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soz. Kontakte bzw. Freundschaften?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hey Ihr,


Hab mal ne Frage.


Ich bin jetzt 33 Jahre.

Habe bis zum 25 Lebensjahr einen relativ festen, auch größeren Freundeskreis gehabt.( 20T Einwohner "Dorf")

Wie es dann so ist, beginnen die einen Ihr Studium, die anderen Ausbildung usw.


Ich habe mich also dazu entschlossen, eine Ausbildung zu machen und in die nächst größere Stadt zu ziehen (200 T Einwohner). Hier finde ich aber nach wie vor keinen wirklichen Anschluss.


Ja, meine Schwester wohnt hier, und wir machen oft was zusammen, und auch ja, ich besuche in regelmäßigen Abständen meinen alten Freundeskreis von vor zig Jahren (meist alle schon verheiratet, manche Kinder usw). Und von denen sind jetzt sogar ein paar hier her gezogen (schön, das wertet das Sozial Kontakt Konto auf), aber auch sie haben schon kinder.


Und bis auf ein paar Bekanntschaften durch die Arbeit, mit ähnlich "jungen", ist es dennoch meist so, dass ich nach der Arbeit bzw. am Wochenende nicht wirklich weis, was ich machen kann/soll und dann zuhause bin.

Da ist es wohl mit nem Studium einfacher, da dort viele gleichaltrige zusammen hocken, als bei ner Ausbildung, wo jung und Alt zusammentreffen.


Habt ihr irgendwie Tipps, wie man seine sozialen Kontakte etwas aufstocken kann?
 
das ist das Problem wenn man keine Leute mehr aus Schulzeiten kennt.... such dir doch FB Gruppen o.Ä. mit Leuten die deine Interessen teilen, vllt. findest du darüber Kontakte. Oder hau auf Jodel nen Topic raus dass du Leute zum saufen suchst :D
 
Mit den meisten Leuten aus meiner Schulzeit würd ich nichts mehr zu tun haben wollen. Geht mir schon auf die Eier, wenn die mal auf irgendeiner Veranstaltung oder in meiner Stammkneipe vereinzelt auftauchen.

Ich selbst erwisch mich manchmal dabei, wie ich andere Leute in meinem Alter anschaue, mit denen ich im Prinzip immer noch gerne Zeit verbringen würde, wenn sie sich eben nicht so arg verändert hätten. Ich bin nicht Peter Pan oder Mister Jefferson und ich nehme denen auch nicht übel, dass sie Gefallen an ihren Leben haben (zumindest hoffe ich oftmals, dass Heirat, Kind, Haus, Baum auch wirklich ihre Erfüllung ist), aber ich bin immerhin 37 und trotzdem würd ich literweise abkotzen, wenn ich samstags mit Blagen und Frau bei Ikea verbringen müsste um über Küchenkacheln zu faseln.

Und das ist jetzt nur ein plakatives Beispiel. Es gibt soviel Kram wo ich trotz meines Alters davon denke es sei halt langweiliger Erwachsenenkram. In meinem ganzen Wesen bin ich aber wiederum ziemlich weit entfernt von kindisch. Und Leute zu finden, die diesen Mittelweg teilen ist gar nicht so leicht, aber man findet sie irgendwann.

Aber jetzt merk ich grad, das hilft dir gar nicht. Als ich angefangen habe zu schreiben hatte ich noch ein Konzept und einen gewissen roten Faden vor dem geistigen Auge, ich schwör's :ugly:
 
Ich werd in ein paar Monaten 50. Bis ende 20 ging es mir ganz ähnlich wie dir. Ich hatte Freunde aus Schulzeiten, dann hab ich irgendwann mal die Idee gehabt, zu einem Strar Trek Fan Club Treffen zu gehen (nennt sich Treckdinner), das gibt es (oder gab es) in sehr vielen Städten. Da hab ich wiederum Leute kennen gelernt die so ähnlich getickt haben wie ich, die Comics mochten, Scifi u. Fantasy Filme und all sowas was man heute als Nerd bezeichnen würde. Mit denen hab ich über Jahre gefeiert. Grillpartys, Kinobesuche, Saufpartys und so weiter und so fort. Irgendwann wurden die Kontakte weniger. Keiner ist jetzt bewusst abgewandert, aber bei dem einen war das Studium zu Ende und die Arbeit ließ ihm weniger Zeit, dann hatte der nächste Frau und Kinder usw..... naja, du kennst das ja.

