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MULTI Stellaris

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, die Einfluss Ressource ist eine der wichtigsten, wenn nicht gar die wichtigste im Spiel, da sie einen vor allzu schneller Expansion abhält und gut gemanaged werden möchte.

Paar Tipps, wie du mit dieser Ressource umgehen kannst...
  1. Halte die Anzahl der Außenposten gering und reiße jene wieder ab, die du nicht mehr brauchst, denn bei zu vielen Außenposten können die Einflusskosten ins Unermessliche steigen. Das richtige Haushalten mit den Außenposten ist wohl der kritischte Faktor überhaupt, wenn es um die Einfluss Ressource geht.

  2. Das Erfüllen von Fraktions Forderungen gibt Einfluss.

  3. Wenn du eine Demokratie hast, werden in regelmäßigen Abständen Wahlen abgehalten. Der jeweilige Gewinner erklärt ein neues Mandat und wenn man das erfüllen kann, gibts 80-200 Einfluss zu gewinnen. Demokratien bieten noch weitere Möglichkeiten zur schnellen Einflussgewinnung (Parlamentarisches System oder so heißt das, gibt 50% mehr Einfluss durch Fraktionen). Allgemein ist die Einfluss Gewinnung sehr unterschiedlich, bezogen auf das jeweilige System (Demokratien etc).

  4. Setze dich auch mit Ereignissen und Anomalien auseinander, die bringen neben anderen Ressourcen oft gut Einfluss.

  5. Rivalitäten (je größer der Rivale ist, dem man die Rivalität erklärt, desto höher auch der Einflussgewinn daraus), Nicht-Angriffspakte, Kriege (mit den Zielen) und gewisse Technologien bringen dir auch Einfluss.
 
Danke erstmal.

Ich glaube, ich hatte schon die Meldung, dass sich irgendeine Fraktion gebildet hat. Wo kann ich denn deren Forderungen einsehen? Das scheint momentan meine einzige Möglichkeit zu sein.

Outposts abreißen kommt nicht in Frage. Da würde ich ja auch alle Minen in dem Einzugsbereich verlieren, oder?

Anomalien habe ich bereits alle in meiner Reichweite erforscht.

Demokratie!? Wo denkst Du hin? Da macht doch jeder was er will! Militärdiktatur ist die Zukunft.

Und auf Rivalen bin ich noch nicht gestoßen (habe die gegnerischen Parteien anfangs etwas herunter geregelt)
 
Gibt einen eigenen Fraktions Screen, da kannst du das einsehen.

Detaillierte Infos zu den Fraktionen kannst du hier nachlesen ->
https://stellaris.paradoxwikis.com/Factions

Allgemein ist das ein großartiges Wiki. Da findest im Grunde fast alles, was es über das Spiel zu wissen gibt, in höchst detaillierter Form. Das hat mir auch viel weitergeholfen.


Outposts abreißen kommt nicht in Frage. Da würde ich ja auch alle Minen in dem Einzugsbereich verlieren, oder?

Nein aber genau das ist ein klassischer Anfängerfehler in dem Spiel, den fast jeder begeht (ja, ich auch) und sich spätestens nach ein paar Stunden im Spiel selbst eingestehen muss :D

Die Leute geben zu viel Gewicht auf Frontier Outposts aber im Grunde sollte man sie eigentlich nur zu einem Zweck nehmen: Strategische Grenzsetzung, wobei die Kolonisierung eines Planeten hier immer vorzuziehen ist, da die Grenze einer Kolonie viel größer ist und mit steigender Bevölkerung auch anwächst. Man braucht auch keine Outposts um Stations zu errichten oder einen Planeten zu kolonisieren.

