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Tinnitus... Wer kennt das?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, ich höre es selbst beim Autofahren. Da muss ich die Musik schon sehr laut drehen damit ich es nicht mehr höre. Ebenfalls ein sehr hoher Ton.
Aber wie gesagt normalerweise höre ich es nicht, wenn ich nicht daran denke.

Das macht mir auf jeden Fall Mut. Zur Zeit ist es wirklich schlimm. Habe regelmäßig Panik-Anfälle deswegen. Bin Vater von vier Kids, für die ich da sein muss.

Ich habe jetzt auch mal mit 50mg Kortison für 5 Tage angefangen. Mein Hausarzt schwört darauf... Das letzte Mal habe ich das auch gemacht, es wurde dadurch besser, kam dann aber wieder. Mal sehen.

So wie es jetzt ist, beeinträchtigt es mich doch sehr. Hatte jetzt zwei gute Tage, heute ist wieder ein schlechter. Besonders nervt, dass ich das "ssssssss" an jedem Umgebungsgeräusch mit höre. Irgendwie reaktiv.

Bin gerade sehr verzweifelt.
 
Kopf hoch! Das wird schon wieder!
Bin auch Vater von 2 Kids.

Beim letzten mal hatte ich auch verschiedenste Sachen versucht, bis Akkupunktur etc. Schlussendlich bin ich aber erst darüber hinweggekommen, als ich einfach keine Gedanken mehr daran verschwendete. Ich habe mir gesagt, es ist nun mal da und wird nicht mehr wieder weggehen, egal was ich versuche. Ich lebe nun mit der Einstellung das es mir völlig egal ist. Seit diesem Punkt, filtert mein Hirn diese überflüssigen Töne wieder aus.

Natürlich gibt es auch bei mir gute und weniger gute Tage diesbezüglich und wenn ich mal wieder einen weniger guten erwische, ist er mir einfach egal und der nächste gute kommt bestimmt.
 
WOW... Ein Tinnitus-Fred!!!!

Ich hab mit ca. 13-14 Jahren mitten in der Nacht Tinnitus bekommen. Ich hab nie wirklich laut Musik gehört oder war in dem Alter auch nie Clubben. Von daher kann man von keiner Eigenverschuldung sprechen. Hatte als Kind oft Entzündungen und HNO-technisch aber einige Probleme. Könnte auch daher kommen. Seit 17 Jahren hab ich nun den Tinnitus (links immer und chronisch und rechts auch aber höre ich nicht ständig). Dafür aber nie wieder eine Entzündung oder sonstwas gehabt.

Als es frisch war, hab ich auch alles mögliche machen lassen. Infusionen in den Arm, irgendwelche Spritzen hinters bzw. ins Ohr inkl. Strom, Akkupunktur, Ginko-Tabletten und und und. Hat alles nichts geholfen. Irgendwann hab ich mich einfach damit abgefunden.

Was aber komisch ist, und weswegen ich immer wieder mal nach neuen Erkenntnissen suche... Mein Tinnitus wird für die Zeit des direkten Aufbeissens beim Essen lauter (je härter desto lauter und direkt Unter- auf Oberkiefer dann am krassesten). Also je stärker meine Muskulatur anspannt. Zudem klingelt es beim springen bzw. laufen und Kopf schütteln pro "Aufschlag". Von daher erscheint mir das schon irgendwie mechanisch und mit Ohr/Kiefer verbunden, aber auch Aufbissschienen und co halfen nichts.

Schlechter hören tue ich seit dem Tinnitus leider auch. Hatte auch mal vor 8 Jahren Hörhilfen probe getragen, wollte mich damit aber nicht anfreunden. Werde aber sicher nicht mein ganzes Leben ohne klar kommen bzw. in den nächsten 8 Jahren (bis ich 40 bin) was anschaffen.

Naja... thats my story...
 
WOW... Ein Tinnitus-Fred!!!!

Ich hab mit ca. 13-14 Jahren mitten in der Nacht Tinnitus bekommen. Ich hab nie wirklich laut Musik gehört oder war in dem Alter auch nie Clubben. Von daher kann man von keiner Eigenverschuldung sprechen. Hatte als Kind oft Entzündungen und HNO-technisch aber einige Probleme. Könnte auch daher kommen. Seit 17 Jahren hab ich nun den Tinnitus (links immer und chronisch und rechts auch aber höre ich nicht ständig). Dafür aber nie wieder eine Entzündung oder sonstwas gehabt.

