Türenmacher
IO Independent
An dieser Stelle möchte ich euch ein gigantisches Konzept meinerseits vorstellen, das bereits vor ca. 8 Jahren in der Schule seinen Ursprung auf Papier fand und jetzt nach langer Zeit auf dem USB-Stick wieder auftauchte. Kurz gefasst: was wäre, wenn ein Haus als Schauplatz für ein Spiel dient, in dem kleine Kuscheltierchen herumwuseln, die nicht größer als eine Legofigur sind? Auf Basis vieler meiner alten Kuscheltiere entstanden somit überzeichnete Charaktere, die von der Statur her vermenschlicht wurden und das Haus unsicher machen. Damit das ganze auch Spass bringen würde habe ich es in das Genre eines Sandbox-Spieles gepackt. Diese Kuscheltierchen fahren nun also mit entsprechend großen Fahrzeugen um Tische, Möbel und Stühle, klettern wild herum und fliegen mit Helikoptern auf Schränke! Sie bauen ein Straßennetz auf die freie Fläche, besiedeln Regalfächer und ziehen eine eigene Wirtschaft auf! Grundsätzlich zusammengefasst kann man sagen, dass das "Toy City Stories" genannte Projekt eine Mischung aus GTA: San Andreas (was Umfang und Spielweltaufbau) und Saint's Row 2 (Humor und augenzwinkernde Inszenierung) darstellt. Inhaltlich wird dann auch ein klassisches Action-Spiel aufgezogen, welches sich um 5 dort vorherrschende Pet-Gangs dreht und viele Eigenheiten einer Wohnung ins Gameplay einbindet (wie das Snipern von einer Deckenlampe aus oder das Herabschießen eines Wandbildes, um damit flächendeckendes Chaos anzurichten).
Da dieses Projekt allerdings mehr, deutlich mehr umfasst als eine flüchtige Idee möchte ich hier alles etwas ausführlicher und portioniert vorstellen. Denn nicht nur das Szenario, welches sich an meinem Wohnort orientiert, habe ich erschaffen, es gibt auch unzählige Dokumente über alles mögliche in Toy World, über Einwohner bis hin zur Wirtschaft, Hauptmissionen und mehr. Damals war es bereits ausführlich von mir erdacht worden, doch es ist nach heutigen Maßstäben nicht mehr zeitgemäß und etwas wirr zusammengeschustert. Deshalb habe ich gerade Freude daran, immer mal wieder Abends am Universum herumzufeilen, einige Sachen zu erneuern oder zu erweitern!
Im Post #1 geht es um den Aufbau des Spieleuniversums an sich, welches als Fundament angesehen werden kann. Später folgen noch Charaktere, Städteaufbau von Toy City im Detail, Hauptmissionen, Nebenaktivitäten, Gangs, Fahrzeuge, Add-On-Ideen und einiges mehr.
Natürlich sind Kommentare, Anregungen und Kritik wünschenswert.

Mit dieser Figur (in etwa Legogröße) begann damals alles. Mit ihr lief ich im Haus herum und probierte an vielen Stellen aus, wo man was und wie mit genug Freiraum platzieren könnte. Wenn ihr so möchtet, geht dieser Igel als "Gründer" der Stadt durch (siehe unten)
Das ist die Toy World
Die Welt wird schlicht Toy World genannt und die Einwohner werden als Petties bezeichnet. Diese besteht aus den sogenannten Häuserinseln, auf denen sich die Gebäude- und Gartenformationen befinden und vom Desert Ocean (da Wasserzonen sehr gemieden werden) umschlossen sind. Niemand weiß, wieviele Häuserinseln es tatsächlich gibt, da es außerhalb der erreichbaren Inseln bisher technisch unmöglich ist, einen bestimmten Radius zu verlassen. Deshalb sieht die Regierung der 9 bekannten Inseln diesen sozusagen isolierten Bereich als Kontinent an und benannte diesen nach dem ersten Pettie, das den Grundstein für die Regierung legte: Choraza (ausgesprochen Korasa). Der Kontinent selbst heißt dann San Choraza. Der Schauplatz des Spiels ist in Toy City, der offiziellen Hauptinsel des Kontinents, angesiedelt. Im Detail ausgebaut ist nur diese Insel, die anderen 8 spielen eine Nebenrolle. Unter anderem gibt es Toy York (im Norden), Trash Town (besteht quasi nur aus einer gigantischen Müllhalde), Booze Lands (da es hier dank einem Wein- und Schnapskeller Unmengen an Alkohol gibt), Toyham (sehr kleine Industrieinsel) und Toywild (eine sehr große Insel, die allerdings fast nur aus Holzhütten besteht und wegen den höhen Gräsern und Pflanzen als Dschungel von San Choraza durchgehen kann). Die Währung in gesamt San Choraza ist der Pemo (Petmoney, angelehnt an den Peso), die Untereinheit ist der Pemo Cent. 1 Pemo entspricht in etwa 10 €.
