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Nur als Klarstellung: Ich beziehe mich hier auf das Bild des KZ und das widerliche Bild eines Kopfes.
Wohin so ein Beitrag führen soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
Ansonsten wird rechte Gewalt, wie andere auch, rechtstaatlich verfolgt. Jede "Seite" unterstellt der anderen bevorzugt behandelt zu werden und das ganze Thema ist einfach nur noch überreizt, normale Dialoge und gemäßigte Meinungen kaum noch nöglich.
Da wird dann ein Bild von 1904 mit in die aktuelle Diskussion gezogen.
 
Nur als Klarstellung: Ich beziehe mich hier auf das Bild des KZ und das widerliche Bild eines Kopfes.
Wohin so ein Beitrag führen soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
Ansonsten wird rechte Gewalt, wie andere auch, rechtstaatlich verfolgt. Jede "Seite" unterstellt der anderen bevorzugt behandelt zu werden und das ganze Thema ist einfach nur noch überreizt, normale Dialoge und gemäßigte Meinungen kaum noch nöglich.
Da wird dann ein Bild von 1904 mit in die aktuelle Diskussion gezogen.
Ja, versteh dich da schon. Mir gings auch eher um den letzten Satz. Aber der war wahrscheinlich einfach nur überspitzt gemeint.
Ich meine auch nur, dass man sich daran erinnern sollte und nicht gleich "zu kreuze kriechen".
 
Bei der Auflistung frage ich mich - rein statistischer Natur - gäbe es weniger oder gar keine Fälle dieser Art der rechten Szene, wenn Deutschland keine Migranten (geografisch oder religiös) hätte?
Und sollten Herkunftsländer von Tätern in Medien benannt werden? Ich meine, das schürt doch im Endeffekt nur noch mehr Hass - vielleicht auch mehr aus der Mitte heraus, wenn man häufiger liest, dass Menschen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Altersstufen in Deutschland derartige Dinge verüben.
Die Politik und Medien tragen eine wichtige Rolle darin, wie sich das Gesamtbild verändert bzw. wie es beeinflusst wird.

Das machen solche Nachrichten https://www.morgenpost.de/berlin/po...r-greift-mit-Messern-und-Stangen-Club-an.html aber leider nicht besser.
(Wobei ich zugeben muss, wenn in der MoPo mal wieder von Massenschlägereien und Messerstechereien in Kreuzberg berichtet wird, ist einem eigentlich ziemlich klar, welche Personen dort beteiligt waren.)

Wie immer gilt eben das öffentliche Interesse oder eben die Einschätzung, ob es reginaler Ereignisse sind oder nicht.
Da kann mich auch streiten, was zutrifft.
 
Ja, versteh dich da schon. Mir gings auch eher um den letzten Satz. Aber der war wahrscheinlich einfach nur überspitzt gemeint.
Ich meine auch nur, dass man sich daran erinnern sollte und nicht gleich "zu kreuze kriechen".

Im gleichen Atemzug könnte man dann auch Gräueltaten aus dem nahen Osten posten, mit dem Hinweis dass man sich an die "Errungenschaften" dieser "Rasse" erinnern soll.
Das ist einfach nur noch daneben und hat in der aktuellen Diskussion nichts verloren.
 
Im gleichen Atemzug könnte man dann auch Gräueltaten aus dem nahen Osten posten, mit dem Hinweis dass man sich an die "Errungenschaften" dieser "Rasse" erinnern soll.
Das ist einfach nur noch daneben und hat in der aktuellen Diskussion nichts verloren.

Das ist einfach falsch. Wenn zwei Flüchtlinge Daniel H. abstechen, dann geschieht das aus niederen kriminellen Beweggründen. Wenn sich in Chemnitz aber Tausende Neonazis versammeln, wenn hier im Thread mal wieder das jüngste Gewaltverbrechen von Menschen mit Migrationshintergrund gepostet und sich an "den üblichen Verdächtigen als Täter" abgearbeitet wird, dann geschieht das in dem Verständnis, zu einem erhabenen, überlegenen Menschengeschlecht zu gehören - eben zu etwas Besserem, Höheren als "diese Ausländer". Wenn man das erkennt, muss man zwangsläufig auch erkennen, dass hinter Auschwitz und Chemnitz dasselbe abartige Gedankengut steckt.

