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PC SteamBox: PC-Gaming zum Preis eines gebrauchten Kleinwagens!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das wird sicher kein Linux System im klassischen Sinne.Sie werden ein extra Linux Derivat nutzen oder neu erstellen das geschlossen und nicht Open Source läuft und die Spiele dementsprechend anpassen.
Das wird ein geschlossenes System wie Zimtzicke schon sagte.
 
Erster Blick auf die Steam Box?

Dass Valve zur Wohnzimmeroffensive ansetzen will, hatte man schon bei der Ankündigung des Big Picture Mode für Steam durchblicken lassen. Nach diversen Gerüchten und Andeutungen macht der Hersteller auch kein Geheimnis mehr daraus, dass man in diesem Jahr auch in Sachen Hardware aktiv werden will. Ein vielerorts Steam Box getaufter PC soll die Reichweite der eigenen Online-Plattform erhöhen.

Eventuell weiß man jetzt schon, wie das Äußere des Systems aussehen wird: Im Rahmen der CES 2013 gab Xi3 die Entwicklung eines PCs bekannt, der für das Spielen an HDTV-Geräten optimiert sein soll. Das neue Produkt sei "speziell dafür konzipiert, Steam und dessen Big Picture Mode zu unterstützen", heißt es da in der Mitteilung. Gleichzeitig ließ man auch verlauten, dass Valve in die Firma investiert hat.

Mit dem Projekt beginne eine neue Ära für Xi3, wird da angemerkt. Mit dem System, welches die Möglichkeiten der Konsolen übertreffe, könne man seinen HD-Fernseher ausnutzen und potenziell auf Tausende von Spielen zugreifen. Die Hardware passe dennoch locker in eine Hand, so der auf modular aufgebaute Mini-PCs spezialisierte Hersteller.

Konkretere Angaben zur Ausstattung oder dem angepeilten Preis wurden in der Pressemitteilung nicht gemacht. Bei der aktuell verfügbaren Version hat man die Wahl zwischen drei AMD-Prozessoren und mehreren SSD-Festplatten. Standardmäßig kommt das Gerät mit Linux (openSUSE) daher, Windows 7 ist gegen einen Aufpreis erhältlich. Es dürfte kaum überraschen, wenn jene Offerte/Option auch im Falle der Steam Box bestehen wird - dort wird man dann natürlich auch Ubuntu setzen. Wer sich nicht auf das derzeit noch recht überschaubare Linux-Aufgebot auf Steam verlassen will, könnte stattdessen Windows installieren.

Gegenüber Polygon verriet Xi3 auf der CES, dass das System den Codenamen Piston verpasst bekommen hat und und bis zu einem Terabyte Festplattenspeicher bieten soll. Wie die anderen Xi3-PCs soll Piston modular aufgebaut sein und auch mit verschiedenen CPU/RAM-Ausstattungen angeboten werden. Einen Preis wollte man nicht nennen; das Unternehmen teilte aber mit, dass man sich in Sachen Performance an der X7A-Serie orientieren will. Die hat Xi3 seit Oktober im Programm - preislich geht es dort ab 999 Dollar los. Auf Unterschiede zwischen Piston und der X7A-Reihe wollte man nicht eingehen. Die X7A-Hardware wird folgendermaßen beschrieben:

A quad-core 64-bit, x86-based 32nm processor running at up to 3.2GHz (with 4MB of Level2 Cache),
An integrated graphics processor (GPU) containing up to 384 programmable graphics cores (or shaders),
4GB—8GB of DDR3 RAM,
64GB—1TB of internal solid-state SSD storage (with up to 12Gbps throughput speeds),
Three display ports providing maximum resolution of 4096x2160 (including 1 DisplayPort v1.2 and 2 Mini-DisplayPorts v1.2),
Four eSATAp 3.0 ports,
Four USB 3.0 ports,
Four USB 2.0 ports,
1Gb Ethernet port, and
Three audio ports (1 input and 2 outputs: 1 copper and 1 optical).



Das auf der CES gezeigte Piston-Demo-Gerät bot dann auch in Sachen Schnittstellen u.a. einen SPDIF-Ausgang, vier USB 2.0- sowie vier USB 3.0-Ports, vier eSATAp-Ports, einen HDMI-Ausgang bzw. Display Port, zwei Mini Display Ports sowie einen Ethernet-Anschluss.