Petties
Ein Pettie ist in etwa im Maßstab 1:40 gehalten, damit Grundstücke und Häuser in Menschengröße genug Erforschungsfläche bieten. Fahrzeuge, eigene Gebäude und alles weitere orientieren sich somit ebenfalls an diesem Maßstab. Außerdem ist ein Pettie in seiner Statur und seinem Auftreten vermenschlicht worden. Sie stehen auf 2 Beinen und haben 2 armähnliche Pfoten. Um welches Tier es sich handelt merkt man somit vorallem am speziellen Kopf und ggf. den Schwänzen oder anderen, besonderen Merkmalen. In Toy World herrscht so gut wie kein Rassismus untereinander, da Petties selten gleich aussehen oder dank Mischformen (es gibt auch keine feste Unterteilung in männlich/weiblich) kaum in größere Gruppen zugeordnet werden können. Offiziell unterteilt werden sie aber u.a. in Braunbären, Eisbären, Graumäuse, Diddl-Mäuse, Hasen, Schneemänner, Schafe, Hunde, Löwen, Dinos, Katzen, Pinguine und mehr. Außerdem werden sie nur mit einem Kunstnamen wie Snowy gelistet, ohne Herr/Frau Vorname Nachname.
Entstehungstheorien
Geschichtlich ist über Toy World nicht viel bekannt. Weder weiß man, wann die Inseln entstanden sind, noch wo sie herkommen und warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Es gibt eine Reihe Theorien von Wissenschaftlern und Gläubigen. Die gängigste lautet, dass einst größere Wesen existiert haben müssen, die sich die Inseln aufgebaut haben. Das erklärt aber nicht, wieso es voneinander getrennte, kleine Inseln sind. Deshalb gibt es 3 prominente Glaubensrichtungen in Toy World: die Illusionisten gehen davon aus, dass die Welt garnicht real ist, sondern nur in Fantasien und Träumen eines größeren Wesens vorkommen (wie recht sie doch haben
). Die Wir sind Testobjekte-Bewegung glaubt sogar, dass die Toy World innerhalb eines riesigen Labores steht und von Menschenhand erschaffen und nun beobachtet wird. Die Chorazisten hingegen sind sich sicher, dass es außerhalb von San Choraza kein plüschiges Leben mehr gibt und sie die Spitze der Nahrungskette darstellen. Als mehr oder weniger offiziell gilt nur, dass sich frühere Petties an alten Modellautos, Lexikas und der Häusereinrichtung selbst orientiert haben, um sich die uns jetzt bekannte Toy World aufzubauen, ehe sie durch genug Inspiration eine eigenständige Wirtschaft betreiben konnten. Die Herkunft des Ganzen ist den meisten ziemlich egal.
