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Spiele für Kleinkinder

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Ich hatte noch nicht die Gelegenheit als Kinder, stundenlang TV zu schauen. Das gab die Kiste damals noch nicht her. Aber hier im Forum gibt es ja viele, die quasi zur ersten Generation Privatfernsehen gehören und die dementsprechend gut versorgt waren, mit unzähligen Zeichentrickserien etc. Ich nenne sie gerne die Generation Ninja Turtles! :D

Zicke, du bist derjenige, der die Welt in Hell und Dunkel unterteilt. Stadt =Böse = Videospiele = TV-Konsum, weil draussen ist ja a)langweilig oder b) gefährlich. Landleben = gut = braucht kein TV.

Übrigens, in deiner Aufzählung lese ich gar nichts vom Vorlesen. Lest ihr eurem Kind nichts vor? Oder hört er nur Hörspiele über den CD-Player. Weil, in dem Punkt bin ich definitiv bei den Pädagogen. Das Vorlesen ist für die Entwicklung eines Kinder kaum zu unterschätzen!
 
Euch ist aber schon klar das es grade in der Erziehung von Kindern nicht immer ein richtig oder falsch gibt?
Beide Vorschläge haben vor und Nachteile so einfach ist das.

Ein Minecraft kann genau so gut sein wie normale Bauklötze. Die Bauklötze haben aber zum einen den Vorteil, dass das Kind geschont wird (Augen) zum anderen das es mit Papa interagieren muss wenn sie gemeinsam bauen.

Kleine Kinder bauen auch eine Bindung zu Geräten auf. Nicht nur zum eigenen Kuscheltier auch nen iPad und co.
Dafür hätte Minecraft halt den Vorteil, dass das Kind sich noch freier und kreativer austoben kann. Was sind Rohstoffe? Wenn ich was bauen will muss ich also erstmal sowas haben... etc.

Wichtig ist einfach das man es egal wie man es als Elternteil handhaben will versucht ne gute Balance zu finden. Eltern sollten sich auch nicht angst davor haben andere zu fragen wie sie das machen.

Finds eh immer witzig wenn Eltern in die Kita stürmen den Erzieher was vom Pferd erzählen und die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

Ich persönlich auch mit meinem Hintergrundwissen kann die Methode von Urgs verstehen und ich finde auch das er selbst weiß was das Ziel dieser erziehung ist. Selbstständiger Umgang mit Digitalen Medien!
 
Zicke, du bist derjenige, der die Welt in Hell und Dunkel unterteilt. Stadt =Böse = Videospiele = TV-Konsum, weil draussen ist ja a)langweilig oder b) gefährlich. Landleben = gut = braucht kein TV.

Übrigens, in deiner Aufzählung lese ich gar nichts vom Vorlesen. Lest ihr eurem Kind nichts vor? Oder hört er nur Hörspiele über den CD-Player. Weil, in dem Punkt bin ich definitiv bei den Pädagogen. Das Vorlesen ist für die Entwicklung eines Kinder kaum zu unterschätzen!

Ich habe diese Unterscheidung Stadt/Land nicht wertend gemeint. Auf dem Land hast du einfach teilweise mehr Möglichkeiten als Kind. Hast du keinen Garten, hast du keine Schaukel, zumindest nicht in unmittelbarer Nähe, auch für das Kind. Unser Kleiner macht sich einfach die Tür auf und rennt in den Garten. In der Stadt muss man erstmal zum Spielplatz. Wie gesagt, ICH bin ein Stadtkind. ;)

Ein Kind hat 1.000 Möglichkeiten der Beschäftigung. Digitale Medien sind eine davon.

Und ja, wir lesen auch vor. Tagsüber meine Frau, Abends ich im Bett. Der CD-Spieler ist da, wenn er sich selbst seine Ruhephasen sucht und einfach mal das System runterfahren will.

Ich muss aber auch sagen, dass sich unser Kleiner garnicht mehr Screentime fordert. Er kennt seine Zeiten und das ist okay für ihn. Manchmal nutzt er sie auch garnicht und macht direkt was Anderes. Sein Tom & Jerry Abends ist ihm aber heilig. :D
 
Die Kinder müssen irgendwann mal selbständig werden, mit ihrem Medienkonsum. Ich will den TV nicht hüten, wie einen geheimnisvollen, aber irgendwie gefährlichen Schatz.

