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REVIEW Thief 4 review + Ausrüstungserklärung

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Thief 4 Neu=Toll?

Thief 4 ist nun seit einiger Zeit released und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht dieses Spiel zu reviewen (PS4 Fassung). Thief ist ein Stealth-Spiel in dem der Spieler vor die Aufgabe gestellt wird Gegenstände mit möglichst hohem Wert zu stehlen um seine Geldbörse damit zu füllen und das möglichst unbemerkt und unsichtbar, wie ein Dieb eben sein sollte. Bestückt mit einem Bogen, einem Knüppel, Kletterhaken, einem Dietrich, Schraubenzieher und einem Drahtschneider bewegt man sich durch die Spielwelt von Thief. Der Bogen ist mit einer Vielzahl von Pfeilen einsetzbar welche ich in einer ausführlicheren Beschreibung erläutere. Man stößt im Laufe des Spiels auf viele verzwickte und wirklich schwere Stealth-Passagen in denen es verdammt knifflig und schwer ist durchzukommen, dank einer sehr gut programmierten Gegner KI. Diese besitzt nämlich nicht nur ein 90° Sichtfeld sondern ist aufgrund ihres Lauftempos auch an vielen Stellen, aufgrund des Level Designs nur schwer abzuschütteln. Das Spiel wird mit zunehmendem Spielfortschritt auch immer schwerer, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad. Denn die Gegner werden stärker, das Licht wird immer mehr und die Schatten weniger d.h. man muss in den Abschnitten erstmal (wo es nur geht) am besten für Dunkelheit sorgen. Neben der Hauptstory sind auch einige Nebenmissionen zu erledigen bei denen auch eine Menge Gold rausspringen kann. Das Level Design ist in der Stadt zumindest und auch in den Story-Missionen überwiegend Labyrinth artig, da man sich gerne mal verläuft wenn man sich keine volle Übersicht in seiner Umgebung verschafft. Doch wenn man erstmal das durchschaut hat merkt man auch ein gewisses Muster in den Abschnitten. Man kann sich immer merken, dass es immer mindestens einen Alternativen Weg durch ein Areal mit mehreren Feinden gibt, als den gerade Überlegten. Also immer Augen offen halten. Ein Manko sind aber auch die vielen Ladebildschirme in der Stadt, da diese aus mehreren kleineren Arealen besteht. Das erschwert die Fortbewegung von A nach B und kann auf die Dauer ein wenig Nerven kosten. In Missionen sind diese eher weniger vorhanden.

Welchen Spielstil wählst du?

Auch meiner Meinung nach sehr erwähnenswert ist, dass jeder Spieler seinen eigenen Spielstil im Spiel einbringen kann und darf. Ich hatte im Spiel Hauptsächlich einen aggressiven Spielstil, indem ich größtenteils in fast jedem Areal alle Wachen in den Schatten locke und KO schlage. Aber ich bin auch an Stellen mit mehreren Wachen komplett unentdeckt vorbei gekommen ohne eine einzige von ihnen ins Reich der Träume zu schicken.

Keine Matschpfütze

Nehmen wir mal die Grafik unter die Lupe. Die Texturen sehen alle sehr ordentlich aus, da ich während des Spielens auf keine matschigen Texturen gestoßen bin. Die Effekte im Spiel sind auch ganz in Ordnung aber halt nicht auf Triple A Niveau, jedoch ansehbar. Wer eine Grafikbombe erwartet ist hier auf jeden Fall falsch. Trotzdem ist die Liebe zum Detail vor allem bei den stehlbaren Gegenständen und Sammlerstücken ein diebischer Augenschmaus.

Gameplay like Asassins Creed?

Das Gameplay besteht aus Kämpfen, Schleichen und selten Parkourartiges klettern. Wer Asassins Creed spielt sollte sich nicht davon beeinflussen lassen, da man sich nach Sprüngen nicht festhalten kann und an sich keine Bewegungskombinationen wie Wandsprünge usw. möglich. Man ist also auf simple Fortbewegung beschränkt, was aber dem Spiel nicht wirklich zur Last fällt.

Story (keine Spoiler enthalten)

Nun noch ein Wort zur Story. Und zwar ist es zwar keine Nullachtfünfzehn Story wie jede andere sondern fällt sie in den Drama Bereich. Es ist eine interessante Story die man auch erstmal verstehen muss, aber gesagt sei das die Deutsche Synchro im großen teil nicht auf die Lippenbewegungen abgestimmt wurde und das die Cutscenes zwar zeigen was passiert aber dies auf keinem erwähnenswerten Niveau. Die Story ist in 8 Kapitel unterteilt, welche jeweils sich in unterschiedlicher Länge von Minuten bis hin zu mehreren Stunden durchspielen lassen.

