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MULTI Star Wars: Battlefront II

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jetzt strickst Du es Dir aber wie Du willst.

1. Habe ich nie gesagt, dass alle Topwertungen erkauft werden.
Also vermenge bitte nicht meine getätigten Aussagen mit irgendwelchen anderen um Dir daraus einen Sachverhalt zu machen, damit er Dir dann in Deine Argumentationskette passt.
2. Sehe ich es natürlich so, dass Zeitschriften auch für Ihre Leserschaft entsprechend schreiben.
Ich müsste natürlich jetzt in einer Parallelwelt leben um es beweisen zu können, aber ich bin mir sicher .... hätte es den Gameraufstand nicht gegeben, dann wäre die Geschichte um Lootbox und Pay2win weeeeeeeeeeeeitaus geringer vertreten.
Aber damit und mit möglichst noch spektakuläreren Rechnungen wieviel Zeit und Geld man aufbringen müsste um ALLES im Spiel mal gesehen und gehabt zu haben ergeben doch momentan viele Clicks.

Und zum Spiel und der generellen Bewertung bin ich doch ziemlich genau drauf eingegangen (mit der Bewertung stimme ich in %Zahl ja sogar fast überein lustigerweise), als dass man dann nur mit der p2w Keule ausholen muss.
 
@el_barto
Ich denke die Presse haut schon etwas mehr drauf als sie es sonst tun würde, im Windschatten des Shitstorms ist das einfacher.
Aber an sich ist das ja auch richtig so! Die Kritik an der Presse (und manchen Spielern) in doch eher die Diskrepanz in ihrer Kritik, die Selektivität. Man könnte meinen, die Microtransaktionen wären grad erst für Battlefront 2 erfunden worden.

Das behauptet doch keiner , nur das es hier in eine neue Dimension geht . Wo ein Vollpreispiel welches MP lastig wie Bf2 ist, halt nun einmal P2W System anbietet und das ist in der Form so noch nicht vorgekommen!! Ich denke das Problem wäre keines wenn das Spiel für Lau zu haben wäre.
 
1. Ich habe nie behauptet, jemand hätte behauptet, Microtransaktionen wären grad erst für Battlefront 2 erfunden worden.

2. Die Tatsache ob etwas "MP-lastig" ist oder nicht, sollte dem Prinzip der Methoden der Entwickler nicht als Ausflucht verhelfen. Hier sollte man binär auf die Frage "Ist P2W/Grind-Abkürzung generell im Spiel?" mit ja/nein antworten und daraus die Konsequenzen ziehen. Alles andere ist "cherry picking".
 
Es macht nicht wirklich Sinn da jetzt mit farang drüber zu diskutieren. Das ist auch bei weitem nicht böse gemeint aber wenn man sich so von der Massenhysterie anstecken lässt und das Thema an spielen aufzieht die man nicht gespielt hat anstelle zu reflektieren was man gespielt hat und ebenso von diesem Thema betroffen ist, dann kann da inhaltlich nicht viel bei rum kommen.
 
Jetzt strickst Du es Dir aber wie Du willst.

1. Habe ich nie gesagt, dass alle Topwertungen erkauft werden.
Also vermenge bitte nicht meine getätigten Aussagen mit irgendwelchen anderen um Dir daraus einen Sachverhalt zu machen, damit er Dir dann in Deine Argumentationskette passt.
2. Sehe ich es natürlich so, dass Zeitschriften auch für Ihre Leserschaft entsprechend schreiben.
Ich müsste natürlich jetzt in einer Parallelwelt leben um es beweisen zu können, aber ich bin mir sicher .... hätte es den Gameraufstand nicht gegeben, dann wäre die Geschichte um Lootbox und Pay2win weeeeeeeeeeeeitaus geringer vertreten.
Aber damit und mit möglichst noch spektakuläreren Rechnungen wieviel Zeit und Geld man aufbringen müsste um ALLES im Spiel mal gesehen und gehabt zu haben ergeben doch momentan viele Clicks.

