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so doer so kann man festhalten, dass das keine entscheidung für den bürger, sondern einzig für die hersteller war. auch wenn die sich allen ernstes beschweren, dass 5 jahre zu kurz seien.

Also, ich glaube Quarks&Co waren es, bei denen ich eben auf FB ein Video gesehen das die Verlängerung befürwortet da andere erprobte Mittel noch schädlicher wären bzw es keine besseren Alternativen gibt.
 
Also, ich glaube Quarks&Co waren es, bei denen ich eben auf FB ein Video gesehen das die Verlängerung befürwortet da andere erprobte Mittel noch schädlicher wären bzw es keine besseren Alternativen gibt.

Natürlich gibt es eine Alternative: keine Pestizide!

Unser Ziel sollte es doch sein, dass Bio irgendwann einfach für alle selbstverständlich ist.

Aber derzeit ist es so, dass rund 60 Milliarden Euro durch die EU an Agrar-Subventionen ausgegeben werden (was ungefährt der Hälfte des EU-Haushaltes entspricht). Davon profitieren aber gerade die Firmen am meisten, die riesige Flächen anbauen. Also sprechen wir da wieder von grossen Firmen. Und die wiederum kippen die Pestizide auf ihre Äcker. Das beziehen sie von Monsanto, die wiederum mit vollen Taschen dann gerne Studien in Auftrag geben, dass ihr Produkt das gesündeste Pestizid überhaupt auf der Welt sei...
 
Natürlich gibt es eine Alternative: keine Pestizide!

Unser Ziel sollte es doch sein, dass Bio irgendwann einfach für alle selbstverständlich ist.

Ganz ohne Pestizide kommst du wohl nicht aus. Gibt es bei euch auf dem Land nicht an den Feldern auch immer diese Versuchsbereiche, wo einfach mal verschiedene Dünger/Pestizide und Mittel weg gelassen werden? Das ist ein ganz anderes Bild als ein "normales" Feld.
 
Natürlich gibt es eine Alternative: keine Pestizide!

Unser Ziel sollte es doch sein, dass Bio irgendwann einfach für alle selbstverständlich ist.

Aber derzeit ist es so, dass rund 60 Milliarden Euro durch die EU an Agrar-Subventionen ausgegeben werden (was ungefährt der Hälfte des EU-Haushaltes entspricht). Davon profitieren aber gerade die Firmen am meisten, die riesige Flächen anbauen. Also sprechen wir da wieder von grossen Firmen. Und die wiederum kippen die Pestizide auf ihre Äcker. Das beziehen sie von Monsanto, die wiederum mit vollen Taschen dann gerne Studien in Auftrag geben, dass ihr Produkt das gesündeste Pestizid überhaupt auf der Welt sei...

Ja, in einer utopischen Welt geht das sicher aber nicht wenn wir alle genug zu Essen haben wollen.

Da heißts entweder Pestizide oder Genmanipulation.
 
Zukünftig 9 Milliarden Menschen.

Es geht nichts an einer extra Lösung vorbei, hab ich ja oben geschrieben. bio schön und gut aber damit schafft man sich eben auch immense Probleme....

Ich denke, da sollte man nicht blauäugig sein.

Optimal wär ein Pestizid welche weder Tieren, noch Menschen schadet aber realistischer ist es wohl, das so etwas über Genmanipulation erreicht wird.
 
Mir ist neu, das alle aktuell durch Pestizide und Genmanipulationen genug zu essen haben. Oder meinst Du das Problem Welthunger bekommen wir zukünftig damit in den Griff?
 
Ja, in einer utopischen Welt geht das sicher aber nicht wenn wir alle genug zu Essen haben wollen.

Da heißts entweder Pestizide oder Genmanipulation.

Der Zentralrat der Aluhut-Träger ist begeistert.

giphy.gif

Es gibt darüber hinaus auch andere Lösungen, die aber ein wirtschaftliches Umdenken und ein Umdenken beim Verbraucher erfordern. Das als reine Utopie zu bezeichnen halte ich für etwas kurz gedacht - und vorallem für kein Entschuldigung, was den Einsatz von Pestiziden oder problematischer Genmanipulation angeht.
 