Als es frisch war, hab ich auch alles mögliche machen lassen. Infusionen in den Arm, irgendwelche Spritzen hinters bzw. ins Ohr inkl. Strom, Akkupunktur, Ginko-Tabletten und und und. Hat alles nichts geholfen. Irgendwann hab ich mich einfach damit abgefunden.

Was aber komisch ist, und weswegen ich immer wieder mal nach neuen Erkenntnissen suche... Mein Tinnitus wird für die Zeit des direkten Aufbeissens beim Essen lauter (je härter desto lauter und direkt Unter- auf Oberkiefer dann am krassesten). Also je stärker meine Muskulatur anspannt. Zudem klingelt es beim springen bzw. laufen und Kopf schütteln pro "Aufschlag". Von daher erscheint mir das schon irgendwie mechanisch und mit Ohr/Kiefer verbunden, aber auch Aufbissschienen und co halfen nichts.

Schlechter hören tue ich seit dem Tinnitus leider auch. Hatte auch mal vor 8 Jahren Hörhilfen probe getragen, wollte mich damit aber nicht anfreunden. Werde aber sicher nicht mein ganzes Leben ohne klar kommen bzw. in den nächsten 8 Jahren (bis ich 40 bin) was anschaffen.

Naja... thats my story...

Das was Du beschreibst mit dem Kiefer, Beissen, Laufen etc. habe ich auch. Und ist wohl unter Tinnitus-Geplagten nicht unüblich, da die ganzen Nerven dort entlang laufen.

Wie laut nimmst Du Deinen Tinnitus denn im linken Ohr wahr? Kannst Du den immer hören oder wird der im Alltag überdeckt?

Kopf hoch! Das wird schon wieder!
Bin auch Vater von 2 Kids.

Beim letzten mal hatte ich auch verschiedenste Sachen versucht, bis Akkupunktur etc. Schlussendlich bin ich aber erst darüber hinweggekommen, als ich einfach keine Gedanken mehr daran verschwendete. Ich habe mir gesagt, es ist nun mal da und wird nicht mehr wieder weggehen, egal was ich versuche. Ich lebe nun mit der Einstellung das es mir völlig egal ist. Seit diesem Punkt, filtert mein Hirn diese überflüssigen Töne wieder aus.

Natürlich gibt es auch bei mir gute und weniger gute Tage diesbezüglich und wenn ich mal wieder einen weniger guten erwische, ist er mir einfach egal und der nächste gute kommt bestimmt.

Danke Dir für die Aufmunterung. Ich habe zweimal Zwillinge, 2 und 4einhalb Jahre alt... Bei uns ist es nie leise zuhause. Meine Arbeit ist auch stressig. Laufe wegen des Schreiens der Kinder zZ zuhause mit Ohrenstöpseln rum... Das trägt nicht gerade dazu bei, sich normal zu fühlen...
Nachdem ich schon seit längerem nicht mehr so Spaß am Zocken hab, war die einzige Ablenkung bisher die E-Gitarre, meine große Leidenschaft. Auch die ist jetzt leider nicht mehr so gut möglich mit dem Scheiß im Ohr.
 
Ich würde vielleicht mal täglich für ein paar Minuten die Kiefermuskulatur und den Nacken massieren, den kompletten Bereich um das Ohr herum (gibt gute YouTube-Videos dazu). Gerade weil dort viele Nervenbahnen und die Durchblutung vieler Partien durchläuft, kann ein verspannter Nacken/Kopfbereich ziemlich vieles auslösen, von Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen bis sogar Zahnschmerzen. Mein Tinnitus damals ist z.B. auch durch extreme Verspannungen und stundenlanges PC-Hocken bis tief in die Nacht entstanden. Mittlerweile ist der aber weg und mein Körper hat ihn auch komplett ausgeblendet.

@crawltochina
Es ist natürlich immer von Fall zu Fall, von Person zu Person, und von deren Alltag und Umständen abhängig, deswegen gibt es für diese Erkrankung auch kein Wundermittel, und mein Ratschlag basiert auch nur aus meiner Erfahrung heraus und was man so von anderen mitbekommt. Und vielleicht wurde dir das vom Arzt und anderen Leuten auch schon oft gesagt. Aber der Körper hat die Fähigkeit diese Ohrgeräusche auszublenden. Das funktioniert genau so wie dein Körper bzw. Gehör tagtäglich Umgebungsgeräusche ausblendet, die nicht im Fokus deiner aktuellen Tätigkeit ist.