Und zum Spiel und der generellen Bewertung bin ich doch ziemlich genau drauf eingegangen (mit der Bewertung stimme ich in %Zahl ja sogar fast überein lustigerweise), als dass man dann nur mit der p2w Keule ausholen muss.
das war nicht (nur) auf dich gemünzt, sondern eine allgemeine Beobachtung meinerseits in der Debatte.

Zu 2.: Manche sicherlich. Aber längst nicht alle und in dem Ausmaß wie es gerade geschieht. Klicks generieren auch normale Reviews bzw. in der momentanen Stimmung würde imo eine 93er-Bewertung von IGN mehr Klicks generieren als das jetzige "meh"-Review.
Zumal sich wirklich alle Reviewer einig in ihrer Argumentation sind. Und hierbei spreche ich nicht von den Wertungen, sondern der Räson dahinter. Ich hab jetzt die Gedankengänge vieler Menschen in Reviews, Beiträgen, Podcasts, Reddit und sonstwo gelesen und gehört. Und auch losgelöst von den Lootchests finde ich immer die selbe Begründung, eben das viel zu enttäuschende Progressionssystem hier und der nichtssagende, punktlose Singleplayer (ohne richtiges Ende) dort.

Und darüber hinaus: In Sachen Lootchests ist mir nur recht, dass hier alle in die selbe Kerbe schlagen. Je lauter der Aufstand und je mehr die Spielerschaft hier unisono auftritt, desto eher wird verhindert, dass EA/WB/Ubi auf NOCH schlimmere Gedanken kommen, wie man mehr Geld verdienen könnte.
Wir Spieler müssen hier natürlich auch mit dem Geldbeutel sprechen, aber ersten Verkaufszahlen nach scheint das ja auch zu klappen :)
 
man sollte sich imo nicht an den X/10 Wertungen von irgendwelchen Redaktionen aufhängen. Dass dem Thema im Zuge des Shitstorms bei der Bewertung mehr Beachtung geschenkt wird als sonst dürfte klar sein. Wichtig ist vor allem DASS dem ganzen endlich mehr Beachtung geschenkt wird.

Klar hat EA hier nicht gerade Microtransactions erfunden. Die Entwicklung ist jetzt schon seit ein paar Jahren im Gange. Manche Entwickler haben da eine gute Balance gefunden oder stellen sich einfach cleverer an (bei Titeln wie Uncharted mit Fokus auf dem Singleplayer, Nintendo bietet mit amiibos noch einen materiellen Gegenwert zum sammeln). EA hat hier aber ganz dreist versucht, den ganzen Fortschritt auf dieses Lootbox-Würfel-System auszulegen. Bei einem Spiel, das den Fokus ganz klar auf Multiplayer legt und bei dem Spieler gegeneinander antreten. Wo Spieler gegeneinander antreten legen vermutlich die meisten dieser Spieler auch darauf Wert, dass eine gewisse Chancengleichheit herrscht. Dazu kommt, dass die gleiche Währung, die ich für den Fortschritt brauche, auch dafür genutzt wird, mir implementierte Inhalte freizukaufen. Und die Rechnungen dazu zeigen, dass vorausgesetzt wird, dass die Spieler wahnwitzig viel Zeit aufbringen müssen, um diese Inhalte nutzen zu können. Oder eben nochmal ordentlich echtes Geld rein pumpen.

Das ganze System dann noch gepaart mit dem Franchise Star Wars, das immer eine erhöhte Aufmerksamkeit mit sich zieht. Da muss man bei EA schon gedacht haben, man kann sich wirklich alles mit den Kunden erlauben. Von daher ist dieser plötzliche Aufschrei einfach enorm wichtig. Das Fass war eh schon kurz vorm überlaufen. Kritik am Lootbox-System gab es auch schon vorher. Als in PUBG Lootboxen eingeführt wurden, als das Spiel so richtig steil ging, gab es auch genug Beiträge in den Foren dazu. Denen hat der Arsch gerettet, dass die Dinger nur kosmetischer Natur sind. Jetzt kommt EA und schüttet nochmal nen ganzen Tank ins Fass. Wer so blöd ist, gehört zurecht abgestraft. Und die zusätzliche Aufmerksamkeit und das steigende Bewusstsein für das Thema sind schon länger bitter nötig.
 
