Entwickler: Atomic Jelly
Publisher: PlayWay
Genre: Logistik-/Reparaturspiel
Veröffentlichungsdatum: 2012
Engine: Unreal Engine 4
Homepage: https://atomic-jelly.com/truck-mechanic-dangerous-paths
DevBlog: https://atomic-jelly.com/category/truck-mechanic-dangerous-paths
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC_bldgzGoHFv0El4dzhprhw
In dem Spiel muß man in der Wildnis Südamerikas Sachen ausliefern, dabei die besten und schnellsten Wege finden (Zeit ist Geld!) und hin und wieder seinen LKW reparieren und auch ansonsten kleinere Reparaturen an Forschungsstationen etc ausführen.
Anscheinend kann man auch Schrott-LKW bergen, instandsetzen und modifizieren.
Momentan kann man sich auf Steam eine erste Demo dazu herunterladen.
Dort fährt man in den Bergen durch den ersten Tunnel, unter einem Wasserfall, über gefährliche Holzbrücken, bis man die erste Reifenpanne hat.
Das ist noch etwas umständlich und kaum erklärt, aber nachdem man sich noch ein paar Ersatzteile aus einem Wrack besorgt hat, erledigt man auch diese Aufgabe.
Danach muß man bei einem Erdrutsch an einem Engpaß kleine Hinkelsteine aus dem Weg räumen um sich dann per Seilwinde den Hang empor zu einem Baum zu ziehen.
Nun ist der Weg frei zu einem alten Erdölfeld, an dem man ein paar Kisten zum Ausliefern mitnimmt.
Jetzt muß man noch an zwei Forschungsstationen einen Sicherungskasten reparieren (Ersatzteile findet man oft in der Nähe), jedoch sind die Wege dorthin nicht immer so offensichtlich - und daß man die 3D-Karte ausgerechnet mit "V" aufruft, auch nicht.
Nun wollte ich endlich meine Kisten abliefern, allerdings gab dann die Federung vorne links und eine Bremsbacke ihren Geist auf.
Und beim Auseinandernehmen der Vorderachskonstruktion ist mir dann aufgefallen, wie komplex hier das Reparieren ausgefallen ist.
Das ist nicht so vereinfacht wie z.B. bei der Car Mechanic Simulator Serie oder ähnlichen Spielen, das ist hier echt detailliert und Hardcore - allerdings kann man mit "R" schauen, welche Teile man als nächstes lösen muß.
Beim Reparieren des Blattfederpaketes und der Bremsbacke bin ich trotzdem gescheitert.
Die Reparaturmenüs könnten irgendwie einfacher aufgebaut sein und die Erklärungen sollten auch mehr und umfangreicher sein.
Da werde ich mir wohl nochmal ein Walktrough anschauen, bevor ich mich noch mal da ran wage.
Hier ein komplettes Walkthrough der Demo:
Die Grafik schaut ganz gut aus, die Musik nervt schon nach den ersten Minuten und läßt sich nicht ausschalten oder leiser machen.
Der Untergrund scheint keinerlei großen Einfluß auf das Fahren haben, im Gegensatz zu Snowrunner und seinen beiden Vorgängern.
Ich behaupte mal, wenn die das so umsetzen wie geplant, dann wird das die komplexeste Reparatursimulation, die es bis jetzt gegeben hat.
Da werden die eigentlich nicht soviel Zeit, Mühe und Geld reinbuttern, um es nachher nicht ins Spiel zu integrieren.