Also wenn du z.B. an einer viel befahrenen Straße wohnst bzw. dort hinziehst, ist die Lautstärke am Anfang ungewohnt, aber mit der Zeit blendest du das Rauschen aus. Oder du unterhälst dich im Restaurant mit jemandem und um dir herum reden zig andere Leute, aber dich stört es nicht. Dieses Ausblenden der Ohrgeräusche geschiet allerdings auf psychischer und viel intimerer Ebene, du must dich selbst dazu bringen diese Geräusche als Nebensache zu akzeptieren. Was natürlich nicht heißen soll, dass andere Behandlungen zu vernachlässigen sind.

Als ich meinen Tinnitus hatte gab's fast überall noch Röhrenfernseher, auch in meinem Zimmer. So eine Röhre macht ein permanentes Geräusch wenn sie an ist (eigentlich jedes elektronische Gerät). Als Kind hab ich in meinem Kinderzimmer sogar gehört wenn meine Eltern im Wohnzimmer den Fernseher angeschaltet haben. Je älter man wird desto schlechter wird das Gehör bezüglich hoher Frequenzen, aber man blendet auch immer mehr aus. Jedenfalls als ich meinen Tinnitus hatte war ich die erste Zeit so fixiert auf dieses Piepen im Ohr, dass dadurch das Geräusch der Bildröhre um ein Vielfaches verstärkt wurde. Man reagiert überempfindlich auf diese Geräusch weil man sich in sie hineinsteigert, und Hineinsteigern ist halt wirklich die falsche Richtung.

Man darf nicht verzweifeln, oder sofort beim Aufwachen runterziehen, weil es immer noch surrt und piept. Man muß sich immer wieder (auch gedanklich) ablenken, innerlich kurz sagen "Fick dich, du Pfeife!" wenn's mal wieder stärker wird, aber am besten gar nicht beachten, damit leben und als Alltag hinnehmen und die Geräusche immer weiter in den Hintergrund drängen. Aber auch nicht sofort wieder in Panik verfallen wenn sie plötzlich wieder stärker werden. Beim Schlafen vielleicht im Hintergrund leise etwas hören (was mit Familie oder Partner natürlich komplizierter ist), Hörspiele oder Podcasts, gerade so laut das man sich darauf konzentrieren kann, und dazu einschlafen.

Aber wie gesagt, das ist jetzt nur was mir geholfen hat, plus natürlich der Umstellung auf mehr Sport und weniger nächtelangem Kauern vor dem PC, weniger Zucker und Junkfood, weniger Stress und generell einer positiveren und entspannteren Lebenseinstellung.
 
Ich habe auch seit 13 Jahren ein Pfeifen im Ohr.
Ich vermute, dass es bei mir von einem defekten Gehörschutz in einer Raumschießanlage kommt.
Ich bin die ersten Tage irre geworden und dachte, dass ich damit nie leben könnte.
Inzwischen muss ich mich darauf konzentrieren, dass ich den Ton überhaupt noch wahrnehme.
 
Ich würde vielleicht mal täglich für ein paar Minuten die Kiefermuskulatur und den Nacken massieren, den kompletten Bereich um das Ohr herum (gibt gute YouTube-Videos dazu). Gerade weil dort viele Nervenbahnen und die Durchblutung vieler Partien durchläuft, kann ein verspannter Nacken/Kopfbereich ziemlich vieles auslösen, von Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen bis sogar Zahnschmerzen. Mein Tinnitus damals ist z.B. auch durch extreme Verspannungen und stundenlanges PC-Hocken bis tief in die Nacht entstanden. Mittlerweile ist der aber weg und mein Körper hat ihn auch komplett ausgeblendet.

@crawltochina
Es ist natürlich immer von Fall zu Fall, von Person zu Person, und von deren Alltag und Umständen abhängig, deswegen gibt es für diese Erkrankung auch kein Wundermittel, und mein Ratschlag basiert auch nur aus meiner Erfahrung heraus und was man so von anderen mitbekommt. Und vielleicht wurde dir das vom Arzt und anderen Leuten auch schon oft gesagt. Aber der Körper hat die Fähigkeit diese Ohrgeräusche auszublenden. Das funktioniert genau so wie dein Körper bzw. Gehör tagtäglich Umgebungsgeräusche ausblendet, die nicht im Fokus deiner aktuellen Tätigkeit ist.

