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REVIEW [Review] Senran Kagura: Estival Versus

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Da ist es das nächste Tittenspiel aus Japan.... Aber steckt hinter der Fassade mehr als nur Brüste?

Story (nur Estival Versus)
Aus zunächst ungeklärten Gründen finden sich die Mädchen von vier Ninja Schulen auf einer Insel wieder. Im Verlauf stellt sich heraus das es sich hier um ein Festival handelt um Verstorbene Ninja ins Totenreich zu überführen und gleichzeitig ist dieses Festival ein Turnier dessen Gewinner meist (immer?) die nächste Kagura wurde. Die Protagonisten stehen unter einer schweren Entscheidung da einige nahestehenden Verstorbene auf dieser Insel wieder auftauchen und sie mit Ihnen zusammen bleiben wollen.


Das ist das Grundgerüst der Story in Estival Versus und klingt am Anfang sehr langweilig und wenig fesselnd. Allerdings schaffen es die Schreiber die emotionale Bindung der Mädchen zu den verstorbenen sehr gut zu übermitteln und durch das Fehlen von Bildern oder Sequenzen bei vielen dieser stellen wird man gezwungen sich die Situation selber vorzustellen und so fühlt man sich als anwesend.

Es war für mich sehr überraschend das ein Spiel das auf Fanservice ausgelegt ist und sehr viel auf einen speziellen Humor setzt dennoch so überzeugen kann.

Die Schwachstelle ist allerdings das man ohne Vorwissen viel weniger versteht. Man hat keine Informationen über das Verhältnis der Leute untereinander. Die Integration einer Zusammenfassung der vorherigen Teile und eine Charakter-Biographie würden dem ganzen das gewisse extra geben.

Gameplay
Es handelt sich um ein Actionspiel indem man sowohl gegen Gegnergruppen als auch gegen einzelne Gegner kämpft. Das Kampfsystem ist wenig Komplex und das Tutorial zeigt einem bereits alles was man wissen muss. Durch das Leveln schaltet man neue Attacken frei die nach dem begutachten der Fähigkeiten auch im Handumdrehen gelernt sind. Jeder Char hat dabei auch 3 "Spezial Skills" die mit zwei Knöpfen aktiviert werden.

Erhält man Schaden oder teilt Schaden aus entkleiden sich die Damen und man sieht so eine Vielzahl von selbst gewählter Unterwäsche und Kleidungsstücken. Der Grund warum dies passiert wird aber auch nicht erklärt so das Neulinge einfach keine Ahnung haben warum es passiert.
Witziger und genialer Fanservice zugleich sind Spezielle Finisher Sequenzen die ausgelöst werden wenn man Gegner an einer bestimmten Stelle besiegt.


Neben dem Storymodus hat jeder Char 5 eigene Missionen die man nicht ungespielt lassen sollte. Ich persönlich halte den Modus für ziemlich wichtig um sich noch näher mit den Kämpfern zu befassen und so das volle Potential der IP ausschöpfen zu können.


Fazit:
Ja Senran Kagura ist ein Spiel das auf Fanservice setzt und dies wirklich gut macht. Aber hinter dem ganzen Fanservice steckt etwas mehr das es Wert ist auch genannt zu werden.
Der Humor ist nichts für jeden und Gamer die solche Nischenprodukte nicht gewohnt sind könnten sich recht schwer tun das ganze zu verstehen da diese "Art" eine Story zu erzählen und der verwendete Humor eben nicht Massenkompatibel sind.

Da es das erste PS4 Spiel der Serie ist bietet es leider nicht den gewünschten Einstieg ins Universum und man sollte sich vorher etwas belesen.

Estival Versus bekommt von mir deshalb 7/10 Punkten. Mit den nötigen Hintergrundinfos hätte es evtl zur 8/10 gereicht.
 
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