Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT "Strom im Tank- "Wann kommt das Elektroauto?" Ich kotze!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab jetzt nicht soviel Ahnung von der Materie.
Aber Stromautos fände ich schon ganz ok.
Kann hier aber nur von mir sprechen.
Zu Hause habe ich Carport.
Bin ich daheim wird an Steckdose rangeklemmt.

Auf Arbeit steht mein Auto 10-11 Stunden draussen.
Sollte es da nicht möglich sein,ein paar Solarzellen aufs Auto zu pappen ?
Oder eben der Chef bietet den Strom an,den man Tagsüber braucht.
Zähler ran und mtl. abgerechnet.

Unverschämt finde ich die Preise der Solarautos.
Ich wollte mir einen kleinen Hybrid kaufen. Toyota.
doch was die verlangen ist schon unverschämt.

Was Leistung angeht. Porsche hatte mal ne Karre gezeigt die 250 km/h schnell fährt.
Aber auch hier sollte jeder mal nachdenken,ob man das unbedingt braucht.

Was Stromspeicherung angeht...
Ich hatte mal einen interessanten Bericht gesehen.

Einmal Solarstrom.
Tagsüber wird mehr erzeugt als verbraucht.
Also pumpt man Wasser aus einen grossen Becken nach oben.
Nachts wenn die Sonne weg ist,dann startet man das Wasserkraftwerk.
Tagsüber kommt die Sonne und mit dem Überschuss der Energie wird das Wasser wieder nach oben gepumt.
Ein Kreislauf.
Hört sich zumindest gut an.

Was mein Fahrverhaltern angeht.... Ich brauch ein Auto was mich von A nach B bringt. Nicht mehr. Etwas Schnick Schnack kann schon drin sein.Musss aber nicht.
Es ist ein Transportmittel und kein Prestigeobjekt.
 
Das stimmt. Meiner Meinung nach sollte man eh erst einmal in Städten, dann flächendeckend das öffentliche Verkehrsnetz auf Kosten der Autofahrer ausbauen. PKWs haben die schlechteste Energieeffizienz mit der höchsten Umweltbelastung. Trotzdem haben sie die größte Infrastruktur im Verkehrsnetz und das obwohl sie noch zusätzlich am schlechtesten ausgelastet sind. Auto fahren sollte die letzte Instanz sein, nicht die erste Wahl.
Am besten wir fangen damit an die Benzinpreise zu erhöhen und PKWs mit einem Verbrauch von über 7l zu verbieten. Die zusätzlichen Kosten sollen sich die Betroffenen dann durch Fahrgemeinschaften wieder reinholen. Leider ist Geld das Einzige, das Menschen dazu bewegt ihren Lebensstil zu ändern.

The Schenckman schrieb:
Was Stromspeicherung angeht...
Ich hatte mal einen interessanten Bericht gesehen.

Einmal Solarstrom.
Tagsüber wird mehr erzeugt als verbraucht.
Also pumpt man Wasser aus einen grossen Becken nach oben.
Nachts wenn die Sonne weg ist,dann startet man das Wasserkraftwerk.
Tagsüber kommt die Sonne und mit dem Überschuss der Energie wird das Wasser wieder nach oben gepumt.
Ein Kreislauf.
Hört sich zumindest gut an.

Das ist, obwohl die Idee so unglaublich simpel ist, auch mit relativ geringen Verlusten behaftet. Die Nachteile liegen dabei auf der Hand.. Ist nicht überall umsetzbar, braucht viel Platz, etc. Ich denke, dass langfristig überschüssige Energie z.B. zur Wasserstoffherstellung benutzt wird um sie auf diese Weise zu speichern. Oder eben Akkus, wenn sie soweit sind.
 
Zimtzicke schrieb:
Ich denke schon, dass man diese Reichweiten schafft. Der neue Tesla S schafft ~450km mit einer Ladung. Das ist schon beachtlich.