Dann gab es noch die Freunde aus dem Sportverein. Ich mach ja seit ich 10 Jahre Jahre alt bin Kampfsport. Also jetzt fast 40 Jahre. Und auch hier hab ich eine Gruppe von Freunden kennen gelernt, die sich teiweise schon seit Jahren kannten, und ich hab da relativ schnell rein gefunden. Auch hier hielten Freundschaften über 30 Jahre lang. Irgendwann starb einer. Dann hat der andere Geheiratet und blieb immer öfter zu Hause. Zwei haben Krebs, leben aber zum Glück noch, haben allerdings keine Kraft für irgendwelche Aktionen, die geh ich dann ab und an Besuchen oder wir versuchen eine Gruppe von damals zusammen zu kriegen als wir DSA, Shadowrun usw gespielt haben. Das machen wir dann gemeinsam bei dem einen oder dem anderen zu hause, je nachdem wem es gerade am schlechtesten geht, damit der sich nicht raus bewegen muss. Aber es geht. Man muss nur dranbleiben.

Vor Zwanzig Jahren hab ich angefangen Musik zu machen, ich spiel Gitarre, Kontrabass, ein bisschen Schlagzeug und verschiedene Percussion Instrumente. Und bei den Auftritten hab ich auch wieder den einen oder anderen kennen gelernt....du siehst also, alle meine Kontakte zu wirklichen Freunde (und nicht Facebook Freunde) sind über gemeinsame Interessen zustande gekommen. Und zwar, indem ich meinen Arsch raus in die wirkliche Welt bewegt habe. Such dir nen Sportverein, oder geh Schach spielen oder spring Pacourmäßig mit Leuten über Häuserdächer, aber geh raus in die Welt und mach was. Dabei findet man immer Freunde oder bekannte. Nicht alle werden ewig deine besten Freunde bleiben, es wird immer eine gewisse Fluktuation geben, aber das ist das Leben. Am Ende will ich jetzt sagen, das ich vielleicht 3 wirklich echte, richtige Freunde und eine menge Bekannte habe. Aber das ist wohl so. Und ich würde jederzeit 100 Bekannte gegen einen Freund tauschen. Gib den Menschen eine Chance dich kennen zu lernen. Wer weiß, am ende entsteht vielleicht was ganz tolles.

Das war mein Wort zum Sonntag am Donnerstag. Amen.
 
Habe keine Freunde und brauche auch keine. :D
Nur nervig sowas. :grins:
Oberflächliches, belangloses Socialising mit mir völlig unbekannten Menschen hier auf KT reicht mir. :deal:

Und das Socialising bedeutet zu 99 % sich über Games und Konsolen auszutauschen, sich auf kommende Spiele zu freuen etc.
Die restlichen 1 % sieht man dann und wann hier im Off Topic mit - sagen wir - "schwankender" Qualität. :p

Real-Life ist einfach nichts für mich. :ugly: *altes geiles Kaffee Icon such*
Bin btw. auch 33, Willkommen im Club! :knuddel:
 
Ich finde je älter man wird umso seltener findet man noch echte Freunde. Den letzten echten Freund den ich so neu kennengelernt habe ist jetzt auch schon 12 Jahre her. Und dieses Jahr werde ich 45. War also 33. hmmmm" *nick knatterton Gesicht mach* Also noch alles drin für dich.
 
Habe keine Freunde und brauche auch keine. :D
Nur nervig sowas. :grins:
Oberflächliches, belangloses Socialising mit mir völlig unbekannten Menschen hier auf KT reicht mir. :deal:

Und das Socialising bedeutet zu 99 % sich über Games und Konsolen auszutauschen, sich auf kommende Spiele zu freuen etc.
Die restlichen 1 % sieht man dann und wann hier im Off Topic mit - sagen wir - "schwankender" Qualität. :p

Real-Life ist einfach nichts für mich. :ugly: *altes geiles Kaffee Icon such*
Bin btw. auch 33, Willkommen im Club! :knuddel:
das?
:xettman:

geht so:
Code:
:xettman:
 
Ich finde je älter man wird umso seltener findet man noch echte Freunde.

Vor allen Dingen will man sich auch einfach keine mehr suchen. Man hat den Ranzen dicke, will einfach seine Ruhe. :deal:

Hatte nen Kumpel vor 1,5 Jahren aber die Freundschaft ging in die Brüche.