Man muss sich auch mal vor Augen führen, dass diese Typen aus diesem Video durch unsere aktuelles System an den Rand der Gesellschaft gedrückt worden sind ... in einem anderen System wären dieselben Leute vielleicht Gauleiter oder Gruppenführer, und dann wären Sprüche a la "unser Motto lautet töten!!" nicht mehr nur Geschwafel von einem Betrunkenen ...
 
Das ist einfach falsch. Wenn zwei Flüchtlinge Daniel H. abstechen, dann geschieht das aus niederen kriminellen Beweggründen. Wenn sich in Chemnitz aber Tausende Neonazis versammeln, wenn hier im Thread mal wieder das jüngste Gewaltverbrechen von Menschen mit Migrationshintergrund gepostet und sich an "den üblichen Verdächtigen als Täter" abgearbeitet wird, dann geschieht das in dem Verständnis, zu einem erhabenen, überlegenen Menschengeschlecht zu gehören - eben zu etwas Besserem, Höheren als "diese Ausländer". Wenn man das erkennt, muss man zwangsläufig auch erkennen, dass hinter Auschwitz und Chemnitz dasselbe abartige Gedankengut steckt.

Man muss sich auch mal vor Augen führen, dass diese Typen aus diesem Video durch unsere aktuelles System an den Rand der Gesellschaft gedrückt worden sind ... in einem anderen System wären dieselben Leute vielleicht Gauleiter oder Gruppenführer, und dann wären Sprüche a la "unser Motto lautet töten!!" nicht mehr nur Geschwafel von einem Betrunkenen ...

Im Grunde hast du Recht, nimst aber auch hier wieder "Tausende Neonazis" in Sippenhaft.
Über Abschaum wie in den von dir zuvor geposteten Video müssen wir nicht diskutieren, aber ich gehe (und hoffe) nicht davon aus, dass die gesamte Menge zu solchem Bodensatz gehört.
 
Ich bin mir relativ sicher, dass noch nie in der Geschichte des Internets, bei solchen Grundsatzdiskussionen mit sehr gegensätzlichen Meinungen auch nur eine Person dazu bewegt wurde seinen Standpunkt zu überdenken oder gar zu ändern.

Alles was hierbei erreicht wird ist, dass sich die jeweilige Seite noch mehr eingräbt und ihre Sicht der Dinge noch vehementer verteidigt bzw. in ihrer Sicht extremer wird. Gilt natürlich nicht nur hier, sondern generell mit Pro/Kontra-Berichterstattung zum Thema. Die Welt wird nicht besser mit Wohlfühlartikeln zum Thema Migration und Zuwanderung, mit Relativierungen von Straftaten und posttraumatischen Erlebnissen auf der Flucht. Es wird aber auch nicht besser mit Untergangszenarien des Boulevards. Mit düsteren Szenarien von vergewaltigenden und messerstechenden Asylanten.

Jede Seite hat sich bereits entschieden und wird sich durch Berichterstattung nicht ändern. Sie dient lediglich dazu das eigene Weltbild zu bestätigen.

Was fehlt ist die direkte Auseinandersetzung. Erst wenn sich "besorgte Bürger" mit "Asylanten", "Bahnhofsklatscher" mit "Asylsuchenden" im täglichen Leben beschäftigen müssen werden die Vorurteile, positive wie negativ fallen. Passendes Beispiel habe ich jetzt schon zweimal in der Arbeit erlebt. Da gibt es durchaus Partien, bei denen die Leute einfach extreme Rassisten sind. Die haben dann trotzdem einen Syrer bzw. Afghanen bekommen mit dem sie lange Zeit einfach unzufrieden waren und ihn los werden wollten. Mittlerweile können beide halbwegs Deutsch, haben fleißig gearbeitet und ein großteil der Vorurteile sind abgebaut. Es ist sogar so, dass sie die beiden Helfer so in die Gruppe hineingewachsen sind dass die Vorarbeiter es sehr ungern sehen wenn man die beiden woanders mitschicken will.