Ja, technisch wird das sicherlich irgendwann möglich sein, ggf. auch zu erschwinglichen Preisen (das ist bei Tesla ja nicht gerade der Fall). Darauf sollte man sich aber nicht primär konzentrieren. LKW wird man so jedenfalls auch nicht sinnvoll auf die Straße bekommen. Wasserstoff oder eine ähnliche Quelle wird man sicher noch eine ganze Weile benötigen. Aber halt nicht überall.

Unser i3 schafft "nur" bis zu 160km mit einer Batterieladung, dafür aber 80% der Ladung in einer Stunde!

Das meinte ich mit dem idealen Stadtauto. Für so einen Stromer ist auch die Schaffung von genug Stromtanken in der Stadt kein wirkliches Problem.

Ich glaube, das grösste Problem sind wir Autofahrer selbst. So Leute wie Gerri denken, dass unsere heutige Mobilität der Maßstab für die zukünftige Mobilität sein muss. Und das ist IMO falsch.

Wir kaufen Autos, die 1,5 Tonnen aufwärts wiegen, mit 200PS-Motoren und allem möglichen Schnickschnack. Unsere Autos stehen aber in den meisten Fällen mehr als dass sie fahren. Und auf den kurzen Strecken (die E-Autos schon heute locker schaffen) sitzen wir auch meist alleine im Auto...

Da muss das Umdenken beginnen. Selbst weite Strecken werden in Zukunft kein Problem sein. BMW arbeitet an Konzepten, wo man sich als i-Fahrer bei Bedarf ein grosses (oder Reichweitenstarkens) Auto leihen kann.

Sehr schön zusammengefasst, genau so sehe ich das auch :dhoch:
 
Dow Jones schrieb:
[...]
Am Ende wird noch mal der Pathos gezündet. Im Ernst, jeder, der an das Elektroauto glaubt hat folgende Hindernisse zu überwinden:

- Batterie die sauber in der Herstellung und Entsorgung ist, und zudem eine Laufleistung von ca. 500-700km sicherstellt
- ein bezahlbares Elektroauto
- eine ausreichende Infrastruktur, in der es auch möglich wird jedes Mal innerhalb von wenigen Minuten voll aufzuladen.

Wie steht ihr zum Thema Elektroauto?

Was mich eigentlich noch viel mehr ankotzt als die Doku, sind die Kommentare, die man dazu im Internet findet. Dieses: Nieder mit den Autokonzernen, die das Elektroauto unterdrücken und, Achtung Zitat: die "dumme Masse" kauft es ihnen ab.

Mal im Ernst, was soll der Mist?

Ist ja auch was dran. Wenn die Automobilindustrie wirklich wollte oder besser noch müsste, würde die Entwicklung wesentlich rasanter vorwärts gehen. Die genannten Problemstellungen (z.B. der Preis), die ja so ziemlich jede neue Technologie hat, minimieren sich ja normalerweise mit der Ausbringungsmenge/Skaleneffekte/Erfahrungskurve. In diesem Fall dauert es halt besonders lang, weil die Industrie eine beinharte Lobby hat (siehe aktuell Frankreich) und lieber solange es geht die herkömmliche Cash Cow melkt, statt richtig zu investieren.

Das was es bisher so an Ergebnissen gibt, ist ja auch zum größten Teil aus der öffentlichen Hand bezahlt oder zumindest mitfinanziert. Vermutlich geht es so aus, dass die Industrie alles rausschiebt und erst reagiert wenn es gar nicht mehr anders geht und dann wieder staatliche Unterstützung braucht, weil es nun schnell gehen muss.

Das heißt nicht unbedingt, dass alleine die Hersteller schuld sind, natürlich trägt die Politik und der Verbraucher auch seinen Teil dazu bei. Aber man muss schon auch mal sagen können, dass die Industrie aktuell kein besonders großes Interesse an dem Thema hat.

Was ich auch nicht so ganz verstehe, ist diese Grundsatzdiskussion über Elektroautos. Ist eigentlich völlig egal, ob man das jetzt gut oder schlecht findet, soweit wir momentan wissen, gibt es doch mittel- bis langfristig eh keine Alternative.
 
