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PS4 The Last Guardian

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hm, vielleicht schaue ich heute bei MediaMarkt vorbei. Aber eigentlich steht selbst bei Saturn bei meiner Bestellung, dass ich das Spiel am 6.12. erhalte, sprich morgen. Das reicht eigentlich. :D Dann schaffe ich es vielleicht noch vorher das GotY durchzuspielen.
 

Weil es für mich kein normales Spiel ist und ich es auch nicht stark nach spielerischen Aspekten bewerte. The Last Guardian ist viel, viel mehr.

Ich kann ja nur für meine Person sprechen. Diese emotionale Komponente fängt schon mit der Historie des Spiels an. Angekündigt, fasziniert, verschoben, verschoben, verschoben, als Vapoware verschrieen, für tot erklärt, neu für PS4 angekündigt und dann, nach so vielen Jahren, halte ich es in Händen, kann es spielen.

Viel entscheidender ist aber natürlich die Art des Spiels. Viele Spieler haben ja auch Heavy Rain oder Beyond den Titel Spiel verwehren wollen. Hier ist es so, dass man zwar in der Tat spielt, aber für mich ist das nicht die vordergründige Motivation, es erleben zu wollen. Es ist die Story, es ist die Beziehung zwischen dem Jungen und Trico. Alleine der Moment, als Trico sich zum ersten Mal majestätisch erhebt... Man spürt als Spieler, dass hier etwas ganz Aussergewöhnliches auf dem TV zu sehen ist.

Daher rückt für mich das Gameplay in den Hintergrund, so lange es keine Gamebreaker gibt, die es unmöglich machen.

Ganz kurz hab ich mich gestern dabei erwischt, dass ich bei Steuerung und Kamera nach den kritischen Ausführungen einiger Spieler die Krümel im Käse hätte finden können. Aber auch nur ganz kurz, danach hab ich das wieder ausgeblendet und überlasse die objektive Kritik gerne Anderen. :)
 
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Weil es nicht sonderlich gut ist? :D

Ist halt eine komische Ansage, die einem Grossteil der möglichen Kritik einen Riegel vorzuschieben versucht. Klar wird man hier das ein oder andere mal ein Auge zudrücken, so wie bei einer subotimalen Steuerung zB, weil diese nicht allzu sehr ins Gewicht fallen mag, aber egal, wie sehr sich ein Spiel vom Spielsein abheben will, so muss es sich dann doch den üblichen Kriterien stellen. Sind schliesslich grundlegende Elemente und nicht einfach Kritik um der Kritik willen, was eh nie klar geht.

Ich mein für mich persönlich ist FFXV auch eine emotionale Reise, da kann ich dann aber doch nicht alles ausblenden, was es falsch macht und nehme es halt so zur Kenntnis.

@Zimtzicke
Viel Spass übrigens. :dhoch:
Bin gespannt auf deine Erfahrungen.
 
Habe gerade bei shopto im braunen Schuber vorbestellt. Kostet 52,- via PP. Release in UK 2 Tage später, müsste also (hoffentlich) noch rechtzeitig am 7./8. versendet werden.

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:liebe::liebe::liebe::liebe:
 
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Ich mein für mich persönlich ist FFXV auch eine emotionale Reise, da kann ich dann aber doch nicht alles ausblenden, was es falsch macht und nehme es halt so zur Kenntnis..

Öhm und warum bitte nicht? Das mache ich eigentlich mit jedem Spiel, was zwar seine Macken hat, mich aber auf andere Weise total umhaut. Bestes Beispiel ist da noch immer Deadly Premonition. Hat es Macken? Klar! Habe ich sie zur Kenntnis genommen? Joa, nimmt man halt beim spielen zwangsläufig mit. Kann ich sie ausblenden? Locker easy und wie sag ich dir mein Zürcher Freund. Alles was das Spiel objektiv vielleicht falsch gemacht hat, ging mir so dermaßen sonstwo vorbei, so dass ich daran absolut keine Gedanken verschwendet habe.

Warum kann ich für mich persönlich, vor Kritikpunkte, die für mich nicht wichtig sind, nen Riegel vorschieben? Kann doch jeder für sich entscheiden, ob er sich später alle 10 Minuten darüber sich austauschen möchte, was das Spiel nun schon wieder falsch macht. Wenn einer dann sagt die Kamera ist scheiße, die Steuerung ist ungenau, die Optik ist auf PS3-Niveau usw.. Dann werde ich sicher nicht sagen:"Hey dat stimmt aber gar nicht!" Nö, mag dann wohl stimmen, aber wird mich einfach nicht interessieren bzw. meine Freude oder meinen Spaß am Spiel trüben. Klar, wenn das Spiel ständig am abstürzen ist, so dass ich es gar nicht spielen kann, dann ist es natürlich was anderes.
 
Ist halt eine komische Ansage, die einem Grossteil der möglichen Kritik einen Riegel vorzuschieben versucht. Klar wird man hier das ein oder andere mal ein Auge zudrücken, so wie bei einer subotimalen Steuerung zB, weil diese nicht allzu sehr ins Gewicht fallen mag, aber egal, wie sehr sich ein Spiel vom Spielsein abheben will, so muss es sich dann doch den üblichen Kriterien stellen. Sind schliesslich grundlegende Elemente und nicht einfach Kritik um der Kritik willen, was eh nie klar geht.