Muss dazu sagen, ich führe auch kein Beziehungs- oder Sexleben.
Das letzte Mal war 2018 im Bordell. :O_o:
Für Frauen bin ich zu faul und zu blöd und Puff ist mir zu teuer. :gerri:
Dazu kommt ein Frauen- und Menschenhass der sich über die Jahre entwickelt hat als Begleiterscheinung. :O_o: (elbarto hatte schon Recht. :p)

Summa Summarum liebe ich mich selbst, dass genügt. :grins:

Edit: Falls sich jemand fragt, warum ich als Soziopath dann trotzdem COVID-Selbsttests brauche: Habe meine Rituale und gehe zb gerne einmal die Woche chinesisch essen. :D
 
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Freunde kommen und gehen, je nach Lebensabschnitt und Entwicklung.
Meinen aktuell längsten und besten Freund kenne ich seit ca 11 Jahren, aktuell bin ich 39 Jahre alt.
Und da man sich selbst ja auch verändert und entwickelt, so verändern sich auch die Freundschaften bzw. das soziale Umfeld. Ich denke das es da schon noch Unterschiede zwischen Land und Stadt gibt. In Berlin lebt man ziemlich anonym und es ist schwer neue Leute kennenzulernen. Wie hier auch schon erwähnt wurde, am besten ist es raus zu gehen, in einen Verein oder ähnliches.
Ich habe zuletzt während eines längeren Krankenhaus Aufenthaltes neue Leute kennengelernt, aus einem Kontakt ist eine Freundschaft entstanden. So kann es auch gehen.
Edit: kleines Extrembeispiel: Seit ich mich dem Buddhismus zugewandt habe, lerne ich auch neue Leute kennen. Vermutlich können durch die Gemeinschaft auch Freundschaften entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe einen großen Unterschied zwischen Freundschaften und Bekanntschaften. Freundschaften kommen und gehen IMHO nicht so einfach, sondern sind etwas besonderes. Bekanntschaften entstehen durch gemeinsame Interressen und ähnliches, können durchaus auch mal Jahre halten, verschwinden aber auch wieder wenn das gemeinsame Interresse Weg ist. Hält es darüber hinaus sind es eher Freundschaften.
 
Oftmals merkste auch nachdem irgendwelche Ersteindrücke verflogen sind, dass Leute nicht wirklich mit dir befreundet sein wollen, aber wie dreckig die Leute sie behandeln, die sie als ihre Freunde bezeichnen und dieses ganze Geschluder und Getratsche darfste dir trotzdem anhören.

Fast so als ginge es um Beziehung oder Friendzone.... nur eben hier halt Friendzone vs. Nix.

Da ist man doch manchmal sogar froh, wenn man am Ende eben nicht dazugehört :)

Ach tut mir leid, ich glaub das wird nicht mehr besser :ugly: Ich glaub ich bin einfach inzwischen viel mehr Thaddeus, nachdem ich garantiert mal irgendwann Spongebob war.
 
Ich hab genau 2 richtige Freunde mit denen ich seit ca 20 Jahren befreundet bin den Rest seh ich eher als Bekannte an die ich ab und an auf Konzerte etc treffe.

Ich bin allerdings total zufrieden damit ich hab ne tolle Frau genügend Hobbys etc da würde gar nicht die Zeit für einen großen Freundeskreis dasein. Liegt vielleicht auch am Alter.
 
oftmals unterstellt man anderen "freunden" oder menschen auch schnell etwas. es gibt die typischen auskotzer, die einem die ohren vollheulen. trotzdem können sie dich mögen und verbringen gerne zeit mit einem.
menschen sind so unterschiedlich und mmn sind mehr schlecht als gut, aber man merkt (ne gewisse empathie vorausgesetzt) schnell wer freund, bekannter oder unnötig ist.

einen meiner besten freunde sehe ich nur noch 3,4 mal im jahr. früher haben wir uns täglich gesehen. dennoch weiß jeder von uns dass der andere immer da ist und man sich immer melden kann.

ich denke menschen lernt man am ehesten durch gemeinsame interessen kennen: sport, hobby, usw.
fb bietet gruppen für verschiedene städte und treffen an.

wenn du zb schön nerdig warhammer, magic oder sonstwas spielst würde ich über die schiene gehen. clubs, vereine usw.
 
zigmal umgezogen und hier ( bin 53 ) keinen Anschluss mehr gefunden. ( Dorf )
Meine Interessen sind oft leider nicht kompatibel mit gleichaltrigen in meiner "Schicht"!

Bin Fabrikarbeiter. Interessen sind u.a. Zocken, E Autos, Solar, Aktien.
Und da wird es schwierig Gleichgesinnte zu finden. :)
 
da is die Hälfte aber auch verdammt langweilig selbst wenn man Gleichgesinnte findet :D oder willste nen ganzen Abend über Aktien philosophieren? :ugly:
 
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