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ich war dabei als einer bekannten von mir vor einem club etwas ähnliches widerfuhr, nur waren es hier offensichtlich deutsche. das ist doch kein exklusives "ausländer"-verhalten.

Nein, natürlich ist es das auch nicht, das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich wollte nur damit sagen, dass Ressentiments entstehen können und trotzem zur Mitte der Gesellschaft gehört.
 
Klar würde ich versuchen mich zu rächen wenn meiner Frau oder Kind was angetan wird.
Und erzählt mit nicht, dass ihr das nicht versuchen würdet. Ich bitte euch. Falls Ihr doch So diszipliniert wärt dann Respekt!!!
Klar, natürlich habe diesen Gedankengang schonmal gehabt. Aber jetzt ist sowas natürlich einfach zu schreiben. Es wäre eine Extremsituation. Des Weiteren dürfen dann natürlich die Angehörigen an dich rächen. Dann deine wieder an dir und dann die....etc.
 
Ich habe nicht gegen Ausländer, aber....

Und wie willst du "schwarze" Schafe von normalen Unterscheiden?
Gewalt ist eigentlich immer ein Zeichen von Schwäche und sollte das letzte Mittel sein.

Ich kann zwischen Leuten unterscheiden, die sich einem solchen Mob anschließen, Salafisten sind etc und Menschen, die sich resepektvoll anderen Menschen gegenüber verhalten.
 
Eine Bekannte hat mir erzählt, dass junge muslimische Männer, ihr vor die Füße gerotzt haben, als sie durch die Stadt gelaufen ist, sie als Schlampe bezeichnet wird, wenn sie nicht auf ihre Anmachen eingeht und ihr an den Arsch gegrapscht wird in der S-Bahn. Sie gehört zur Mitte der Gesellschaft, ist nicht rechtsradikal, fühlt sich aber ohnmächtig gegen solche Aktionen, weil niemand was dagegen unternimmt. Genau das schürt Ressentiments und ja keiner kümmert sich um diese Opfer, von denen es immer mehr werden.
Ich traue mich darüber zu berichten, da ich Opfer sexualisierter Gewalt kenne.
Denen ist es sowas von scheißegal, wer der Täter ist, da geht es um die Straftat. Das in Verbindung zu bringen mit Herkunft, Religion oder Aussehen kann ich dem Opfer vielleicht noch zugestehen, nicht aber den Außenstehenden und nicht Beteiligten.
Tausche "junge muslimische Männer" einfach gegen bayerische/fränkische Kleindorfbewohner aus und du hast oftmals das selbe Ergebnis. Ich spreche leider aus Erfahrung.
 
Nein, natürlich ist es das auch nicht, das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich wollte nur damit sagen, dass Ressentiments entstehen können und trotzem zur Mitte der Gesellschaft gehört.
aber warum schließe ich bei menschen, die anders aussehen als ich und mein gewohntes umfeld von einigen wenigen auf eine ganze gruppe und bei denen, die mir ähneln nicht? warum müssen sich syrer ressentiments gefallen lassen, obwohl die meisten straftaten in diesem land von deutschen verübt werden? ich verstehe diesen zusammenhang einfach nicht. warum kann man hergehen und sagen: die sind halt alle so?
 
aber warum schließe ich bei menschen, die anders aussehen als ich und mein gewohntes umfeld von einigen wenigen auf eine ganze gruppe und bei denen, die mir ähneln nicht? warum müssen sich syrer ressentiments gefallen lassen, obwohl die meisten straftaten in diesem land von deutschen verübt werden? ich verstehe diesen zusammenhang einfach nicht. warum kann man hergehen und sagen: die sind halt alle so?
Ich glaube, das tut er auch gar nicht.
Aber das damit legitimieren zu wollen, dass es doch dann nur normal ist, Ressentiments und Vorurteile zu schüren finde ich den Fehler dabei.
 
Ich denke niemand sagt, dass es keine Straftaten oder Missbräuche gäbe, wenn sie nicht hier wären. Fakt ist aber auch, dass es niemals vorher Zusammenrottungen von hunderten oder gar tausenden deutschen Männern gab, um in Gruppen Straftaten wie Diebstähle oder Gewalt gegen Frauen zu begehen. Fakt ist auch, dass die Kriminalitätsrate unter Mitbürgern mit Migrationshintergrund (und damit meine ich jetzt nicht zwangsläufig aktuelle Flüchtlinge, sondern eher die, die schon länger hier leben) signifikant höher ist als im Rest der Bevölkerung. Man muss nur mal am Wochenende über den Kiez laufen, um zu verstehen, warum die meisten Mädels den Weg von der Sbahn bis zum nächsten Club hassen... Das ist als Kerl teilweise schon unerträglich bei den ganzen aggressiven Spacken.
 
aber warum schließe ich bei menschen, die anders aussehen als ich und mein gewohntes umfeld von einigen wenigen auf eine ganze gruppe und bei denen, die mir ähneln nicht? warum müssen sich syrer ressentiments gefallen lassen, obwohl die meisten straftaten in diesem land von deutschen verübt werden? ich verstehe diesen zusammenhang einfach nicht. warum kann man hergehen und sagen: die sind halt alle so?

