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ZEIT.de: Schottland will nochmal über Unabhängigkeit abstimmen
Vielleicht klappt's ja diesmal, scheint die schottische Regierungschefin Sturgeon zu hoffen. Ziel des neuen Referendums: Großbritannien verlassen, in der EU bleiben.

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Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon strebt weiterhin eine Unabhängigkeit von Großbritannien an. Die Regierung in Edinburgh werde kommende Woche einen Gesetzentwurf für ein weiteres Unabhängigkeits-Referendum veröffentlichen, kündigte sie beim Parteitag der Schottischen Nationalpartei SNP in Glasgow an. Einzelheiten nannte Sturgeon allerdings nicht.

[...]
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/unabhaengigkeits-referendum-schottland-grossbritannien

Nicht überraschend. Bei der aktuellen Stimmung dürfte das diesmal erfolgreich werden. Mal sehen, was die Brexiteers dazu zu sagen haben.

Hoffentlich spalten sie sich ab...
 
Das Problem dabei dürfte sein, daß ein solches Referendum - soll es denn wirksam sein - erst von London genehmigt werden muß. Und das werden sie, zur Not mit hanebüchenden Argumenten, zu verhindern wissen.
 
Denkst das das so einfach geht? In einer Autokratie ok, aber London hat Schottland ja schon einmal die Wahl gelassen und nun haben sich die Dinge derart verändert das ein 2. Referendum durchaus gerechtfertigt ist.....ich denke auf Dauer kann man eh niemanden zwingen zu bleiben und die Briten wollen sicher nicht noch mehr Unruhe....
 
@rancid

Ich habe dir erklärt, warum es im Koran "solche und solche" Stellen gibt und wie man das interpretieren muss bzw. wie das fundamentalistische Moslems ala Salafisten oder noch schlimmer IS tun.

Und nein, sie handeln nicht gegen ihre Religion, wie ich Dir auch am Beispiel der Enthauptung von über 600 Juden bei Medina durch Mohammed unmittelbaren Befehlen dargelegt habe.

Der IS handelt strikt nach einem Fundamental-Islam - aber nicht wider dem Islam.

Die Ausführungen in Deinem Link sind teilweise einfach nicht richtig, da da Dinge behauptet werden, die im Islam verboten sein sollen, welche der Prophet Mohammed selbst aber vorgelebt hat. (Sieh Dir unter dem Licht mal die Punkte 10, 13, 14 und 17 an).
 
Denkst das das so einfach geht? In einer Autokratie ok, aber London hat Schottland ja schon einmal die Wahl gelassen und nun haben sich die Dinge derart verändert das ein 2. Referendum durchaus gerechtfertigt ist.....ich denke auf Dauer kann man eh niemanden zwingen zu bleiben und die Briten wollen sicher nicht noch mehr Unruhe....

Gerade bei einem postiven Ausstigsreferendum in Schottland gäbe es noch mehr Unruhe, imho. Eine Verweigerung der Zustimmung könnte man alleine damit begründen, daß sie ja gerade erst abgestimmt haben und ein neues Votum frühestens in 10 Jahren Sinn machen würde. Oder daß man erst den Brexit durchführen müsse, bevor man sich einer neuen Abspaltung zuwenden könne etc etc.

Ich denke, sie können es jedenfalls so lange herauszögern, daß Schottland erstmal mit raus muß, aus der EU. Was danach passiert ... nobody knows.
 
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die es nicht irgendwie da raus schaffen könnten. Selbst wenn London offiziell das letzte Wort hat. Beim letzten Referendum hat wahrscheinlich wirklich niemand mit der realistischen Chance auf einen Brexit gerechnet.
 
Abgrund ist sicher etwas harsch, aber daß es GB ohne die EU nicht nur wirtschaftlich schlechter gehen wird, ist ja kein Geheimnis. Sie sind dann zwar frei von Brüssel, aber halt auch ohne alle Vorteile. Im Gegenteil, sie werden ein paar der "EU-Kröten" schlucken müssen, obwohl sie davon viel weniger haben werden, als vorher. Ein teurer Preis für ein "Gefühl" der Unabhängigkeit, imho.
 
@Cale

Auch darüber gibt es sehr unterschiedliche Meinungen.

Britische Wirtschaft boomt
Europolitik Gesellschaft News Wirtschaft — 04 Oktober 2016
»Experten« hatten erwartet, dass der britische Markit-Index des gleichnamigen Finanzdienstleisters nach unten und somit einen Einbruch der britischen Wirtschaft anzeigt. Jedoch ist das Gegenteil der Fall: Aktienkurse erklimmen ein Hoch nach dem anderen, von konjunkturellen Einbrüchen keine Spur, die Wirtschaft boomt.

