Gerri
FSV Mainz 05!
Versteh deine Aussage nicht. Inwiefern das positivste Beispiel? Für was?
Ernst gemeint.
Für einen, trotz mehrheitliche muslimischer Bevölkerung, säkulären Staat.
Was sich natürlich gerade im Moment dreht.
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Versteh deine Aussage nicht. Inwiefern das positivste Beispiel? Für was?
Ernst gemeint.
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Iran vor nicht allzu langer Zeit, Deutschland vor nicht allzu langer Zeit.
So wie hier vieles über einen Kamm geschert wird, kann man auch das als Beispiel hernehmen.
"Der Islam", "die Gesellschaften", da sträubt sich alles in mir.
Das ist einfach nur die pure, offen zur Schau gestellte Abneigung.
Natürlich finde ich es bescheiden, dass Religionen als politisches Machtinstrument missbraucht werden.
Dass im Namen von Religionen Menschen töten und getötet werden.
Dass Säkularisierung kein weltweites Agreement ist.
Dass religiöse Gesetze über staatliche Gesetze gestellt werden.
Trotzdem frage ich mich, wie man so ein Schreckensszenario von einem muslimisch geprägten Deutschland heraufbeschwören kann, für das es einfach keinerlei Fakten gibt.
Sondern nur die eigene subjektive Angst und Ablehnung gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen. Uncool.
Eh ne auf Mondi natürlich. Quote vergessen.War das auf meinen Beitrag bezogen? Ich hab damit nämlich kein Problem und mache mir darüber sicherlich keine Sorgen.![]()
Ach so.Für einen, trotz mehrheitliche muslimischer Bevölkerung, säkulären Staat.
Was sich natürlich gerade im Moment dreht.
Ach so.
Das beweist doch aber genau das Gegenteil von seiner Argumentation. Nämlich dass es durchaus einen säkularen, modernen aber trotzdem islamisch geprägten Staat geben kann und dass die jetzige Entwicklung weniger etwas mit dem Islam an sich als eher mit dem Machtmissbrauch und den autokratischen Bestrebungen von Erdogan zu tun hat.
Ich meine nicht auswandern, sondern dass ich längst tot bin, wenn es in vielen Jahrzehnten in der Zukunft sehr ätzend hier werden könnte..
Und ich persönlich sehe den Islam einfach nicht als Bereicherung für eine Gesellschaft. Der Islam hat weltweit versagt, freie, gerechte und tolerante Gesellschaften aufzubauen. Im Gegenteil, er versucht in immer mehr Staaten das tägliche Leben zu beeinflussen, selbst in ehemals säkularen Staaten wie der Türkei. Da frage ich mich, wieso es ausgerechnet in Europa anders laufen soll. Das bedeutet weder, dass alle Muslime hier radikal sind oder schlechte Menschen, als Ganzes sind ihre Gesellschaften zu unserer Zeit aber immer irgendwann gekippt.
Wenn man sich mit diesen Ländern und den dortigen Verhältnissen mal etwas beschäftigt, mit den hier lebenden Muslimen und keine generelle Abneigung hat, nein. Nicht wirklich.Nunja weil die mehrheitlich muslimischen Staaten auf der Welt eben, im Negativen, durch Religion bestimmt sind.
Das mag bei 11% noch nicht ao zur Geltung kommen, aber das es einem nicht gefällt wenn man so auf die Welt blickt, sollte doch verständlich sein.
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Iran vor nicht allzu langer Zeit, Deutschland vor nicht allzu langer Zeit.
So wie hier vieles über einen Kamm geschert wird, kann man auch das als Beispiel hernehmen.
"Der Islam", "die Gesellschaften", da sträubt sich alles in mir.
Das ist einfach nur die pure, offen zur Schau gestellte Abneigung.
Natürlich finde ich es bescheiden, dass Religionen als politisches Machtinstrument missbraucht werden.
Dass im Namen von Religionen Menschen töten und getötet werden.
Dass Säkularisierung kein weltweites Agreement ist.
Dass religiöse Gesetze über staatliche Gesetze gestellt werden.
Trotzdem frage ich mich, wie man so ein Schreckensszenario von einem muslimisch geprägten Deutschland heraufbeschwören kann, für das es einfach keinerlei Fakten gibt.
Sondern nur die eigene subjektive Angst und Ablehnung gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen. Uncool.