Quelle: 4players.de
 
eiti schrieb:
Bin hardwaretechnisch nicht besonders im Thema, aber ...

An integrated graphics processor (GPU) containing up to 384 programmable graphics cores (or shaders),

???

Kommt dir viel vor, oder wie?

Nö, isses überhaupt nicht, das ist sogar recht wenig.
Als Beispiel: aktuelle Karten für den PC (GF 670) haben über 1300 CUDAs.

Sagt natürlich nicht alles aus, aber für mich klingt das alles nicht wirklich nach einem Leistungsmonster...
 
Hä, ne ganz im Gegenteil. Habe mich gewundert, dass die eine Onboard-Grafiklösung in einen Spielerechner stecken - Gehäusegröße hin oder her.
 
The Verge Interview mit Gabe Newell

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http://www.theverge.com/2013/1/8/3852144/gabe-newell-interview-steam-box-future-of-gaming
 
Gabe Newells Steam Box-Visionen

Gestern hatten Valve und Xi3 auf der CES einen Mini-PC vorgestellt. Der vorläufig Piston getaufte Rechner soll wie die anderen Xi3-PCs modular aufgebaut und in verschiedenen Konfigurationen verfügbar sein. Das System sei speziell für Steam und dessen Big Picture Modus konzipiert, hieß es da noch.

Valve gab gleichzeitig bekannt, dass man in Xi3 investiert hat, beeilte sich allerdings auch zu verkünden: Piston sei nicht unbedingt die eine Steam Box, über die man seit einiger Zeit redet. Man habe verschiedene Prototypen in der Pipeline - von denen man auch einige mit zur CES gebracht hatte.

In einem Interview mit The Verge plauderte Gabe Newell jetzt u.a. über die Zusammenarbeit mit verschiedenen Hardwareherstellern. Valves Idealgerät sei leise, leistungsstark und angemessen klein. Optische Laufwerke würde nur Hitze erzeugen, den Preis erhöhen und natürlich auch das Gerät an sich größer werden lassen. Valve selbst werde eine Steam Box anbieten.

"Wir werden unsere eigene herausbringen und diese selbst an die Kunden verkaufen. Das wird eine Linux-Box, und falls du Windows darauf installieren willst, kannst du das auch. Wir werden das nicht erschweren. Das ist also wirklich kein geschlossenes System in irgendeiner Form. Wir denken auch, dass es interessant sein wird, einen Controller zu haben, der eine geringere Latenz und eine höhere Genauigkeit hat."

"Beschäftigen uns mit superlangweiligem Kram"


Das Unternehmen hatte schon vor einiger Zeit bestätigt, dass man intern an allerlei Hardwareprototypen werkelt und auch mit neuen Eingabegeräten experimentiert. Bewegungssteuerung á la Wii oder Kinect stehe dabei aber nicht im Fokus. Man habe durchaus über Möglichkeiten für Bewegungsinput nachgedacht, aber keine brauchbaren Ideen gehabt. Valve sehe nicht, wie Spiele dadurch grundlegend besser werden würden.

Valve beschäftige sich lieber mit "superlangweiligem Kram" wie Genauigkeit und Latenz. Biometrische Daten seien da wesentlich faszinierender als Bewegungen, könne man dadurch doch besser/schneller mit Software kommunizieren. Darauf zu setzen, dass man sich dagegen mit einem Spiel über eine Armbewegung 'unterhält', sei so, als ob man sage: "Oh, hören wir doch damit auf, Ethernet zu nutzen, und gehen zurück zum 300-Baud-Einwahlmodem." Biometrie sei fixer und ergiebiger, auch seien Informationen interessant, deren sich der Spieler vielleicht nicht mal bewusst ist. Newell ist außerdem überzeugt davon, dass es sehr wichtig sein wird zu erfassen, wohin ein Spieler schaut.

