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Spiele für Kleinkinder

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hallo zusammen,

ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich meine Tochter (vor Kurzem 2 Jahre alt geworden) gerne langsam an Videospiele heranführen möchte. Ich hoffe natürlich, dass sie meine Begeisterung für das Hobby bald teilt :)

Heute Morgen habe ich mich dann ganz spontan mit ihr in meinen Hobbyraum begeben und mal losgelegt.

Zuerst haben wir eine Runde PGR 3 auf der 360 gespielt. Sie hat gelenkt, ich Gas gegeben. Sie hat es natürlich noch nicht richtig verstanden, aber sie hatte viel Spaß dabei! Danach haben wir uns Shox für die PS2 vorgenommen, auch hier hatte sie viel Spaß. Sie versteht allerdings noch nicht, dass Lenken und Gas geben gleichzeitig passieren muss und dass man Gas dauerhaft geben muss und nicht nur einmal kurz drückt. Vielleicht sind Rennspiele für den Anfang auch einfach zu kompliziert? Sie hatte aber wie gesagt schon einmal großen Spaß daran gehabt, was ja das Wichtigste ist.


Mein Ziel ist es nun, ein Spiel zu finden, dass sie komplett selbstständig steuern kann und kognitiv auch versteht (es geht mir nicht darum, dass sie Level meistern kann/das Spiel durchspielen kann. Es geht mir darum, dass sie begreift, wie sich die Steuerung auf die Figur überträgt und sie die Figur gezielt steuern kann).


Ich bin daher auf der Suche nach einem Spiel, dass inhaltlich und von der Komplexität her für Kleinkinder geeignet ist. Dabei ist mir heute Morgen aufgefallen, dass die meisten Kontroller für sie zu groß sind. Ich habe dann mal ausgetestet und festgestellt, dass sie in der Lage sein müsste, folgende Kontroller alleine zu bedienen:

NES
SNES
Wii
GB
GBA
(Wii U, wenn es mit der Wii-Fernbedienung zu machen ist)

Ich suche also hauptsächlich Spiele für oben genannte Konsolen und hoffe da auf eure Erfahrungen als verantwortungsbewusste Eltern.
Was natürlich die Krönung wäre, wären Spiele mit Micky Maus-Lizenz (die liebt sie) oder allgemein mit Tieren.

- Welche Spiele könnt ihr empfehlen?
- Mit welchen Spielen hattet ihr zusammen mit euren Kindern Freude? Mein Ziel ist es nämlich nicht, sie da alleine sitzen zu lassen, damit ich meine Ruhe habe, sondern ich möchte zusammen mit ihr tolle Spiele zocken.
- Welche Erfahrungen habt ihr allgemein gemacht beim Thema Videospiele und Kinder?



Gruß
Tom
 
Hallo zusammen,

ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich meine Tochter (vor Kurzem 2 Jahre alt geworden) gerne langsam an Videospiele heranführen möchte.

Allein das ist schon die falsche Einstellung, imo. Way too early. Nur weil man selbst Videospiele toll findet, muss man seinem Kind die doch nicht vorsetzen, bevor es auch nur richtig laufen kann. Kinder sollten erst mal mit anderen Kindern und "normalem" Spielzeug sowie draußen spielen. Wenn sie dann 5 Jahre aufwärts sind, kann man ihnen imo auch mal ein Videospiel zeigen (und das ist schon echt früh).

Man darf auch nicht vergessen, wie begeisterungsfähig und fokussiert einige Kinder bei bestimmten Dingen sein können. Und das muss nicht immer positiv sein, sondern kann auch negative Folgen für die soziale Entwicklung haben, wenn man da als Elternteil nicht aufpasst und genaue Grenzen setzt.
 
Klar muss es Grenzen geben, keine Frage. Aber ich entnehme deinem Post jetzt einfach mal, dass du keine Kinder hast/kaum Berührungspunkte mit Kindern hast. Die können nämlich mit zwei Jahren schon eine ganze Menge, u.a. auch einwandfrei laufen :)

Das ist sicherlich auch eine philosophische Frage, wann man mit solchen Sachen anfangen sollte. Ich bin eben der Meinung, meine Tochter ist bereit dafür. Und Bock hat sie auf jeden Fall, dass habe ich heute morgen gemerkt. Ich würde sie aber auch niemals zwingen ...
 