Die deutsche Autoindustrie hat sogar einen grossen Anteil daran, dass es so schleppend voran geht. Nicht nur, dass das E-Auto keinen allzu grossen Stellenwert neben den ganzen Dickschiffen hat, die deutsche Auto-Lobby schafft es auch noch regelmässig, neue EU-Richtlinien (die in die richtige Richtung gehen würden) zu verhindern oder zu verweichlichen.
 
"Wir" (BMW gehört ja zu den Dickschiffproduzenten) haben halt das Problem, dass der Markt momentan diese Autos noch garnicht will. Die besten E-Autos nutzen dir nichts, wenn sie keiner kauft. Zudem wird unser Hauptgeschäft in den USA und Asien gemacht. Da ist man mit der Elektromobilität zwar schon weiter, aber noch weit, weit davon entfernt, dass man von einem Geschäftsfeld sprechen kann. Afair wurden letztes Jahr in den USA irgendwas um die 15.000 E-Autos verkauft. Das ist nichtmals ein Tropfen auf dem heissen Stein.
 
Glaube nicht, dass die breite Masse pauschal ein Problem mit Elektroautos hat, eher ist sie (mit Recht) unzufrieden mit dem, was die Industrie bisher anbietet. Aber diese Probleme müssen halt die Hersteller lösen.
 
Dow Jones schrieb:
Steffko schrieb:
Dow Jones schrieb:
Steffko schrieb:
Edit: Also das mit der Infrastruktur als Argument gegen Elektroautos zu verwenden, finde ich ja schon einigermaßen absurd. Der Punkt ist ja gerade, dass das Elektroauto ne Steckdose (möglichst natürlich Starkstrom, klar) braucht, das wars. Was ist wohl teurer/aufwändiger: Wasserstofftankstellen überall im Land bauen (bzw. vorhandene Tankstellen damit ausrüsten) oder... für en Appel und en Ei Starkstromanschlüsse anbringen...?

Ja, ne halt. Das ist in dem Sinne schon aufwendig, weil man nicht voraussetzen kann, dass jeder seine Garage hat, an der er mal schnell ne Steckdose anbringen kann. Und solange das Aufladen nicht so schnell geht wie Tanken, würde es sich Gemeinschaftsplätzen ganz schnell anstauen.

Eine Wasserstoffkontainer hinzustellen, der einfach einen Anschluss zu einer Tankstelle bekommt ist viel weniger aufwändig und für ein Versorger-Konzern unglaublich leicht zu realisieren.


Es ging mir nicht um den Hausanschluss (der ist ja solange man die Möglichkeit dazu hat schon vorhanden), sondern um "Stromtankstellen". Alles was man dafür braucht ist eben ein Stromanschluss, z.B. an einer ganz normalen Tankstelle, Kostenpunkt für die Steckdose: ab ca. 5 Euro ;)
Einen Wasserstoffkontainer irgendwo hinzustellen ist grundsätzlich NIE wenig aufwändig, weil Wasserstoff einfach einige ziemlich fiese Eigenschaften hat. Das kann man nicht lagern wie Bier, und auch nicht wie Benzin oder Diesel.

Und wie viele Steckdosen, an denen die Autos stundenlang aufladen sollen, willst du da bauen? In einer Stadt ist das logistisch unmöglich.


Was soll da logistisch unmöglich sein? Generell kosten Steckdosen nicht die Welt und sie sind dazu auch noch winzig klein, das ist ja der Punkt. Ich scherze jetzt, aber dennoch ganz banal: Steuer auf jedes Elektroauto von 50€. Dafür werden 10 Steckdosen wild im Land verteilt.
Du kannst mir doch nicht erzählen, dass ausgerechnet DAS jetzt aus deiner Sicht wirklich das Problem sein soll :ugly: Strom ist faktisch überall (in den westlichen Industrienationen) vorhanden.
 
Aber diese Probleme müssen halt die Hersteller lösen.

