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TV The Expanse

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe bisher jede Staffel zusammen mit einem guten Freund geschaut und wir lieben die Serie eigentlich, aber Staffel 5 ist für uns bisher eine ziemliche Enttäuschung (8 Folgen durch).

Es ging mit Folge 1 und 2 schon etwas zäh los, aber nach dem Meteoritenangriff auf die Erde hatten wir die Hoffnung, dass das Ganze jetzt erzählerisch etwas Fahrt aufnimmt. Wir waren gespannt, wie der Konflikt wohl fortgesetzt wird. Tja, seitdem ist jedoch gefühlt nichts mehr passiert. 80% der Zeit dreht sich um Naomi, deren Plott die erzählerische Tiefe einer Telenovela besitzt. So vorhersehbar und teils hanebüchend.
Holden ist leider auch zu einer belanglosen Nebenfigur verkommen (Alex und Bobby sowieso). Das Proto-Molekül macht hier keine Ausnahme und reiht sich konsequent in die Riege der Nebenrollen ein. Bisher sind für uns nur Marco und Drummer die Lichtblicke von Staffel 5. Ich hoffe Folge 9 und 10 ziehen den Karren noch einmal aus dem Dreck, aber nach Folge 8 habe ich wenig Hoffnung.

Das klingt vermutlich alles viel zu hart und vielleicht auch etwas unfair, aber nach der fantastischen Staffel 4 hatte ich einfach andere Erwartungen. Die Exploration Note fehlt mir in Staffel 5 ebenfalls. Es fühlt sich diesmal alles so klein an.
 
alles richtig - aber wenigstens gibts in der aktuellen folge ein bischen schiesserei.
Ich hoffe aber auch bei jeder folge auf eine ordentliche ballerei mit spaceships und explosions.. Für mich könnte die gesamte Rahmenhandlung komplett weggelassen werden - ich will nur raumschiffe die aufeinander schiessen sehen.

Was das betrifft war space 2063 unübertroffen und story war genau richtig... menschen gegen aliens... ballern auf einander.. ende der geschichte.
Und die Effekte kamen damals vom nem Amiga mit genlock karte - das wird man heutzutage auf jeder laptop-grafikkarte besser hinbekommen, aber trotzdem war es damals geil.
 
Ich habe bisher jede Staffel zusammen mit einem guten Freund geschaut und wir lieben die Serie eigentlich, aber Staffel 5 ist für uns bisher eine ziemliche Enttäuschung (8 Folgen durch).

Es ging mit Folge 1 und 2 schon etwas zäh los, aber nach dem Meteoritenangriff auf die Erde hatten wir die Hoffnung, dass das Ganze jetzt erzählerisch etwas Fahrt aufnimmt. Wir waren gespannt, wie der Konflikt wohl fortgesetzt wird. Tja, seitdem ist jedoch gefühlt nichts mehr passiert. 80% der Zeit dreht sich um Naomi, deren Plott die erzählerische Tiefe einer Telenovela besitzt. So vorhersehbar und teils hanebüchend.
Holden ist leider auch zu einer belanglosen Nebenfigur verkommen (Alex und Bobby sowieso). Das Proto-Molekül macht hier keine Ausnahme und reiht sich konsequent in die Riege der Nebenrollen ein. Bisher sind für uns nur Marco und Drummer die Lichtblicke von Staffel 5. Ich hoffe Folge 9 und 10 ziehen den Karren noch einmal aus dem Dreck, aber nach Folge 8 habe ich wenig Hoffnung.

Das klingt vermutlich alles viel zu hart und vielleicht auch etwas unfair, aber nach der fantastischen Staffel 4 hatte ich einfach andere Erwartungen. Die Exploration Note fehlt mir in Staffel 5 ebenfalls. Es fühlt sich diesmal alles so klein an.

Es ist eine deutlich Charakter-Orientiertere Staffel, als die vorherigen. Da sich die Serie ziemlich sklavisch an das Buch hält, scheint dieser Ansatz, oder zumindest die Art und Weise, wie dieser aufbereitet wird, in Buchform besser zu funktionieren, als als 10-Episoden Serie.

Ich finde aber nicht, dass der Naomi Strang ne Soap ist. Das Thema der Familie zieht sich durch absolut jede Storyline: Amos & sein altes Leben in Baltimore, Holden und das fehlen seiner alten Crew, Naomi mit Philip und Marco, Alex & Bobby und der Tod von Mars und natürlich Avasarala und der Anschlag auf die Erde und der Tod ihres Mannes.