Also wenn du z.B. an einer viel befahrenen Straße wohnst bzw. dort hinziehst, ist die Lautstärke am Anfang ungewohnt, aber mit der Zeit blendest du das Rauschen aus. Oder du unterhälst dich im Restaurant mit jemandem und um dir herum reden zig andere Leute, aber dich stört es nicht. Dieses Ausblenden der Ohrgeräusche geschiet allerdings auf psychischer und viel intimerer Ebene, du must dich selbst dazu bringen diese Geräusche als Nebensache zu akzeptieren. Was natürlich nicht heißen soll, dass andere Behandlungen zu vernachlässigen sind.

Als ich meinen Tinnitus hatte gab's fast überall noch Röhrenfernseher, auch in meinem Zimmer. So eine Röhre macht ein permanentes Geräusch wenn sie an ist (eigentlich jedes elektronische Gerät). Als Kind hab ich in meinem Kinderzimmer sogar gehört wenn meine Eltern im Wohnzimmer den Fernseher angeschaltet haben. Je älter man wird desto schlechter wird das Gehör bezüglich hoher Frequenzen, aber man blendet auch immer mehr aus. Jedenfalls als ich meinen Tinnitus hatte war ich die erste Zeit so fixiert auf dieses Piepen im Ohr, dass dadurch das Geräusch der Bildröhre um ein Vielfaches verstärkt wurde. Man reagiert überempfindlich auf diese Geräusch weil man sich in sie hineinsteigert, und Hineinsteigern ist halt wirklich die falsche Richtung.

Man darf nicht verzweifeln, oder sofort beim Aufwachen runterziehen, weil es immer noch surrt und piept. Man muß sich immer wieder (auch gedanklich) ablenken, innerlich kurz sagen "Fick dich, du Pfeife!" wenn's mal wieder stärker wird, aber am besten gar nicht beachten, damit leben und als Alltag hinnehmen und die Geräusche immer weiter in den Hintergrund drängen. Aber auch nicht sofort wieder in Panik verfallen wenn sie plötzlich wieder stärker werden. Beim Schlafen vielleicht im Hintergrund leise etwas hören (was mit Familie oder Partner natürlich komplizierter ist), Hörspiele oder Podcasts, gerade so laut das man sich darauf konzentrieren kann, und dazu einschlafen.

Aber wie gesagt, das ist jetzt nur was mir geholfen hat, plus natürlich der Umstellung auf mehr Sport und weniger nächtelangem Kauern vor dem PC, weniger Zucker und Junkfood, weniger Stress und generell einer positiveren und entspannteren Lebenseinstellung.

Ich danke Dir für Deine aufmunternden Worte. Eigentlich bin ich ja ein alter Hase beim Tinnitus, aber bei dieser Verschlimmerung fühle ich mich wieder wie ganz am Anfang.
Es ist dieses Mal einfach lauter und ein unangenehmerer Ton. Maskieren ist schwierig. Ablenken auch.
Bei mir hat es definitiv auch was mit dem Kiefer zu tun. Mache schon viele Massagen, hab ne Aufbissschiene, nehme sogar ein Antidepressivum, damit die Panik nicht so ausufert. Dennoch ist es sehr belastend. Bin halt Musiker und sehr auf das Gehör fixiert.

Ich habe auch seit 13 Jahren ein Pfeifen im Ohr.
Ich vermute, dass es bei mir von einem defekten Gehörschutz in einer Raumschießanlage kommt.
Ich bin die ersten Tage irre geworden und dachte, dass ich damit nie leben könnte.
Inzwischen muss ich mich darauf konzentrieren, dass ich den Ton überhaupt noch wahrnehme.

Auch hier die Frage: wie laut nimmst Du es wahr? Hörst Du es beim Autofahren, draußen etc?
 
Am Anfang habe ich es auch beim Fernsehen wahrgenommen. Inzwischen blendet mein Gehirn das Geräusch komplett aus. Wie gesagt... Ich muss mich drauf konzentrieren, wenn ich es hören will. Aber es ist noch da.

Tut mir leid, dass ich Dir nicht helfen kann. Ich habe nur mal gehört, dass es spezielle Kurse gibt, bei denen man lernt, das Geräusch auszublenden, habe aber keine Ahnung, ob und wie das funktioniert.
 
@crawltochina ich könnte ihn links immer raushören wenn ich wollte. Ist schon laut und penetrant. Kann den aber für gewöhnlich auch „gut“ unterbewusst filtern (nur leider dann auch mit vielem anderen der Umgebung in der selben Frequenz).