Ich habe das versucht vorher in meinem Post deutlich zu machen. Es geht nicht darum, alle in einen Top zu werfen, sondern es geht um die Personengruppe, die sich nicht korrekt verhält und abzugrenzen.

Ressentiments müssen nicht immer gleich eine ganze Bevölkerungsgruppe einschließen. Niemand hat was gegen syrische Familien, die einfach nur in Frieden leben wollen und für ihre Kinder eine bessere Zukinft anstreben oder junge Männer, die hier arbeiten und sich in die Gesellschaft einbringen wollen. Aber es gibt leider auch diese, die sich Silvester zusammengeschlossen haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke niemand sagt, dass es keine Straftaten oder Missbräuche gäbe, wenn sie nicht hier wären. Fakt ist aber auch, dass es niemals vorher Zusammenrottungen von hunderten oder gar tausenden deutschen Männern gab, um in Gruppen Straftaten wie Diebstähle oder Gewalt gegen Frauen zu begehen. Fakt ist auch, dass die Kriminalitätsrate unter Mitbürgern mit Migrationshintergrund (und damit meine ich jetzt nicht zwangsläufig aktuelle Flüchtlinge, sondern eher die, die schon länger hier leben) signifikant höher ist als im Rest der Bevölkerung. Man muss nur mal am Wochenende über den Kiez laufen, um zu verstehen, warum die meisten Mädels den Weg von der Sbahn bis zum nächsten Club hassen... Das ist als Kerl teilweise schon unerträglich bei den ganzen aggressiven Spacken.
naja...

Die Ausländerkriminalität ist ein kriminologischer Begriff, der sich auf Straftaten bezieht, die von Ausländern begangen werden. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte bereits im Jahre 1988 eine Studie mit dem Titel Ausländerkriminalität in der Bundesrepublik Deutschland;[1] insofern handelt es sich um einen offiziellen polizeilichen Terminus. Der Begriff wird jedoch auch als politisches Schlagwort mit fremdenfeindlicher Tendenz verwendet, mit dem eine besondere Strafanfälligkeit von Ausländern suggeriert werden soll. Wissenschaftliche Studien widerlegen dies jedoch als Mythos. Auch die Verwendung in kriminologischen Statistiken wird als Abzielen auf „eine erwartete Andersartigkeit“ kritisiert, die mit Vorsicht zu interpretieren bzw. in Richtung sozialer Vergleichskategorien zu überarbeiten sei.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausländerkriminalität

Populisten wettern oft gegen "Ausländerkriminalität" und schüren Ängste vor Zuwanderung. Jetzt zeigt ein neues Gutachten: Migranten begehen nicht generell mehr Straftaten als Jugendliche ohne Migrationshintergrund.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/...ten-laut-gutachten-nicht-hoeher-a-983536.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/...laenderkriminalitaet-ein-mythos/10269280.html
 
Ich habe das versucht vorher in meinem Post deutlich zu machen. Es geht nicht darum, alle in einen Top zu werfen, sondern es geht um die Personengruppe, die sich nicht korrekt verhält und abzugrenzen.

Ressentiments müssen nicht immer gleich eine ganze Bevölkerungsgruppe einschließen. Niemand hat was gegen syrische Familien, die einfach nur in Frieden leben wollen und für ihre Kinder eine bessere Zukinft anstreben oder junge Männer, die hier arbeiten und sich in die Gesellschaft einbringen wollen. Aber es gibt leider auch diese, die sich Silvester zusammengeschlossen haben.
hm. okay. und wie schaffst du das, die auseinanderzuhalten?
 
Die meisten sind ja nicht mal mehr zwangsläufig "Ausländer", sondern haben nen deutschen Pass. Die dürften in der Statistik dann wohl nicht mehr auftauchen...
mal abgesehen davon, dass es sich dann um deutsche handelt, beschäftigt sich die studie, über die spon.de und tagesspiegel berichten, um menschen mit migrationshintergrund. also auch mit deutschen, die ihre wurzeln im ausland haben

edit:
Die offiziellen Statistiken lassen die Aussage nicht zu, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund eher zur Kriminalität neigen als andere. Allerdings werden Jugendliche aus Zuwandererfamilien in strittigen Situationen offenbar häufiger angezeigt. Sie unterliegen demnach einem "erhöhten Kriminalisierungsrisiko".
 
Hier noch eine spannende Statistik:

gefaengnisse-schweiz-grafik.jpg

http://www.nzz.ch/schweiz/die-ueberbelegung-ist-das-problem-nummer-eins-1.18433848
 
mal abgesehen davon, dass es sich dann um deutsche handelt, beschäftigt sich die studie, über die spon.de und tagesspiegel berichten, um menschen mit migrationshintergrund. also auch mit deutschen, die ihre wurzeln im ausland haben

edit:

Etwas anders sieht es bei Gewalttaten aus: Zwar berichten Jugendliche mit Migrationshintergrund in vielen Studien häufiger von solchen Delikten; auch stammen vergleichsweise viele Wiederholungstäter aus Zuwandererfamilien. Jedoch deuten neuere Studien darauf hin, dass die Unterschiede mit jeder Einwanderergeneration schrumpfen.