Zusammen mit dem Staat und den Stromkonzernen, man braucht ggf. eine konzertiere Aktion. Wenn es Pläne für eine (relativ) flächendeckende Energieversorgung in den Städten geben würde (was technisch nicht wirklich kompliziert ist), wären viel mehr Menschen bereit, sich ernsthaft für Stromer zu interessieren. Auch für die bislang noch "unzureichenden" schwachbrüstigen E-Autos von heute. Das Interesse ist da und das Geld im Prinzip auch.

Aber so dreht man sich doch im Kreis mit "ich würde ja, wenn ich ihn aufladen könnte" und mit "wir würden ja Ladestationen bauen, wenn es mehr Kunden gäbe". Geht mir doch nicht anders, ich hätte schon längst einen Stromer (auch gerne für mehr Geld), wenn ich eine relativ unkomplizierte Auflademöglichkeit hätte.

Steffko schrieb:
Strom ist faktisch überall (in den westlichen Industrienationen) vorhanden.

Quasi unter jedem Bürgersteig, sogar idR Starkstrom.
 
Steffko schrieb:
Gerri schrieb:
Dow Jones schrieb:
Naja, den letzten Satz würde ich auch nicht unterschreiben.

Wir können nur speichern, was wir produzieren. Und selbst wenn wir alle Energie speichern könnten, können wir mit endlich produzierter Energie nicht unendlich Energie speichern. Außer du erfindest entweder etwas, was a) unendlich viel Energie erzeugt oder b) etwas, dass aus dem Energieerhaltungssatz nutzbare Energie ermöglicht. Kann man natürlich probieren, aber da scheint es mir effektiver einfach eine Erneuerbare Energiequelle zu nutzen.

nofix schrieb:
Ein Link zur Doku oder zumindest der Name wäre noch nützlich :)

edit: ah Name schon da :ugly:

Jo, kann man alles auf Youtube angucken.



WIr verpulvern ja aktuell Unemngen an Energie weil wir sie nciht speichern/verbrauchen können.

Gerade bei Photovoltaik ist das doch ein Riesenproblem, davon abgesehen das die Technologie sehr ineffizient ist.





Gerri, du hast diese Behauptung jetzt schon bestimmt ein Duztend Mal in verschiedenen Threads aufgestellt und JEDESMAL haben dir Leute, die deutlich mehr von der Materie verstehen (vor allem emkay afaik), gesagt, dass das vollkommener Schwachsinn ist. Also bitte: entweder du lässt den Quatsch oder bringst eine vernünftige Quelle für die Aussage.




Lies dir den letzten (vorletzten) Spiegel durch, da istn Riesenartikel drin, den darf ich aber sicher nicht einscannen sonst würd ich es tun.

Cale schrieb:
Zwei an jeder Straßenlaterne, hunderte in den Parkhäusern, Garagen, und privaten Stellplätzen, etc., solche Steckdosen sind ja auch technisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Autos stehen doch 23h am Tag (im Schnitt) in der Gegend rum. Wenn man auf Langstrecke verzichtet, dauert es auch keine halbe Ewigkeit, sie aufzuladen. Was sicher nicht geht, ist die Reichweite heutige Autos alleine mit Strom zu schaffen, aber für die Stadt ist es durchaus machbar.

Evin hatte hier mal erwähnt das es technisch unmöglich ist, da bei ein paar E-Autos pro Straße sich schon der Asphalt nach oben bewegen würde..... Quelle hab ich keine aber Evin ist keiner von der dummen Sorte der sowas einfach rausposaunt.

Zimtzicke schrieb:
@ Cale

Ich denke schon, dass man diese Reichweiten schafft. Der neue Tesla S schafft ~450km mit einer Ladung. Das ist schon beachtlich.

Unser i3 schafft "nur" bis zu 160km mit einer Batterieladung, dafür aber 80% der Ladung in einer Stunde!

Ich glaube, das grösste Problem sind wir Autofahrer selbst. So Leute wie Gerri denken, dass unsere heutige Mobilität der Maßstab für die zukünftige Mobilität sein muss. Und das ist IMO falsch.

Genau, IMO!

Leute lassen sich ihre Mobilität nicht nehmen und das auch zu Recht!

