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UEFA EURO 2024

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die UEFA hat ja praktisch nichts über ihre KI Abseitstechnik verraten, nur dass die Kameras mit 50 frames pro Sekunde arbeiten.

Das sind 20 Millisekunden. Wenn ein Fußballspieler 35 km/h rennt, dann legt er laut KI eine Strecke von 0,1944 Metern in 20 Millisekunden zurück und hierbei ist noch nicht Mal mit einberechnet, dass ein Fuß in der Vorwärtsbewegung schneller als 35 km/h sein muss.:ugly:

Wie können die mit diesem System cm Entscheidungen fällen?

Um die zurückgelegte Distanz bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h in 20 Millisekunden zu berechnen, verwenden wir die gleiche Methode wie zuvor:

1. Umrechnung der Geschwindigkeit von km/h in m/s:
$$ 35 \text{ km/h} = 35 \times \frac{1}{3.6} \text{ m/s} \approx 9.72 \text{ m/s} $$

2. Umrechnung der Zeit von Millisekunden in Sekunden:
$$ 20 \text{ Millisekunden} = 20 \times 10^{-3} \text{ Sekunden} = 0.02 \text{ Sekunden} $$

3. Berechnung der zurückgelegten Distanz:
$$ d = s \cdot t = 9.72 \text{ m/s} \cdot 0.02 \text{ s} = 0.1944 \text{ m} $$

Die zurückgelegte Distanz bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h in 20 Millisekunden beträgt also etwa **0.1944 Meter**.
 
Wie können die mit diesem System cm Entscheidungen fällen?
Können sie nicht, wenn man davon ausgeht dass es eine objektive Wahrheit gibt die damit abgebildet werden soll.

Aber es ist eine Wahrheit, die von einem technischen System hergestellt wird und auf die man sich im besten Fall einigt.
Beim gestrigen Abseits haben wir eine Situation, die so knapp ist, dass man nur sagen kann: eventuell war es Abseits, eventuell aber auch nicht.
Das kann niemand entscheiden, ob es nun zu 100% so war oder so. Sie muss aber getroffen werden, weil Abseits nun mal eine binäre Logik hat: Entweder es ist Abseits oder es ist kein Abseits, ein bisschen Abseits gibt es nicht.
Deshalb übertragen wir die Entscheidung auf einen Computer, bei dem zumindest eine Objektivität gegeben ist; er entscheidet nicht auf Abseits, weil er für Deutschland ist oder auf Tor, weil er für Dänemark ist. Er entscheidet einfach nüchtern und ohne bias, so genau er es eben kann mit den technischen Limitationen, die nach wie vor da sind.
Und das akzeptieren wir - wenn schon nicht als objektive Wahrheit, dann zumindest als objektiv hervorgebrachte Wahrheit.
 
Aber das kann ja jeder mit minimalem Technikverstand und Internet wiederlegen und dann sind wir wieder bei der gleichen Genauigkeit von Schiedsrichterentscheidungen vollkommen ohne technischer Unterstützung angekommen.

Ich war ja schon total verblüfft, dass die UEFA und FIFA bei den extrem raren Infos zu dem System ausgerechnet die Angabe zur frame rate der Kameras verraten hat.

Wieso werden in anderen Sportarten Kameras eingesetzt die Millisekunden filmen können, wenn 2 Hunderstelsekunden mit ein bisschen KI und Skeletten vollkommen ausreichen?
 