Autofahren ist für mich manchmal eine Qual. Tagesabhängig kann ich keine gechillten Gespräche führen, weil dieses dumpfe Geräusch der Reife + Motor + Tinnitus + der Stress vom Zuhören mich absolut kirre machen. Ist halt auch viel Psyche mit dabei muss ich aber sagen. Ich glaub autogenes Training kann da auch viel helfen.

Hab nämlich auch Tage da leg ich mich ins Bett und bin verwundert dass mal absolut NULL nerviges Piepen oder nervige Situationen entstanden (gefühlt). Zum Glück auch gar nicht so selten bzw. oft, seit ich mir vorgenommen hab das Leben zu genießen.

Am schlimmsten wars mal vor 3-4 Jahren. Da war ich nervlich und vom stress am ende und da ging auch mit dem Tinnitus und Gehör alles bergab inkl. So schlagartigen superhohen Pfiffen wie sie bei Hörstürzen beschrieben werden.

Mir hat Meditation, Musik, Yoga bzw Kraftsport und Spaß am Leben (jeden Tag was tolles finden) jedenfalls mega geholfen. Und natürlich Freunde sowie meine Frau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Passend/ Unpassender Thread: Aktuell sagen Die Toten Hosen Konzerte ab, da Campino einen Hörsturz hatte - bin ich froh, die in Essen gesehen zu haben :schock:

Bekommt man sein Gehör eigentlich komplett wieder?
 
Kommt drauf an wie schnell man darauf reagiert, was die Ursachen sind und ob es öfter passiert. Besonders ältere Musiker haben da durch die laxen Schutzregelungen gegen Lärm der Vergangenheit nicht gerade Glück gehabt.
 
Kommt drauf an wie schnell man darauf reagiert, was die Ursachen sind und ob es öfter passiert. Besonders ältere Musiker haben da durch die laxen Schutzregelungen gegen Lärm der Vergangenheit nicht gerade Glück gehabt.
Gut, Campino hat da auch wenig drauf geachtet, schwerhörig ist er ohnehin schon.
 
Ich danke Euch wirklich sehr für Eure aufmunternden Worte. Ich denke, wenn es sich um einen "normalen" Tinnitus handeln würde, einer, der immer gleich laut ist bzw. sich im Alltag überdecken ließe, wäre das nicht so mein Problem.
Mein jetziges Phänomen ist rechts ein weißes Rauschen, das sich an die Umweltgeräusche anpasst, also immer wahrnehmbar ist. Das Ohr verkrampft dabei auch irgendwie, schwer zu beschreiben, aber unangenehm. Ist wie so eine Bewegung im Ohr. Danach ist es dann lauter. Und wie gesagt, Musik kann ich lauter machen, ich höre es immer durch. Ist das bei einem von Euch so. Fällt mir schwer, daran zu glauben, dass man sich an sowas gewöhnt.
 
Ist bei mir links genau so... Immer lauter... selbst wenn ein LKW an mir vorbei fährt wird er lauter und geht dann wieder runter. Fühlt sich auch wie du beschreibst irgendwie komisch an. Ich würd aber eher als kribbeln oder dumpfes Gefühl beschreiben als verkrampfen.

Mal ehrlich... akzeptiere es als einen Teil von dir und versuch nebenbei noch was geht, sofern du nicht alles ausprobiert hast. Aber wie hier schon irgendwo geschrieben wurde, der Mensch gewöhnt sich an alles. Wenn ich mir überlege womit so manch einer leben muss, da behalte ich lieber meinen Piepmatz als beweis, dass ich noch auf dieser Welt wandle.

Ich weiß es ist nicht normal, aber sofern du schon alles probiert hast, gehört das Ding jetzt erstmal zu dir wie dein Kopf auf deine Schultern und deine Hoden zwischen den Beinen.

Klar leidet die Lebensqualität ab und zu und so weiter. Aber das tut sie bei einer kaputten Bandscheibe auch. Wenn du keinen mehr hochbekommst ebenso und bei so vielen anderen Dingen wie gesagt sowieso.

Junge, du bist auf dieser geilen Welt, hast nur ein Leben und bekommst sicher keine zweite Chance. Erfreue dich lieber an dem was dir noch bleibt und ermöglicht wird, als an dem was dich irgendwie stört. Da wird noch vieles hinzu kommen wenn du älter wirst.
 
