Habe mal schnell ein Review aus meinen Eindrücken im "Red Faction" Thread zusammengebastelt. Ist daher zwar nicht perfekt, kann meine Meinung aber hoffentlich trotzdem gut rüberbringen. 
Für mich ist "Red Faction: Guerrilla" eins der unterhaltsamsten Games dieser Generation. Das letzte mal habe ich "Saint`s Row 2" (ist ja auch von den selben Entwicklern, was man immer wieder deutlich merkt) und "Fable 2" so ausgiebig gezockt.
Vor allem die Physikengine, in Verbindung mit den abgedrehten Waffen (wie Multi-Raketenwerfer, Nanogewehr, das ganze Strukturen einfach "verschwinden" lässt, oder einer Singularity Bomb, welche ein kleines Schwarzes Loch erzeugt) macht "Guerrilla" zu einem grandiosen Spielerlebnis. Ich finde es einfach sehr beeindruckend, wenn man den Hauptpfeiler einer Brücke zerstört und diese dann langsam in sich zusammen bricht. Zuerst reißen, unter einem krächzenden Geräusch, weitere Stahlträger ein, welche dann wiederum die Betondecke der Brücke durchschlagen, dann kippt die ganze Konstruktion, physikalisch korrekt, weg und zerschellt in hunderte Einzelteile.
Oder die Tatsache, dass auch kleinste Trümmer noch Schaden in der Umgebung anrichten können. Einmal habe ich mit dem Hammer eine Wand zerlegt. Aus dieser ist ein Fußball-großer Brocken über die Straße geschossen, hat eine "Litfaßsäule" umgehauen und eine Fußgängerbrücke durchschlagen - beeindruckend! So eine Engine in Crackdown 2 (bspw. Gegner durch Wände werfen) und ich wäre ein glücklicher Mann.
Insgesamt hat mich die Physikengine sehr begeistert. Sie ist natürlich noch nicht perfekt und Bugs gibts auch, aber im Großen und Ganzen bietet sie bzw. das Spiel dadurch ein Spielerlebnis, wie kein anderes Game zuvor.
Negativpunkte gibt es aber auch bei "Red Faction". Die Story ist ein Witz. Gibt vielleicht 6 CGI Zwischensequenzen und das wars. "Die Arbeiter aufm Mars werden von der EDF unterdrückt. Du musst sie befreien!". Fertig. Mehr Inhalt ist (leider) nicht vorhanden.
Auch die Missionen sind nicht gerade abwechslungsreich. Eigentlich lauten die Missionsziele immer: "Zerstöre!", "Vernichte!", "Töte!", "Zermürbe!", "Mach platt!". Bei der explosiven Spielmechanik von Red Faction ist das zwar nicht wirklich schlimm und die Missionen machen auch Spaß, aber ein paar mehr Variationen hätten dem Spiel nicht geschadet.
Auch schade fand ich, dass es keine größeren Städte gibt. Ok, es ist der Mars. Da ist nicht so viel los, wie in New York, aber ein paar größere Gebäude wären schön gewesen. Die gewaltigsten Bauwerke sind nämlich zwei Rohbauten im Norden der Map, die zwar schonmal eine stattliche Größe haben, aber leider nur aus ein paar Stahlträgern bestehen.
Ansonsten bin ich wunschlos glücklich. Die Grafik war überraschend gut und bietet sogar abwechslungsreiche Umgebungen (Naja, verhältnismäßig abwechslungsreich - wir sind schließlich immernoch auf dem Mars). Der Sound ist wuchtig, die Musikuntermalung schon fast Hollywood würdig. Die vielen verschiedenen Waffen, mit umfangreichen Upgrademöglichkeiten, und die actiongeladenen Missionen machen unglaublich Laune und das Gameplay ist tiefer, als erwartet. Spielt sich eigentlich genauso wie Saint`s Row, nur eben auf dem roten Planeten. Auch die Spielzeit hat gestimmt (momentan bin ich bei 18 Stunden und ich habe noch über 30 Nebenaufgaben zu bewältigen).
Der Multiplayer kann ebenfalls überzeugen. Die auf das Zerstörungsfeature ausgelegten Spielmodi machen unheimlich viel Spaß und selbst Standardmodi, wie beispielsweise CTF, werden dadurch zu einem Erlebnis. Dazu kommt noch eine Auswahl an "Backpacks", welche dem Spieler verschiedene Fähigkeiten verleihen. Beispielsweise kann man sich unsichtbar machen, eine Druckwelle loslassen, die Wände einreißt oder haushoch springen. Diese sorgen, neben den Waffen und der Physikengine, zusätzlich für frischen Wind in den actiongeladenen Online Matches.
Für mich ist "Red Faction: Guerrilla" daher eins der spaßigsten Spiele der letzten Monate, wenn nicht sogar Jahre! Nicht perfekt, aber richtig, richtig unterhaltsam.
Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Steuerung: 9/10
Gameplay: 8/10
Story: 6/10
Atmosphäre: 9/10
Umfang: 9/10
Gesamtwertung: 83%
Spielspaß (max. 5 Sterne): *****
Für mich ist "Red Faction: Guerrilla" eins der unterhaltsamsten Games dieser Generation. Das letzte mal habe ich "Saint`s Row 2" (ist ja auch von den selben Entwicklern, was man immer wieder deutlich merkt) und "Fable 2" so ausgiebig gezockt.
Vor allem die Physikengine, in Verbindung mit den abgedrehten Waffen (wie Multi-Raketenwerfer, Nanogewehr, das ganze Strukturen einfach "verschwinden" lässt, oder einer Singularity Bomb, welche ein kleines Schwarzes Loch erzeugt) macht "Guerrilla" zu einem grandiosen Spielerlebnis. Ich finde es einfach sehr beeindruckend, wenn man den Hauptpfeiler einer Brücke zerstört und diese dann langsam in sich zusammen bricht. Zuerst reißen, unter einem krächzenden Geräusch, weitere Stahlträger ein, welche dann wiederum die Betondecke der Brücke durchschlagen, dann kippt die ganze Konstruktion, physikalisch korrekt, weg und zerschellt in hunderte Einzelteile.
Oder die Tatsache, dass auch kleinste Trümmer noch Schaden in der Umgebung anrichten können. Einmal habe ich mit dem Hammer eine Wand zerlegt. Aus dieser ist ein Fußball-großer Brocken über die Straße geschossen, hat eine "Litfaßsäule" umgehauen und eine Fußgängerbrücke durchschlagen - beeindruckend! So eine Engine in Crackdown 2 (bspw. Gegner durch Wände werfen) und ich wäre ein glücklicher Mann.
Insgesamt hat mich die Physikengine sehr begeistert. Sie ist natürlich noch nicht perfekt und Bugs gibts auch, aber im Großen und Ganzen bietet sie bzw. das Spiel dadurch ein Spielerlebnis, wie kein anderes Game zuvor.
Negativpunkte gibt es aber auch bei "Red Faction". Die Story ist ein Witz. Gibt vielleicht 6 CGI Zwischensequenzen und das wars. "Die Arbeiter aufm Mars werden von der EDF unterdrückt. Du musst sie befreien!". Fertig. Mehr Inhalt ist (leider) nicht vorhanden.
Auch die Missionen sind nicht gerade abwechslungsreich. Eigentlich lauten die Missionsziele immer: "Zerstöre!", "Vernichte!", "Töte!", "Zermürbe!", "Mach platt!". Bei der explosiven Spielmechanik von Red Faction ist das zwar nicht wirklich schlimm und die Missionen machen auch Spaß, aber ein paar mehr Variationen hätten dem Spiel nicht geschadet.
Auch schade fand ich, dass es keine größeren Städte gibt. Ok, es ist der Mars. Da ist nicht so viel los, wie in New York, aber ein paar größere Gebäude wären schön gewesen. Die gewaltigsten Bauwerke sind nämlich zwei Rohbauten im Norden der Map, die zwar schonmal eine stattliche Größe haben, aber leider nur aus ein paar Stahlträgern bestehen.
Ansonsten bin ich wunschlos glücklich. Die Grafik war überraschend gut und bietet sogar abwechslungsreiche Umgebungen (Naja, verhältnismäßig abwechslungsreich - wir sind schließlich immernoch auf dem Mars). Der Sound ist wuchtig, die Musikuntermalung schon fast Hollywood würdig. Die vielen verschiedenen Waffen, mit umfangreichen Upgrademöglichkeiten, und die actiongeladenen Missionen machen unglaublich Laune und das Gameplay ist tiefer, als erwartet. Spielt sich eigentlich genauso wie Saint`s Row, nur eben auf dem roten Planeten. Auch die Spielzeit hat gestimmt (momentan bin ich bei 18 Stunden und ich habe noch über 30 Nebenaufgaben zu bewältigen).
Der Multiplayer kann ebenfalls überzeugen. Die auf das Zerstörungsfeature ausgelegten Spielmodi machen unheimlich viel Spaß und selbst Standardmodi, wie beispielsweise CTF, werden dadurch zu einem Erlebnis. Dazu kommt noch eine Auswahl an "Backpacks", welche dem Spieler verschiedene Fähigkeiten verleihen. Beispielsweise kann man sich unsichtbar machen, eine Druckwelle loslassen, die Wände einreißt oder haushoch springen. Diese sorgen, neben den Waffen und der Physikengine, zusätzlich für frischen Wind in den actiongeladenen Online Matches.
Für mich ist "Red Faction: Guerrilla" daher eins der spaßigsten Spiele der letzten Monate, wenn nicht sogar Jahre! Nicht perfekt, aber richtig, richtig unterhaltsam.
Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Steuerung: 9/10
Gameplay: 8/10
Story: 6/10
Atmosphäre: 9/10
Umfang: 9/10
Gesamtwertung: 83%
Spielspaß (max. 5 Sterne): *****
Wenns mal günstige zu bekommen ist werd ich wohl zugreifen.