Ohne entsprechende Anleitung und Regeln funktioniert das aber bei vielen nicht. Wenns bei deinem Sohn auch so klappt ist ja super, dürfte aber eher die Ausnahme sein. Wir hätten damals mit Freunden auch ewig "Bim Bam Bino" usw. geguckt oder C64 gezockt, wenn unsere Eltern uns nicht regelmäßig nach draußen oder ins Kinderzimmer "gescheucht" hätten.
 
Ich habe diese Unterscheidung Stadt/Land nicht wertend gemeint. Auf dem Land hast du einfach teilweise mehr Möglichkeiten als Kind. Hast du keinen Garten, hast du keine Schaukel, zumindest nicht in unmittelbarer Nähe, auch für das Kind. Unser Kleiner macht sich einfach die Tür auf und rennt in den Garten. In der Stadt muss man erstmal zum Spielplatz. Wie gesagt, ICH bin ein Stadtkind. ;)

Ich glaube - soweit ich das von meinen Fahrradtouren her beurteilen kann - "das Land" kann man da wohl noch eher verallgemeinern, als "die Stadt". Weil, aufm Land siehts halt oft ziemlich gleich aus. Wenn ein Wald und ein Bach in der Nähe ist - Glück für die Kinder - ansonsten ist es auf dem Land meist ziemlich gleich.

Die Stadt hingegen kann völlig unterschiedlich sein. Ich glaube aber, entgegen der üblichen Klischees, hat eine Stadt einer Kinderheit letztlich viel mehr zu bieten als das Land. Allerdings setzt das vorraus, dass die Eltern auch loslassen können, was ja heute oft leider nicht mehr der Fall ist.

Jedenfalls haben wir in unmittelbarer Nähe Grünanlagen und Spielplätze ohne Ende, Planschbecken, Schwimmbad, Büchere, See, alles was man sich vorstellen kann. Is ja irgendwie auch logisch. Stadt = Infrastruktur.
 
Ohne entsprechende Anleitung und Regeln funktioniert das aber bei vielen nicht. Wenns bei deinem Sohn auch so klappt ist ja super, dürfte aber eher die Ausnahme sein. Wir hätten damals mit Freunden auch ewig "Bim Bam Bino" usw. geguckt oder C64 gezockt, wenn unsere Eltern uns nicht regelmäßig nach draußen oder ins Kinderzimmer "gescheucht" hätten.

Natürlich müssen wir auch sagen, dass jetzt mal Schluss ist. Es ist aber auch so, dass für die Kinder der TV nicht der heilige Gral ist. Darauf kommts mir halt an.
 
Man erzieht ein Kind aber auch nicht zum lifetime Medienkrüppel oder unselbständigen Mensch, wenn es mit 5 Jahren noch nicht seinen Konsum auf Konsolen und TV selbst mitbestimmen darf.

Ich selbst bin leidenschaftlicher Zocker und nichts liegt mir ferner, als meinen Sohn davon dauerhaft fern zu halten. Aber das darf halt auch noch ein wenig dauern. Er wird mir sicherlich signalisieren, wenn es soweit ist. :)
 
Ehrlich gesagt finde ich diesen Weg, den Zimtzicke oder Frequenzer vorschlagen auch furchtbar. Das ist ja quasi der öffentlich legitimierte. Nach dem Motto: Wenn Bildschirm, dann bitte pädagogisch wertvoll. Das Kind hat gefällgst dabei in erster Linie etwas zu lernen. Und wenn das Kind lieb war, dann darf es auch mal das ipad in die Hand nehmen. :skep:

Dieser Geist zieht sich ja durch die gesamte Kindheit, heutzutage. Insbesondere bei Kleinkindern! Alles muss irgendwie einen Mehrwert haben. Reine Unterhaltung für Kinder, wie man sie selbst früher stundenlang in sich reingefressen hat? Oh my god!

Anderseits finde ich es auch nicht cool, ein Kleinkind gezielt an Videospiele heranzuführen und es systematisch zum Zockpartner heranzuziehen. Ich weiß jetzt nicht genau, ob du das vorhattest. Aber beispielsweise der Herr Voigt, Ex-Mitarbeiter von AreaGames hat sowas ja in seinen Podcasts öfter mal erzählt. Da kam es mir zumindest so vor.