Ist bei mir links genau so... Immer lauter... selbst wenn ein LKW an mir vorbei fährt wird er lauter und geht dann wieder runter. Fühlt sich auch wie du beschreibst irgendwie komisch an. Ich würd aber eher als kribbeln oder dumpfes Gefühl beschreiben als verkrampfen.

Mal ehrlich... akzeptiere es als einen Teil von dir und versuch nebenbei noch was geht, sofern du nicht alles ausprobiert hast. Aber wie hier schon irgendwo geschrieben wurde, der Mensch gewöhnt sich an alles. Wenn ich mir überlege womit so manch einer leben muss, da behalte ich lieber meinen Piepmatz als beweis, dass ich noch auf dieser Welt wandle.

Ich weiß es ist nicht normal, aber sofern du schon alles probiert hast, gehört das Ding jetzt erstmal zu dir wie dein Kopf auf deine Schultern und deine Hoden zwischen den Beinen.

Klar leidet die Lebensqualität ab und zu und so weiter. Aber das tut sie bei einer kaputten Bandscheibe auch. Wenn du keinen mehr hochbekommst ebenso und bei so vielen anderen Dingen wie gesagt sowieso.

Junge, du bist auf dieser geilen Welt, hast nur ein Leben und bekommst sicher keine zweite Chance. Erfreue dich lieber an dem was dir noch bleibt und ermöglicht wird, als an dem was dich irgendwie stört. Da wird noch vieles hinzu kommen wenn du älter wirst.

Hast ja Recht. Ich hab wie gesagt 4 kleine Kids, die mir täglich ins Ohr plärren. Das passt einfach grad überhaupt nicht. Wir sind kurz davor ein Grundstück zu kaufen und zu bauen.
Gleichzeitig habe ich dieses Scheiss-Zischen im Ohr bekommen und kann deswegen zur Zeit immer wieder zwischendurch nicht arbeiten. Alles suboptimal. Hattest Du denn auch zwischendurch Probleme zu arbeiten? Ich muss halt auf der Arbeit viel telefonieren, wieder die Ohren... Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf?

Ich danke Euch jedenfalls wirklich für den Support! Tolle Community hier!
 
Musst Du auf Lärm achten? Also Gehörschutz beim Feiern, Alkohol vermeiden wegen lauterem Tinnitus o.ä.? Ist bei mir zur Zeit noch so. Ich hoffe, das gibt sich. Würde mich jetzt z.B. nicht trauen, irgendwo hin zu gehen, wo's laut ist. Das Zischen wird dann sofort laut.
 
Alkohol ist egal, Feiern war ich nie wirklich oft aber ja würde Ohrstöpsel mitnehmen. Genau wie beim F1 Rennen und so weiter. Generell mag ich laute Orte seit dem Tinnitus auch weniger.
 
Habe mich trotz Tinnitus nie in irgend etwas eingeschränkt. Wenn ich deswegen z.B. mal nicht arbeiten gegangen wäre, hätte mich dies erst recht irre gemacht. Damit gibt man dem Tinnitus doch nah und konzentriert sich erst recht darauf. Arbeit ist doch eine gute Ablenkung (auch wenns natürlich bessere gibt ;)).

Auch feiern in Clubs bin ich immer gegangen und gehe ich immer noch (natürlich immer mit Ohrenstöpsel). Am Tag danach ist das pfeifen dann zwar extrem laut, geht aber schnell wieder auf die normale Lautstärke zurück.

Bin 42 und lebe seit ca. 22 Jahren damit.
 
Habe mich trotz Tinnitus nie in irgend etwas eingeschränkt. Wenn ich deswegen z.B. mal nicht arbeiten gegangen wäre, hätte mich dies erst recht irre gemacht. Damit gibt man dem Tinnitus doch nah und konzentriert sich erst recht darauf. Arbeit ist doch eine gute Ablenkung (auch wenns natürlich bessere gibt ;)).

Auch feiern in Clubs bin ich immer gegangen und gehe ich immer noch (natürlich immer mit Ohrenstöpsel). Am Tag danach ist das pfeifen dann zwar extrem laut, geht aber schnell wieder auf die normale Lautstärke zurück.

Bin 42 und lebe seit ca. 22 Jahren damit.

Gute Einstellung, da will ich auch hin. Bei mir ist es jetzt
seit längerem ein Zwei-Tages-Rhythmus. Ein Tag gut und leise, ein Tag laut und nervig. Sehr strange. Bin jetzt zur Zeit noch krankgeschrieben, muss erst am Donnerstag wieder arbeiten. Mal sehen.
 
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