TL;DR
Die Diskussion im Internet ist sinnlos und führt nur zur weiteren Eskalation. Man muss die Lager dazu "zwingen" sich gegenseitig im normalen Leben zu begegnen.
 

:D

Ich möchte nur mal ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld bringen: Ein Kollege war schwer überzeugt von der AFD, hat sie auch gewählt (hab ich auch hier damals im Forum erwähnt).
Hab ihm dann Links zu AFD Facebook Gruppen geschickt und einige andere dämliche Aussagen. Laut seiner Aussage wählt er die Partei nicht mehr. Hätte ich ihn als Scheißnazi o.ä. bezeichnet, dann hätte ich mit Sicherheit nur einen Beißreflex erzeugt.

Ich wurde damals sogar hier angefeindet, als ich geschrieben habe, man müsse verstehen, woher die Stimmen für so eine Partei komnt und mit Argumenten ankämpfen. Funktioniert natürlich nicht bei weitem bei jeden und es gibt leider auch genug überzeugte Rassisten, trotzdem halte ich eine konstruktive Diskussion immer noch für den richtigen Ansatz.
 
:D

Ich möchte nur mal ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld bringen: Ein Kollege war schwer überzeugt von der AFD, hat sie auch gewählt (hab ich auch hier damals im Forum erwähnt).
Hab ihm dann Links zu AFD Facebook Gruppen geschickt und einige andere dämliche Aussagen. Laut seiner Aussage wählt er die Partei nicht mehr. Hätte ich ihn als Scheißnazi o.ä. bezeichnet, dann hätte ich mit Sicherheit nur einen Beißreflex erzeugt.

Ich wurde damals sogar hier angefeindet, als ich geschrieben habe, man müsse verstehen, woher die Stimmen für so eine Partei komnt und mit Argumenten ankämpfen. Funktioniert natürlich nicht bei weitem bei jeden und es gibt leider auch genug überzeugte Rassisten, trotzdem halte ich eine konstruktive Diskussion immer noch für den richtigen Ansatz.
Und wie oft wurde hier jemand als Scheißnazi oder auch nur Nazi betitelt?
 
War in dem Kontext jetzt nur ein Musterbeispiel, obwohl das jetzt wirklich Haarspalterei ist, was ich meine sollte klar sein.
nein, solltes es nicht. immer und immer wieder jammert die recht seite, sie würde sofort als "nazi" tituliert. nicht nur hier, auch im RL. das stimmt aber einfach nicht. trotzdem wird es wiederholt und wiederholt. das lasse ich nicht unwidersprochen stehen.
 
nein, solltes es nicht. immer und immer wieder jammert die recht seite, sie würde sofort als "nazi" tituliert. nicht nur hier, auch im RL. das stimmt aber einfach nicht. trotzdem wird es wiederholt und wiederholt. das lasse ich nicht unwidersprochen stehen.
Jetzt reißt du aber komplett aus dem Kontext.
Ich hab es als Beispiel einer möglichen Bezeichnung gebracht, die ich hätte vorbringen können.
Von mir aus hätte da auch Rassist stehen können, nicht umsonst hab ich o.ä. dahinter geschrieben.
 
Ich bin mir relativ sicher, dass noch nie in der Geschichte des Internets, bei solchen Grundsatzdiskussionen mit sehr gegensätzlichen Meinungen auch nur eine Person dazu bewegt wurde seinen Standpunkt zu überdenken oder gar zu ändern.

Alles was hierbei erreicht wird ist, dass sich die jeweilige Seite noch mehr eingräbt und ihre Sicht der Dinge noch vehementer verteidigt bzw. in ihrer Sicht extremer wird. Gilt natürlich nicht nur hier, sondern generell mit Pro/Kontra-Berichterstattung zum Thema. Die Welt wird nicht besser mit Wohlfühlartikeln zum Thema Migration und Zuwanderung, mit Relativierungen von Straftaten und posttraumatischen Erlebnissen auf der Flucht. Es wird aber auch nicht besser mit Untergangszenarien des Boulevards. Mit düsteren Szenarien von vergewaltigenden und messerstechenden Asylanten.