Setze die besonders am Anfang ausschließlich strategisch ein, wenn du zum Beispiel ein extrem geiles System gefunden hast, mit zum Beispiel einem perfekt zu kolonisierendem Planeten, welches du dir unbedingt sichern möchtest aber noch kein Kolonieschiff zur Verfügung hast, um eine Kolonie darauf zu errichten - vergiss dann aber nicht den Außenposten wieder abzureißen, wenn die Kolonie steht. Im Early Game max. 1-2 Outposts, nicht mehr und fokussiere dich lieber darauf so schnell wie möglich kolonisierungsfähig zu werden bzw. auch deine Militärkapizitäten auf Anschlag zu halten (sonst wirst du von den aggressiveren KI Gegnern als schwach betrachtet und mit einer Kriegserklärung nach der anderen zugedeckt).
 
Die Möglichkeiten, was ich wann bauen kann, muss ich mir in meiner nächsten Session nochmal genau ansehen.

Hätte auch kein Problem damit, nochmal von vorne anzufangen.
 
Hätte auch kein Problem damit, nochmal von vorne anzufangen.

Das gehört zu dem Spiel sowieso dazu, da kein Runde wie die andere ist. Schon alleine weil die Maps ja zu 100% zufallsgeneriert sind und das erherbliche Auswirkungen auf den Spielverlauf hat, da man sich eben entsprechend anpassen muss, ob man nun den Jackport oder die Arschkarte gezogen hat. Ich Glückspilz hatte bei meinem ersten Durchgang natürlich gleich die totale Arschkarte gezogen und war mangels Erfahrung auch nicht in der Lage dazu mich darauf einzustellen. Bin dementsprechend hoffnungslos untergegangen :D
 
Sowas finde ich dann aber schon wieder schlecht gelöst. Auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad möchte ich auch als Anfänger eine Chance haben. Civilization ist auch komplex, man hat aber auch als Neuling eine faire Chance.

Heute Abend ist wohl erstmal wieder NIOH dran. Aber morgen ist meine Frau mit den Kindern unterwegs - da setze ich mich bestimmt nochmal ein paar Stunden ran. Ich denke danach wird sich zeigen, ob mich das Spiel genauso fesselt wie Civ, Anno und Co, oder ob es beim Antesten bleiben wird.

Eins kann ich aber schon mit Sicherheit sagen... Das Spiel ist definitiv nicht schlecht, man muss aber zu einer sehr speziellen Zielgruppe gehören.
 
Eins kann ich aber schon mit Sicherheit sagen... Das Spiel ist definitiv nicht schlecht, man muss aber zu einer sehr speziellen Zielgruppe gehören.

Auf jeden Fall, ja. Ist halt ein Paradox Game und die verfolgen alle dieselbe Linie: Sie releasen ein Spiel für Leute die darin richtig tief ihre Zähne versenken wollen und supporten das Spiel dann auch über Jahre mit gewaltigen, freien Updates sowie kostenpflichtigen Addons, bis das Spiel am Ende ein gänzlich anderes als am Anfang ist, inklusive immer mehr an Feintuning und Komplexitätsgewinn . Dabei hören sie auch sehr viel auf die Community, in ihrem Forum und das sind halt auch wiederum alles hardcore Strategie Fans - würde mal behaupten, dass gut ein Drittel aller groben Änderungen bisher auf die Kappe der Community ging.

Ist nicht mit einem zB StarCraft oder anderen Strategiespielen zu vergleichen, wo man halt als Singleplayer mal eben die Kampagne durchspielt und dann ist das Spiel durch. Durchspielen kann man Stellaris eigentlich nicht und selbst nach meinen bisherigen über 200 Spielstunden, in einem Jahr (habs mir selbst letzten Dezember gekauft), habe ich noch nicht alles gesehen. Stoße immer wieder auf neue Möglichkeiten bzw. fühlt sich jede neue Runde die ich beginne frisch an.


Sowas finde ich dann aber schon wieder schlecht gelöst. Auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad möchte ich auch als Anfänger eine Chance haben. Civilization ist auch komplex, man hat aber auch als Neuling eine faire Chance.

Na ja, ich hatte ja meine faire Chance aber die habe ich mir aus Dummheit selbst verbaut, wie mir auch im Laufe der Partie immer klarer wurde. Fand ich aber nicht schlimm, weil Spaß gemacht hat es trotzdem. Hab viel aus meiner ersten Partie damals gelernt und eine Runde verlieren gehört halt auch zu dem Spiel dazu.

