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Seid Ihr mit Eurem Leben zufrieden?

Seid Ihr mit Eurem Leben zufrieden?

  • Ja!

    Stimmen: 97 56,7%
  • Nein!

    Stimmen: 74 43,3%

  • Umfrageteilnehmer
    171

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mhm, letztes Jahr habe ich für nicht glücklich gestimmt und es hat sich nicht geändert. Mensch ist das traurig.
Beruflich läufts eigentlich recht gut, aber privat haperts dann doch ganz gewaltig.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Urgs schrieb:
Ps1-Fan war ich definitiv, Ps2-Fan nie. Das Ding war einfach zu mainstream, um es wirklich zu lieben.

Man mag doch nicht die Konsole, sonder das Spielelineup, das dahinter steht. Und da gabs keine andere Konsole, die so viele Titel abseits des Mainstream hatte.

Nö, man mag auch die Konsole und ihre Eigenheiten. Die Ps2 war z.B. ein Mistvieh, das ewig brauchte, um ne halbwegs hübsche Grafik zu präsentieren. Die hat die Konkurrenz in der Hinsicht einfach ignoriert. Aber es stimmt schon, je älter sie wurde, desto mehr mochte ich sie dann doch.
 
Also ich bin relativ zufrieden, leider stolpere ich immer noch über Fehler oder Fehlentscheidungen die ich vor x-Jahren mal gemacht habe. Karrieremäßig, geht es momentan wieder steilbergauf, Privat immer mal wieder das ein oder andere Ärgernis.
 
Zufriedenheit sieht anders aus.

Was positiv ist: ich habe eine super nette Freundinn, das negative:

Das Studium - ich studiere Jus, und ich steuere immer mehr in ein Schlamassel rein. 2 Jahre fast gar nichts getan, weil es mich nicht interessiert hat. Dann ein bisschen was getan und siehe da, wenn ich lerne klappt es auch mit der Prüfung. Nur es interessierte mich weiter nicht,... ich hätte vor Jahren aufhören sollen.

So bin ich jetzt im 5. Jahr und eigentilch erst am Anfang, aufhören kann ich nicht wirklich weil alles von vorn beginnen ist ein Wahnsinn, aber für jede Prüfung über ein halbes Jahr brauchen geht auch nicht... ich sitze eh aber da es mich nicht interessiert, dauert es ewig und ich verstehe oft 0.

Und diese ganze Situation macht einen psychisch schon so fertig, dass es nicht so weitergehen kann.
 
wie lange würdest du realistisch geschätzt noch brauchen?

falls es wenig sind würde ich die Sache zu Ende bringen denn kurz vor dem Ziel sollte man es auch durchziehen aber falls nicht brich ab junge
 
Seid Ihr mit Eurem Leben zufrieden?

Nö. Das hat aber auch was mit meiner Vergangenheit zu tun und die war nicht so toll, und das lag wohl daran daß ich wahrscheinlich Asperger Syndrom habe, wie ich letztens entdecken mußte.

Aber letztens hatte ich schon mal beschlossen professionelle Hilfe anzunehmen und davor hatte ich auch schon etwas zur Steigerung der Lebensqualität unternommen, so gesehen habe ich das Problem erkannt und auch ein Ziel.

So gesehen wird`s besser. :grins:
 
Was ist das für ein Syndrom?
Ja ich könnts googeln aber wir sind ja in einem Forum und möchten uns unterhalten ;)

@Satzberger

Kann deine Situation richtig gut nachvollziehen, ging mir ähnlich. Nur hat ich das Glück "erst" 2 Semester BWL studiert zu haben. Ob du abbrechen sollst oder durchziehen kann dir keiner sagen, musst du für dich selbst entscheiden, ist leider so.
 
Wenn ich mich auf meinen Loorbeeren, wann auch immer ich diese erreiche, ausruhe, begehe ich ein Verbrechen an mir selbst. In diesem Sinne hoffe ich, dass ich niemals zufrieden bin.
 
Urgs schrieb:
Ein Kind unserer Zeit. Als würde es nicht schon viel zu viel Produktivität und Selbstausbeutung geben.

Wenn sich das auf mich bezieht: Ich habe ja nicht vor in Produktivität und Selbstausbeutung für andere unterzugehen. Auch rede ich nicht von materiellem Wohlstand und dessen Bedingung von höher, schneller und weiter. Nimm aber das bisschen Philosophie, das ich betreibe und das mich zu dem ein oder anderem Problem führt und fasse es als Arbeit an einem selbst auf. Vielleicht bin ich damit vor meiner Zeit und genau dort, wo die anderen wieder hin sollten.
 
Und was studierst du?

Ich halte diese Unsicherheit der heutigen Zeit für das Kernproblem. Nichts ist mehr von Beständigkeit, allzeit funktionieren zu müssen, drohende Kündigung, wenn Ziele nicht erreicht werden. Ich verabscheue Multitasking, ständige Erreichbarkeit und Vermischung zwischen Freizeit und Arbeitstätigkeit.

Arbeit ist okay, aber was da heutzutage vonstatten geht ist bedenklich.
 
So lange unser System auf Wachstum beruht, wird das immer mehr werden MÜSSEN. Halte das auch für Schwachsinn, denn sowas funktioniert natürlich nur, wenn auch was wachsen kann. Ironischer Weise könnte man sagen, wir brauchen alle hundert Jahre nen fetten Krieg, so dass wir auch was zum Aufbauen und Wachsen haben. Krank. Aber hier im Forum würde man doch als erstes schreien, wenn man plötzlich wieder drei Tage auf seine Post warten müsste. :P
 
vergil schrieb:
Und was studierst du?

Ich halte diese Unsicherheit der heutigen Zeit für das Kernproblem. Nichts ist mehr von Beständigkeit, allzeit funktionieren zu müssen, drohende Kündigung, wenn Ziele nicht erreicht werden. Ich verabscheue Multitasking, ständige Erreichbarkeit und Vermischung zwischen Freizeit und Arbeitstätigkeit.

Arbeit ist okay, aber was da heutzutage vonstatten geht ist bedenklich.

Philosophie.

@Cloud
Ich würde das gar nicht mal so streng sehen. Solange es im anständigen Rahmen erledigt wird, hat niemand damit ein Problem. Warum ein Unternehmen weniger wert ist, wenn es allein die selben (möglicherweise auch guten) Zahlen vorlegt, wie im Jahr davor, dann ist es nicht die Schuld des Unternehmens. Es ist die Gier in unserem Finanzsystem, die sich von realer Arbeit abgetrennt hat.

Jeder will Konsum, jeder will auch seiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen. Aber das kann auch jeder machen, wenn die Schraube nicht überdreht wird. DAS ist das Problem, nicht, dass es Wachstum geben muss.
 
Ich bin mehr als zufrieden.
Ich hab mehr als man zum Leben braucht, eine tolle Familie, gute Freunde, ich wohne in den zwei schönsten Städten Deutschlands und kann im Prinzip das machen, was mir Spaß macht.
 
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