Teile des Hambacher Forsts zwischen Aachen und Köln sind seit 2012 mit Baumhausdörfern, Hütten und Barrikaden besetzt. So soll der Energiekonzern RWE davon abgehalten werden, den Rest des Waldes für einen Braunkohletagebau zu roden. Von ursprünglich über 40 Quadratkilometern Wald – knapp 6.000 Länderspiel-Fußballfelder – sind heute kaum noch 8 übrig.
Der Tagebau ist bis zu 450 Meter tief und gilt mit über 85 Quadratkilometern Größe als das größte Loch Europas. Ganze Ortschaften sind darin verschwunden, Orte wie Etzweiler und Tanneck. Hambach deckt den Bedarf nahegelegener Kraftwerke, er ist der größte Braunkohletagebau der Republik