Für mich war der Ansatz immer so, dass meine Kinder damit natürlich aufwachsen sollen und es als eine von vielen Optionen ansehen. Mein Sohn hat mir z.B. glaub ich mit vier liebend gern dabei zugeschaut, wenn ich Windwaker gezockt habe. Wir haben das quasi zusammen durchgespielt, über einen längeren Zeitraum und das war für uns beide ein schönes Erlebnis. Für ihn war das wie ein interaktiver Film und das ist eben das tolle an den Spielen. Es gibt diese aktive Ebene, die Kinder natürlich reizt. Papa mach mal hier, nein, geh lieber nicht da rein. Warum hast du das nicht gemacht? Hier, willst du mal selber lenken? NEEEEEEIN! :lol:

So ging das mit einigen Games bei uns ab. Insbesondere die Zelda-Reihe hatte es ihm angetan.

Heute, mit sechs, spielt er liebend gerne Mario-Kart. Das hat er sich selbst quasi ausgesucht. Es ist auch das einzige Game, das er selbst steuern mag. Trotzdem geht er mir jetzt nicht jeden Tag damit auf den Keks, dass er es spielen will. Meine Strategie ist bis dato aufgegangen. Für ihn ist es eine ganze natürliche Option von vielen.

Ich finde auch dieses Abzirkeln von Zeiten nicht besonders sinnvoll. Klar sollte kein Kind 2-3 Stunden am Tag vor dem TV sitzen, aber ich will nicht irgendwann nur noch um halbe Stunden rumfeilschen müssen. Die Kinder müssen irgendwann mal selbständig werden, mit ihrem Medienkonsum. Ich will den TV nicht hüten, wie einen geheimnisvollen, aber irgendwie gefährlichen Schatz. Ich denke, damit mache ich ihn für sie nur noch interessanter. Ich kann das gut an meinem Kleinen (3 Jahre) beobachten. Der sieht natürlich heute schon ganz andere Dinge, als sein großer Bruder in dem Alter gesehen hat. Das lässt sich natürlich schlecht trennen. Der entwickelte aber von Anfang an eine tolle Selbstständigkeit damit. Wenn der keine Lust auf ne Sendung hat, dann wendet der sich einfach davon ab, geht in sein Zimmer und spielt irgendwas. Genau so wünsche ich mir das! :)


So und ähnlich ist Copado auch groß geworden.... :dhoch:
 
Ich habe zwar noch keine Kinder aber irgendwie finde ich das auch bisserl früh. Leider werden die Kinder heute eh schon früh genug mit der ganzen Technik vertraut gemacht - wenn ich sehe, dass heute 7 Jährige mit einem Iphone herumlaufen..

Aber vielleicht sind auch meine Vorstellungen falsch - als Kind der Ende 80er/ Anfang 90er war halt alles anders: da hat man noch draußen gespielt und ist dreckig nach Haus gekommen.

Auf der anderen Seite: es muss immer einen gewissen Ausgleich geben. Als mein Vater 1990 (da war ich 4 Jahre) alt mit einem C64 angekommen ist, war ich auch hin und weg. Dann stand 1992 der Sega zu Ostern hinter der Tür versteckt uiuiui..
 
@Urgs spricht mir hier schon ziemlich aus der Seele. Von Lernspielen oder digitaler Unterhaltung mit Mehrwert halte ich nicht viel. Ich suche mir meine Spiele und Filme auch nicht danach aus, ob ich was draus lernen kann. Wie kann ich da von meinem Kind erwarten, dass jedes Spiel und jedes Buch auf Biegen und Brechen pädagogisch wertvoll sein muss? Es gibt übrigens auch Studien, die darauf hindeuten, dass Kinder von digitalen Medien nahezu nichts lernen können. Manfred Spitzer wäre da so ein Stichwort, wer sich via Google oder YouTube näher informieren möchte.