Aber das kann ja jeder mit minimalem Technikverstand und Internet wiederlegen und dann sind wir wieder bei der gleichen Genauigkeit von Schiedsrichterentscheidungen vollkommen ohne technischer Unterstützung angekommen.
Was kannst du widerlegen?
Du kannst nur darlegen, dass in dieser Linie keine Fehlertoleranz abgebildet wird, sondern eine Genauigkeit suggeriert wird, die technisch überhaupt nicht gegeben sein kann.
Du kannst aber nicht widerlegen, dass es Abseits war. Und das ist eben der Punkt.
Man muss es einfach akzeptieren, dass es auch kein Abseits gewesen sein könnte; aber diese vermeintlich "wirkliche" Wahrheit liegt eben außerhalb jeglicher Objektifizierbarkeit, die wir zur Verfügung haben. Es ist wie Schrödingers Katze. So wie diese gleichzeitig tot und gleichzeitig nicht tot ist, so war das gestern gleichzeitig Abseits und kein Abseits. Und das wird auch immer so bleiben, bis die technischen Mittel so weit sind, dass ein Abseits zweifelsfrei festgestellt werden kann.
 
Na ja, ein schwerer Gegner war Dänemark sicherlich nicht.
Sie haben bei dieser EM nicht ein Spiel gewonnen und nur zwei Tore gemacht. Gestern fand ich die Leistung der Dänen auch nicht besonders. Nach 20 Minuten haben die Deutschen aufgehört, guten Fußball zu spielen, viele leichte Fehler gemacht, Höhepunkt war der Totalaussetzer von Schlotterbeck kurz vor dem Tor, da lief es doch nicht mehr rund. In der Vorrunde hat man auch nur gegen schwache Gegner gewonnen, gegen die Schweiz hat es nur zum Unentschieden gereicht. Man sieht zwar, dass die deutsche Mannschaft wirklich will und auch richtig kämpft, dennoch sieht man auch gegen nicht so starke Mannschaften, wie anfällig sie in der Defensive sind und auf einmal wie gehemmt spielen. Wenn dann noch die Fehlerquote steigt und klare Chancen vergeben werden, wird es gegen große Mannschaften sehr schwer.
Also wie hier schon geschrieben wurde haben auch andere große Mannschaften nicht durchgehend gut gespielt. Eher vielleicht noch Spanien. Italien wäre gestern froh gewesen überhaupt so gegen die Schweiz abzuschneiden wie es Deutschland geschafft hat.
England hat gegen Dänemark auch "nur" Unentschieden gespielt.
Also diesen Punkt mit "gegen große Mannschaften wird es so sehr schwer" sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Zumindest nicht mit dieser Argumentation. Denn leicht wird vermutlich keines der Finalspiele.
 
Die UEFA hat ja praktisch nichts über ihre KI Abseitstechnik verraten, nur dass die Kameras mit 50 frames pro Sekunde arbeiten.

Das sind 20 Millisekunden. Wenn ein Fußballspieler 35 km/h rennt, dann legt er laut KI eine Strecke von 0,1944 Metern in 20 Millisekunden zurück und hierbei ist noch nicht Mal mit einberechnet, dass ein Fuß in der Vorwärtsbewegung schneller als 35 km/h sein muss.:ugly:

Wie können die mit diesem System cm Entscheidungen fällen?

Um die zurückgelegte Distanz bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h in 20 Millisekunden zu berechnen, verwenden wir die gleiche Methode wie zuvor:

1. Umrechnung der Geschwindigkeit von km/h in m/s:
$$ 35 \text{ km/h} = 35 \times \frac{1}{3.6} \text{ m/s} \approx 9.72 \text{ m/s} $$

2. Umrechnung der Zeit von Millisekunden in Sekunden:
$$ 20 \text{ Millisekunden} = 20 \times 10^{-3} \text{ Sekunden} = 0.02 \text{ Sekunden} $$

3. Berechnung der zurückgelegten Distanz:
$$ d = s \cdot t = 9.72 \text{ m/s} \cdot 0.02 \text{ s} = 0.1944 \text{ m} $$

Die zurückgelegte Distanz bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h in 20 Millisekunden beträgt also etwa **0.1944 Meter**.

Man sollte es nicht übertreiben. Der VAR verhindert zumindest große Fehlentscheidungen welche es ohne VAR schon gegeben hat.
 
Man sollte es nicht übertreiben. Der VAR verhindert zumindest große Fehlentscheidungen welche es ohne VAR schon gegeben hat.
Ob Dänemark 1:0 in Führung geht oder nicht, halten jedenfalls die Dänen für eine große Fehlentscheidung.