Einige Storylines sind aber definitiv besser ausgearbeitet, als andere. Vorallem der Strang von Bobby und Alex wurde für die Serie ziemlich derbe runtergekürzt und geschnitten bzw. wurde ein großer Aspekt komplett herausgeschnitten, aber nicht ersetzt. Jetzt fliegen die beiden seit sieben Episoden im Razorback und haben praktisch nichts zu tun.

Auch Holdens Storyline kommt nicht ganz an das Pendant in den Büchern heran, wobei es hier auch mit die größten Unterschiede gibt, nach der Sache mit Alex und Bobby. Die Geschichte um Amos funktioniert da aber wieder deutlich besser.

Aber so langsam das Tempo auch ist, bin ich mir sehr sicher, dass es auf lange Sicht (Staffel 6) so besser sein wird. Schließlich ist The Expanse keine Serie, die wahllos irgendwelche Szenen einstreut, die keinerlei Relevanz für die große Geschichte hat. Dauert nur halt ein wenig.
 
Jetzt das Staffelfinale gesehen. Die Staffel fühlt sich allgemein wirklich eher wie der erste Teil einer zwei-teiligen finalen Staffel an. Ich denke dass die Staffel besser im Binge-Watch funktioniert, als wöchentlich. Trotzdem hat man das Buch sehr gut adaptieren können, auch wenn es nicht perfekt geworden ist.

Die Alex/Bobbie und die Holden-Storyline sind definitiv die schwächsten. Vorallem bei ersteres spürt man, dass da im Vergleich zur Vorlage ein wichtiger Aspekt fehlt, der mit nichts ersetzt wurde.
Im Buch werden Alex und Bobbie in einen Attentatsversuch gegen den Prämieminister von Mars involviert, der von Marco Inaros geplant wurde.

Die Storyline von Holden ist tatsächlich größtenteils identisch mit der vom Buch, mit der Ausnahme eines bestimmten Charakters. Trotzdem wird im Buch deutlich besser rübergebracht, wie sehr das fehlen seiner Crew einen negativen Einfluss auf ihn hat.

Ich möchte aber auf die zwei größten Unterschiede zwischen Buch und Staffel eingehen.

Im Buch stirbt weder Fred Johnson, noch Alex. Der Tod ersteren macht im Kontext der Serie tatsächlich Sinn, der Tod letzteren ist leider eine Konsequenz für das Verhalten des Schauspielers (man kann es sich denken). Auch ist offensichtlich, dass Alex nie so sterben sollte, da die Vorwürfe nach Drehabschluss aufgekommen sind. Man hat das beste aus einer undankbaren Situation gemacht.

Das tatsächliche Ende der Staffel hat mich aber dann doch überrascht. Nicht, was genau passiert ist, sondern dass man es tatsächlich gezeigt hat. Ich will nichts verraten, aber wäre ich Autor der Serie gewesen und wusste, dass nach Staffel 6 Schluss ist, dann hätte ich einen SEHR GROẞEN Bogen um die Laconia-Sache gemacht. Jetzt hat man gewisse Erwartungen (zumindest an die Buchleser) gesetzt, die man nur sehr, sehr schwer erfüllen kann. Ich bin wirklich gespannt, wie sie es hier machen. Es kann diesbezüglich definitiv nicht mehr den Büchern folgen.
 
Ach, das mit dem Skandal hatte ich gar nicht mitbekommen. Hatte mich schon gewundert, dass das Ganze irgendwie der einzige Part war, der so überhaupt nicht in die letzte Folge gepasst hat. Aber insgesamt ein ziemlich guter Abschluss. Aber wenn ich jetzt höre dass die 6.die letzte ist, macht mich das schon traurig...
 
Jo, aber ist schon alles extrem übers Knie gebrochen. Einige Szenen danach wirkten von der Stimmung irgendwie auch unpassend, vermutlich weil die teilweise schon abgedreht waren, wenn die Berichte stimmen.
 
SO bin durch. schade das nur noch eine Staffel kommt. ruhige Staffel (Naomis Part war furchtbar zäh und langweilig). Ich hoffe das geht in der 6ten noch richtig ab mit dem Alienschiff.
 
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