Jede Seite hat sich bereits entschieden und wird sich durch Berichterstattung nicht ändern. Sie dient lediglich dazu das eigene Weltbild zu bestätigen.

Was fehlt ist die direkte Auseinandersetzung. Erst wenn sich "besorgte Bürger" mit "Asylanten", "Bahnhofsklatscher" mit "Asylsuchenden" im täglichen Leben beschäftigen müssen werden die Vorurteile, positive wie negativ fallen. Passendes Beispiel habe ich jetzt schon zweimal in der Arbeit erlebt. Da gibt es durchaus Partien, bei denen die Leute einfach extreme Rassisten sind. Die haben dann trotzdem einen Syrer bzw. Afghanen bekommen mit dem sie lange Zeit einfach unzufrieden waren und ihn los werden wollten. Mittlerweile können beide halbwegs Deutsch, haben fleißig gearbeitet und ein großteil der Vorurteile sind abgebaut. Es ist sogar so, dass sie die beiden Helfer so in die Gruppe hineingewachsen sind dass die Vorarbeiter es sehr ungern sehen wenn man die beiden woanders mitschicken will.

TL;DR
Die Diskussion im Internet ist sinnlos und führt nur zur weiteren Eskalation. Man muss die Lager dazu "zwingen" sich gegenseitig im normalen Leben zu begegnen.

Aber was passiert dann, wenn die, die noch Nicht komplett festgefahren sind, die „Messerstecher o.Ä.“ kennenlernen?

Das ist eben auch sowas was sich halt schnell durch die Gesellschaft zieht, natürlich stärker im Negativen als im Positiven.
Wird ein Mensch von einem Migranten abgestochen, gibts sicher 100+ Leute die die Person kennen und jede von den 100 Leuten kennt wieder 100 und bapp haste mal ganz schnell Tausende Leute die plötzlich ne ganz andere Sicht haben.
Dazu kommen die die eh schon Hass schüren weil sie es einfach wollen und die die durch (Fake) News aus den ersten beiden kategorien umgestimmt werden.

Das Problem ist halt das extreme Straftaten durch Asylanten im Moment recht häufig auftauchen..... da ists dann kein Schlägerei in Disco sondern 10 Leite mit Eisenstangen und Messer..... oder ne Vergewaltigung durch 3- 10!!!! Jährige...... hat es sowas überhaupt schonmal gegeben?

Ich versteh schon das einen da der Atem stocken bleibt.....
 
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Aber was passiert dann, wenn die, die noch Nicht komplett festgefahren sind, die „Messerstecher o.Ä.“ kennenlernen?

Das ist eben auch sowas was sich halt schnell durch die Gesellschaft zieht, natürlich stärker im Negativen als im Positiven.
Wird ein Mensch von einem Migranten abgestochen, gibts sicher 100+ Leute die die Person kennen und jede von den 100 Leuten kennt wieder 100 und bapp haste mal ganz schnell Tausende Leute die plötzlich ne ganz andere Sicht haben.
Dazu kommen die die eh schon Hass schüren weil sie es einfach wollen und die die durch (Fake) News aus den ersten beiden kategorien umgestimmt werden.

Das Problem ist halt das extreme Straftaten durch Asylanten im Moment recht häufig auftauchen..... da ists dann kein Schlägerei in Disco sondern 10 Leite mit Eisenstangen und Messer..... oder ne Vergewaltigung durch 3- 10!!!! Jährige...... hat es sowas überhaupt schonmal gegeben?

Ich versteh schon das einen da der Atem stocken bleibt.....


Mal ne provokante frage.

Wie viele sind bisher in deutschland durch "pfarrer" und wie viele durch "ausländer" vergerwaltigt worden?

Ich "kenne" beispielsweise jemanden dem ersteres passiert ist, keinem dem zweiteres passiert ist.

Wie viel formieren sich wenn ersteres passiert und wie viele formieren sich wenn zweiteres passiert?
 
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