Staatsaufbau, Technologie & Wirtschaft
Staatsorgane & Infrastruktur sind sehr gut mit unseren Verhältnissen vergleichbar. Es gibt eine Polizei, die über das gesamte San Choraza Einfluss hat und sich Choraza Security nennt. Sie haben auch Untereinheiten für Gang-Bekämpfung. Das Feuerdepartment gilt jedoch als die wichtigste Einrichtung. Die Möbelierung der Häuser sowie Petties selbst sind extrem schnell entzündbar, daher ist eine schnelle Brandlöschung das A und O, sowohl für die Erhaltung der Stadt als auch der Petties. Meistens benutzen sie Löschhelikopter und holen ihr Wasser direkt aus dem Desert Ocean. Dann gibt es noch die Healthy Pet-Organistaion, die mobile und stationäre Hospitale betreibt (siehe "Verletzungen" weiter unten). Außerdem gibt es jede Menge Industrie- und Wirtschaftszweige: Fensterreinigung, Waldinstandhaltung (Stutzen von Grashalmen etc.), klassische Bauunternehmen, Touristen- und Einzelhandelsunternehmen. Die Fahrzeugindustrie ist die größte in San Choraza, da Fahrzeuge sowohl zu Land, als auch zu Luft und Wasser wichtig sind. Man munkelt, dass das Design vieler Autos alten Modellautos entspricht, genauso wie bei Helikoptern oder Booten. Die Qualität lässt aber noch zu wünschen übrig, die Wagen wirken sehr schludrig verarbeitet, bestehen aus billigem Plastik und die Motoren sind laut und müllhungrig. Denn Energie wird durch Müll gewonnen. Die Petties haben sich ein Verfahren einfallen lassen, welches Müll zu Kraftstoff macht. Das sogenannte Müllgas betreibt sämtliche Fahrzeuge und Gebäude in San Choraza. Plastik & Steine werden von anderen, unbewohnten Inseln herbeigeschafft, um damit zu bauen und ein Großteil der Häusereinrichtungen (außer den großen Möbeln/Schränken) wurden ebenfalls in Rohstoffe umgewandelt und verarbeitet. Noch sind Petties technologisch nicht soweit, um das raue Meer zu überwinden, um Inseln außerhalb von San Choraza zu finden. Auch sind die Tankvolumen nicht ausreichend für längere Strecken und die Technik hält längere Flüge in höheren Lagen schlicht nicht aus. Forscher arbeiten bereits dran. Bildung & Unterhaltung sind auch ein Bestandteil der Pet World.
Physiologie der Petties
Auch Petties haben es nicht leicht. Es gibt eine Reihe von Verletzungen & Beschwerden. Fädenreißen (Knochenbrüche aller Art), Verplüschen (Verbluten), Plüschverfärbungen (Hämetome/Ausschläge), Aufqellungen (wenn der Plüsch aufweicht und aus dem Fell platzt), Plüscharmut-/schwellungen (wenn der Plüsch innerhalb des Felles ungleich verteilt ist oder zu wenig vorhanden ist und Teile "einfallen"), Fellrisse- und alterung (wenn das Fell an Farbe verliert, einreißt oder trocken/härter wird), Plüschknorpelungen (wenn sich Plüschstücke zusammenballen und sich verhärten). Die Reinigungsprozedur ist desweiteren stets sehr aufwändig, in kontrollierter Umgebung werden Petties in eine Wanne getaucht und müssen anschließend stundenlang im Plüschtrockner wieder vollkommen trocken werden. Das machen nur sehr wenige Petties mehr als 1-2 mal im Jahr, denn man muss dafür auch in spezielle Wascheinrichtungen gehen, da Wohnungen über keinerlei Wasserversorgung verfügen.
Außerdem müssen Petties weder Essen noch Trinken, da logischerweise auch kein Harn- bzw. Darmsystem vorhanden ist. Schlaf benötigen sie jedoch schon, allerdings genügen ihnen 1-2 Stunden. Petties können keine "Kinder" bekommen, somit besteht die Einwohnerzahl aus offiziell 10.467 Petties. Da sie eine unberechenbare Lebenserwartung haben weiß niemand, wie lange es Petties geben wird oder ob von weit draußen eines Tages welche nachkommen werden. Sie sprechen eine Sprache, die dem Deutschen entspricht, während in Teilen Toy Yorks Englisch die Amtssprache ist. Angelernt haben sie es sich erneut durch ihre Vorgänger, die es angeblich aus Lexikas haben. Kleine Notiz am Rande: eine kleine, aber feine Gesellschaft hat den Alkohohl von alten Flaschen für sich entdeckt. Einmal die Schnauze reingesteckt erleben die Petties einen geradezu überkuscheligen Rauschzustand. Wer jedoch in Wein badet oder reinfällt wird die Verfärbung und den Geruch nicht mehr los...
Direkt sterben können Kuscheltiere auch: wenn der Kopf vollständig abgetrennt wird hilft auch kein Annähen mehr. Wenn ein Pettie über einen Zeitraum von mindestens 20 Minuten nur noch 30 % oder weniger seines Plüsches in sich hat verplüscht es ebenfalls. Sie können selbstverständlich auch restlos in Asche nach einem Brand aufgehen oder im Meer aufquillen. Deshalb haben viele Petties auch panische Angst vor Wasser bzw. dem Meer, da sie einmal reingefallen nur mit Hilfe wieder hochkommen können und im schlechtesten Fall am Grund des Meeresboden dahinraffen. Irgendwann werden das Fell und der Plüsch auch so durchgenommen sein, dass sie keine Kraft mehr haben, sich zu bewegen und dann einfach starr liegen bleiben.
