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@Bautinho88 Ich verstehe deine Logik nicht so ganz.
Du willst für Arbeitslose keine Vergünstigungen, weil ansonsten kein Anreiz mehr da ist zu arbeiten.
Andererseits bist du dafür, die Vergünstigungen auf alle auszuweiten.
Würden in deiner Logik die Leute nicht dann die Lust verlieren zu arbeiten?
Ne entweder oder. Bissl blöd geschrieben gebe ich dir recht. Meine eigentlich entweder Vergünstigungen für alle oder eben für keinen.

Und trotzdem kann man die Aussage so stehen lassen, der Arbeiter, der dafür dann nichts mehr bezahlen muss, hat nun mehr zur Verfügung für andere Dinge. Also mehr Luxus für den es sich weiterhin zu arbeiten lohnt.

Jemand der nun aber Hartz IV bezieht und nun diese Vergünstigungen bekommt, überlegt sich das 2x arbeiten zu gehen und den Kram dann selber zahlen zu müssen. Spreche hier eindeutig von Leuten die nicht arbeiten wollen. Fällt die Vergünstigung komplett weg, bieten sich vllt Anreize Geld verdienen zu wollen
 
Und wie willst du das Finanzieren?! Durch den Staat?
Wenn es gesellschaftlicher Konsens wäre, dass z.B. der öffentliche Nahverkehr kostenlos sein sollte, dann ließe sich das selbstverständlich finanzieren.
Aber frag mal den gemeinen Autofahrer™, der so gut wie nie Bus und Bahn fährt, ob er bereit ist seinen Teil dazu beizutragen, dass andere umsonst Öffis fahren können.
Es fehlt die Solidarität.
 
IMO stellt sich die Frage garnicht, dass Arbeitslose/sozial schwache Menschen Vergünstigungen bekommen sollten. Einen Menschen aufgrund der finanziellen Situation vom Leben auszugrenzen war noch nie eine gute Idee. Ausserdem sind wir genau dafür ein reicher Sozialstaat.

Das grössere Problem ist doch, dass viele Menschen in Deutschland TROTZ Job finanziell so schlecht da stehen, dass es zu kaum mehr reicht als Arbeitslosen-Niveau.
 
Wenn es gesellschaftlicher Konsens wäre, dass z.B. der öffentliche Nahverkehr kostenlos sein sollte, dann ließe sich das selbstverständlich finanzieren.
Aber frag mal den gemeinen Autofahrer™, der so gut wie nie Bus und Bahn fährt, ob er bereit ist seinen Teil dazu beizutragen, dass andere umsonst Öffis fahren können.
Es fehlt die Solidarität.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz? Du redest von einer Umlage für jeden Bürger, ähnlich der Zwangsgebühr von der Gema und dafür fährt jeder umsonnst, egal ob man es nutzen möchte oder nicht?

Ja, damit hätte ich tatsächlich in großes Problem :D
 
ja, WTF... wovon soll ich mir denn noch was zufressen kaufen wenn ich 1000 zwangsgebühren abdrücken muss damit andere profitieren :lol::ugly: (jaja, ist natürlich überspitzt ausgedrückt!)
 
Ne entweder oder. Bissl blöd geschrieben gebe ich dir recht. Meine eigentlich entweder Vergünstigungen für alle oder eben für keinen.

Und trotzdem kann man die Aussage so stehen lassen, der Arbeiter, der dafür dann nichts mehr bezahlen muss, hat nun mehr zur Verfügung für andere Dinge. Also mehr Luxus für den es sich weiterhin zu arbeiten lohnt.

Jemand der nun aber Hartz IV bezieht und nun diese Vergünstigungen bekommt, überlegt sich das 2x arbeiten zu gehen und den Kram dann selber zahlen zu müssen. Spreche hier eindeutig von Leuten die nicht arbeiten wollen. Fällt die Vergünstigung komplett weg, bieten sich vllt Anreize Geld verdienen zu wollen

Solche Vergünstigungen werden ja nicht aus Jux und Dollerei eingeführt, sondern weil man den Arbeitslosen ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen will. Für Geringverdienern ist das natürlich häufig auch nicht ganz einfach, aber da gäbe es imo sinnvollere Möglichkeiten (z.B. die Sozialversicherungsbeiträge bis zu einem Einkommen X zu reduzieren).
 
ich verstehs aber auch nicht so ganz. Reden wir jetzt davon, dass die Bürger zusätzliche Abgaben machen müssen, um einen kostenlosen ÖNV zu ermöglichen?
Quasi so ne Art Grundgebühr? Dann kann man ja irgendwie schlecht von umsonst sprechen. Oder woher kommt das Geld? Umverteilung?
 
Jemand der nun aber Hartz IV bezieht und nun diese Vergünstigungen bekommt, überlegt sich das 2x arbeiten zu gehen und den Kram dann selber zahlen zu müssen. Spreche hier eindeutig von Leuten die nicht arbeiten wollen.

Ich kann dir ganz deutlich sagen: Der Personenkreis, der gar nicht arbeiten will, will vom Amt immer bloß Bargeld und nicht umsonst in den Zoo.
 
Zuletzt bearbeitet:
sozialtickets sind für mich schon allein deshalb eine notwendigkeit(!), weil sie sozialschwachen menschen (und arbeitslosen) die möglichkeit geben, mobil zu bleiben. was heute enorm wichtig ist. u.a. um einen job zu finden.

das zu streichen ist so unfassbar asozial und kurzsichtig, dass es mir körperliche schmerzen bereitet!
 
Das verstehe ich jetzt nicht ganz? Du redest von einer Umlage für jeden Bürger, ähnlich der Zwangsgebühr von der Gema und dafür fährt jeder umsonnst, egal ob man es nutzen möchte oder nicht?

Ja, damit hätte ich tatsächlich in großes Problem :D
Genau das meine ich.
Es fehlt der Wille und die Solidarität.

Aber kleiner Denkanstoß: Wie stehst du zur PKW-Maut? So wie es jetzt ist zahlen nämlich alle für die Autobahnen, egal ob sie diese nutzen oder nicht...

Und noch die kleine Edith hinterher: Wir würden uns als Gesellschaft imo zukunftssicherer aufstellen, wenn wir den ÖPNV so gut es geht ausbauen und so weit es geht kostenlos zur Verfügung stellen. Davon würden unter dem Strich auch Leute profitieren, die den ÖPNV heute quasi nicht nutzen.
Und wie @BitByter schon richtig festgestellt hat, ist der kostengünstige Zugang zum ÖPNV auch ganz Eng mit der sozialen Frage verknüpft. Mobilität muss man sich leisten können und Immobilität ist eine Hürde zu gesellschaftlicher Teilhabe.
 
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