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einfach nicht cdu wählen, dann hat man auch gar keine schmerzen mehr...

Die CDU ist für mich unter Merkel einfach der verschmerzbarste Weg zu wählen.
Ich weiß das es vielen nicht gefällt aber die Zeit von Merkel hat mir keinerlei Nachteile gebracht, die Finanzen stimmen, die aussenpolitik und vorallem das Bild der EU passt.

Gibt natürlich Sachen die ich vermisse und ich will noch immer ein Gesetz was den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern verpflichtend festlegt. Kann ja nicht sein das Bund bzw. Länder immer wieder Steuern zum Fenster rauswerfen für Projektre die am Ende 2-3x teurer werden. Die Linke ist mir zu weit links, bei den Grünen alleine hab ich Angst vor den finanzen und die SPD besteht imo nur aus Lappen denen ich aktuell noch nicht viel zutraue. Da war es das schon mit den Regierungsfähigen parteien. Ist also nachvollziehbar warum ich zum zweiten mal in Folge so gewählt habe.

Wäre auch mal dafür das der Bund bei den Ländern mal etwas macht um die Schulsysteme und den Lehrstoff aller Bundesländer anzugleichen. Kann ja nicht sein das nen Abi aus Bayern mehr wert ist als eins aus NRW etc.
 
Das AfD Problem wäre so schnell gelöst wenn die CSU sich endlich von der CDU trennt.
Dann muss ich auch nicht immer solche Bauchschmerzen habenw enn ich CDU wähle. xD
Dir ist bewusst, dass die CSU in Bayern mehr verloren hat als die CDU.

Ich frage mich auch immer, warum sich gerade die CDU (bzw. z.T. auch die CSU) nach rechts schließen muss. Warum?

Dröseln wir das Ganze doch mal auf: Aus Überzeugung haben die AfD 30% gewählt, im Endeffekt also nur gut 4% bundesweit.

Warum also, ich frage mich das immer noch, soll die CDU diese Lücke schließen?
Dann soll doch eine Partei dort entstehen, lass es "die Blauen" sein oder was auch immer und die können dann sehen, ob sie die 5%-Hürde knacken.

Links der SPD haben sich auch die Linke und die Grünen etabliert, von der SPD hat auch niemand erwartet, sich programmatisch weiter nach links zu verschieben, ohne die Mitte zu vernachlässigen.

Das Gleiche Problem hätte die CDU doch ebenso. Was wurde die Partei gefeiert für ihre Abkehr vom absoluten Konservatismus, die Öffnung zu progressiven Themeb mit sogar minimaler mitte-links Tendenz.
Alle waren sich einig, dass die CDU nur deswegen im Bund und auch z.T. in den Ländern über so lange Zeit dominant sein konnte und die SPD teils nichts mehr zu melden hatte.

Und das soll nun alles verkehrt sein? Unsinnige Programmatiken vertreten (die bestimmt viele in der CDU vor den Kopf stoßen würde), um sich den 4% überzeugten AfD-Wählern anzubiedern?

Die Protestwähler kann man mal außen vor lassen, die werden auch wieder anders wählen oder eben nicht mehr wählen gehen.
 
Dir ist bewusst, dass die CSU in Bayern mehr verloren hat als die CDU.

Ich frage mich auch immer, warum sich gerade die CDU (bzw. z.T. auch die CSU) nach rechts schließen muss. Warum?

Dröseln wir das Ganze doch mal auf: Aus Überzeugung haben die AfD 30% gewählt, im Endeffekt also nur gut 4% bundesweit.

Warum also, ich frage mich das immer noch, soll die CDU diese Lücke schließen?
Dann soll doch eine Partei dort entstehen, lass es "die Blauen" sein oder was auch immer und die können dann sehen, ob sie die 5%-Hürde knacken.

Links der SPD haben sich auch die Linke und die Grünen etabliert, von der SPD hat auch niemand erwartet, sich programmatisch weiter nach links zu verschieben, ohne die Mitte zu vernachlässigen.

Das Gleiche Problem hätte die CDU doch ebenso. Was wurde die Partei gefeiert für ihre Abkehr vom absoluten Konservatismus, die Öffnung zur Mitte mit sogar minimaler mitte-links Tendenz.
Alle waren sich einig, dass die CDU nur deswegen im Bund und auch z.T. in den Ländern über so lange Zeit dominant sein konnte und die SPD teils nichts mehr zu melden hatte.

Und das soll nun alles verkehrt sein? Unsinnige Programmatiken vertreten (die bestimmt viele in der CDU vor den Kopf stoßen würde), um sich den 4% überzeugten AfD-Wählern anzubiedern?