Man möge sich an dieser Stelle jetzt denken, dass Petties durch ihre Künstlichkeit eigentlich unsterblich sein müssten, aber dann würde das Konzept nicht funktionieren. Sie bewegen sich wie Menschen, verhalten sich großteils wie Menschen und haben diese ganz spezielle Physiologie von mir aufgedrückt bekommen, damit es innerhalb der Idee glaubwürdig bleibt und amüsant erscheint.
Wissenswertes am Rande
- Fahrzeugleistung wird in Plüschdichte gemessen. Heißt: wieviel Standard-Petties würden benötigt werden, um die Leistung zu erreichen (inspiriert durch Pferdestärken). Geschwindigkeit in cm / Sekunde.
- Im Volksmaul nennt man das berauschen seiner selbst schnauzen gehen.
- Es gibt bereits erste Handy- und Smartphoneversuche seitens der Petties. Sie haben es geschafft, über die bestehenden Hausantennen ein interinsulanes Funknetz aufzubauen, über das sie Telefonie betreiben können. Genannt werden diese mobilen Telefone i Pet.
- Das offizielle Einwohnerbuch nennt sich Petbook.
- Petties haben ein anderes Zeitgefühl. 1 Stunde fühlt sich für sie nach 2,5-3 Stunden an. Daher auch der geringe Schlafbedarf.
- Sport ist ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung. Am liebsten spielen sie Fußball und gründeten u.a. den FC Cuddly Toy und Toy City United.
Die Welt wird schlicht Toy World genannt und die Einwohner werden als Petties bezeichnet. Diese besteht aus den sogenannten Häuserinseln, auf denen sich die Gebäude- und Gartenformationen befinden und vom Desert Ocean (da Wasserzonen sehr gemieden werden) umschlossen sind. Niemand weiß, wieviele Häuserinseln es tatsächlich gibt, da es außerhalb der erreichbaren Inseln bisher technisch unmöglich ist, einen bestimmten Radius zu verlassen. Deshalb sieht die Regierung der 9 bekannten Inseln diesen sozusagen isolierten Bereich als Kontinent an und benannte diesen nach dem ersten Pettie, das den Grundstein für die Regierung legte: Choraza (ausgesprochen Korasa). Der Kontinent selbst heißt dann San Choraza. Der Schauplatz des Spiels ist in Toy City, der offiziellen Hauptinsel des Kontinents, angesiedelt. Im Detail ausgebaut ist nur diese Insel, die anderen 8 spielen eine Nebenrolle. Unter anderem gibt es Toy York (im Norden), Trash Town (besteht quasi nur aus einer gigantischen Müllhalde), Booze Lands (da es hier dank einem Wein- und Schnapskeller Unmengen an Alkohol gibt), Toyham (sehr kleine Industrieinsel) und Toywild (eine sehr große Insel, die allerdings fast nur aus Holzhütten besteht und wegen den höhen Gräsern und Pflanzen als Dschungel von San Choraza durchgehen kann). Die Währung in gesamt San Choraza ist der Pemo (Petmoney, angelehnt an den Peso), die Untereinheit ist der Pemo Cent. 1 Pemo entspricht in etwa 10 €.
Petties
Ein Pettie ist in etwa im Maßstab 1:40 gehalten, damit Grundstücke und Häuser in Menschengröße genug Erforschungsfläche bieten. Fahrzeuge, eigene Gebäude und alles weitere orientieren sich somit ebenfalls an diesem Maßstab. Außerdem ist ein Pettie in seiner Statur und seinem Auftreten vermenschlicht worden. Sie stehen auf 2 Beinen und haben 2 armähnliche Pfoten. Um welches Tier es sich handelt merkt man somit vorallem am speziellen Kopf und ggf. den Schwänzen oder anderen, besonderen Merkmalen. In Toy World herrscht so gut wie kein Rassismus untereinander, da Petties selten gleich aussehen oder dank Mischformen (es gibt auch keine feste Unterteilung in männlich/weiblich) kaum in größere Gruppen zugeordnet werden können. Offiziell unterteilt werden sie aber u.a. in Braunbären, Eisbären, Graumäuse, Diddl-Mäuse, Hasen, Schneemänner, Schafe, Hunde, Löwen, Dinos, Katzen, Pinguine und mehr. Außerdem werden sie nur mit einem Kunstnamen wie Snowy gelistet, ohne Herr/Frau Vorname Nachname.
