Meuthen greift Petry an
Nach anfänglicher Ratlosigkeit über den Rückzug der Parteichefin aus der Bundestagsfraktion geht der Co-Vorsitzende Meuthen nun zum Gegenangriff über. Der "inhaltliche Dissens", den Petry als Grund für den Schritt angegeben hatte, sei ein "Konstrukt, das der Realität nicht standhält". Petry versuche, die Partei in Gemäßigte und "Fundis" aufzuteilen, das sei ein "ziemlich schräges Bild". Zudem habe sie in der Vergangenheit die Spitzenkandidaten Weidel und Gauland attackiert. An Sitzungen und Telefonkonferenzen des Parteivorstands habe sie zuletzt kaum teilgenommen. Das sei "sicher nicht hilfreich". Gauland zeigt sich deutlich zurückhaltender. Er wolle den Schritt Petrys "nicht interpretieren", da er ihr Motiv nicht kenne.