Klar hat EA hier nicht gerade Microtransactions erfunden. Die Entwicklung ist jetzt schon seit ein paar Jahren im Gange. Manche Entwickler haben da eine gute Balance gefunden oder stellen sich einfach cleverer an (bei Titeln wie Uncharted mit Fokus auf dem Singleplayer, Nintendo bietet mit amiibos noch einen materiellen Gegenwert zum sammeln). EA hat hier aber ganz dreist versucht, den ganzen Fortschritt auf dieses Lootbox-Würfel-System auszulegen. Bei einem Spiel, das den Fokus ganz klar auf Multiplayer legt und bei dem Spieler gegeneinander antreten..
Danke. Genau das ist für mich auch der Knackpunkt, wieso ich die ganzen Argumente ala "aber Uncharted?" und die Mahnungen, ja bei allen Spielen konsequent zu sein so nicht teile.

Hat ein Uncharted 5 ein Crate-basiertes MP-System mit Pay2Win werde ich es trotzdem kaufen. Ganz einfach weil mir der MP sowieso am Arsch vorbeigeht und ND es weiß, dass 90% der Käufer wegen dem SP da sind.
Bekommt ein Uncharted 5 aber ein Crate-System in den Single Player, über das ich meine neuen Waffen bekomme oder neue Skills für den Charakter, dann lehne ich dankend ab, weil hier das Crate-System in die grundlegende Spielmechanik des Kern-Spiels eingreift.
Und da wäre es mir scheißegal, ob ich auch ingame die Währung für die Crates verdienen könnte.

Und genau deswegen hat Shadow of War auf den Deckel bekommen, weil es den Single Player mit dieser Seuche infiziert und damit den Kern des Spiels belastet und man zumindest am Ende der Kampagne auch starke Anreize zum Kauf der Crates gesetzt bekommt.
 
Ich stimme in ganz vielen Punkten zu, aber in einigen eben nicht.
Wie Du so schön sagst...macht Nintendo ja sogar ähnliches mit den Amiibos.
Wenn man so ein Vieh kauft kriegt man schneller, besser Items oder Vorteile, die es sonst nicht gibt.
Stört sich niemand dran, wird in den Reviews nichtmal irgendwo erwähnt.
Microsoft enthält den Spielern tagelang ganze Spiele vor und lassen Ultimate Edition Besitzer eine Woche vorher ran.
Ist allen egal. Kein Aufschrei, kein Abwatschen.
Pay2win bei Naughty Dog? Who cares. Hey ist doch Single-Player fokussiert.
Bei GTA Online wird mal drüber bereichtet, stört aber eigentlich keinen. Wellen schlägts auch nicht.
Und da ist es ja sogar ebenfalls Pay2Win. So ein Panzer kann bei PvP schon ein sehr eindeutiges Argument sein.

Sollte bei Battlefront jetzt ein Exempel statuiert werden und gleiches folgt dann bei allen anderen auch, ok, dann ist es halt so.
Irgendwo muss man anfangen. Ich glaube aber, dass Battlefront und Shadow of War eben die hässlichen Entlein sind, an denen man es auslebt und bei einem geliebten Franchise wieder niemand so genau hinsieht und nachrechnet.
Und das ist eben das imho heuchlerische an der ganzen Debatte, die ich ja sonst auch für absolut in Ordnung halte. Ich wettere zB schon die ganze Zeit gegen Microsofts-Scheibchentaktik mit den Releasedaten. Aber wenn man es kacke findet, dann aber auch bitte überall und da nicht beide Augen zudrücken.
 
