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PC Stronghold Crusader 2

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Firefly hat vor einiger Zeit überraschend Stronghold Crusader 2 angekündigt und spendiert seinem alten und sehr erfolgreichen Vorgänger damit eine Fortsetzung. Das Spiel soll aber wieder erneut – wie das weniger geliebte Stronghold 3 – vollständig in 3D sein. Warum diesmal aber alles besser werden soll, hat Firefly-Chefentwickler Simon Bradbury im Gespräch mit Gamestar versucht zu erläutern. Stronghold Crusader 2 soll diesmal vollständig über Crowdfunding finanziert werden.

Interview
GameStar: Was ist bei der Entwicklung von Stronghold 3 schief gelaufen?

Simon Bradbury: Stronghold 3 wurde zu früh veröffentlicht und das tut uns leid. Nach dem Release haben wir aber nicht die Köpfe in den Sand gesteckt, sondern hart daran gearbeitet, das Spiel für unsere Fans besser zu machen. Wir haben fehlende Features reingepatcht, Bugs behoben und neue Inhalte zugefügt.
Wir hätten gerne mehr Zeit gehabt, aber so läuft das Entwickler-Publisher-Geschäft manchmal. Man arbeitet im Auftrag einer anderen Partei an einem Spiel und die stehen auch unter Druck und haben ihre Zeitpläne. Manchmal passen die aber nicht zu deinen eigenen Zeitplänen und Prioritäten. Am Ende hat man die Wahl zwischen zwei schlechten Optionen – und niemand gewinnt.

GameStar: Wie wollt ihr solche Probleme bei Stronghold Crusader 2 vermeiden?

Simon Bradbury: Um es einfach zu machen, wie werden dieses Spiel allein veröffentlichen ohne den Einfluss einer äußeren Partei. Wir werden es also veröffentlichen, wenn wir damit zufrieden sind. Da kommt uns der wachsende Erfolg des digitalen Spielevertriebs sehr entgegen. Zum ersten Mal können wir ein Spiel selbst veröffentlichen und das ist eine sehr aufregende Perspektive für uns.
Der Vorteil beim Selbst-Publishen ist, dass wir Entwicklungsprozesse ausbauen und ändern können, die beim letzten Mal nicht genug Zeit bekommen haben.

Wir nutzen außerdem Crowdfunding, was hoffentlich nicht nur Geld einbringt, sondern es uns auch ermöglicht, eine lange, offene Beta anzubieten. So können wir das Feedback der Fans nutzen, um das Spiel zu verbessern, bevor Crusader 2 veröffentlicht wird. Diese Chance hatte Stronghold 3 nicht.
Ich glaube sehr stark daran, dass ein gutes Spiel das Resultat einer klaren, individuellen Vision ist, und dass man diese wesentlich besser ohne Einmischung von oben umsetzen kann. Brian Fargo jubelte letztens über den kreativen Freiraum, den er dank Crowdfunding genießen kann. Und wir wollen uns da gerne anschließen.

GameStar: Für viele eurer Fans sind eure 2D-Spiele, inklusive eurem Free2Play-Ableger Stronghold Kingdoms , viel besser als die 3D-Titel wie Stronghold 2 und Stronghold 3. Warum kommt bei Stronghold Crusader 2 wieder eine 3D-Engine zum Einsatz?

Simon Bradbury: Ich glaube unsere Fans lieben die 2D-Titel wegen ihrer Spielbarkeit und da stimme ich ihnen zu. In den frühen Spielen ging es um die Spielbarkeit, nicht um die Grafik. Das System war eigentlich ziemlich simpel. Mit Crusader 2 wollen wir dieses klassische Stronghold-Gameplay jetzt in ein 3D-Setting übernehmen. Aber wir werden uns dabei von der Idee eines 2D-Spiels leiten lassen, wenn es sinnvoll ist.
Das freie Mauernbauen in Stronghold 3 war für viele Spieler beispielsweise sehr problematisch und bei Crusader 2 könnten wir es gleich gar nicht nutzen, schließlich müssen hier permanent neue Mauern gebaut und alte repariert werden. In Crusader 2 werden wir wieder ein rechteckiges Mauersystem haben, wie es die Fans aus dem 2D-Vorgänger gewohnt sind – es sieht gut aus und lässt sich leichter bedienen als im Original- Crusader .
Wir konzentrieren uns sehr auf das klassische Crusader-Gameplay. Wir wollen das Gefühl des Originals einfangen und in ein grafisch aufgebessertes 3D-Kostüm packen.