Im für Mitbürger unangenehmsten Teil sind sie ja scheinbar dennoch überrepräsentiert. Und dass sie einfach häufiger angezeigt werden als Deutsche und dass sich das sogar statistisch noch signifikant auswirken soll, halte ich für eine eher gewagte Theorie.
 
Du verbreitest völlig falsche Zahlen und übernimmst sie unreflektiert.

http://www.faz.net/aktuell/feuillet...nd-falsche-zahlen-von-der-wiesn-14004617.html

Die Zahlen sind von 2009 und beziehen sich auf die Vergangenheit davor. Nützt auch nichts, wenn sie nun Jahre später wieder plötzlich falsch sein sollen.

Genausowenig soll es irgendwas aus der Silvesternacht "relativieren"... wenn dem so wäre, würden auch die "richtigen" Zahlen vier und sechs reichen.

Niemand hat was gegen syrische Familien, die einfach nur in Frieden leben wollen und für ihre Kinder eine bessere Zukinft anstreben oder junge Männer, die hier arbeiten und sich in die Gesellschaft einbringen wollen.

Das wage ich bei den knapp 900 Angriffen auf Asylbewerberheime im Jahr 2015 zu bezweifeln...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den vielen Straftätern trotz hoher Strafen in den USA möchte ich noch einen Gedanken hinzufügen:

Man darf nicht vergessen dass in den USA viele Menschen weit unterhalb der Armutsgrenze leben... in vielen Ghettos in fast jeder Großstadt und ebenso in vielen ländlichen Gebieten. Meist ohne Bildung, ohne Aussicht auf einen Job, absolut perspektivenlos ohne einen Cent in der Tasche. Da gibt es nur einen einzigen Weg: Die Kriminalität. Hohe Strafen schrecken da einfach nicht ab, es fehlt die Alternative. Ganz im Gegenteil, grad innerhalb von Gangs gehört Knasterfahrung zum guten Ton. Und durch die Masse der Kriminalität gibts auch immer genug die lange damit durchkommen. Das wirkt zusätzlich als Anreiz.

Das ganze lässt sich in keinster Weise auf Deutschland übertragen. Es muss hier niemand, aber wirklich niemand hungern und auf der Straße leben. Unser Sozialsystem verhindert das sehr gut. Klar kann man sich auch hier über die Höhe und die Leistungen streiten, und wirklich gut lässt es sich evtl. nur mit Hartz4 auch nicht leben... aber man kann leben... man ist nicht darauf angewiesen kriminell zu sein.

Von daher stimme ich zu dass höhere Strafen durchaus Sinn machen würden. a) zur Abschreckung und b) um einfach die Leute aus dem Verkehr zu ziehen.

Beispiel: Ich arbeite als Sozialarbeiter und betreue gerade einen 21 jährigen NeoNazi... seit er 15 ist begeht er Straftaten: Volksverhetzung, Körperverletzung, Bildung einer kriminellen Organisation ect. ect.. Im Moment laufen z.B. 8 Verfahren gegen ihn. Bisher ist er einfach nach dem Jugendstrafrecht immer mit Warnungen davongekommen... nix ernstes, und das bleibt auch erstmal so, weil das Jugendstrafrecht in seinem Falle wohl auch noch weiter angewandt wird. Das ist schlicht lächerlich...

Das lässt sich auf so ziemlich alle jugendlichen Straftäter, egal ob Deutsche, Ausländer oder Flüchtlinge so sehen... die deutsche Justiz ist da einfach viel zu sanft. Klar kann ich nicht einen Jugendlichen der mal Mist baut gleich wegsperren, aber spätestens wenn da mehrere Sachen auflaufen muss hart zugegriffen werden... anders nimmt das niemand mehr ernst... 2 Wochen Jugendarrest, Sozialstunden... das ist absolut Lachhaft.
 
Im für Mitbürger unangenehmsten Teil sind sie ja scheinbar dennoch überrepräsentiert. Und dass sie einfach häufiger angezeigt werden als Deutsche und dass sich das sogar statistisch noch signifikant auswirken soll, halte ich für eine eher gewagte Theorie.
du hörst auch da auf, wo es dir argumentativ passt oder?

  • Ein Zusammenhang zwischen Religion oder Ethnie und Gewaltbereitschaft lässt sich durch keine Studie belegen. Speziell für junge Muslime zeige sich, dass ihre religiösen Bindungen "nicht mit signifikant vermehrter Gewaltausübung einhergehen".
  • Auch zeigt sich, dass Bildung die Unterschiede bei der Gewaltbereitschaft einebnet. Anders herum gesagt: Wer schlecht gefördert wird, schlägt eher zu, unabhängig von der Herkunft.

edit: übrigens eine gewagte theorie, der eine durchgeführte studie zu grunde liegt. was hast du zu bieten?
 
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