Was Civilization angeht. Das ist im Vergleich zu den Paradox Spielen doch ziemlich causualig. Ist aber halt auch das Markenzeichen der Paradox Games, die sich mit ihrer übertriebenen (und auch im laufenden "Entwicklungsprozess" ständig wachsenden) Komplexität an eine sehr spezielle Zielgruppe richten. Man sollte bei einem Paradox Game kein Civilization erwarten. Das ist als wollte man ARMA mit Call of Duty vergleichen.
 
Ich würde mich halt freuen, wenn der Spieler bei Paradox auch mal ein bisschen audio-visuelle Belohnungen bekommen würde, wenn er ordentlich spielt... Und damit meine ich nicht, dass die Welt(raum)karte über Stunden hinweg langsam die Farbe des Spielers annimmt :D

Die Artworks aus den Ladescreens finde ich sowas von atmosphärisch - wäre fein gewesen, wenn sie das irgendwie ins eigentliche Spiel bekommen hätten. Z.B. in Form einer richtigen Stadtansicht, in der man sieht, wie die eigene Siedlung wächst, oder Aufklärungsphotos vom gespannten Planeten. Man muss schon viel Willen und Fähigkeit zum Kopfkino mitbringen.
 
Nächstes Addon wurde angekündigt :waah:

Apocalypse heißt es und wird mit dem kommenden 2.0 Patch erscheinen.

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  • Titanen sind die bislang größten Kriegsschiffe des Spiels. Sie sind schwer bewaffnet und gepanzert und jedes besitzt an der Vorderseite einen Slot für eine titanische Waffe. Diese sind noch mächtiger als XL-Waffen, der Verdammnis-Strahl kann etwa über ein ganzes System feuern und feindliche Kriegsschiffe mit einem Schuss zu Sternenstaub verarbeiten. Außerdem können Titanen mit einer Aura ausgestattet werden, die wahlweise unsere Flotte stärkt oder Gegner schwächt. Wir können diese Riesenschiffe nur in begrenzter Zahl basierend auf unserer Flottenkapazität befehligen.
  • Ionenkanonen verteidigen uns gegen Titanen. Diese neuen Geschütze nutzen die gleichen titanischen Waffen wie Titanen-Schiffe und können damit ebenfalls über gewaltige Reichweiten schießen.
  • Colossi zerlegen ganze Planeten. Es handelt sich um gewaltige Kampfstationen, die als eigene Flotte gelten und nur Planeten attackieren können. Beim Bau entscheiden wir uns für eine von mehreren Superwaffen: Manche Kolosse sprengen ihr Ziel direkt in die Luft und hinterlassen ein Asteroidenfeld, das wir nach Ressourcen durchwühlen können. Andere verwandeln die komplette Bevölkerung zwangsweise in Cyborgs und verleiben die Welt so unserem eigenen Roboter-Reich ein. Allerdings muss sich der Koloss vor jedem Schuss eine Weile aufladen, sodass der Feind ein Zeitfenster hat, ihn zu zerstören. Wir dürfen immer nur einen Koloss gleichzeitig befehligen.
Ebenfalls sind neu die nomadischen Marodeure. Diese Piraten überfallen etablierte Imperien und stehen als käufliche Söldner zur Verfügung. Im Midgame können sie sich aber zusammenschließen und so eine neue Krise auslösen. Für friedliebende Spieler gibt es neue Ascension-Perks, zivile Features und Unity Ambitions.

