Danke fürs hochholen. Wollte gerade schon suchen.
Overwatch ist mir sogar ziemlich egal, da handelt es sich rein um kosmetischen Kram. Mir ging es in erster Linie um Spielverändernden Kram. Kartenpacks bei Kartengames kann ich ja noch akzeptieren. Das haben wir bei Magic früher ja nicht anders gemacht.
Was mir halt so sauer aufstößt ist das a) jedes* Spiel mittlerweile ein Lootbox System hat, ja sogar Spiele die sowas überhaupt nicht brauchen (halloooo ROtTR) und b) es mittlerweile auch Spiele gibt die hinter ihren Lootboxen spielablaufverändernde Dinge verbergen. Allen voran als Negativbeispiele Paragon (
@Jehuty hatte mich ja bereits im Vorfeld gewarnt). Paragon hat ein Kartensystem, ähnlich wie die Items bei Dota. Seine Kartendecks kann man selber zusammenstellen aus Actives und Passives. Karten bekommt man ausschließlich aus Kartenpacks, welche man durch spielen und Echtgeld erstehen kann. Ergo hat jemand der einfach mal nen Fuffi reinsteckt den Vorteil im PvP durch stärkere Items und Buffs.
Nun kommt ja scheinbar auch Battlefront daher mit Random Items, die den Charakter stärker machen sollen. Also auch hier, Spieler die Geld ausgeben sind direkt im Vorteil, oder halt auch nicht, wenn nix gescheites droppt.
Der geneigte Spieler kann ja so auch dazu gezwungen werden Geld auszugeben (mehr oder weniger). Wenn ich jetzt einen Titel besonders gut finde und ihn intensiv spiele, mein Lootglück aber ähnlich gut ist wie Shakal's Glück mit Frauen, bin ich schon am Arsch. Vielleicht bin ich dann geneigt dazu mal ein paar Euro in die Hand zu nehmen für 10 Lootboxen und mein Glück dort zu versuchen.
Ist doch ein scheiß System. Bei rein kosmetischem Zeug solls mir ja noch recht sein, aber spielverändernde Dinge sind einfach ein Nogo.
Zweites großes Negativbeispiel ist übrigens Uncharted 4. Da kann man DLC Waffen kaufen. DLC Waffen die man nur mit Echtgeld erstehen kann und NICHTMAL garantiert in der Kiste ist was man will.
*absichtliche Übertreibung