Naja, seien wir wenigstens so ehrlich und sagen, dass wir davon am meisten profitieren und ökologische Methoden einfach nur teurer für uns wären. Wir nehmen den Menschen in Afrika, Asien und Südamerika die ganze Anbaufläche weg, damit wir unser täglich Fleisch züchten können. Pestizide und Genmanipulation tragen unseren Luxus (wenn man das überhaupt so nennen will, während wir immer weiter die natürliche Vielfalt angreifen und der Flora und Faune nachhaltig schaden), aber ganz sicher nicht den des Großteils der zukünftig 9 Milliarden Menschen.
 
Naja, seien wir wenigstens so ehrlich und sagen, dass wir davon am meisten profitieren und ökologische Methoden einfach nur teurer für uns wären. Wir nehmen den Menschen in Afrika, Asien und Südamerika die ganze Anbaufläche weg, damit wir unser täglich Fleisch züchten können. Pestizide und Genmanipulation tragen unseren Luxus (wenn man das überhaupt so nennen will, während wir immer weiter die natürliche Vielfalt angreifen und der Flora und Faune nachhaltig schaden), aber ganz sicher nicht den des Großteils der zukünftig 9 Milliarden Menschen.

Klar, ich mag auch keine Pestizide aber ich versuchs halt einfach so zu sehen das es ohne kaum geht.
Was passiert denn wenn die Ernte wesentlich schlechter ausfällt? Denkst du in Europa wird jmd hungern oder denkst du wir kaufen das was übrig ist, aus Afrika etc. auf?
Wem wird es dann wohl noch schlechter gehen?

Ich will jetzt aber auch keine Riesendiskussion beginnen was das alles für Folgen hat.
Ich denke einfach, das es ohne Pestizide oder Genmanipulation extreme Einbußen bei den Ernten geben würde und das sollte eben auch nicht unser Ziel sein.

Bio ist ja nicht aus Jux und Dollerei teurer sondern weil der Ausschuß wesentlich höher ist bzw die Chance von Missernten.
 
@droizdberg: Die Lösungen wären?

Wenn ich die finale Lösung für das Problem der Welternährung hätte, würde ich wohl kaum im KT abhängen :gerri:

Aber als Beispiele/Impulse: regionaler Anbau (gilt nicht nur für Deutschland, gerade bei den schnell wachsenden afrikanischen und asiatischen Bevölkerungen könnten Kleinbauern vor Ort am besten den Hunger in den Regionen bekämpfen, wenn wir Ihnen nicht Anbauflächen oder Produkte wegnehmen würden) und auf der Verbraucherseite: Kauf regionaler Produkte (was Einschränkungen in der Auswahl bedeutet, z.B. kein Obst, was hierzulande nicht wächst oder zumindest nicht ganzjährig verfügbar ist).
 
Klar, ich mag auch keine Pestizide aber ich versuchs halt einfach so zu sehen das es ohne kaum geht.
Was passiert denn wenn die Ernte wesentlich schlechter ausfällt? Denkst du in Europa wird jmd hungern oder denkst du wir kaufen das was übrig ist, aus Afrika etc. auf?
Wem wird es dann wohl noch schlechter gehen?

Ich will jetzt aber auch keine Riesendiskussion beginnen was das alles für Folgen hat.
Ich denke einfach, das es ohne Pestizide oder Genmanipulation extreme Einbußen bei den Ernten geben würde und das sollte eben auch nicht unser Ziel sein.

Bio ist ja nicht aus Jux und Dollerei teurer sondern weil der Ausschuß wesentlich höher ist bzw die Chance von Missernten.
wenn wir der agrarbranche aber auch nicht die aufgabe stellen sich etwas anderes einfallen zu lassen, wird auch nichts passieren.
 
Unser Ziel muss ja nicht direkt sein, die "Welt" mit Bio zu ernähren. In diversen Ländern wird dies nicht gehen, andere Länder haben garkein Interesse daran.