Allein das ist schon die falsche Einstellung, imo. Way too early. Nur weil man selbst Videospiele toll findet, muss man seinem Kind die doch nicht vorsetzen, bevor es auch nur richtig laufen kann. Kinder sollten erst mal mit anderen Kindern und "normalem" Spielzeug sowie draußen spielen. Wenn sie dann 5 Jahre aufwärts sind, kann man ihnen imo auch mal ein Videospiel zeigen (und das ist schon echt früh).

Man darf auch nicht vergessen, wie begeisterungsfähig und fokussiert einige Kinder bei bestimmten Dingen sein können. Und das muss nicht immer positiv sein, sondern kann auch negative Folgen für die soziale Entwicklung haben, wenn man da als Elternteil nicht aufpasst und genaue Grenzen setzt.

Wo hast den das gelesen :ugly: :dhoch:

@Tom Zola Also ich würde da noch warten und lieber irgendwann dein Kind an ein Brettspiel führen oder sonst was. Diese Digitale Welt wird sie noch früh genug Kennenlernen. Und in Zukunft wird es ja noch schlimmer wenn sie alle eine VR Brille Tragen und diese nicht mal beim Essen abnehmen.. Die Meisten Kinder kennen ja nicht mal mehr raus gehen und im Wald ein Lager bauen und sonst was.

Ich denke dein Kind auf vieles Bock, bestimmt auch auf einen Ausflug in den Zoo oder Wandern. So wie man es ihnen eben vorlebt :)

Ich will hier aber nicht der Moralapostel spielen weil ich selber Leidenschaftlicher Gamer bin, nur für mich persönlich ist es zu bald dafür finde ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde ja empfehlen, um die entwicklung des Kindes gut zu fördern, gute puzzle und denk spiele zu zeigen und gemeinsam mit ihr anzugehen und ihr sachen zu erklären.
Typische Nintendospiele mit denen man selbst groß geworden ist sind auch emphelenswert, halte ich aber noch für etwas früh.
Simple puzzlegames wären aber ganz gut denke ich.
zb. ein "Puzzle"spiel indem man wirklich ein puzzle zusammensetzt. Da braucht man wenigstens keine angst haben, das sie ein stück verschluckt, ausserdem setzt man ein echtes zusammen und danach rührt man es nie wieder an.
Schöner sind virtuelle, die man zusammen setzten kann, farbenkräftiger und abwechslungsreicher.
 
Mit zwei Jahren Videospiele? WTF? :ugly:

Unser Knirps ist im April 5 Jahre geworden und meine Konsolen bleiben grundsätzlich aus, wenn er da/wach ist. Einmal hat er kurz bei DriveClub zugesehen, das war's.

Auf dem iPad haben wir einige Lern-Spiel-Apps, die für Kinder auch IMO wirklich geeignet sind, aber selbst da ist seine "Playtime" stark begrenzt.

Dafür spielt er gerne 4 Gewinnt, Puzzles, Memory, Mensch ärgere dich nicht, usw., und wenn es draussen trocken ist, geht er raus und spielt mit Freunden.

Mit zwei Jahren würde ich kein Kind an eine Konsole setzen.
 
Ich denke auch dass man Kleinkinder erstmal so gut wie es geht von digitalen Medien fern halten sollte. Wir handhaben das als eine Art Belohnung. Wenn er lieb war und sich an Abmachungen gehalten hat darf er mal ne Stunde ans Ipad oder an mein Smartphone im Kindermodus. Hier haben wir gute Erfahrungen mit memory, Lern- und Puzzlespielen gemacht. Für Konsole ist es in meinem Augen noch zu früh. Das kommt eh von ganz allein.
 
Wieso tun hier alle so, als ob ich mit der Kleinen 24/7 zocken will?

@Zimtzicke
Was ist für dich der Unterschied zwischen ner Konsole und deinem IPad, denn zweiteres scheint ja okay zu sein?