Wie gesagt, potentielle Kritik habe ich ja selbst schon genannt. Objektiv ist die dann sicher auch gerechtfertigt.

Wie man das bemisst ist aber eine Frage, die nur jeder für sich selbst beantworten kann. Daher halte ich es auch für gefährlich, hier auf Usermeinungen oder Reviews zu hören. Es wird bei TLG ganz sicher Reviews geben, die irgendwas zwischen 4 und 7 vergeben. Technik nicht auf Höhe der Zeit, Kamera und Steuerung nicht fehlerfrei, pipapo. Aber das, was dein kleines Herzchen beim Spielen fühlt, das kann dir kein Review sagen. Gibt ja auch Leute, die sich emotional bei allen Videos und Trailern nicht abgeholt fühlen.

Insofern kann man TLG gerne bewerten wie jedes andere Spiel auch. Nur ist es eines der Spiele, wo ich darin garkeinen Sinn sehe.
 
Das gilt aber für jedes Spiel, oder nicht? Mich hat z.B. auch Transistor emotional berührt und Professor Layton (lol) mehr als die meisten anderen Spiele. Und was Hajin bei Musou-Games empfindet, kann auch kein Review greifen oder was Nasreddin an NMS findet, etc. Die eigene Meinung kann sich gänzlich an der Objektivität vorbeientwickeln. Da hat jedes Spiel dasselbe Recht auf diese Immunität wie The Last Guardian, schätze ich. Auch wenn The Last Guardian natürlich sehr viel auf diese emotionale Schiene setzt.
 
Das gilt aber für jedes Spiel, oder nicht? Mich hat z.B. auch Transistor emotional berührt und Professor Layton (lol) mehr als die meisten anderen Spiele. Und was Hajin bei Musou-Games empfindet, kann auch kein Review greifen oder was Nasreddin an NMS findet, etc. Die eigene Meinung kann sich gänzlich an der Objektivität vorbeientwickeln. Da hat jedes Spiel dasselbe Recht auf diese Immunität wie The Last Guardian, schätze ich. Auch wenn The Last Guardian natürlich sehr viel auf diese emotionale Schiene setzt.

Grob gesehen hast du recht.

Es gibt noch (für mich gesehen) Unterschiede in der Betrachtung, aber das kann man teilen, muss man aber nicht. Jeder Spiele setzt an ein Spiel unterschiedliche Prämissen. Aber auch Spiele setzen unterschiedliche Prämissen. Und das muss nicht deckungsgleich sein.

Film-Beispiel. Einen Terminator 2 guckt man nicht wegen seiner ausgeklügelten Story oder der emotionalen Schiene. Da bewertet man eher die technische Umsetzung. Der Film lebt quasi davon, der Rest ist Beiwerk, der halbwegs passen muss. Einen Philadelphia guckt man sich aber aus ganz anderen Gründen an. Die technische Umsetzung ist Nebensache, dafür sitzt man am Ende mit Tränen in den Augen da.

Und selbst bei der emotionalen Ebene gibt es Unterschiede. Manche Menschen reagieren sensibel auf gewisse Themen/Bilder, andere lässt das kalt. Die Einen würden im Vorfeld schon mit Klischee kommen, wenn Trico am Ende stirbt, anderen würde es trotzdem nahe gehen.

Lange Rede, gerade bei Emotionen wird es IMO schwer bis unmöglich das zu bewerten, was in einem abgeht.
 
Grob gesehen hast du recht.

Es gibt noch (für mich gesehen) Unterschiede in der Betrachtung, aber das kann man teilen, muss man aber nicht. Jeder Spiele setzt an ein Spiel unterschiedliche Prämissen. Aber auch Spiele setzen unterschiedliche Prämissen. Und das muss nicht deckungsgleich sein.

Film-Beispiel. Einen Terminator 2 guckt man nicht wegen seiner ausgeklügelten Story oder der emotionalen Schiene. Da bewertet man eher die technische Umsetzung. Der Film lebt quasi davon, der Rest ist Beiwerk, der halbwegs passen muss. Einen Philadelphia guckt man sich aber aus ganz anderen Gründen an. Die technische Umsetzung ist Nebensache, dafür sitzt man am Ende mit Tränen in den Augen da.

Und selbst bei der emotionalen Ebene gibt es Unterschiede. Manche Menschen reagieren sensibel auf gewisse Themen/Bilder, andere lässt das kalt. Die Einen würden im Vorfeld schon mit Klischee kommen, wenn Trico am Ende stirbt, anderen würde es trotzdem nahe gehen.

Lange Rede, gerade bei Emotionen wird es IMO schwer bis unmöglich das zu bewerten, was in einem abgeht.

Stimme dir beim letzten Punkt zu, aber Emotionen verursachen auch Spiele, die es nicht so krass darauf anlegen wie The Last Guardian, wie bei mir z.B. Prof. Layton. Wobei das für mich ein Layton mit schlechten Puzzles nicht retten würde. :D

Amazon ist wieder überkorrekt :fp:

Überraschung. Habe auch gedacht, dass nach 10 Jahren The Last Guardian so völlig random die erste Ausnahme sein wird.
 
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