Apocalypse soll gemeinsam mit dem Update 2.0 erscheinen, das kostenlos weitere Neuerungen wie ein überarbeitetes Kriegssystem einführt. Ein Release-Datum steht aber noch nicht fest.

http://www.gamestar.de/artikel/stel...essterne-bauen-planeten-sprengen,3324646.html
 
Habe gestern meine erste große Runde mit dem 2.0er Patch und dem Apocalypse Addon beendet. Mir gefällt zwar nicht jede Änderung dieses MASSIVEN Updates aber insgesamt ist es auf jeden Fall ein Fortschritt und tut dem Spiel an vielen Stellen sehr gut. Obwohl Stellaris an vielen Stellen Gewicht verloren hat und übersichtlicher wurde, hat es gleichzeitig noch mehr Tiefe als zuvor gewonnen und notwendige Schritte in gewissen Systemen vollzogen (wie dei den FTL-Antrieben, den Systemgrenzen, Starports, den Kriegen,...)

Dieses Update scheint zwar heftig zu polarisieren, da es so wahnsinnig viel umkrempelt aber ich gehöre zu jenen die das als einen weiteren, guten Schritt nach vorne betrachten. Für mich nach wie vor das beste 4X Game seit Master of Orion 2 und Alpha Centauri :dhoch:

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Features:
  • "Hinter verschlossenen Toren: Der Spieler macht sich auf die Suche nach einem antiken Netzwerk bestehend aus Toren, die an einen Ort außerhalb der bekannten Galaxie führen. Doch halten diese Tore etwas draußen oder drinnen?
  • Die Sensoren empfangen etwas ... das ist unmöglich: Dutzende Anomalien und neue Ereignisse warten darauf, von den Spielern erkundet zu werden. Wissenschaftler freuen sich auf neue Wunder und Geheimnisse in einer weit entfernten Galaxis.
  • Neue Welten: Unentdeckte, einzigartige Solarsysteme, welche Ihre eigene Geschichte zu erzählen haben, wollen erkundet werden. Zusätzliche Technologien und Ressourcen ermöglichen es, neue Welten zu kolonisieren und das eigene galaktische Imperium zu erweitern.
  • Es gibt immer einen größeren Fisch: Einzigartige Kreaturen bevölkern die Weiten des unentdeckten Alls. Doch ist hier Vorsicht geboten, denn einige dieser Riesen streifen schon seit Urzeiten durch diese Regionen und verteidigen ihr Revier bis aufs Blut."
http://www.4players.de/4players.php...und_Lebewesen_in_den_Tiefen_des_Weltalls.html
 
Finde ich zwar geil für die Konsoleros und Paradox, da Stellaris imo das beste und komplexeste Strategiespiel der letzten Jahre ist aber ich kann mir das mit dem Pad gerade überhaupt nicht vorstellen :O_o:
 
Ist denn eher Stellaris oder Endless Space 2 zu empfehlen? Ich habe den Eindruck, beide Games sind für Neulinge nicht gerade zugänglich, aber Endless Space 2 scheint mir in der Beziehung doch etwas zugänglicher zu sein.
 
Ist denn eher Stellaris oder Endless Space 2 zu empfehlen? Ich habe den Eindruck, beide Games sind für Neulinge nicht gerade zugänglich, aber Endless Space 2 scheint mir in der Beziehung doch etwas zugänglicher zu sein.

Ich persönlich bevorzuge Stellaris und es ist mein aktuell liebstes Strategie Spiel überhaupt aber das Spiel richtet sich an Genre Nerds, mit seiner überbordenden Komplexität und auch wenn es mittlerweile sehr viel polierter ist, gibt es sich immer noch sperrig und wird Spieler die das erste Mal ins Genre schnüffeln mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas überfordern.

Endless Space 2 hingegen ist mehr Civilisation like. Wenn du das kennst und magst, wirst du an Endless Space 2 sicher Gefallen finden. Hat zudem auch mehr das Feeling einer Story Kampagne, was bei Stellaris gänzlich fehlt.

Kurzum: Sind beides tolle Spiele aber sehr unterschiedlich (schon alleine deswegen, weil Stellaris ein RTS ist und Endless Space 2 turn based). Stellaris wenn du ein Komplexitätsmonster mit laufendem Support suchst, Endless Space 2 wenn es zugänglicher und Civilisation like sein soll, mit Kampagnen Feeling.
 
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