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Die Wahlen werden aktuell nur von einem Thema wirklich gelenkt unddas ist die Flüchtlingskrise.

Den Islam die Pest an den Hals wünschen und gleichzeitig selbst neben einer rechten Partei eine religiös Fundamentalistische sein.....

Wer die Afd als Konservativen Rand der Union sieht sollte sich mit ihren Aussagen, dem Wahlprogramm etc näher befassen. Ist eher ne deutsche Tea Party wenn man sie schon irgendwo einordnen möchte.

Man sieht doch aktuell an PiS in Polen was passiert wenn man solche Parteien wirklich mal an den Hebel lässt.
 
Auch wenn man die AfD für unwählbar, peinlich und inkompetent hält, war es doch die einzige Möglichkeit der Regierung zu zeigen, was man von der aktuellen Flüchtlingspolitik hält. Darum finde ich das Wahlergebnis auch in all seiner Deutlichkeit sehr gut. Das war eine klare Aussage.
 
Auch wenn man die AfD für unwählbar, peinlich und inkompetent hält, war es doch die einzige Möglichkeit der Regierung zu zeigen, was man von der aktuellen Flüchtlingspolitik hält. Darum finde ich das Wahlergebnis auch in all seiner Deutlichkeit sehr gut. Das war eine klare Aussage.
Das ist leider eine vollkommen richtige Aussage, wenn man der Regierung irgendetwas "zeigen" will.

Ich sehe da aber nur die Angst oder die Feindlichkeit gegenüber Fremden und vor dem Verlust des Wohlstandes. Fettleibigkeit, Hirnlosigkeit, Egoismus, zu hohe Hartz IV-Sätze, Bild, RTL und....und....und sind die Gründe, warum die AfD gestern so abgeschnitten hat.

In unserem dicken Butter-Topf sind wir nicht mehr in der Lage, einer globalen Verantwortung nachzukommen. Es geht nur noch um Wahrung des Besitzstandes, den sich wahrscheinlich die meisten der AfD-Wähler nicht einmal selbst erarbeitet haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Wahrung von Wohlstand, Sicherheit und sozialem Frieden ist allerdings genau die Aufgabe, die eine Regierung unter anderem hat. Und man kann und konnte den Eindruck haben, dass sie das aus den Augen verloren haben. Das ist auch das einzig Gute an dem jetzigen Wahlergebnis - es könnte dazu führen, dass die anderen Parteien endlich wieder mal ein klares Profil entwickeln (oder überhaupt ein Profil).
 
Stimmt in Deutschland muss man schon angst haben... Muss man wissen

Deutschland steht beim Wohlstand ganz hinten... Muss man wissen

Die Wirtschaft ist total am arsch... Muss man wissen

Mindestlohn ist eine Lüge.... Muss man wissen


Wenn ich einige Beiträge lese könnte man meinen Deutschland steht vor der totalen Apokalypse und daran sind nur die bösen Parteien schuld. Eigtl. ist Deutschland eins der Länder die am wenigsten Grund haben irgendwie zu heulen wie scheiße es ihnen geht.
 
Stimmt in Deutschland muss man schon angst haben... Muss man wissen

Deutschland steht beim Wohlstand ganz hinten... Muss man wissen

Die Wirtschaft ist total am arsch... Muss man wissen

Mindestlohn ist eine Lüge.... Muss man wissen


Wenn ich einige Beiträge lese könnte man meinen Deutschland steht vor der totalen Apokalypse und daran sind nur die bösen Parteien schuld. Eigtl. ist Deutschland eins der Länder die am wenigsten Grund haben irgendwie zu heulen wie scheiße es ihnen geht.
Aber genau DAS ist doch der springende Punkt: Scheinbar gibt es diese Ängste und die sollte man ernst nehmen. Meiner Meinung nach wurde das zuletzt nicht getan, jeder der Kritik etwa am Islam oder der Flüchtlingspolitik ausübte, wurde sofort als Nationalsozialist dargestellt. Eine Etikettierung, die niemandem nutzt. Genau so wenig wie ein "Nazis raus" brüllen oä. Die Quittung für das Abstempeln aller Kritiker als Verwirrte und "dumme", "ungebildete" Menschen hat die Bundesregierung nun bekommen.

Das ganze Rumgeheule über die AfD nutzt doch nichts. Das einzige was nun hilft, ist die Ängste ernst zu nehmen und zu hinterfragen, wo die herkommen, wieso es die gibt. Und genau DA gilt es anzusetzen, damit sich so eine "Panikwahl", die scheinbar als einzige Alternative gesehen wurde, sich nicht wiederholt. Und wir reden hier nicht von lustigen Facebook-Sprüchen oder -Bildern á la "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", was sicherlich auch viele AfD-Wähler unterschreiben würden. Gefragt ist viel mehr eine dezidierte Auseinandersetzung mit den Ängsten und Problemen der Bevölkerung, sodass schließlich politisch hierauf reagiert werden kann. Nur ist das kein Unterfangen, das man in drei Wochen abgeschlossen hat.
 