Also bei Fortschritt auf ein Level-Würfel-System zu bauen ist ja kein Verbrechen und auch eigentlich keinen Shitstorm wert, allenfalls ist es ein Gameplayelement welches einem missfällt. Der eigentliche Knackpunkt ist doch viel mehr, mit gewissen Mitteln Anreize zum Kauf von MTs zu bilden.
Das tat Battlefront extrem aber das gabs auch schon vor Battlefront und damit meine ich die "unter-dem-Deckmantel-des-Schweigens" gehüllten P2W Konzepte wie z.B. Last of Us, Uncharted und Co.
Wäre Battlefront 2 wie Last of Us hätte ich viele Star Cards (Fähigkeiten) zwar schnell erspielt, die Besten wären aber hinter einer Paywall, genau klingt viel geiler.

Ich versteh einfach nicht warum der Scheiß in Ordnung ist, wenn es in den Bereich fällt der "mich" nicht interessiert aber ansonsten verteufelt werden muss. Das ist einfach eine Doppelmoral.
 
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Wie Du so schön sagst...macht Nintendo ja sogar ähnliches mit den Amiibos.
Wenn man so ein Vieh kauft kriegt man schneller, besser Items oder Vorteile, die es sonst nicht gibt.
Stört sich niemand dran, wird in den Reviews nichtmal irgendwo erwähnt.
ich kann dir auch versuchen zu erklären wieso.
Nintendo trennt hier einfach ganz klar zwischen seinem Spiel und Zusatzinhalten. Und zeigt dir eindeutig, was du wofür bekommst. Die sagen dir quasi: "Hey, hier kannst du noch ne supertolle Sammelfigur kaufen, die dir das und das im Spiel bringt". Korrigier mich gerne, aber sind dann meistens auch nur kosmetische Dinge, wie Skins oder Rüstungen, die von den Werten den bereits im Spiel integrierten nicht überlegen sind. Bei Zelda kannst du so schon früher stärkere Waffen bekommen, ja. Aber keine davon ist besser als das, was du dir im Spiel erspielen kannst. Eher deutlich schlechter.

Aber selbst das ist nicht der eigentliche Punkt. Das System scheinen ja das vielzitierte Uncharted oder LoU perfektioniert zu haben. Wenn wir uns das "Progression System" anschauen, das EA ja überarbeitet hat, damit die Spieler länger motiviert sind, versuchen wir mal den Vergleich zu ziehen. Zum Start des Shitstorms war diese Progression völlig auf Zufall basiert. Für so und so viel Credits bekommst du eine Lootbox. Die hilft dir vielleicht dabei, deine Klasse zu verbessern, vielleicht kriegst du aber auch irgendwas anderes, das dir gar nix bringt. Oder wie EA es nennt: Anreize, auch mal was neues auszuprobieren.

Angewendet auf sagen wir Zelda und amiibos könnte dieses System bedeuten, nach jedem erfolgreich gelösten Schrein oder Dungeon bekommst du nicht ein Herzteil oder eine bestimmte Waffe, sondern es fällt (wie wenn du einen amiibo verwendest) eine Kiste vom Himmel, die einen zufällig generierten Inhalt bietet. Vielleicht bekommst du ein zusätzliches Herz. Vielleicht aber auch nur eine schwächere Waffe, als die du eh schon hast und die eh nach ein paar Schlägen zerbricht. Aber hey, wenn du genug von dem Schrott sammelst und beim Händler verkaufst, kannst du dir für einen Arsch voll Rubine selbst ein Herzteil kaufen. Deal?

Sehe der Fortschritt bei Zelda dermaßen aus, kannst du dir sicher sein, würde auch Nintendo sein Fett weg kriegen.
 
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Aber das ist doch in fast jedem Spiel so.
Wenn Du bei Diablo durch die Gegend schnetzelst, dann findest du auch nicht in jeder Kiste einen Gegenstand der Dich weiterbringt.
Meist ist da nur Schrott drin, den Du hinterher gar nicht mehr aufsammelst, oder da sind super Sachen drin ... aber für andere Charaktere, die Du gar nicht für deinen zB. Magier benutzen kannst.