Entstehungstheorien
Geschichtlich ist über Toy World nicht viel bekannt. Weder weiß man, wann die Inseln entstanden sind, noch wo sie herkommen und warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Es gibt eine Reihe Theorien von Wissenschaftlern und Gläubigen. Die gängigste lautet, dass einst größere Wesen existiert haben müssen, die sich die Inseln aufgebaut haben. Das erklärt aber nicht, wieso es voneinander getrennte, kleine Inseln sind. Deshalb gibt es 3 prominente Glaubensrichtungen in Toy World: die Illusionisten gehen davon aus, dass die Welt garnicht real ist, sondern nur in Fantasien und Träumen eines größeren Wesens vorkommen (wie recht sie doch haben
). Die Wir sind Testobjekte-Bewegung glaubt sogar, dass die Toy World innerhalb eines riesigen Labores steht und von Menschenhand erschaffen und nun beobachtet wird. Die Chorazisten hingegen sind sich sicher, dass es außerhalb von San Choraza kein plüschiges Leben mehr gibt und sie die Spitze der Nahrungskette darstellen. Als mehr oder weniger offiziell gilt nur, dass sich frühere Petties an alten Modellautos, Lexikas und der Häusereinrichtung selbst orientiert haben, um sich die uns jetzt bekannte Toy World aufzubauen, ehe sie durch genug Inspiration eine eigenständige Wirtschaft betreiben konnten. Die Herkunft des Ganzen ist den meisten ziemlich egal.Staatsaufbau, Technologie & Wirtschaft
Staatsorgane & Infrastruktur sind sehr gut mit unseren Verhältnissen vergleichbar. Es gibt eine Polizei, die über das gesamte San Choraza Einfluss hat und sich Choraza Security nennt. Sie haben auch Untereinheiten für Gang-Bekämpfung. Das Feuerdepartment gilt jedoch als die wichtigste Einrichtung. Die Möbelierung der Häuser sowie Petties selbst sind extrem schnell entzündbar, daher ist eine schnelle Brandlöschung das A und O, sowohl für die Erhaltung der Stadt als auch der Petties. Meistens benutzen sie Löschhelikopter und holen ihr Wasser direkt aus dem Desert Ocean. Dann gibt es noch die Healthy Pet-Organistaion, die mobile und stationäre Hospitale betreibt (siehe "Verletzungen" weiter unten). Außerdem gibt es jede Menge Industrie- und Wirtschaftszweige: Fensterreinigung, Waldinstandhaltung (Stutzen von Grashalmen etc.), klassische Bauunternehmen, Touristen- und Einzelhandelsunternehmen. Die Fahrzeugindustrie ist die größte in San Choraza, da Fahrzeuge sowohl zu Land, als auch zu Luft und Wasser wichtig sind. Man munkelt, dass das Design vieler Autos alten Modellautos entspricht, genauso wie bei Helikoptern oder Booten. Die Qualität lässt aber noch zu wünschen übrig, die Wagen wirken sehr schludrig verarbeitet, bestehen aus billigem Plastik und die Motoren sind laut und müllhungrig. Denn Energie wird durch Müll gewonnen. Die Petties haben sich ein Verfahren einfallen lassen, welches Müll zu Kraftstoff macht. Das sogenannte Müllgas betreibt sämtliche Fahrzeuge und Gebäude in San Choraza. Plastik & Steine werden von anderen, unbewohnten Inseln herbeigeschafft, um damit zu bauen und ein Großteil der Häusereinrichtungen (außer den großen Möbeln/Schränken) wurden ebenfalls in Rohstoffe umgewandelt und verarbeitet. Noch sind Petties technologisch nicht soweit, um das raue Meer zu überwinden, um Inseln außerhalb von San Choraza zu finden. Auch sind die Tankvolumen nicht ausreichend für längere Strecken und die Technik hält längere Flüge in höheren Lagen schlicht nicht aus. Forscher arbeiten bereits dran. Bildung & Unterhaltung sind auch ein Bestandteil der Pet World.