Aber genau DAS ist doch der springende Punkt: Scheinbar gibt es diese Ängste und die sollte man ernst nehmen. Meiner Meinung nach wurde das zuletzt nicht getan, jeder der Kritik etwa am Islam oder der Flüchtlingspolitik ausübte, wurde sofort als Nationalsozialist dargestellt. Eine Etikettierung, die niemandem nutzt. Genau so wenig wie ein "Nazis raus" brüllen oä. Die Quittung für das Abstempeln aller Kritiker als Verwirrte und "dumme", "ungebildete" Menschen hat die Bundesregierung nun bekommen.

Das ganze Rumgeheule über die AfD nutzt doch nichts. Das einzige was nun hilft, ist die Ängste ernst zu nehmen und zu hinterfragen, wo die herkommen, wieso es die gibt. Und genau DA gilt es anzusetzen, damit sich so eine "Panikwahl", die scheinbar als einzige Alternative gesehen wurde, sich nicht wiederholt. Und wir reden hier nicht von lustigen Facebook-Sprüchen oder -Bildern á la "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", was sicherlich auch viele AfD-Wähler unterschreiben würden. Gefragt ist viel mehr eine dezidierte Auseinandersetzung mit den Ängsten und Problemen der Bevölkerung, sodass schließlich politisch hierauf reagiert werden kann. Nur ist das kein Unterfangen, das man in drei Wochen abgeschlossen hat.
tut mir leid, aber deine meinung ist ziemlich gefärbt. nimm doch einfach mal das KT und schau nochmal nach, wieviele kritiker hier als nationalsozialisten bezeichnet wurden.
 
Das Problem ist das die Ängste aber an den Haaren herbeigezogen sind.
Arbeitslose bekommen nicht weniger Geld als vorher.
Günstiger Wohnraum ist nicht erst seit gestern rar und die Umsetzung ist in einem zu Laschen Tempo bzw. die Anreize außerhalb von großen Städten zu gering. Das ist aber nicht erst seit den letzten Jahren so sondern das zieht sich schon Jahrzehnte.


Ich habe auch Angst davor in der Stadt überfahren zu werden. Da wird aber auch kein Politiker (ok die Grünen vllt) das der komplette Autoverkehr in Städten abgeschafft wird.

Das Problem ist mangelnde Kommunikation und die Bereitschaft sich als Bürger selbst mit den Fragen auseinander zu setzen. Den Finger auf jemanden zeigen ist immer einfacher als selbst konstruktiv mitzuwirken.
 
War ja mit den Piraten das gleiche... die herrschenden Politiker lächeln nur über eine weit verbreitete Ängste der Bevölkerung (damals wars eben die ganze NSA/Spionage/Aghör-Geschichte) und bekommen dafür dann die Quittung.
Da war das Entsetzen auch groß und man hat sofort seine Politik angepasst. Sowas finde ich eigentlich sehr gut... auch wenn eine Wahl später das ganze dann wieder im Sande verlaufen ist und die Politiker genauso weitergemacht haben wie vorher.

Einerseits kann man hoffen dass das genauso ist... aber das wäre auch schade. Hoffen aus dem Grund dass die AfD im Gegensatz zu den Piraten wirklich gefährlich und dumm ist, Schade weil der aktuelle Politiker/Partei-Matsch endlich mal wieder ein klares Profil braucht und das klare Positionieren dann wieder nicht von Dauer ist.

Die Erfolge der AfD sind meiner Meinung nach das Symptom einer Krankheit: Die Regierenden haben sich einfach unwählbar gemacht. Ob grün, rot oder schwarz... irgendwie sind sie alle gleich und versuchen nichtmal der Bevölkerung das Gefühl zu geben dass für sie regiert wird sondern gegen sie. Da werden Ängste komplett ignoriert und die betreffenden als dumme Trottel deklariert. Ich rede jetzt nicht nur von irgendwelchen Asylängsten sondern z.B. auch von TTIP... da wird nichts für Aufklärung getan, ganz zu schweigen von Transparenz.

Auf Fragen warum das Kanzleramt über eine Million Unterschriften gegen TTIP nicht wahrnimmt wird tatsächlich vom öffentlichen Sprecher gesagt dass man das mit allen Unterschriften so macht... wo käme man da hin wenn man auf alle Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen würde.

Solche Parteien kann man einfach nicht mehr wählen... da kann ich auch nachvollziehen dass man dann das wählt was diesen Parteien am meisten weh tut. Und das ist im Moment leider die AfD.
Auch hier haben herrschende Parteien eine direkte Schuld am Ergebnis. Wenn ich bei jeder Gelegenheit rumplärre dass man die nicht wählen soll, sich bei Wahlkampf-Veranstaltungen im TV nicht dagegenstellt sondern gar nicht erst kommt. Ist doch klar dass der unreflektierte Wähler sich denke "Hihihi... denen zeig ichs... ich wähl AfD".