Und bei den Amiibos sind es nicht nur kosmetische Sachen.
Ich kriege einen Begleiter, den ich sonst so nicht habe. Ich bekomme Ingame-Items, ich bekomme eine besondere Waffe etc.
Es ist ja auch nicht nur auf ein Amiibo begrenzt, da kann ich ja teilweise 2, 3, 4 ...10 Stück kombinieren.
https://www.spieletipps.de/tipps-51...wild-amiibo-funktionen-boni-von-wolf-link-co/
 
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Noch ein Zusatz, weil ich gerade in Fahrt bin. Und mir gehts nicht primär darum, EA Bashing zu betreiben. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sie es hier absolut verdient haben. Viel mehr find ich das Thema gerade sehr spannend, wie verschiedene Entwickler versuchen, ihr Produkt zu vermarkten.

Zu dem beschriebenen System kommt noch, dass dir quasi unter die Nase gerieben wird, welche "Progression" dein Gegenspieler oder Mitspieler hat. Call of Duty ist da ja zur Zeit auch so ein perfektes Beispiel, wo der Inhalt der Lootboxen vor deinen Teammates preis gegeben wird. Bei Battlefront kriegst du dafür angezeigt, welches Kartendeck dein Gegenspieler gerade benutzt und dir damit den Schädel weggeballert hat.

Das ganze System verfolgt nur einen Zweck: Den Gedanken in den Spieler zu pflanzen "Geil, das will ich auch!"
Und da gibt es genug Leute, die dafür anfällig sind. Das wissen die Verantwortlichen in der Entwicklungsabteilung auch. Manche kriegst du leichter, bei manchen dauert es ein wenig bis sich genug Frust aufgebaut hat und man dann doch die Kohle auf den Tisch legt. Wenn das die zukünftige Entwicklung in der Gaming-Industrie ist, dann gute Nacht.

Aber das ist doch in fast jedem Spiel so.
Wenn Du bei Diablo durch die Gegend schnetzelst, dann findest du auch nicht in jeder Kiste einen Gegenstand der Dich weiterbringt.
Meist ist da nur Schrott drin, den Du hinterher gar nicht mehr aufsammelst, oder da sind super Sachen drin ... aber für andere Charaktere, die Du gar nicht für deinen zB. Magier benutzen kannst.
Absolut. Das ist das klassische Looten & Leveln System von Rollenspielen. Das ist das System, das dahinter steckt. Jetzt stell dir vor, im nächsten Diablo kommt Blizzard auf die Idee, anstatt stundenlang durch die Level zu schnetzeln, wird die angeboten, Kisten mit Loot auch einfach für 1,99€ zu kaufen, die direkt vor deinem Charakter spawnen. Ich glaub nicht, dass Diablo-Fans das mit offenen Armen begrüßen würden. Das Echtgeld-Auktionshaus wurde auch nicht aus jux heraus geschlossen. Da gab es auch eine riesige Aufregung drum seitens der Spieler. Eben weil es das grundlegende System ad absurdum führen würde.
 
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Jetzt muss man halt noch differenzieren.

SinglePlayer Diablo, da können sie (von mir aus!) alles gerne anbieten, solange ich da keinen Nachteil von habe.
Wenn ich jetzt 1000Stunden dumm grinden oder 2€ ausgeben muss, um das einfach zu umgehen, dann ist es natürlich ein Missverhältnis, was mir auch nicht schmecken würde, weil es eben bewusst und gezielt darauf angelegt ist dem Spieler eine Hürde zu setzen, die er mit Geld leicht umgehen kann.

Deshalb mag ich auch keine Free-to-play-Spiele. Selbst wenn man dann mit dem erzielten Geld hinterher auf einen Betrag kommen würde, der dem Vollpreistitel entspräche...diese extremen Hürden setzen oder das mit einem Geldbetrag einfach zu umgehen stinkt.