Fazit

Wer ein Stealth Spiel erwartet bekommt auch eins. Das Spiel fordert einen auf über seine Bewegungen gründlich zu überlegen, da bei Spontanen durchschleichen nur ein Fehltritt reicht der zur Entdeckung führt. Der Schwierigkeitsgrad an sich ist sehr hoch angesiedelt und wer ein Stealth-Spiel sucht ist hier bestens bedient. Ladezeiten an sich sind nicht lange aber zumindest in der Stadt zu häufig vorhanden. In den Kapiteln eher weniger. Wer eine Grafikbombe erwartet sollte eher ein anderes Spiel suchen.

Ich hoffe ich konnte euch bei eurer Kaufentscheidung helfen und freue mich auf eure Kommentare.^^




Erklärung der Ausrtüstung
- Bogen
- Knüppel
- Werkzeuge (Dietrich, Schraubenzieher, Drahtschneider)

Der Bogen ist das vielseitigste Werkzeug, denn mit ihm lässt sich eine Vielzahl von verschiedenen Pfeilen abschießen um mit seiner Umgebung zu agieren. Da wäre zum einen ein Wasserpfeil, mit ihm lassen sich Fackeln und Feuerstellen ausschießen. Einen Feuerpfeil gibt es auch wenn man Feuerstellen wieder anschießen will, aber einen anderen nutzen konnte ich für diesen Pfeil nicht finden. Um sich andere Wege frei zu schießen gibt es einen Stumpfen Pfeil und den Seilpfeil. Der erst genannte dient dazu unerreichbare Hebel, Kurbeln oder Knöpfe zu betätigen die einem dann jeweils den Weg frei machen oder einen neuen öffnen, und mit dem Seilpfeil lassen sich Seile (Was für ein Zufall) an bestimmten Orten bzw. an vorgegebenen Stellen schießen, um an höhere oder auch versteckte Orte zu gelangen. Nun zu den eher Offensiven Pfeilen wie zum Beispiel einem klassischen Breitkopfpfeil mit dem man seine Gegner kurze Hand den Gar ausmachen kann. Dazu kommt der stärkere Sägezahnpfeil mit derselben Funktion. Dann wäre da noch ein Erstickungspfeil mit dem man seine Gegner für eine kurze Zeit kampfunfähig macht. Er eignet sich gut um einzelne bzw. eng beieinander stehende Feindgruppen Bewegungsunfähig zu machen, dass kann man beim Angriff als auch bei der Flucht ab und zu einsetzen. Ein Leuchtbombenpfeil ist auch vorhanden, der als Hilfe bei der Flucht dient wenn alles aus dem Ruder läuft. Zu guter letzt gibt es noch einen Explosionspfeil der ein in einem kleinen Umkreis Flächenschaden an Feinden verursacht.

So genug vom Bogen nun zum Knüppel. Zu diesem kleinen Kerlchen gibt es nicht viel zu sagen, außer das Garrett mit ihm seine Feinde KO schlägt und der Knüppel sich nur bei einem 1 gg. 1 zum Kämpfen eignet. Der Kletterhaken ist wie der Name schon sagt zum Klettern da, um an etwas höher gelegene stellen zu kommen die mit einem Sprung nicht erreichbar sind. Dazu ist zu sagen, dass dieser Haken auch nur an vorgegebenen Stellen einsetzbar ist.

Unser Garrett ist auch mit einem kleinen Werkzeugkoffer ausgestattet, auf den man in den nötigen Situationen zugreift. Ein Dietrich mit dem man verschlossene Türen, Truhen, Schließfächer und Schubladen aufknackt. Ein immer in jedem Abschnitt praktischen Schraubenzieher mit dem man Schächte öffnen kann und auch um Gebäude von ihren wertvollen Metallschildern zu erleichtern. Dann gibt es noch einen äußerst praktischen Drahtschneider mit dem man Fallen entschärfen kann damit die einem so unerwartet mal das Licht ausknipsen. Den Drahtschneider und den Schraubenzieher hat man nicht zu Beginn des Spiels, es sind Ausrüstungsgegenstände die man sich erst kaufen muss bei einem freundlichen Dealer in einer Taverne. Es empfiehlt sich aber diese möglichst schnell zu beschaffen, da man die Werkzeuge einfach benötigt um sich alles unter den Nagel reißen zu können.
 
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