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Und was würde das dann für dich bedeuten?

Gute Frage, kommt darauf an ob wir ein neues Modell dazu bekommen würden oder nicht. Im schlimmsten Fall fällt eine Schicht oder das Werk könnte zu machen.

Ist halt nach den Verhandlungen entscheidend ob der Focus für England aus den USA oder Deutschland kommt.
 
das wär schon bitter für die Stadt, oder?

Hab das Werk letztens mal über Google earth betrachtet, da ich in Saarlouis nen Kundentermin hab (also nicht bei Ford). Das ist schon monströs riesig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Stadt? Für die ganze Region....da hängen immens viele Arbeitsplätze dran, die auch noch meist recht gut bezahlt sind.

Kannst ja gern mal vorbeikommen, ich wohn nur 5-6km von Saarlouis weg.

Auf das Saarland kommen eh schwere Zeiten zu in Sachen Industrie, viel Stahlindustrie vorhanden, Motoren- und Getriebefabrikanten (Nemak, ZF). Wenn die Elektromobilität voranschreitet, siehts da düster aus.
 
Ich düs da vom Büro aus rüber und fahr danach direkt wieder nach Lautern ins Büro. Und in der Arbeitszeit treff ich mich dann doch nicht mit KTlern :D

Ist ja keine Strecke und schnell gemacht (außer man steht wieder in der Großbaustelle auf der A6 bei Lautern :roll: )
 
Saarlouis lebt ja quasi von Ford. Und der Dillinger Hütte, die noch in der Nähe ist. Da hängen schon immens viele Arbeitsplätze in der Region dran.

Ich denke aber, dass Ford das managen kann.
 
Die Frage ist weniger das kann, als das will.

Wir sind das fünft effektivste Werk der Welt (Konzernübergreifend) aber auch ein recht teures (fordintern).
Solange die reine Menge gebraucht wird, sind wir dicke dabei aber der europäische Markt schrumpft ja seit Jahren.

und wie ich oben schon schrieb, auf die Stahlproduzenten kommen auch schwere Zeiten zu..... Die Strafzölle auf chinesische Stähle werden ja wegfallen/sind gerade weggefallen.
 
Ja schon hart, aber ganz ehrlich, noch nie konnte sich eine Stadt seit je her auf eine Industrie stützen und das dann so aussitzen. Es braucht immer Anpassung. Und gerade bei Autos und Elektro, wo es wirklich glasklar ist, was auf alle zukommt, die großen Hersteller in ihren Prototypen die dann auch mal irgendwann auf die Straße kommen sollen nichts anderes mehr machen... da könnte man sich mit Jahren Vorlauf von der Industrie her anpassen. Hab nie verstehen können wie man diese neuen Felder stets als Bedrohung wahrnimmt, anstatt als Chance. Igonrieren bringt halt gar nichts. Detroit könnte da z. B. als negatives Vorbild dienen. Aber Gott bewahre, man müsste ja investieren. Das ist sowas von letztes Jahrhundert. :O_o: Lieber wird auch noch der letzte Pfennig rausgepresst aus dem was da ist, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Wie die Telekom mit ihrem Kupfer. Das grenzt schon an technischer Leichenschändung.

Ist natürlich sehr bissig jetzt und es ist auch klar dass sowas nicht einfach ist und die Leute ja auch alle entprechend nicht ausgebildet sind, aber genau deswegen sollte man doch frühzeitig Schritt für Schritt den Weg in die Zukunft gehen und nicht bis 5 nach 12 warten.
 
2016 starben mehr Migranten im Mittelmeer als je zuvor - trotz mehr Rettern
  • Auch 2017 werden noch viele Migranten versuchen, über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen.
  • 181 500 Menschen versuchten dies im Jahr 2016 - insgesamt, an allen Grenzen, verzeichnete die EU 500 000 illegale Grenzübertritte.
  • Noch immer sterben enorm viele Menschen bei dem Versuch, über das Mittelmeer die EU zu erreichen - 2016 waren es 4500.
Leggeri sprach von einem "traurigen Paradox", was die Migration nach Italienbetreffe. Zwar seien mehr Schiffe als je zuvor unterwegs auf dem Meer - von Frontex, der EU-Mission "Sophia", Hilfsorganisationen und Privaten -, um Migranten zu retten. Und doch seien 4500 Menschen auf der Strecke gestorben, mehr als je zuvor.
http://www.sueddeutsche.de/politik/europaeische-union-frontex-konstatiert-ein-paradox-1.3380191

Weil das Thema immer weiter aus dem Fokus rückt, fand ich die Meldung umso dramatischer.
Einfach beschämend, dass diese Zustände einfach nicht in den Griff zu bekommen sind.
 
Nunja, es gibt ja mehrere Industriezweige, nur die scheints jetzt alle gleichzeitig zu erwischen und dem Brexit konnte man nicht vorgreifen oder ihn erahnen, von daher find ich die Aussage schon gewagt.
 
Als direkte Folge der Energiewende, werden bei uns in den nächsten Wochen auch 400 Leute (von knapp 1000) vor die Tür gesetzt.

Keine Ahnung ob ich dabei bin, oder nicht.
 
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