Die einzigen Mikrotransaktionen, die ich überhaupt gekauft habe, sind bei Rocket League.
Da hab ich schon bestimmt 50€ ausgegeben für kosmetischen Schnickschnack und andere Autos, die haben aber (imho) auch jeden Cent verdient. Ich liebe das Konzept, ich finde das Spiel super, unterstütz ich gerne.
Und bei Rainbow Six habe ich den Season Pass gekauft. Beide Spiele habe ich insgesamt für 1000Stunden gespielt.
Da kann man das gerne machen.
Ansonsten lasse ich meine Finger so gut wie allem. Kann mich an keine weiteren Transaktionen erinnern. Ich nutze in der Regel nichtmal DLCs.

Das aber nur mal so am Rande, denn sonst vermischen wir ja alles.
Kommen wir zurück zu Lootboxen, Mikrotransaktionen, pay to win.

Ich bin voll und ganz bei Dir, und ich glaub hier stimmen wir ja alle überein, wenn Du sagst dass Play-to-win-Ansätze (besonders) bei Multiplayerspielen nichts zu suchen haben.
Auch wenn ich die Unterschiede zwischen Standard- und Epickarten nicht so gravierend sehe, aber es ist definitiv das falsche Signal und die falsche Richtung. Das soll und darf nicht einreissen, besonders eben der Gedankengang dahinter möglichst findige Geschäftsideen aushecken um den Spielern möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen ist abzulehnen.
Natürlich entwickeln sie letztendlich alle für Geld und nicht für unser Schulterklopfen, aber eben nicht auf diese Art und Weise.
Aber das Konzept will niemand haben, das kann man auch nicht gutheissen.

Aber das finde ich auch bei den Amiibos verwerflich, denn da steckt ein ähnlich teuflischer Plan dahinter.
Und dann muss man auch Naughty Dog vorhalten, dass ihr Pay to win Konzept auch scheisse ist.
Und das finde ich ebenfalls bei der Aufsplittung der Releasedaten bei Microsoftspielen schädlich.
Wenn ich da als Neueinsteiger gegen jemanden spielen muss der schon ne Woche Vorsprung hat sich im Multiplayer aufzuleveln, sich die Karten anzueignen etc starten eben auch nicht alle gleich.
Überall steckt nur die Überlegung dahinter den Spieler mit Geld zu ködern.
Dann muss man das aber überall entsprechend lautstark kritisieren. Ich glaube aber nicht daran.
 
klar, die aufgezählten Konzepte sind im Grunde alle darauf ausgelegt, den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Im Falle von Naughty Dog und Microsoft kann ich nicht so viel dazu sage. Habe bisher kein Uncharted gespielt und TLoU ist auch an mir vorbei gegangen. XBox besitze ich keine, deswegen kann ich nur auf Nintendo eingehen.

Und da hast du absolut Recht. Jeder, der sich ein bisschen mehr damit beschäftigt, wird erkennen, dass die Dinger nix anderes als schön designte, analoge Lootboxen sind. Allerdings hat Nintendo das wahnsinnig clever und kreativ umgesetzt. Denn als Lootboxen werden die Teile nicht angepriesen und in den Verkauf gebracht, sondern als Sammelobjekt. Und da hab auch ich mich schon ein paar Mal zusammen reißen müssen, bevor der Mauszeiger auf "kaufen" klickt. Die treffen da natürlich auch den Nerv von vielen Gamern, die ihre Lieblingscharaktere aus alten oder neuen Zeiten gerne bei ihnen zu Hause verewigen wollen. Da besteht natürlich auch die Gefahr, dass man in eine Spirale rein kommt und ehe es zu spät ist merkt man, dass man schon hunderte von Euronen für die Plastikdinger ausgegeben hat.

