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Es geht auch um die Deutungshoheit des „Ordentlichen“. Wo fängt das Lernen eines ordentlichen Jobs an? Wo hört es auf? Sind Geisteswissenschaften etwas ordentliches, auch wenn sich letztendlich nur Anteile der Studienschaft einen 40h Job ergattern können? Ist Einzelhandel etwas ordentliches, auch wenn die Leute dort selten Vollzeit arbeiten und obendrein beschissen bezahlt werden? Ist die Gastro nur was für Versager? Sollten wir alle nur noch Industriekaufmann lernen oder BWL studieren? Der Inbegriff des Ordentlichen? Haben wir alle dieselben Chancen dazu?


Peter Tauber macht es sich etwas einfach – und das auf Stammtischniveau.
 
dann schau dir doch diese unsinnige diskussion einmal an, die nicht nur hier, sondern grundsätzlich geführt wird. da werden dinge wie telefon (handy) und tv als luxusgüter bezeichnet, die für mein dafürhalten in unserem land als nahezu selbstverständlich erachtet werden sollten. und es derzeit auch noch sind.

wenn es das ziel ist, diesen "luxus" zu erhalten, na herzlichen glückwunsch. daher die frage wieso es nicht eher das ziel sein sollte, ein land zu gestalten, in dem sich jeder ein wenig tatsächlichen luxus leisten kann. in dem schlicht und ergreifend vernünftige löhne gezahlt werden.
 
dann schau dir doch diese unsinnige diskussion einmal an, die nicht nur hier, sondern grundsätzlich geführt wird. da werden dinge wie telefon (handy) und tv als luxusgüter bezeichnet, die für mein dafürhalten in unserem land als nahezu selbstverständlich erachtet werden sollten. und es derzeit auch noch sind.

wenn es das ziel ist, diesen "luxus" zu erhalten, na herzlichen glückwunsch. daher die frage wieso es nicht eher das ziel sein sollte, ein land zu gestalten, in dem sich jeder ein wenig tatsächlichen luxus leisten kann. in dem schlicht und ergreifend vernünftige löhne gezahlt werden.

Wenn du Luxus aber als "mehr haben als das was selbstverständlich ist", wie du es scheinbar tust, dann ist deine Forderung unmöglich.

Wir erinnern uns, du schriebst:

ich frag mich ja, wieso nicht das ziel ist, dass sich jeder luxus leisten kann.

Wenn aber "jeder" etwas hat, dann ist es ja nach deiner Definition kein Luxus mehr, da etwas das als "selbstverständlich erachtet wird" (wie etwa heutzutage Handy und TV) für dich per Definition kein Luxus mehr ist.

Die Erfüllung deiner Idee ist also per Definition unmöglich. Wenn in Zukunft jeder Mensch in unseren Ländern eine (nach heutigen Maßstäben) "Luxus-Wohnung" mit 100 qm und bester Ausstattung und Butler-Roboter hat, würdest du fragen, warum das Ziel nicht ist, dass jeder (!) eine fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyacht wie die reichen Leute hat.

Wenn dann jeder eine fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyacht hat, würdest du fragen, warum nicht das Ziel ist, dass jeder "Luxus" haben kann (und damit meinst du nicht selbstverständliche Dinge wie "fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyachten") sondern einen eigenen Planeten, wie die reichen Leute das haben, denn nur das ist echter Luxus.

Ich könnte das noch fortführen, aber ich denke "you got the point"... ;)
 
Wenn du Luxus aber als "mehr haben als das was selbstverständlich ist", wie du es scheinbar tust, dann ist deine Forderung unmöglich.

Wir erinnern uns, du schriebst:



Wenn aber "jeder" etwas hat, dann ist es ja nach deiner Definition kein Luxus mehr, da etwas das als "selbstverständlich erachtet wird" (wie etwa heutzutage Handy und TV) für dich per Definition kein Luxus mehr ist.

Die Erfüllung deiner Idee ist also per Definition unmöglich. Wenn in Zukunft jeder Mensch in unseren Ländern eine (nach heutigen Maßstäben) "Luxus-Wohnung" mit 100 qm und bester Ausstattung und Butler-Roboter hat, würdest du fragen, warum das Ziel nicht ist, dass jeder (!) eine fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyacht wie die reichen Leute hat.

