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Weil das deutlich mehr Impact hat. Und das ist ja das Ziel solcher Attacken, sie machen "Werbung" für ihre Denkweise (ihren Staat), indem sie Leute in die Angst treiben und damit leider auch aufeinander hetzen.

Mit Autos in Menschenmengen zu fahren hat ungefähr so viel Impact, wie wenn ein Baby mit Holzklötzen spielt. Wenn das Baby aber anfängt dir Quantenphysik beizubringen, ist das deutlich außergewöhnlicher.
Ich stimme dir zu, dass der IS solche Dinge tut, um Angst zu säen.
Aber imo ist es nicht so, dass man für diese Angstmacherei möglichst viele Todesopfer und damit Sprengstoff benötigt. Es geht darum, das Gefühl zu vermitteln, dass man nie sicher ist und es jeden in Europa jederzeit treffen könnte. Jedes Auto ist damit potenzielle tödliche Waffe, etwas alltägliches in ein Mordinstrument umfunktioniert.
Das geht mit Sprengstoff eben nicht und daher ist imo ein Lieferwagen oder LKW für die Zwecke des IS die bessere Waffe.
 
Warum krieg ich denn jetzt so eine unnötige Antwort? Mich interessiert einfach, was denn die Alternative sein soll. Ich frage da völlig unbedarft und frei. Ich bin kein sonderlich politischer Mensch, mich interessiert in diese Moment einfach, was andere dazu denken und welche Alternativen sie sehen. Da kann man doch auch eine ernsthafte Antwort erwarten...
Resignation ist definitiv nicht der richtige und einzige Weg. Es ist doch immer wieder interessant, wie viele Gefährder frei herumlaufen, wie viele Moscheen überwacht werden müssen und wie viel man im Nachhinein über Attentäter, siehe Anis Amri, weiß. Ein kosequentes Vorgehen gegen solche Personen bzw. die dementsprechenden Kreise wäre schon mal ein guter Anfang.
 
#FDPleaks: Hype und Hybris im Datenwahlkampf

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Haustürwahlkampf: Microtargeting in netter

Keine Partei wird derzeit offen sagen, dass sie Microtargeting betreibt. Sehr offensiv wird allerdings der Haustürwahlkampf beworben. Was so schön analog klingt, ist in Wirklichkeit digitales Microtargeting: Die Parteien versuchen durch Datenanalyse den Wohnort von potentiellen Wählern zu ermitteln.
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(Bild: Wahlplakat Christian Lindner, FDP)

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#FDPleaks
Was kaum jemand weiß, ist, welche Daten die Parteien bereits für Microtargeting nutzen. Die FDP war so freundlich, das Datenportal, das sie benutzt, online zugänglich zu machen. Dieses Angebot richtet sich an alle Wahlkampfhelfer, die Zugangsdaten waren aber bis vor kurzem öffentlich, wenn man bei Google nach „daten.fdp.de“ gesucht hat, da die FDP Niedersachsen eine erweiterte Version des "Kampagnenkatalogs" der FDP ins Netz stellt.
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Daten auf Haushaltsebene

Was man auf dem Portal findet, sieht ziemlich verstörend aus. In einer Karte kann man sich (in den großen Städten) so weit reinzoomen, dass man für einzelne Häuser angezeigt bekommt, ob hier mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% oder 80% FDP-Wähler sind.
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http://politicaldatascience.blogspot.de/2017/08/fdpleaks-hype-und-hybris-im.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ja eventuell auch sinnvoll dem Boulevard Thread mal eine ordentlichen Namen zu geben oder man macht einen "News" Thread auf. Hier im Thread sind Anschläge o.ä. imo erst mal fehl am Platz.
Der Usus ist halt hier, dass in diesen Thread Politikdiskussionen und seriöse News kommen, in den Boulevard-Thread Promi-Quatsch und sonstige leichte Schlagzeilen.

Aber ja, man könnte einen separaten News-Thread schon haben, aber Diskussionen über spezifische News werden halt oft schnell allgemein und dann werden Diskussionen wegen OT abgewürgt. Auch nicht der Bringer.

@rancid war eher allgemein gesprochen, ich hab noch keine näheren Infos zu Finnland gelesen.
 
Flüchtlinge machten offenbar mehrfach Urlaub in Heimatländern

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Die Ausländerbehörden in Baden-Württemberg hätten 100 Flüchtlinge erfasst, die seit 2014 zum Teil mehrfach in ihre Heimatstaaten gereist seien und nach der Rückkehr ihren Schutzstatus als Asylbewerber behalten hätten, berichteten „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ unter Berufung auf eine Erhebung des Innenministeriums. Die Reisen würden familiär, geschäftlich oder mit Urlaubsabsichten begründet.
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Zielländer waren nach Angaben eines Sprechers etwa Syrien und der Irak. Man müsse von einer „gewissen Dunkelziffer“ ausgehen.

welt.de

Minister gegen Urlaub von Flüchtlingen im Heimatland

Der baden-württembergische Innenminister Strobl (CDU) kritisiert Reisen von Flüchtlingen in deren Herkunftsländer. Foto: dpa

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) kritisiert Urlaub von Flüchtlingen in deren Heimatländer. Nach der Bundestagswahl will Strobl das Thema auf die Tagesordnung setzen.
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stuttgarter-nachrichten.de

Innenministerium hat keine Belege für Erholungsreisen von Flüchtlingen

Flüchtlinge machen angeblich Urlaub in dem Land, aus dem sie geflohen sind: Diese Meldung aus Baden-Württemberg sorgt für Aufregung vor allem in sozialen Netzwerken. Dabei gibt es keine Belege, dass es wirklich so ist.
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Gründe für die vorübergehende Rückkehr in das Herkunftsland seien bei den Ausländerbehörden überhaupt nicht abgefragt worden, so der Sprecher. Stattdessen wisse man konkret von Fällen, in denen Flüchtlinge in ihr Herkunftsland gereist seien, weil sie dauerhaft dorthin zurückkehren und zuvor in ihrer Heimat Vorbereitungen für diese geplante, freiwillige Rückkehr treffen wollten.

Es gibt noch andere Gründe, die nichts mit einer Erholungsreise zu tun haben: Durch Zufall hat der SPIEGEL von einer Frau erfahren, die ihren sterbenskranken Vater im Irak besuchen will. Von ähnlichen Fällen spricht die Integrationsbeauftrage der Bundesregierung, Aydan Özoguz. "Es kann gewichtige Gründe geben, warum ein anerkannter Flüchtling für kurze Zeit in seine Heimat reisen will", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es müsse sich allerdings um Ausnahmefälle handeln.
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spiegel.de

Boah, das wird sicher Wahlkampfthema. Ganz bitterer Beigeschmack, das die Anfrage auch noch ursprünglich von der AfD kam...
Ich muß aber ehrlich gesagt auch sagen, wenn es stimmt das über 100 Flüchtlinge in Baden-Württemberg "Heimaturlaub" in den Ländern machen, in denen die verfolgt werden.. :?
 
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