Allerdings spiel ich hier kein Lotto. Ich weiß zunächst mal, welche Figur ich kaufe. Die kann ich mir vorher ansehen und weiß, ob mir das Ding gefällt oder nicht. Und ich weiß auch, welche zusätzlichen Inhalte ich damit freischalten kann. Das ist ein kleiner, aber nicht unerheblicher Unterschied. Und auf kompetitiver Ebene erhalte ich keine Vorteile. Ich kann mir diverse Spiele vllt etwas einfacher machen (nur im Singleplayer), aber nach allem was ich so gezockt hab gibt es da keine "OP Waffen". Viel smarter: Es gibt einzigartige Waffen, wo wir wieder beim Thema Kosmetik wären. Und es gibt diesen Wolf. Da brauchst du nicht nur den amiibo, sondern musst auch noch das dazugehörige Spiel im besten Fall durchgespielt haben, damit der halbwegs brauchbar ist und nicht nach 2-3 Schlägen umkippt. Das is mir dann auch viel zu viel Aufwand :D

Wem es allerdings nur um die Inhalte geht: Nintendo "lässt" immerhin eine Hintertür zu. Wer sich fragt, wie er auch ohne amiibo an die Zusatzinhalte kommt und ein bisschen googeln kann wird relativ schnell fündig. Das ganze ist um einiges aufwendiger als die guten alten Cheatcodes von früher und auch nicht völlig umsonst, aber immerhin gibt es eine Alternative :D


die Diskussion kann auch gerne ins dafür passendere Thema verschoben werden. Merke gerade selbst, wir kommen immer weiter vom eigentlichen Titel ab
 
Ich glaub hier verteidigt ja auch keiner lootcrates die Einfluss auf das balancing nehmen und es verteidigt auch keiner lootcrates oder dlc die unumgänglich um mitspielen oder mithalten zu können sind ab einem gewissen Punkt.

Der einzige Punkt woran ich mich störe und Marcello mutmaßlich auch ist das man hier so tut als hätte EA das neue böse geschaffen. Sie haben einfach ein völlig dummes system zusammen gebaut.

Man wäre nicht stärker mit mehr crates, nicht besser, gar nichts. Ich glaube sogar könnte man Kisten kaufen, hätte das kein Arsch getan. Das System ist nicht unfair, es ist einfach sinnlos und undurchdacht. Deswegen hat es den shitstorm in dieser härte halt einfach nicht so sehr verdient wie manch ein anderes Spiel.
 
Ich glaube sogar könnte man Kisten kaufen, hätte das kein Arsch getan.
Rly?

Ich erinnere an den Whale in ME3 mit 15.000 € Investition - eine einzige Person. Oder Abermillionen, die schwachsinnige Handy-Games jährlich einfahren.

Sobald EA die Crates durch Echtgeld kaufbar macht, werden die damit massiven Umsatz fahren. Ich frag mich auch immer, wer da tatsächlich Kohle ausgibt, aber offensichtlich tun es genug Leute.
 
Rly?

Ich erinnere an den Whale in ME3 mit 15.000 € Investition - eine einzige Person. Oder Abermillionen, die schwachsinnige Handy-Games jährlich einfahren.

Sobald EA die Crates durch Echtgeld kaufbar macht, werden die damit massiven Umsatz fahren. Ich frag mich auch immer, wer da tatsächlich Kohle ausgibt, aber offensichtlich tun es genug Leute.

Das frag ich mich auch immer. Gibts hier im KT nicht nen paar unter den Fifa Spielern die da mal kurz nen 50er reinballern?
 
Würde es "kein Arsch" kaufen, wären sie wohl kaum in BF2 implementiert worden. EA wird dutzende Marktstudien mit einfließen haben lassen, um den größten Profit aus diesem System schlagen zu können. Die hätten sich ohne den rechtzeitigen Aufschrei dumm und dämlich damit verdient.
 
naja, zumindest bei manchen Helden scheint es Fähigkeiten zu geben, die, wenn du sie als Karte hast und entsprechend upgradest, deine Gegner oneshotten. Nämlich weil der Schaden um 5, 10, 15, 20 Prozent erhöht wird. Wenn das nicht die Definition von stärker werden ist, weiß ich auch nicht.

Gibt ja schon youtube Videos, die dir Ratschläge fürs beste Karten-Setup geben.
Damit du entsprechenden Held + Karten + Upgrades aber erstmal hast, brauchst du so einige dieser Kisten.
 
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