielen nach zeitlicher Vorgabe, um XYZ freizuschalten.

Definitiv mein größtes "Problem". Da sehe ich mich zu 100%. Bei meinen drei großen Favoriten Rocket League, Fortnite und Call Of Duty kann ich erst beruhigt sein, wenn Tages / Wochen Aufgaben erledigt sind und der Season Pass am Ende einer Season auch wirklich zu 100% abgehakt ist. Das geht sogar soweit, dass ich zB zu Ende einer Season regelrecht unruhig werde wenn da noch was offen ist. Da ist der Zwang tatsächlich voll ausgeprägt.


Have to Compete
- Der Drang immer bessere Leistung und Besser als die anderen zu sein (noch ein Match, das krieg ich besser hin)

Check. Wie schon erwähnt liegt mein Fokus auf Rocket League, Fortnite und Call Of Duty und gerade bei Rocket League kann ich schon sehr emotional werden und könnte nicht aufhören, wenn ich nur verliere und nicht eine bestimmte Anzahl an Siegen habe. Wie oft denke ich mir "mit so einer Niederlage kann ich nicht gehen, ich hör erst nach dem nächsten Sieg auf".
 
Completionist
Jop, ist bei mir stark ausgeprägt. Ganz schlimm wenn mir ein Haufen Nebenquests auf der Karte angezeigt werden.
Das Problem ist das ich die praktisch nicht Ignorieren kann, selbst wenn ich das ausblende, da ich ja weis das die trotzdem da sind :O_o:
Das führt dann bei mir dazu das ich Spiele nicht weiter spiele, da mir das zu viel wird, ich das aber trotzdem irgendwie nicht ignorieren kann.
Deswegen fasse ich auch keine Spiele mehr mit der "Ubisoft Formel" an.

FOMO
Nein, ich kaufe das meiste Mittlerweile im Sale, im Gamepass oder so.

Daily Quest / Season Pass
Nervt mich total, gehört für mich mit zu den Hauptgründen warum ich fast kein MP mehr zocke.

Achievements/Trophy
Nope, lässt mich komplett kalt, stört mich aber auch nicht.

Social obligation
Das kenne ich sehr gut. Ich spiele heute zwar nur noch wenig online, aber als ich das noch viel gemacht hatte war bei mir auch recht normal.
Zumal ich auch gerne MMOs gespielt habe wo das doch recht stark Ausgeprägt ist. Vor allem bei EVE Online war das einer weile bei mir wirklich stark Ausgeprägt.

Have to Compete
Früher, ja. Jetzt mit dem Älter werden verliert das aber immer mehr an Bedeutung/Wichtigkeit, nicht nur auf Spiele bezogen. Der drang sich mit anderen zu messen wird bei mir einfach immer weniger.

Der lähmende Backlog (bzw. Die Fülle an Auswahl)
Nö, ich spiele immer recht spontan worauf ich grade lust habe. So kanns auch mal sein das ich ein Spiel 2-3 Jahre lang immer wieder mal weiter Spiele und auch einige nie durch Spiele. Das stört mich aber nicht solange ich beim zocken spass habe.

GotY have to play dis

Auch hier wieder. Früher kam das vor. Heute aber nicht mehr, ich weis was ich mag und was nicht. Früher hätte ich mir z.B. ein God of War gekauft weil ja irgendwas dran sein muss weil ja gefühlt "alle" das feiern. Das hat mir auch einige Fehlkäufe eingebracht. Aber irgendwann habe ich dann doch mal gelernt dass das nichts bringt (hat aber etwas gedauert :ugly: ).
 
Interessantes Thema. Von solchen dark pattern höre ich zum ersten Mal.

Die Oben genannten Beispiele gehören allerdings nicht alle zu diesen "Dark Patterns".
Dark Patterns beschreiben ja eher implementierte Design Entscheidungen (seitens des Entwicklers) welches vom Konsumenten ein gewisses Verhalten hervorrufen sollen. Daily Quest / Season Pass gehören aber wohl definitiv dazu, sollen den Konsument zum vermehrten und vor allem wiederkehrendem spielen bewegen. Also Muster und Spieldesigns die beim Nutzer ein gewisses Verhalten hervorrufen sollen.

Have to Compete und Completionist habe ich mal als persönliche "Macken" reingenommen die aber durch Game-Design auch missbraucht werden können um den Spieler (der darauf anspring) möglichst lange und oft an der Stange zu halten.

Edit: und ich hab nur grob einige solcher Methoden/Verhalten genannt, wenn ihr an euch oder an spielen noch andere Muster erkennt gerne teilen. Finde das Thema gerade einfach super spannend.
 
Die einzige wirklich störende Macke die mir bei mir selbst auffällt ist das ich keine Nebenmissionen etc nicht liegenlassen kann. Das führt manchmal dazu das ich ein Spiel bei der Hälfte Abbreche da die Freude daran komplett weg ist (aktuell bei Dying Light 2 der Fall).

Bei den restlichen Punkten bin ich eigentlich schmerzbefreit, Trophäen/Erfolge nehm ich gerne mit ich habe aber auch mit meiner Switch viel Freude und da gibt's keine.

Multiplayer Spiel ich nur Pvp bei DARK Souls Gekauft wird zu 90 Prozent nur im Sales (ich habe aber auch weniger Geld als die meisten hier da ist man automatisch sparsam)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf mich trifft nichts davon zu. Ich spiele, weil ich Spaß daran habe. Und das, seit ich als Kind auf dieses Medium gestoßen bin. Täglich und mehrere Stunden. Ohne Ausnahme. Wenn ein Spiel es nicht mehr schafft mich zu begeistern, dann weil ein anderes meine Aufmerksamkeit erregt. Die Mainquest spiele ich immer durch. Nebenmissionen können manchmal liegen bleiben. Kommt darauf an. Erfolge verfolge ich gar nicht. Die ploppen auf und gut ist. Einen "Pile of Shame" besitze ich nicht. Höchstens einen kleinen, überschaubaren Backlog. Spiele die ich mir zulege, spiele ich auch.