Genau das haben ja Umfragen gezeigt. 2/3 der AfD-Wähler wählen sie nicht wegen ihres Programms, sondern als Gegenpol zur aktuellen Regierung.

Ergo: Ich hoffe dass die Parteien langfristig daraus lernen und wieder eine sinnvolle Politik machen... dann hat der Spuk spätestens bei der nächsten Wahl ein Ende... aber irgendwie hab ich da keine Hoffnung.
 
@Tom-Tek Nein, auch wenn sie unbegründet sind. Was ansonsten passiert, sieht man doch jetzt.
Und wie soll das dann aussehen, auf diese unbegründeten Ängste eingehen?
Was sollen die "etablierten" Parteien denn machen? Den Rechten nach dem Mund reden und deren Forderungen umsetzen? Ihre eigene Politik nach den Rechten ausrichten?
Am Ende bringt das doch nichts, es wird das Original gewählt und warum sollte man dumme Forderungen umsetzen?

Und nein, man muss nicht auf alles eingehen.
Warum sollten alle Parteien einer Partei nachgeben, die zwischen 10% und 15% pendelt?
Wenn ich in einer Gruppe von 100 Mann bin und 10 bis 15 Leute haben dumme Forderungen, muss der Rest der Gruppe diese nicht erfüllen/teilen/gutheißen/darauf eingehen.
 
Und wie soll das dann aussehen, auf diese unbegründeten Ängste eingehen?
Es gilt zunächst zu erforschen, woher diese Ängste stammen. Was sind die Auslöser? Fehlende Bildung? Fehlende Jobs? Was kann man da machen? Und wie kann man den Menschen klarmachen, dass ihre Angst unbegründet ist? Welche Kampagnen muss man fahren? Was ist sinnvoll, was weniger? Da gilt es anzusetzen, denn auch diejenigen mit einer (unbegründeten) Angst haben eine Stimme, wie man nun sehen konnte.
 
Zumindest nicht nur mit: "Wir schaffen das, ihr dummes Pack"

Und dir afd sagt wir schaffen das nicht.
Wirklich Lösungen werden nicht angeboten.

Merkel sagt wenigstens das sie auf biegen und brechen eine europäische Lösung will. Was auch die einzige wirkliche Lösung für das Problem ist ohne die eigenen Werte zu vergessen.

Ist halt nicht ganz einfach weil jedes Land irgendwie so wenig wie möglich Ballast stemmen möchte.

Grenze zu als Lösung zu deklarieren ist schon lächerlich.

Oberste Priorität hat es den Andrang an der Wurzel zu beseitigen und das Leben in Syrien etc wieder zu normalisieren so das man wieder in seine Heimat kann.

Das andere würde alles das kleinere Problem sein wenn man es mal geschissen bekommt Prozesse zu beschleunigen, das Problem als gesamt europäisches zu betrachten und nicht als das von einzelnen Ländern und eine Aufteilung nach finanzieller stärke und Kapazität vorzunehmen.

Solche Sachen gehen aber auch nicht von heute auf morgen das begreifen viele aber nicht.
 
Zumindest nicht nur mit: "Wir schaffen das, ihr dummes Pack"
Und wie dann?
Ernsthaft, Merkel wurde immer dafür kritisiert, dass an ihr alles abprallt, sie kein Profil hat und ein Fähnchen im Wind ist.
Jetzt setzt sie etwas (gutes) durch, mit extrem viel Gegenwind, innerparteilich, in Deutschland und Europa und es passt auch wieder nicht.
Politiker sollen mal ehrlich sein? Gabriel hat genau das getan, man kann natürlich darüber streiten, ob das so glücklich war, aber der Mann hat einfach mal berechtigterweise gesagt, was er denkt. Und mit Pegida Leuten hat er ja trotzdem gesprochen, das Pack bezog sich nicht auf alle besorgten. Die nimmt er heute ja mehr denn je ernst, siehe sein Solidarpaket nur für Deutsche.

Es gilt zunächst zu erforschen, woher diese Ängste stammen. Was sind die Auslöser? Fehlende Bildung? Fehlende Jobs? Was kann man da machen? Und wie kann man den Menschen klarmachen, dass ihre Angst unbegründet ist? Welche Kampagnen muss man fahren? Was ist sinnvoll, was weniger? Da gilt es anzusetzen, denn auch diejenigen mit einer (unbegründeten) Angst haben eine Stimme, wie man nun sehen konnte.
Da gebe ich dir in jedem Punkt recht, nur entziehst du imo den "normalen Bürger" seiner Verantwortung.
An nicht allem ist die Politik schuld und ich wähle nicht Schwachsinn, nur, um es jemandem zu zeigen.
Die Politik kann auch nichts für die Dummheit oder das Weltbild einiger Bürger.
Das trotzdem seitens der Politik Fehler gemacht wurden, steht außer Frage, nur steht für mich nicht nur die, sondern auch der Wähler in der Verantwortung.
 
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