Wenn die Schiris das Abseits nicht mit bloßem auge sehen können, kan man doch auch einfach und schnell eine Münze werfen und die Sache ist in Sekundenschnelle entschieden.

Mit der heutigen Technik ist VAR einfach kompletter Quatsch.
 
Ob Dänemark 1:0 in Führung geht oder nicht, halten jedenfalls die Dänen für eine große Fehlentscheidung.
Es ist aber nun mal keine Fehlentscheidung.
Soll auf kein Abseits entschieden werden, obwohl der VAR den Fuß einen Zentimeter im Abseits sieht?
Also was wäre denn die Alternative gewesen?`
Von VAR und semiautomatischer Abseitstechnik mag man ja halten was man will, aber da sie nunmal zu Einsatz kommen kann es über die Entscheidung doch keine zwei Meinungen geben?!
 
Es ist Fußball, es gibt immer zwei Meinungen. Zudem ist VAR viel zu langsam und ein Münzwurf ist schneller.
Ich habe ja gesagt, dass man von der Technik grundsätzlich halten kann was man mag. Ich bin selbst kein Fan davon.
Aber zu sagen, die Entscheidung gestern war eine Fehlentscheidung - was de facto bedeutet: Es war ein Fehler auf Abseits zu entscheiden obwohl die Technik das festgestellt hat - ist halt einfach Quatsch.
 
Wer sagt denn, dass es eine Fehlentscheidung war? Bisher wird hier angezweifelt, dass diese Technik auf den Millimeter genau Abseits bestimmen kann. Den Rest interpretierst du seitenlang hinein.
 
Beste Lösung wäre doch, wenn alles wieder so gepfiffen wird wie früher und jede Mannschaft 3x die Möglichkeit hat den VAR einzuschalten falls sie denken, dass es eine Fehlentscheidung gab oder der Schiri was nicht gesehen hat. Aber das wäre wohl zu einfach.
Das hab ich meinem Nachbarn letztens auch gesagt. Sollen se wie in der nfl machen. Legst „einspruch“ ein und es erweist sich als falsch gibt’s ne Strafe obendrauf. 5min nicht wechseln oder was auch immer.
 
Also wie hier schon geschrieben wurde haben auch andere große Mannschaften nicht durchgehend gut gespielt. Eher vielleicht noch Spanien. Italien wäre gestern froh gewesen überhaupt so gegen die Schweiz abzuschneiden wie es Deutschland geschafft hat.
England hat gegen Dänemark auch "nur" Unentschieden gespielt.
Also diesen Punkt mit "gegen große Mannschaften wird es so sehr schwer" sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Zumindest nicht mit dieser Argumentation. Denn leicht wird vermutlich keines der Finalspiele.

Wie die anderen großen Mannschaften bisher gespielt haben, ist erstmal zweitrangig, man weiß aber, dass sie es besser können. Die haben halt ein ganz anderes Spielermaterial als die "kleinen" Mannschaften und werden solche leichten Fehler sicher besser nutzen. Man wird ja mit hoher Wahrscheinlichkeit im Viertelfinale auf Spanien treffen und da wird so eine Leistung wie gestern nicht reichen, bei weiten nicht.
 
Wie die anderen großen Mannschaften bisher gespielt haben, ist erstmal zweitrangig, man weiß aber, dass sie es besser können.

Deutschland kann es ja auch besser.
Bei so Finalspielen gibt es ja immer mehrere Faktoren. Neben Qualität der Mannschaft auch Tagesform oder auch mal Glück oder Pech. Und manchmal liegt einem ein Gegner vom Spiel her auch einfach besser als der andere.
Und ja, Spanien wird wahrscheinlich ein sehr schwerer Gegner. Die haben dann vielleicht auch einfach die etwas bessere Mannschaft. Denke mal das die in jedem Duell die Favoriten aktuell sind
 
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