Die Protestwähler kann man mal außen vor lassen, die werden auch wieder anders wählen oder eben nicht mehr wählen gehen.

Warum die CDU?
Die CSU ist doch alleine gesehen rechts genug da muss sich absolut nichts ändern. Allerdings muss um das klar zu machen die CSU Bundesweit agieren und zusätzlich die klare abgrenzung zur CDU da sein. Soll natürlich nicht bedeuten die sollten komplett aufeinander verzichten für ne Koalition haben die ja eh mehr als genug Schnittstellen.

Ich persönlich kann viel besser damit leben eine CDU der mitte alleine zu wählen als eine CDU die diesen pickel der CSU am Arsch hat.
 
Die CDU ist für mich unter Merkel einfach der verschmerzbarste Weg zu wählen.
Ich weiß das es vielen nicht gefällt aber die Zeit von Merkel hat mir keinerlei Nachteile gebracht, die Finanzen stimmen, die aussenpolitik und vorallem das Bild der EU passt.

Gibt natürlich Sachen die ich vermisse und ich will noch immer ein Gesetz was den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern verpflichtend festlegt. Kann ja nicht sein das Bund bzw. Länder immer wieder Steuern zum Fenster rauswerfen für Projektre die am Ende 2-3x teurer werden. Die Linke ist mir zu weit links, bei den Grünen alleine hab ich Angst vor den finanzen und die SPD besteht imo nur aus Lappen denen ich aktuell noch nicht viel zutraue. Da war es das schon mit den Regierungsfähigen parteien. Ist also nachvollziehbar warum ich zum zweiten mal in Folge so gewählt habe.

Wäre auch mal dafür das der Bund bei den Ländern mal etwas macht um die Schulsysteme und den Lehrstoff aller Bundesländer anzugleichen. Kann ja nicht sein das nen Abi aus Bayern mehr wert ist als eins aus NRW etc.
es ist ja im grunde in der zeit auch nichts passiert. mit ausnahme des ausbaus der überwachungsgesetze und der bespitzelung der bürger.
 
Warum die CDU?
Die CSU ist doch alleine gesehen rechts genug da muss sich absolut nichts ändern. Allerdings muss um das klar zu machen die CSU Bundesweit agieren und zusätzlich die klare abgrenzung zur CDU da sein. Soll natürlich nicht bedeuten die sollten komplett aufeinander verzichten für ne Koalition haben die ja eh mehr als genug Schnittstellen.

Ich persönlich kann viel besser damit leben eine CDU der mitte alleine zu wählen als eine CDU die diesen pickel der CSU am Arsch hat.
Nochmal, nach deiner Theorie wäre die CSU eben nicht rechts genug.

Die CSU hat 10,5 Prozentpunkte verloren und die AfD hat 12,4% geholt und ist (von Franken mal abgesehen) in fast allen Wahlkreisen auf dem zweiten Platz gelandet.

Das zeigt doch, dass die rechtere Programmatik der CSU auch nichts gegen die (Protest)Wähler der AfD ausrichten konnte.
Und warum? Weil sie Protest wählen und die CSU eben auch zu "denen da oben" gehört.
 
Nochmal, nach deiner Theorie wäre die CSU eben nicht rechts genug.

Die CSU hat 10,5 Prozentpunkte verloren und die AfD hat 12,4% geholt und ist (von Franken mal abgesehen) in fast allen Wahlkreisen auf dem zweiten Platz gelandet.

Das zeigt doch, dass die rechtere Programmatik der CSU auch nichts gegen die (Protest)Wähler der AfD ausrichten konnte.
Und warum? Weil sie Protest wählen und die CSU eben auch zu "denen da oben" gehört.

Wir können beide nicht sagen wie es aussehen würde wenn es die CDU nicht geben würde. Könnten beide richtig liegen oder auch nicht.
 
Ich denke da auch eher wie Haseo, die CSU allein hätte vielleicht ein anderes Ergebnis geholt. Allein mit ihrem Geplärre von Obergrenze und ähnlichen Statements. Wenn ich Typen wie Dobrindt sehe, kann ich die echt auch nicht für voll nehmen.

Wenn ich in die aktuelle Politiklandschaft blicke, krieg ich eh das kotzen. Ich wüsste auch jetzt nach der Wahl keine andere Möglichkeit, als meine Stimme wegzuschenken und "Qualitätswähler" von die Partei zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir können beide nicht sagen wie es aussehen würde wenn es die CDU nicht geben würde. Könnten beide richtig liegen oder auch nicht.
Aber man kann analysieren und da komme ich zu einem recht deutlichen Ergebnis.