Was ich aber mache - ich spiele immer auf dem höchsten SG und lasse mir Zeit. Viel Zeit. In einem Spiel renne ich nur, wenn ich fliehen muss oder es die Spielmechanik erfordert. Ansonsten lese ich alles und schaue mir auch alles an. Tauche komplett in die Spielewelt ab. Ubisoft sagt man ja oft nach, dass es die Welt mit Sammelitems vollstopft. Dafür liebe ich die Games von Ubisoft. Viele rennen im Spiel, wie von der Tarantel gestochen auf direktem Weg (am besten auf der Karte markiert) zum Gegenstand, sacken es ein und gut ist. Am besten noch auf Youtube gucken, wo es sich befindet, wenn man es nicht gleich findet.

Nein. Ich genieße die Spiele. Ihre Geschichte. Ich wertschätze das Produkt und lasse es auf mich wirken. Ich gehe langsam vor und gebe mir die Grafik. Und wenn etwas nicht direkt zu finden ist, dann kommt der beste Part: entdecken. In Spiele von Ubisoft investiere ich zwischen 300 - 500 Stunden. Oder anders ausgedrückt, ein maximal zwei Spiele von Ubisoft im Jahr.

Selten, dass ich überhaupt ein Spiel in unter 80 Stunden durchspiele. 100 sind eher die Regel. Selbst bei kurzweiligen Spielen oder Arcades komme ich auf durchschnittlich 20 Stunden. Vom Multiplayer oder Rennspiele will ich gar nicht erst anfangen. Elite Dangerous knapp 5000 Stunden und Diablo sag ich besser nicht. Vierstellig sind u.a. auch Apex Legends, Quake Champions, Halo Infinite, Anno 1800, Civ VI, XCOM 2, Assetto Corsa Competizione, Dirt Rally 2.0 und noch viele mehr. Für den, der sich fragt: Forza hängt mir zum Hals raus. Insgesamt liege ich im Schnitt jährlich bei 2500 Spielstunden. Oft deutlich mehr, aber ich habe seit ein paar Jahren auch die Zeit dafür und gehe voll in Videospiele auf. LOL unhealthy gaming.

Ich schaue aber auch kein Youtube oder allgemein Fernsehen. Keine Serien oder Filme. Das ist mir alles zu passiv. Auch in Foren oder soziale Netzwerke treibe ich mich wenn überhaupt, nur noch für wenige Minuten rum. Trailer zu Spiele die mich interessieren schaue ich nicht. Überhaupt informiere ich mich nicht mehr zu spielen. Ich gehe den Release-Kalender einmal die Woche auf SteamDB durch und schaue, was mein Interesse weckt und packe es auf die Wunschliste. Und jetzt bin ich wieder spielen. Witcher 3 ist der Knaller mit dem Next-Gen-Upgrade. Zum Glück läuft bei mir alles, wie es soll.

Aber vielleicht noch: macht euch nicht so einen Kopf. Dark patterns. Hooked. Spielt einfach und habt Spaß, anstatt euer Hobby auseinander zu analysieren.
 
LOL unhealthy gaming.
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Gibt kein unhealthy gaming, macht euch nicht verrückt. :D Real life ist unhealthy, für Körper und Geist und vor allem meine Nerven. Nichts macht mir soviel Spaß und erfüllt mich so sehr wie zocken also wieso sollte ich mich zwingen soziale Kontakte zu pflegen wenn mich das zu Tode langweilt. Hab mich schon von kleinauf am liebsten mit mir selbst beschäftigt, Bücher & Comics, Modellbau, Briefmarken, Lego, Videospiele, mir war alleine nie langweilig. Nicht jeder Mensch ist kompatibel zu der heutigen Gesellschaft aber zum Glück kann man auch als Eigenbrötler seinen Weg finden.
 
Ich habe früher recht viele der Zuordnungen mitgemacht, wenn auch nicht gleichzeitig. Inzwischen geht es mir nur noch um Spaß. Wenn mir etwas keinen Spaß mehr macht, dann lasse ich es, weil ich meinen Durchhaltewillen nicht in einem Videospiel beweisen muss. Ich breche inzwischen öfters Games ab, aber ohne das ich dafür einen Grund suchen muss, den ich dann anderen unbedingt als alleinige Wahrheit mitteilen muss. Ich gabe aber zu, dass es eine Weile dauert, bis ich an den Punkt gekommen bin. Früher war es auch noch so, dass man gar nicht soviele Games zur Verfügung hatte, dass man locker mal durchrauscht.

Die f2p und Zeit/Geldreinsteckegeschichte ist nochmal ein anderes Thema, aber das würde als Unterthema jetzt zuviel Text werden.


Die einzige wirklich störende Macke die mir bei mir selbst auffällt ist das ich keine Nebenmissionen etc nicht liegenlassen kann....

Ach ja, das ging mir früher auch so. Da schlägt fear of missing out brutal zu, aber ich würde das immer noch dem individuellen Gefühl entscheiden. Unterm Strich fahre ich zumindest besser damit, ein Spiel durchzubekommen, anstat mich in Nebenmissionen zu verzetteln oder wegen maximalem Schwierigkeitsgrad einfach dem Spiel wegen der Länge Müde zu werden.
 
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