In Europa würde es aber oftmals gehen, und das wäre auch ein realistisches Ziel für die Zukunft. Alleine eine Reduktion von Lebensmittelabfällen (Zitat Artikel aus der Zeit: ein Ende der Wegwerfkultur (die uns bis zu einem Drittel allen Essens kostet) ) würde schon dafür sorgen, dass weniger Flächen extra angebaut werden müssten. Dazu ein gemässigter Verzicht an Fleisch.

Um es ganz deutlich zu sagen, auch wenn wir alles mit Pestiziden und Genmanipulation vollpumpen würden, wenn unsere Silos überquillen würden, heisst das noch längst nicht, dass wir die Welt damit satt machen würden. Und ich sage absichtlich nicht satt bekommen würden.

Natürlich müsste auch ganz oberflächlich ein Umdenken stattfinden. Wir kaufen ja lieber in fünf Jahren drei neue TVs, statt in besseres (gesünderes) Essen zu investieren.
 
Hier einige Möglichkeiten:

- Fleischkonsum reduzieren. Aktuell wird an die 70% der Ackerfläche für Futtermittel für die Viehzucht verwendet. Mit dieser Fläche wäre ein ökologischer Anbau besser möglich und wir könnten bis zu drei Milliarden Menschen mehr ernähren.

- Natürliche Schädlingsvermeidung. Die Nutzpflanzen dort anbauen, wo es die Schädlinge schwerer haben.

- Isolierung durch künstliche Mittel wie Gewächshäuser.

- Resistente Kreuzungen. Ein Problem ist auch, dass genmanipulierte Pflanzen empfindlicher gegen Schädlinge sind. Und die Pestizide zerstören die natürlichen Resistenzen. Das führt auch dazu, dass der ökologische Anbau erschwert wird bzw. kaum möglich ist in der Nähe von genmanipulierten Pflanzen.


Und soweit ich weiß verbessert Genmanipulation noch nicht einmal den Ertrag. Leider verdienen Chemiekonzerne Unmengen damit, weil die Landwirtschaft ein riesiger Markt ist. Die Lobby ist mächtig und wir zerstören einfach nur unsere Natur.
 
wenn wir der agrarbranche aber auch nicht die aufgabe stellen sich etwas anderes einfallen zu lassen, wird auch nichts passieren.

Natürlich muss diese aufgabe gestellt werden, ich hab auch keinen Bock mich von Pestiziden vergiften zu lassen.
Es wäre doch zb sinnvoll jetzt schon zusagen das G in 5Jahren nicht mehr zugelassen wird....
 
Hier einige Möglichkeiten:

- Fleischkonsum reduzieren. Aktuell wird an die 70% der Ackerfläche für Futtermittel für die Viehzucht verwendet. Mit dieser Fläche wäre ein ökologischer Anbau besser möglich und wir könnten bis zu drei Milliarden Menschen mehr ernähren.

- Natürliche Schädlingsvermeidung. Die Nutzpflanzen dort anbauen, wo es die Schädlinge schwerer haben.

- Isolierung durch künstliche Mittel wie Gewächshäuser.

- Resistente Kreuzungen. Ein Problem ist auch, dass genmanipulierte Pflanzen empfindlicher gegen Schädlinge sind. Und die Pestizide zerstören die natürlichen Resistenzen. Das führt auch dazu, dass der ökologische Anbau erschwert wird bzw. kaum möglich ist in der Nähe von genmanipulierten Pflanzen.


Und soweit ich weiß verbessert Genmanipulation noch nicht einmal den Ertrag. Leider verdienen Chemiekonzerne Unmengen damit, weil die Landwirtschaft ein riesiger Markt ist. Die Lobby ist mächtig und wir zerstören einfach nur unsere Natur.
das ist eine milchmädchenrechnung. die ansprüche an futtermittel für vieh sind deutlich geringer als die ernährung für den menschen. einfach gesagt: ein großteil dieser fläche ist für den ackerbau der menschen ernährt ungeeignet, weil dort nix als gras wächst. gras wird von kühen gefressen und daher zählt es dann als ackerfläche. man kann diese flächen aber nicht 1zu1 für den anbau von nahrungsmitteln nutzen, die menschen ernähren.
 
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