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(Bild: metropolico.org)

Wie es scheint, haben alle Horrorszenarien, die von den EU-Bürokraten und der ihr ergebnen Presse aufgrund des Brexit gezeichnet wurden, nichts aber auch gar nichts bewirkt.

Markit-Index auf dem besten Wert seit Juni 2014

Der Brexit kann die Laune der britischen Unternehmen nicht trüben.



http://www.metropolico.org/2016/10/04/britische-wirtschaft-boomt/
 
@Cale

Da bei uns die Zeitungen alle nur voneinander abschreiben bzw. "ihre Nachrichten" von dpa oder Reuters bekommen, sagt diese "Verteilung" gar nichts. Und leider sagt in der Zwischenzeit der Mainstream der Presse in Deutschland auch nicht mehr das Geringste über die Realität aus.

Ich würde sagen, dass uns die Fakten in der nächsten Zeit aufzeigen werden, wie es sich nun wirklich verhält.

Jedenfalls ist das, was da vor und kurz nach dem Brexit von den Medien und Politikern geäußert wurde, einfach mit einem Wort zu subsummieren: Propaganda!

Und in der Zwischenzeit dürfte es doch mehr als deutlich sein, dass die Politik der EU (Bankenrettung, Griechenland-Rettung, Handling der Flüchtlingskrise) auf keinen Fall alternativlos ist.


@Flips

Ist denn an der Formulierung etwas falsch? Denn genau so war es doch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso gibt sich die eher sozialliberale SZ dann die Mühe und macht Extrabeilagen, listet Vor- und Nachteile auf und lässt wochenlang die Pro- und Contra-Seite zu Wort kommen, wenn sie doch einfach von den anderen abschreiben könnten oder einfach dpa und Reuters zitieren und fertig.

Amateure.
 
Da bei uns die Zeitungen alle nur voneinander abschreiben bzw. "ihre Nachrichten" von dpa oder Reuter bekommen, sagt diese "Verteilung" gar nichts. Und leider sagt in der Zwischenzeit der Mainstream der Presse in Deutschland auch nicht mehr das Geringste über die Realität aus.

Sorry, aber das ist Unsinn. Alle größeren Zeitungen haben dazu ihre eigenen Redaktionen, auch wenn sie natürlich Nachrichtenagenturen zusätzlich nutzen. Aber ich habe nicht nur von Zeitungen gesprochen, auch bei Wirtschaftswissenschaftlern, Praktikern und Politikern ist die Verteilung die selbe. Und die ist nicht unbedingt positiv, was den Brexit angeht.

Und das ist nur die wirtschaftliche Seite. Die komplette internationale Vertrags- und Zusammenarbeitssituation steht in GB vor einer kompletten Umkrempelung. Nur Verblendete würden davon ausgehen, daß es dabei ohne Kollateralschäden abgeht, von einer Verbesserung für GB mal ganz zu schweigen :D
 
@Steffko

Was ist jetzt der Vorwurf? Dass diese Site mal eine andere Agenda hat als der Mainstream der deutschen Presse?

Wenn unsere Presse so toll wäre, warum unterscheidet sich dann die Darstellung in so vielen Themen teilweise drastisch zu der der Presse im europäischen Ausland?


@Cale

Das ist weitgehend eine Beschreibung der Vergangenheit. Investigativen Journalismus gibt es heutzutage kaum noch. Die Personalsituation in den Redaktionsbüros lässt oft gar nichts anderes mehr zu, als eben von den Presseagenturen abzuschreiben. Und das merkt man auch der "Qualität" so vieler Artikel an. Oder dass so oft in vielen Zeitungen haargenau das Gleiche steht.

Wie gesagt, es kann sein, dass es GB nach dem Brexit erstmal schlechter geht, das will ich gar nicht negieren. aber die Utnergangsszenarien in der deutschen Presse und aus Brüssel sind eben nur Propaganda. Klar, England muss nun neue Verträge abschließen, es wird erstmal unruhiger. Es kann aber auch durchaus sein, dass es GB ohne die EU besser geht als vorher nach einer gewissen Übergangszeit.

Die ganzen EU-Befürworter vergessen in ihrer Argumentationskette immer, dass es auch vor der EU und geschweige dem Euro schon wunderbar geklappt hat und z. B. Deutschland auch in der Zeit wirtschaftlich eine Macht war.
 
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