Was ich ansonsten an vielen Antworten hier etwas befremdlich finde, ist die Annahme, dass ich meine Tochter zu Hause einsperren würde, nur weil ich gerne mal mit ihr ein Spiel zocken will. Ich rede übrigens von etwa 30 Minuten am Freitag Abend vorm Schlafengehen, weil ich Freitags immer mit meiner Tochter alleine bin und das da ein ganz nettes Ritual werden könnte. Mehr nicht. Dass einige bei meiner Frage da gleich mit Antikörpern und Ähnlichen kommen, finde ich schon ein bisschen ... naja ...

Jedes Kind ist halt auch anders und ich habe für mich entschieden, dass meine Tochter bereit dazu ist. Ich möchte auch gar nicht über unterschiedliche Ansätze der Kindererziehung streiten, da hat jeder seinen eigenen Standpunkt und das ist auch gut so. Solange man sich mit den Kindern viel beschäftigt, kann man in meinen Augen schon gar nicht viel falsch machen. Wir lesen ihr zum Beispiel täglich sehr viel vor, spielen zusammen mit ihr Duplo, gehen raus, in den Zoo etc.


EDIT: Noch ein anderer, sicherlich streitbarer Ansatz, auf jeden Fall aber interessant: http://www.spiegel.de/netzwelt/games/retro-experiment-vater-laesst-sohn-videospielgeschichte-nachspielen-a-
 
@Tom Zola

Dir wirft doch hier niemand was vor. Urgs war nur wie immer anderer Meinung als ich. :D

Ich denke nur, dass zwei Jahre doch arg früh dafür ist, aber wenn du/ihr das für richtig und gut befindet, ist das ja euer Ding. :)

Ansonsten kann ein Kind mit digitalen Medien sicher auch gut lernen, genau so wie es sich damit unterhalten kann. Unser Knirps rechnet sehr gerne und viel, für sowas gibt es ja auch Apps. Und bevor es jemand in den Raum wirft, nein, wir fordern ihn nicht dazu auf zu rechnen, er mag es einfach.

Letztlich ist das auch alles ziemlich egal. Es gibt kein Richtig und kein Falsch, und in wenigen Jahren werden all unsere Kinder mit dem Smartphone über die Strasse laufen, sich blöde WhatsApps schreiben, sinnlosen Kram bei Facebook posten, Videospiele spielen, doofe Musik hören, sich Pornos reinziehen, den Kopf mit Alk zuhauen, usw. So wie es in jeder Generation auf's Neue ist. Werden wir nicht ändern.

Wir müssen nur dafür Sorge tragen, dass sie kein so'n komischen Musikgeschmack wie @Frequenzberater bekommen oder so schräge Spiele wie @.hack//Haseo spielen. :D
 
Wir müssen nur dafür Sorge tragen, dass sie kein so'n komischen Musikgeschmack wie @Frequenzberater bekommen oder so schräge Spiele wie @.hack//Haseo spielen. :D

True.

Ich denke nur, dass zwei Jahre doch arg früh dafür ist, aber wenn du/ihr das für richtig und gut befindet, ist das ja euer Ding. :)

Ebenfalls true. Hab mich schon zu genüge mit den Entwicklungsphasen von Kindern auseinandergesetzt. Piaget & der ganze Haufen.
Hab in meinen Post ja versucht zu erklären das Kinder mit 2 begeisterte Zuschauer sind aber das spielen untereinander nicht so gut funktioniert.

Finde aber schon das eien kreative Welt wie z.B. von Ori für Kinder förderlich ist. Ich finde aber auch das viele Spiele vorallem bevor man 6 ist nicht gut sind. Kinder finden alles was nicht bestraft wird bis sie etwa 5 sind als "Erlaubt" an.


Ich hab meinen Vater mit 6+ bei spielen zugeschaut (mitgespielt) die USK18 waren. das ich davon extrem geschädigt bin sieht man heute ja. :D

Ich würd der kleinen einfach noch 2 Jahre geben ausgenommen sie nimmt dir den Controller aus der Hand. Die Bedürfnisse in dem alter ändern sich halt extrem schnell. Kind kann schon nach 2 Minuten gelangweilt sein.


Gibt da ganz gute Bücher zu die leicht verständlich sind:

DSC_0114.JPG


Nebenbei ist Child of Light eins der Spiele die ich meine. Sowas ist wie enn spielbares Märchenbuch.
 
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