Und wieder mal bestätigst du eigentlich selbst, dass all deine Befürchtungen nichts mit dem Islam und den Muslimen an sich zu tun haben, sondern dessen Instrumentalisierung.Das Beispiel Iran war ja nicht eigenbestimmt, sondern fremdbestimmt. Sobald sie wieder die Kontrolle hatten ist es ins genaue Gegenteil umgeschlagen. Die Deutschen haben sich ihr quasi-religiöses Verbrechen auch selbst eingebrockt. Man könnte auch Jahrhunderte zurückgehen, als die vom Islam geprägten Gesellschaften den unseren Lichtjahre voraus waren. Die Zeiten sind aber vorbei und aktuell bewegen sie sich nicht mal in die ungefähre Richtung dessen, sondern entfernen sich immer weiter.
In Anbetracht der muslimischen Länder muss ich dir hier zustimmen aber ich gehe davon aus, dass gerade in westlichen Ländern viele Muslime leben (vielleicht sogar der Großteil...keine Ahnung, kenne dazu keine evtl existierenden Statistiken), die das mit ihrem Glauben gar nicht mehr so eng sehen (ergo keine Fundamentalisten sind, einen gemäßigten Islam ausleben oder sogar mehr säkular als religiös leben), wie es eben auch bei den Christen der Fall ist.
Und wieder mal bestätigst du eigentlich selbst, dass all deine Befürchtungen nichts mit dem Islam und den Muslimen an sich zu tun haben, sondern dessen Instrumentalisierung.
Wenn man deswegen so viel Schiss hat, weil in einigen Jahrzehnten jede 10. Person in Deutschland muslimischen Glaubens sein könnte (wenn sie denn überhaupt gläubig sind, von völlig Ungläubigen bis zu Fundamentalisten wird da alles dabei sein) und man froh ist, dass man da wahrscheinlich schon tot ist, spricht das für eine ganz schön traurige Weltsicht.
naja, also wenn man deiner argumentation folgt, müssten eigentlich "alle" moslems sehr glücklich über den islamischen staat gewesen sein. sind sie aber nicht. es waren insbesondere moslems, die ihn bekämpft haben.Das Beispiel Iran war ja nicht eigenbestimmt, sondern fremdbestimmt. Sobald sie wieder die Kontrolle hatten ist es ins genaue Gegenteil umgeschlagen. Die Deutschen haben sich ihr quasi-religiöses Verbrechen auch selbst eingebrockt. Man könnte auch Jahrhunderte zurückgehen, als die vom Islam geprägten Gesellschaften den unseren Lichtjahre voraus waren. Die Zeiten sind aber vorbei und aktuell bewegen sie sich nicht mal in die ungefähre Richtung dessen, sondern entfernen sich immer weiter.
und das sind von den derzeitigen 6% moslems dann nichteinmal 3% (in prozentpunkten). selbst wenn es 2050 11% gibt, sind es "nur 5% der bevölkerung. hast du wirklich angst davor? ich nicht. ich glaube, dass eine demokratie sowas aushalten kann und muss. es ist aber unsere aufgabe, die fahne der demokratie hochzuhalten. es gab doch letztens auch ne umfrage bei der sich viele deutsche positiv einer diktatur gegenüber bzw. negativ der demokratie gegenüber gezeigt haben. imo zeigt das mehr als deutlich, dass solche dinge kein religiöses problem ist. aus meiner sicht machst du es dir damit zu einfach.Diese Studie beschäftigt sich jetzt hauptsächlich mit den türkischen Einwandererfamilien. Aber obwohl nicht alles schlecht ist, sind fundamentale Positionen weit verbreitet. 47% würden z.B. religiöse Weisungen eher achten als Gesetze.
http://www.uni-muenster.de/Religion...und_Religion_aus_Sicht_Tuerkeistaemmiger.html
Diese Studie beschäftigt sich jetzt hauptsächlich mit den türkischen Einwandererfamilien. Aber obwohl nicht alles schlecht ist, sind fundamentale Positionen weit verbreitet. 47% würden z.B. religiöse Weisungen eher achten als Gesetze.
http://www.uni-muenster.de/Religion...und_Religion_aus_Sicht_Tuerkeistaemmiger.html
Im Gegensatz zu Religion sind Waffen aber verbietbar.Und deine Argumentation läuft nach dem Schema, dass Waffen an sich nicht böse sind, sondern die Menschen, die sie benutzen. Das ist zwar korrekt, hilft den unzähligen Toten jedes Jahr aber auch nicht viel. Dass Waffen in Privatgebrauch unnötig sind, da sind wir uns dann aber auf einmal alle wieder einig.
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