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Hier noch einmal ein kleiner, recht guter, Kommentar zu dem was @BitByter letztes angesprochen hat

Sie haben überhöhte Preise für Äcker und Wiesen gezahlt und dadurch kleinere Höfe verdrängt. Sie haben sich dermaßen spezialisiert, dass sie Verluste bei ihrem Hochleistungsweizen nicht durch bessere Erträge bei anderen Früchten ausgleichen können. Sie haben zu wenig wasserspeichernden Humus in ihren Böden aufgebaut, weil sie auf kurzfristigen Gewinn schielen.

Diese Turbobauern mit ihren oft riesigen Betrieben können sich nun arm rechnen. Schließlich haben sie ihre Unternehmen zum Beispiel als Gesellschaften mit beschränkter Haftung organisiert. So können sie weiter ihre Gehälter kassieren, aber die Reserven des Betriebs ausgeben und ihn als existenzbedroht darstellen, um die Bedingungen für die Subventionen zu erfüllen. So bereits bei der Dürrehilfe 2003 geschehen, was etwa der Landesrechnungshof Sachsen kritisierte.

http://www.taz.de/Kommentar-Duerrehilfen/!5527437/
 
Für Kleinbauern ist das sicherlich ein bedauerliches Desaster, aber die großen Firmen haben keinerlei Mitleid verdient. Aber das is halt auch der Preis den man in einer Gesellschaft wie unserer zahlt wo immer alles verfügbar sein muss, dazu möglichst noch in Massen und am besten besonders günstig.
 
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