KI, Multiplayer, Technik

GameStar: KI und Multiplayer waren ein Highlight im ersten Crusader. In Stronghold 3 waren beide sehr problematisch. Wie wollt ihr da an die Qualität von Crusader anknüpfen?

Simon Bradbury: Das ist tatsächlich die Herausforderung. Die Probleme bei Stronghold 3 waren technischer Natur und wir werden bis zum Release von Crusader 2 mehr als zwei Jahre Zeit gehabt haben, um aus den Fehlern zu lernen. Beim Gameplay wissen wir, wie es geht (wir haben es ja schon mal gemacht) und wir haben genug Zeit, um wieder ans Crusader-Gefühl ranzukommen. Unser Ziel ist aber natürlich, eine noch bessere KI-Interaktion und –Reaktion zu erreichen, beispielsweise durch mehr Nuancen bei der Spielweise der KI. So soll das Spiel vielseitiger und wiederspielbarer werden.
Das Original-Crusader wird immer noch gekauft und gespielt, es ist sehr beliebt bei den Fans. Auf unserer Fanseite werden täglich bis zu drei neue Karten für Stronghold und Stronghold Crusader veröffentlicht – das ist verrückt. Und diesen Spielern wollen wir ein umwerfendes neues Crusader-Spiel geben, das sich genauso gut spielt und das alte Crusader als ihr Lieblingsspiel ablösen kann, wenn sie Burgen bauen und ein bisschen Stronghold spielen wollen.
Das Schöne an Crusader ist ja, dass es komplett auf KI und Multiplayer ausgelegt ist.

GameStar: Was werden die wichtigsten Verbesserungen in Stronghold Crusader 2 im Vergleich zum ersten Crusader sein?

Simon Bradbury: Wir nehmen das Orginal-Gameplay des ersten Crusader und werden eine Menge kleiner und großer Verbesserungen einbauen. Über die meisten dieser Features werden wir erst im kommenden Jahr sprechen, aber wir können euch einen kleinen Appetizer bieten.
Es wird natürlich neue Einheiten geben, beispielsweise Sklaventreiber, neue Fallen und Belagerungsgegenstände wird es auch geben. Außerdem wird es neue KI-Spieler geben und wir werden viel Energie darauf verwenden, dass sie sich sehr unterschiedlich anfühlen. Sie sollen überraschender reagieren und aktiver mit dem Spieler interagieren.
Die Grafik und die Physik sind natürlich neu, aber wichtiger ist, was die Engine für das Gameplay machen kann. Wir haben eine Reihe von Effekten auf den Karten, die das Gameplay beeinflussen können, beispielsweise eine Heuschreckenplage.
Auch am Interface wird viele gearbeitet, der Spieler soll mehr Kontrolle bekommen. Crusader ist ein schnelles Spiel und die Benutzeroberfläche soll den Spieler dementsprechend unterstützen, es beispielsweise leichter machen zu erkennen, was andere Spieler machen.

GameStar: Was sagst du den enttäuschten Spielern von Stronghold 3? Warum sollten sie euch bei Crusader 2 noch eine Chance geben?

Simon Bradbury: Wir lieben Stronghold genau wie ihr. Wir wollen zusammenarbeiten, um die Serie wieder so gut zu machen, wie die Original-Spiele. Und mit der eigenständigen Veröffentlichung und Entwicklung, wird uns das gelingen.
 

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Interessiert zwar eh kein Pimmel, aber es gibt offensichtlich die ersten Screenshots und einen Teaser, der so gar nichts zeigt.

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Mehr: http://www.strongholdcrusader2.com/?page_id=7

Hab die Hoffnung ja immer noch nicht aufgegeben. :D
 
hab das erst jetzt gesehen. Ein ganz normales Stronghold 1 würde mir schon rechen. Mann war das geil früher. Alleine im Lan gegen den Bruder...
 
Habs doch noch nicht, erst bestellt. Dauert immer eine Weile, bis so ein altmodisches, physisches Exemplar eintrifft. :P
 

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