Physiologie der Petties
Auch Petties haben es nicht leicht. Es gibt eine Reihe von Verletzungen & Beschwerden. Fädenreißen (Knochenbrüche aller Art), Verplüschen (Verbluten), Plüschverfärbungen (Hämetome/Ausschläge), Aufqellungen (wenn der Plüsch aufweicht und aus dem Fell platzt), Plüscharmut-/schwellungen (wenn der Plüsch innerhalb des Felles ungleich verteilt ist oder zu wenig vorhanden ist und Teile "einfallen"), Fellrisse- und alterung (wenn das Fell an Farbe verliert, einreißt oder trocken/härter wird), Plüschknorpelungen (wenn sich Plüschstücke zusammenballen und sich verhärten). Die Reinigungsprozedur ist desweiteren stets sehr aufwändig, in kontrollierter Umgebung werden Petties in eine Wanne getaucht und müssen anschließend stundenlang im Plüschtrockner wieder vollkommen trocken werden. Das machen nur sehr wenige Petties mehr als 1-2 mal im Jahr, denn man muss dafür auch in spezielle Wascheinrichtungen gehen, da Wohnungen über keinerlei Wasserversorgung verfügen.
Außerdem müssen Petties weder Essen noch Trinken, da logischerweise auch kein Harn- bzw. Darmsystem vorhanden ist. Schlaf benötigen sie jedoch schon, allerdings genügen ihnen 1-2 Stunden. Petties können keine "Kinder" bekommen, somit besteht die Einwohnerzahl aus offiziell 10.467 Petties. Da sie eine unberechenbare Lebenserwartung haben weiß niemand, wie lange es Petties geben wird oder ob von weit draußen eines Tages welche nachkommen werden. Sie sprechen eine Sprache, die dem Deutschen entspricht, während in Teilen Toy Yorks Englisch die Amtssprache ist. Angelernt haben sie es sich erneut durch ihre Vorgänger, die es angeblich aus Lexikas haben. Kleine Notiz am Rande: eine kleine, aber feine Gesellschaft hat den Alkohohl von alten Flaschen für sich entdeckt. Einmal die Schnauze reingesteckt erleben die Petties einen geradezu überkuscheligen Rauschzustand. Wer jedoch in Wein badet oder reinfällt wird die Verfärbung und den Geruch nicht mehr los...
Direkt sterben können Kuscheltiere auch: wenn der Kopf vollständig abgetrennt wird hilft auch kein Annähen mehr. Wenn ein Pettie über einen Zeitraum von mindestens 20 Minuten nur noch 30 % oder weniger seines Plüsches in sich hat verplüscht es ebenfalls. Sie können selbstverständlich auch restlos in Asche nach einem Brand aufgehen oder im Meer aufquillen. Deshalb haben viele Petties auch panische Angst vor Wasser bzw. dem Meer, da sie einmal reingefallen nur mit Hilfe wieder hochkommen können und im schlechtesten Fall am Grund des Meeresboden dahinraffen. Irgendwann werden das Fell und der Plüsch auch so durchgenommen sein, dass sie keine Kraft mehr haben, sich zu bewegen und dann einfach starr liegen bleiben.
Man möge sich an dieser Stelle jetzt denken, dass Petties durch ihre Künstlichkeit eigentlich unsterblich sein müssten, aber dann würde das Konzept nicht funktionieren. Sie bewegen sich wie Menschen, verhalten sich großteils wie Menschen und haben diese ganz spezielle Physiologie von mir aufgedrückt bekommen, damit es innerhalb der Idee glaubwürdig bleibt und amüsant erscheint.
Wissenswertes am Rande
- Fahrzeugleistung wird in Plüschdichte gemessen. Heißt: wieviel Standard-Petties würden benötigt werden, um die Leistung zu erreichen (inspiriert durch Pferdestärken). Geschwindigkeit in cm / Sekunde.
- Im Volksmaul nennt man das berauschen seiner selbst schnauzen gehen.
- Es gibt bereits erste Handy- und Smartphoneversuche seitens der Petties. Sie haben es geschafft, über die bestehenden Hausantennen ein interinsulanes Funknetz aufzubauen, über das sie Telefonie betreiben können. Genannt werden diese mobilen Telefone i Pet.
- Das offizielle Einwohnerbuch nennt sich Petbook.
- Petties haben ein anderes Zeitgefühl. 1 Stunde fühlt sich für sie nach 2,5-3 Stunden an. Daher auch der geringe Schlafbedarf.
- Sport ist ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung. Am liebsten spielen sie Fußball und gründeten u.a. den FC Cuddly Toy und Toy City United.
Direktlinks zu allen Themenposts [Stand: 27.09.13]:
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