Mit 4 Jahren haben wir ihm das erste Mal das iPad gezeigt. Da sind dann Lern-Spiele drauf. Zahlen/Rechnen, Memory, erste Buchstaben kennenlernen, so Sachen halt. Das als Ergänzung zu dem, was wir eh mit ihm "lernen". Ich denke schon, dass das nochmals was Anderes ist als z.B. Super Mario.

Lass das 15 Minuten sein, auch längst nicht jeden Tag. Er guckt auch nur ~45 Minuten am Tag TV (30 Minuten mittags und 15 Minuten Abends vor'm schlafen gehen.

Aber wie gesagt, unser Kleiner war 4 Jahre, ist nun 5. Bei dir sprechen wir nochmals von zwei Jahren weniger.

Aber hey, das ist nicht wertend gemeint, mir persönlich wäre 2 Jahre Alter um das Kind an digitale Medien heran zu führen einfach viel zu früh.
 
Ehrlich gesagt finde ich diesen Weg, den Zimtzicke oder Frequenzer vorschlagen auch furchtbar. Das ist ja quasi der öffentlich legitimierte. Nach dem Motto: Wenn Bildschirm, dann bitte pädagogisch wertvoll. Das Kind hat gefällgst dabei in erster Linie etwas zu lernen. Und wenn das Kind lieb war, dann darf es auch mal das ipad in die Hand nehmen. :skep:

Dieser Geist zieht sich ja durch die gesamte Kindheit, heutzutage. Insbesondere bei Kleinkindern! Alles muss irgendwie einen Mehrwert haben. Reine Unterhaltung für Kinder, wie man sie selbst früher stundenlang in sich reingefressen hat? Oh my god!

Anderseits finde ich es auch nicht cool, ein Kleinkind gezielt an Videospiele heranzuführen und es systematisch zum Zockpartner heranzuziehen. Ich weiß jetzt nicht genau, ob du das vorhattest. Aber beispielsweise der Herr Voigt, Ex-Mitarbeiter von AreaGames hat sowas ja in seinen Podcasts öfter mal erzählt. Da kam es mir zumindest so vor.

Für mich war der Ansatz immer so, dass meine Kinder damit natürlich aufwachsen sollen und es als eine von vielen Optionen ansehen. Mein Sohn hat mir z.B. glaub ich mit vier liebend gern dabei zugeschaut, wenn ich Windwaker gezockt habe. Wir haben das quasi zusammen durchgespielt, über einen längeren Zeitraum und das war für uns beide ein schönes Erlebnis. Für ihn war das wie ein interaktiver Film und das ist eben das tolle an den Spielen. Es gibt diese aktive Ebene, die Kinder natürlich reizt. Papa mach mal hier, nein, geh lieber nicht da rein. Warum hast du das nicht gemacht? Hier, willst du mal selber lenken? NEEEEEEIN! :lol:

So ging das mit einigen Games bei uns ab. Insbesondere die Zelda-Reihe hatte es ihm angetan.

Heute, mit sechs, spielt er liebend gerne Mario-Kart. Das hat er sich selbst quasi ausgesucht. Es ist auch das einzige Game, das er selbst steuern mag. Trotzdem geht er mir jetzt nicht jeden Tag damit auf den Keks, dass er es spielen will. Meine Strategie ist bis dato aufgegangen. Für ihn ist es eine ganze natürliche Option von vielen.

Ich finde auch dieses Abzirkeln von Zeiten nicht besonders sinnvoll. Klar sollte kein Kind 2-3 Stunden am Tag vor dem TV sitzen, aber ich will nicht irgendwann nur noch um halbe Stunden rumfeilschen müssen. Die Kinder müssen irgendwann mal selbständig werden, mit ihrem Medienkonsum. Ich will den TV nicht hüten, wie einen geheimnisvollen, aber irgendwie gefährlichen Schatz. Ich denke, damit mache ich ihn für sie nur noch interessanter. Ich kann das gut an meinem Kleinen (3 Jahre) beobachten. Der sieht natürlich heute schon ganz andere Dinge, als sein großer Bruder in dem Alter gesehen hat. Das lässt sich natürlich schlecht trennen. Der entwickelte aber von Anfang an eine tolle Selbstständigkeit damit. Wenn der keine Lust auf ne Sendung hat, dann wendet der sich einfach davon ab, geht in sein Zimmer und spielt irgendwas. Genau so wünsche ich mir das! :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kinder an digitale Median heranzuführen ist Aufgrund des Status den sie in unserer Gesellschaft inne haben nie verkehrt. Die Frage ist nur wie und im welchen Umfang.