Dann können wir ja gleich anfangen kein Obst mehr zu importieren (dessen Umweltbilanz sicher verheerend ist), also gibt dann nur noch 6 Wochen im Jahr Erdbeeren und garkeine Bananen mehr.

Kaffee könnt ihr euch auch in die Haare schmieren.

Niemand wird hier verzichten und es jmd. anderem vorzuschreiben ist ja noch schlimmer.

eiti schrieb:
Glaube nicht, dass die breite Masse pauschal ein Problem mit Elektroautos hat, eher ist sie (mit Recht) unzufrieden mit dem, was die Industrie bisher anbietet. Aber diese Probleme müssen halt die Hersteller lösen.

Das Problem ist das sie es nicht lösen können.

Es gibt keine vernünftigen Batterien um so etwas zu bewerkstelligen.

Wenn man mal mit ner Batterie in der Größe einer Autobatterie 300km weit fahren, DANN wird es interessant.
Natürlich ist das Utopie aber gerade bei Energiespeichern hat sich seit 20 Jahren so gut wie garnichts bewegt.
 
Gerri schrieb:
Genau, IMO!

Leute lassen sich ihre Mobilität nicht nehmen und das auch zu Recht!

Dann können wir ja gleich anfangen kein Obst mehr zu importieren (dessen Umweltbilanz sicher verheerend ist), also gibt dann nur noch 6 Wochen im Jahr Erdbeeren und garkeine Bananen mehr.

Kaffee könnt ihr euch auch in die Haare schmieren.

Niemand wird hier verzichten und es jmd. anderem vorzuschreiben ist ja noch schlimmer.






Und genau DAS ist das traurige am Menschen!
Die Gier.Die Selbstverständlichkeit.
Essen und trinken ist Lebensnotwendig.
Aber viele andere Sachen,da kann man eventuell mal umdenken.
Aber der Mensch ist einfach mal das dümmste Tier auf der Erde.
Der Mensch ist bockig und egoistisch.

Ich will keinen vorschreiben,was er zu machen hat oder nicht.
Aber viele sollten einfach mal nur nachdenken.
Nichts weiter.
Ein Auto muss mich von A nach B bringen und sonst nichts weiter.
Ich rede jetzt von der Allgemeinheit.Nicht das sich wieder Einer angegriffen fühlt. ;)


Und was das Thema angeht.......
Warum werden die E-Autos nicht vom Staat genauso unterstützt,wie einst Photovoltaik?
Oder wie es der Chinese macht.
Nicht der Endverbraucher sondern die Entwickler bekommen Unsummen um das Ganze bezahlbar zu machen.
 
The Schenckman schrieb:
Einmal Solarstrom.
Tagsüber wird mehr erzeugt als verbraucht.
Also pumpt man Wasser aus einen grossen Becken nach oben.
Nachts wenn die Sonne weg ist,dann startet man das Wasserkraftwerk.
Tagsüber kommt die Sonne und mit dem Überschuss der Energie wird das Wasser wieder nach oben gepumt.
Ein Kreislauf.
Hört sich zumindest gut an.

Pumpspeicherkraftwerke wurden früher schon so genutzt nur das sie nachts "aufgeladen" wurden.
Man kann aber auch nicht unendlich viele dieser Kraftwerke bauen da dafür ja viele Bedingungen gegeben sein müssen.

The Schenckman schrieb:
Gerri schrieb:
Genau, IMO!

Leute lassen sich ihre Mobilität nicht nehmen und das auch zu Recht!

Dann können wir ja gleich anfangen kein Obst mehr zu importieren (dessen Umweltbilanz sicher verheerend ist), also gibt dann nur noch 6 Wochen im Jahr Erdbeeren und garkeine Bananen mehr.

Kaffee könnt ihr euch auch in die Haare schmieren.

Niemand wird hier verzichten und es jmd. anderem vorzuschreiben ist ja noch schlimmer.






Und genau DAS ist das traurige am Menschen!
Die Gier.Die Selbstverständlichkeit.
Essen und trinken ist Lebensnotwendig.