Wenn dann jeder eine fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyacht hat, würdest du fragen, warum wir das Ziel ist, dass jeder "Luxus" haben kann (und damit meinst du nicht selbstverständliche Dinge wie "fliegende 20.000 qm Luxus-Flugpalastyachten") sondern einen eigenen Planeten, wie die reichen Leute das haben, denn nur das ist echter Luxus.

Ich könnte das noch fortführen, aber ich denke "you got the point"... ;)
jo, hab ich. du zählst erbsen und ich denke du verstehst durchaus, dass ich dinge meine die man heute als kuxus betrachtet von denen ich mir für die zukunft wünschen würde, dass es selbstverständlich wird. von mir aus auch gerne in relation, da sich ja alles weiter entwickelt und billiger wird, wodurch man sich "automatisch" mehr leisten kann.
oder noch einfacher gesagt: das lohnniveau in diesem land anzuheben.
 
Der soll zur fdp wechseln, dann passt doch alles wieder, dort muss er sich auch nicht entschuldigen dafür, dieser trottel.
 
Vor allen Dingen, was sollen denn drei Minijobs? Das ist doch quatsch. Man darf in Minijobs gesamt nur 450€ verdienen. Also du kannst halt drei mit mega wenigen Stunden haben oder einen der die vollen 450€ voll macht aber nicht drei volle Minijobs. Das ist rechtlich gar nicht möglich.
Um was es denke ich ging waren Leute die z.B. angestellt sind und nachts noch Zeitungen als Minijob ausfahren.
 
Rechtlich ist ziemlich viel möglich, nur muss er dann halt versteuern, du kannst auch in einem minijob 800€ im monat verdienen ohne steuerpflichtig zu werden, aber stimmt schon, der typ hat überhaupt keine ahnung von dem was er erzählt, das ist das erschreckende dabei.

Das minijob "gesetz" ist ziemlich kompliziert bzw. Komplex.
 
Die Abgeordneten des Bundestags haben seit der letzten Wahl mindestens 18,07 Millionen Euro an Nebeneinkünften kassiert, hat die Transparenzorganisation Abgeordnetenwatch.de anhand der Selbstauskünfte der Parlamentarier errechnet. Ganz oben dabei ist Peter Tauber, Generalsekretär der CDU. Er hat seit der letzten Wahl zwischen 231.000 Euro und 495.000 Euro verdient. Die angegebene Spanne ergibt sich aus dem Auskunftsverfahren selbst: Die Abgeordneten müssen die Höhe ihrer monatlichen Nebeneinnahmen nicht auf den Euro genau, sondern nur in bestimmten Stufen angeben.

Unglaublich...
 
Die Abgeordneten des Bundestags haben seit der letzten Wahl mindestens 18,07 Millionen Euro an Nebeneinkünften kassiert, hat die Transparenzorganisation Abgeordnetenwatch.de anhand der Selbstauskünfte der Parlamentarier errechnet. Ganz oben dabei ist Peter Tauber, Generalsekretär der CDU. Er hat seit der letzten Wahl zwischen 231.000 Euro und 495.000 Euro verdient. Die angegebene Spanne ergibt sich aus dem Auskunftsverfahren selbst: Die Abgeordneten müssen die Höhe ihrer monatlichen Nebeneinnahmen nicht auf den Euro genau, sondern nur in bestimmten Stufen angeben.

Unglaublich...
Gönn ich ihm. Das macht halt eine gute Ausbildung aus. :deal:
 
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"Wenn Sie ordentlich geerbt haben, brauchen Sie überhaupt nicht mehr zu arbeiten."


"Wenn Sie kein Brot haben, können Sie immer noch Kuchen essen."


"Wenn Ihnen drei Minijobs zum Überleben nicht reichen, dann suchen Sie sich doch noch einen vierten, fünften und sechsten."


"Wenn Sie rechtzeitig in Gold investiert haben, brauchen Sie sich keine Gedanken über Altersarmut zu machen."


"Wenn Sie alleinerziehende Mutter sind: selbst schuld. Außerdem: Sie hatten ja ihren Spaß."


"Eure Armut kotzt mich an!"
 
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