Leider ist das ganze noch nicht ausreichend erforscht um zu sagen in wie weit sowas schädlich oder gut ist.
Piaget hatte leider keinen PC zuhause.


Spiel, Bastel und Denkmöglichkeiten schaffen fördern die Entwicklung des Kindes. Und ja dazu gehören auch kreative Videospiele und Lernspiele. Spiele (jetzt nicht wirklich auf Videospeile bezogen aber ich denke da liegt sofern es was anständiges ist) + Bücher sind nicht nur dazu da dem Kind was beizubringen sondern regen gleichzeitig auch die Kreativität an.

Dieses Interesse das du vermehrt wahrnimmst liegt an ihrem alter. Mit 2 Jahren sind Kinder begeisterte zuschauer. Problem ist nur das es nicht zu nem gemeinsamen spielen führt bei 2 Kindern sondern eher zum Parallelspielen. Kleien Kinder wechseln ziemlich schnell ihre Bedürfnisse weshalb das meist nicht lange klappt.

Videospiele können imo aber in dem alter auch negativ beeinflussen. Kinder bis etwa 5 Jahren leben nach der regel: Alles was nicht bestraft wird ist erlaubt. Kann schon gut möglich sein das ein Spiel dem Kind vermittelt das es ok ist auf den Kopf von anderen zu springen (jetzt einfach als dämliches Beispiel.)


Mein Tipp:
1) Geh es extrem langsam an mit vllt nur 2 Stunden die Woche
2) Sobald kein Interesse da ist lass das Kind die Konsole/Handheld etc weglegen.
3) Beschränk dich auf lernspiele und kreative Dinge. Ich z.B. finde die Idee gut wenn du versuchst dem Kind kreative welten anhand von Büchern zu zeigen und dann nen Videospielst wählst was ähnlich gestaltet ist. z.B. aktuell das Kinderspiel Tinker.
 
Ehrlich gesagt finde ich diesen Weg, den Zimtzicke oder Frequenzer vorschlagen auch furchtbar. Das ist ja quasi der öffentlich legitimierte. Nach dem Motto: Wenn Bildschirm, dann bitte pädagogisch wertvoll. Das Kind hat gefällgst dabei in erster Linie etwas zu lernen. Und wenn das Kind lieb war, dann darf es auch mal das ipad in die Hand nehmen. :skep:

Dieser Geist zieht sich ja durch die gesamte Kindheit, heutzutage. Insbesondere bei Kleinkindern! Alles muss irgendwie einen Mehrwert haben. Reine Unterhaltung für Kinder, wie man sie selbst früher stundenlang in sich reingefressen hat? Oh my god!

Es muss nicht alles einen pädagogischen Mehrwert haben. Aber muss man mit 5 Jahren am iPad irgendeinen anderen Rotz konsumieren? Oder vor der Konsole sitzen? Oder vor dem TV?

Welche reine Unterhaltung hast du denn früher stundenlang in dich reingefressen? Und können Kinder das heute nicht mehr, wenn sie nicht vor der Glotze hängen?

Vielleicht ist unser beider Wohnort auch zu verschieden. Mein Kleiner kann bei den Nachbarn Traktoren gucken gehen, bei Pferde gehen, Roller und Fahrrad fahren, im Sand spielen, hat Schaukel, Klettergerüst und Rutsche im Garten, hat Lego, Bauklötze, hat einen CD-Spieler für Ruhephasen, er bastelt gerne mit Mama, spielt gerne Brettspiele mit mir, usw. Es gibt so viele Dinge, die Kinder in dem Alter machen können.

Ich bin ja in der Stadt gross geworden und ich hatte auch meine TV-Zeit am Tag. Auch als ich die erste Konsole hatte, hat meine Mutter auf die Zeiten geachtet. Und trotzdem ist aus mir ein Mensch geworden, der heute selbständig über seinen Konsum von Medien urteilen kann.

Ich schätze mal, es gibt auch noch Graustufen zwischen Schwarz und Weiss.
 
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