Das ist DEINE Meinung. Ich bin Hedonist, ich glaube das ich in 40-50 Jahren einfach weg bin also will ich mein jetziges Leben so weit auskosten wie es geht. Egoistisch, womöglich.

Natürlich braucht man Essen aber niemand hier brauch zum überleben Bananen oder Kaffee, kann man ja genauso gut da angreifen.

Das Ganze ist aber eh zweitrangig und hat mit dem Threadtitel nicht mehr viel zu tun.

Das E-Auto wird sich durchsetzen sobald es bezahlbar ist und eine ordentliche Reichweite hat und das wird vllt. nie der Fall sein, da kommen vllt andere Technologien zuvor.
 
Gerri schrieb:
Pumpspeicherkraftwerke wurden früher schon so genutzt nur das sie nachts "aufgeladen" wurden.
Man kann aber auch nicht unendlich viele dieser Kraftwerke bauen da dafür ja viele Bedingungen gegeben sein müssen.


Vor allem die Menschen müssen da mitspielen. Es wird deshalb auch kein Pumpspeicherkraftwerk mehr geben, da die Deutschen Weltmeister sind im Dagegen sein. (sei es nun bei Windkraft, Trassen, ... )
 
Die Deutschen sollten lieber mal gegen die Photovoltaikförderung sein.

Eine ineffektive, teure Energieform. Mit dem Fördergeld könnte man viel effektivere Energien fördern (z.b. Windkraft).
 
@Gerri
Der Verkehr hat mit den größten Einfluss auf Energiewirtschaft und Schadstoffe in unserer Umwelt. Ein Drittel unserer gesamten Primärenergie geht in den Sektor. Dort sind riesige Einsparungen möglich. Das ist mit Bananen und Kaffee nicht vergleichbar. Und sogar wenn... dann soll man auch dort sparen. Es geht ja nicht darum unseren Lebensstandard drastisch auf Kosten der Umwelt zu senken, sondern erst einmal unsere Energiereserven effizient und umweltschonend zu nutzen, ohne auf Mobilität, Bananen und Kaffee zu verzichten.
 
Hana-Bi schrieb:
Vor allem die Menschen müssen da mitspielen. Es wird deshalb auch kein Pumpspeicherkraftwerk mehr geben, da die Deutschen Weltmeister sind im Dagegen sein. (sei es nun bei Windkraft, Trassen, ... )

Wobei das kein spezifisch deutsches Problem ist. Wer so etwas bauen will, muß auch erklären, warum gerade hier/da und nicht woanders. Diese Erklärkultur ist in Deutschland leider ziemlich schwach ausgeprägt
 
@eape: Richtig, ohne auf Mobilität zu verzichten.

Dafür müssen eben Batterien (alternative andere Antriebsformen) entwickelt werden die dafür geeignet und bezahlbar sind.
 
eape schrieb:
@Gerri
Der Verkehr hat mit den größten Einfluss auf Energiewirtschaft und Schadstoffe in unserer Umwelt. Ein Drittel unserer gesamten Primärenergie geht in den Sektor. Dort sind riesige Einsparungen möglich. Das ist mit Bananen und Kaffee nicht vergleichbar. Und sogar wenn... dann soll man auch dort sparen. Es geht ja nicht darum unseren Lebensstandard drastisch auf Kosten der Umwelt zu senken, sondern erst einmal unsere Energiereserven effizient und umweltschonend zu nutzen, ohne auf Mobilität, Bananen und Kaffee zu verzichten.

Der Transport von Gütern über die Wasserwege ist ohnehin das kleinste Problem. Ein Kilo neuseeländischer Äpfel verbraucht auf dem Weg um die halbe Welt weniger CO2 und Energie, als die 1 km-Fahrt mit dem Auto zum Supermarkt.
 
Sag das mal den Äpfeln die per LKW aus Spanien kommen und auch der neuseeländische Apfel will irgendwie nach Bayern kommen.

Es geht mir auch nicht darum ob es mehr oder weniger CO verbraucht sondern das es eben CO2 verbraucht und hier niemand einem anderen vorschreiben kann bei was er einsparen muss.
 
Zurück
Oben