Über die Zukunft von Steam & Steam Box

Newell wird auch auf die Zukunftspläne für Steam angesprochen. Man sei darauf aus, Kunden und Entwicklern immer besseres Werkzeug in die Hand zu geben. Derzeit gebe es nur den einen Steam Store. Den wolle Valve aber zukünftig vielleicht wie nutzergenerierte Inhalte handhaben: Jeder könne dann quasi einen eigenen Store anbieten. So könnten Leute dann Stores mit Spielen eines bestimmten Herstellers, Genres, einer persönlichen Güteklasse einrichten - auch ein Store mit den (laut der Meinung des Nutzers) "schlimmsten Spielen auf Steam" sei dann denkbar.

Von seiner früheren Kritik an Windows 8 rückt Newell nicht ab: Vieles im PC-Bereich werde immer besser - Microsofts jüngstes Betriebssystem sei hingegen ein "gigantisches Trauerspiel", das jedem im PC-Sektor schaden würde. Der PC-Absatz sei um 20 Prozent zurückgegangen, statt irgendwie von der neuen Windows-Version stimuliert zu werden, so der Mann, der früher bei Micosoft gearbeitet hatte.

Mit Hinblick auf mögliche konkurrierende Dienste kommentierte Newell auch reine Settop-Boxen wie die Mikrokonsole von Onlive. Er habe sich schon immer gedacht: Es sei die falsche Idee, alles komplett ins Internet auslagern zu wollen. Sprich: Das Streamen von Spielen sollte innerhalb eines Haushalts, nicht aber komplett über das Web erfolgen.

Die Steam Box könne natürlich auch als Server fungieren, der gleichzeitig mehrere Bildschirme mit Inhalten beliefern kann. Die kommende Generation von GPUs sei leistungsstark genug, um bis zu acht Spiele bzw. Spielanfragen simultan zu handhaben. Man könnte dann also einen PC mit acht angeschlossenen Fernsehern und acht Controllern haben, an denen gespielt werden kann.

Der Steam Box habe man intern den Codenamen "Bigfoot" verpasst - bei "Littlefoot" mache man sich hingegen eher Gedanken darüber, wie man den Mobile-Bereich einbinden kann. Auf Smartphones und Tablets gebe es noch viel Arbeit hinsichtlich der Verbesserung des Inputs für Spiele.

"In einem der Controller-Designs, die wir bauen, gibt es dieses Touchpad, und wir versuchen herauszufinden, wo das nützlich sein kann. Wir wollen nicht das Geld der Leute verschwenden, indem wir einfach an etwas ein Touchpad ranbauen. Sobald wir die Rolle von Multitouch in dieser Art von Anwendung verstanden haben, lässt sich auch leicht sagen, dass man sein Smartphone dafür verwenden kann."

Die Frage, ob Valve im Heimbereich für Wirbel sorgen und mit Firmen wie Microsoft oder Sony konkurrieren könnte, beantwortet der Firmenchef folgendermaßen: "Das Internet ist superschlau. Wenn du etwas machst, was cool ist, die investierte Zeit der Leute wirklich rechtfertigt, dann werden sie es annehmen. Wenn etwas nicht cool ist und schlecht ist, dann kannst du so viel Geld ins Marketing stecken, wie du willst - sie werden es nicht annehmen."

4players.de
 
Ich bin ganz ehrlich.

Ich warte zwar in jedem Fall die Ankündigungen der beiden Konsolen von Sony und MS ab, aber ich tendiere momentan sehr, sehr stark zu dieser SteamBox.

Das Konzept überzeugt mich.
 
Das Teil wird doch kaum Leistung erbringen auf dem kleinen Raum. Und der Lüfter da drinnen wird auch mit mind. 2000 rpm laufen. Gespannt bin ich trotzdem, ich lass mich überraschen.
 
das konzept find ich auch spannend. anstatt alles auf n motherboard aufzupflanzen, den ganzen rechner modular zusammenbauen. und dann auf dem platz? sehr schön.. wenn es die ersten testberichte gibt, könnte ich mir das als ersatz fürn desktop vorstellen.
 
Das Gerät gab es übrigens schon vor über zwei Jahre als existierende Hardware.
http://www.hitechreview.com/it-products/pc/xi3-modular-computer/28755/
 
Schick ist es, aber ich brauch das aktuell nicht, für Steam hab ich ja schon nen PC.
In ein paar Jahren wenn ein neuer fällig wird könnte das aber ne Option sein.
 
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