Noch ein Beispiel aus Bayern. Die Freien Wähler haben in einigen Punkten eine konservativere/rechtere Einstellung im Vergleich zur CSU. Und was ist mit ihnen passiert? Sie wurden zwischen CSU und AfD zerrieben.

Sie wurde einfach überflüssig. Wer eine klar rechte Einstellung hat, hat sowieso AfD, NPD oder gar nicht gewählt (z.T. auch CSU, ja). Für eine Protestwahl taugt eine CSU nicht, auch die Freien Wähler nicht, also blieb im Prinzip auch nur die AfD.

Und abschließend noch was. Mir ist es wirklich lieber, eine AfD in den Parlamenten zu haben, von der sich alle anderen Parteien abgrenzen oder gar Themen der AfD umsetzen.
Dann hätte man ein noch größeres Problem: Nicht nur eine Partei, die (für mich) Dummes fordert, nein, sogar Parteien in Regierungsverantwortung, die auf einmal Themen der AfD aufnehmen und sogar umsetzen.
 
Aber man kann analysieren und da komme ich zu einem recht deutlichen Ergebnis.

Noch ein Beispiel aus Bayern. Die Freien Wähler haben in einigen Punkten eine konservativere/rechtere Einstellung im Vergleich zur CSU. Und was ist mit ihnen passiert? Sie wurden zwischen CSU und AfD zerrieben.

Sie wurde einfach überflüssig. Wer eine klar rechte Einstellung hat, hat sowieso AfD, NPD oder gar nicht gewählt (z.T. auch CSU, ja). Für eine Protestwahl taugt eine CSU nicht, auch die Freien Wähler nicht, also blieb im Prinzip auch nur die AfD.

Und abschließend noch was. Mir ist es wirklich lieber, eine AfD in den Parlamenten zu haben, von der sich alle anderen Parteien abgrenzen oder gar Themen der AfD umsetzen.
Dann hätte man ein noch größeres Problem: Nicht nur eine Partei, die (für mich) Dummes fordert, nein, sogar Parteien in Regierungsverantwortung, die auf einmal Themen der AfD aufnehmen und sogar umsetzen.
häh?
 
Erklärbyter, eher wohl Verstehnichtsbyter. :D

Wir hatten das doch schon.
Die AfD fordert irgendwas (z.B. komplettes Verbot von Familiennachzug von Geflüchteten), was so noch erlaubt ist.
Man könnte sie nun einfach sowas fordern lassen und trotzdem bei seiner Linie bleiben. Aber nein, man versucht sich anzubiedern und setzt in Teilen die Forderungen der AfD um und nützt damit nur der AfD, obwohl es eigentlich komplett Unnütz wäre.
 
Erklärbyter, eher wohl Verstehnichtsbyter. :D

Wir hatten das doch schon.
Die AfD fordert irgendwas (z.B. komplettes Verbot von Familiennachzug von Geflüchteten), was so noch erlaubt ist.
Man könnte sie nun einfach sowas fordern lassen und trotzdem bei seiner Linie bleiben. Aber nein, man versucht sich anzubiedern und setzt in Teilen die Forderungen der AfD um und nützt damit nur der AfD, obwohl es eigentlich komplett Unnütz wäre.
ja, aber warum wäre dir das lieber? du hast dich so umständlich ausgedrückt, dass ich den sinn deines satzes hinten raus nicht mehr verstanden habe.
 
ja, aber warum wäre dir das lieber? du hast dich so umständlich ausgedrückt, dass ich den sinn deines satzes hinten raus nicht mehr verstanden habe.
Sorry, nur eine Banane gesnackt bisher, Hirn is lahm.

Mir wäre das natürlich nicht lieber, dass so gehandelt wird. Mir ist es lieber, die AfD und Sonstige einfach fordern zu lassen und nicht darauf einzugehen, kurz gesprochen.
 
Das "Breitbart der Alpen" von Mateschitz ging jetzt übrigens an den Start. Noch ein Grund mehr, alles von diesem Konzern zu boykottieren und zu kritisieren.
Denn als er die neue Plattform in einem Interview mit der Kleinen Zeitung ankündigte, verband er dies mit einer Art Wutbürger-Ausbruch. Er wetterte gegen das "Meinungsdiktat des politisch Korrekten", kritisierte die europäischen Regierungen für die "Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle" und polterte ganz allgemein, die Obrigkeit wolle "den unmündigen, kritiklosen und verängstigten Staatsbürger". Spekuliert wurde danach, ob die Neugründung eine austriakische Version des US-Magazins Breitbart werden wolle, gewitzelt wurde über "Bullbart".
http://www.sueddeutsche.de/medien/neues-onlinemagazin-addendum-breitbart-aus-den-alpen-1.3683692
 
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