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es ist schwer, aber ja, ich hör mir das grade an... am besten ist ja der quatsch darüber, dass die randalierer usnere demokratie angegriffen hätten. erst haben sie keine politischen ansichten sondern wollen nur sachen kaputt hauen und jetzt gefährden sie also unsere demokratie...

du meine güte. wir leben echt in einer zeit des populismus' und der einfachen antworten. zumindest scheint ein nicht unbedeutender teil der bevölkerung das so zu sehen. und statt dass unsere politiker mit diesen menschen reden, sie mitnehmen und erklären was, wie und warum passiert, springen sie auf diesen zug auf. sie höhlen unsere rechte mit dem immer wiederkehrenden thema innere sicherheit, schüren ängste und versuchen darauf profit zu schlagen... trauriges deutschland.
 
Pläne aus der Schublade, die plötzlich passen, Vorverurteilungen ohne dass die Soko bisher irgendwas erarbeitet hätte (soll wahrscheinlich auch nicht passieren, sonst wäre es ja eine unabhängige Kommission), einige Passagen 1:1 aus seinen Beiträgen bei Anne Will am Sonntag. Nix Neues. Und alles ein bischen CDU-angehaucht, wie so vieles bei der heutigen SPD.
 
es ist echt..... jetzt redet der cdu-mann von familien die angst hatten, als sie ihre kinder in die kita oder schule gebracht haben und der schwarze block vorbei maschiert sei.... jetzt hab ich keine kinder, aber wenn das so schlimm war, warum mache ich nicht auf dem absatz kehrt? und zwar mit kindern.
 
kommt doch wie gelegen so kurz vor den Wahlen, da brauchts nur paar einfache Schlagworte und Panimache um auch den letzten mit Schaum vorm Munde sabbernden Vollhonk für dich zu gewinnen, wie gemacht um gleich der AfD noch paar Leute abzugraben
 
Fand die beiden Videos ganz gut gemacht und fangen beide Perspektiven ein. Sonst lass ich die jetzt mal unkommentiert.
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Meine Güte ist das anstrengend. Das sagen sie doch wieder gar nicht. Ihr könnt doch gerne Linke nicht mögen, das Viertel nicht kennen, die Flora nicht hübsch finden, was weiß ich... aber LEST doch bitte alles zumindest ohne Schaum vorm Mund vor den Augen.

"Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.
Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen."

"Wir haben neben all der Gewalt und Zerstörung gestern viele Situationen gesehen, in denen offenbar gut organisierte, schwarz gekleidete Vermummte teilweise gemeinsam mit Anwohnern eingeschritten sind, um andere davon abzuhalten, kleine, inhabergeführte Läden anzugehen. Die anderen Vermummten die Eisenstangen aus der Hand nahmen, die Nachbarn halfen, ihre Fahrräder in Sicherheit zu bringen und sinnlosen Flaschenbewurf entschieden unterbanden. Die auch ein Feuer löschten, als im verwüsteten und geplünderten „Flying Tiger Copenhagen“ Jugendliche versuchten, mit Leuchtspurmunition einen Brand zu legen, obwohl das Haus bewohnt ist."

"Wir haben aber auch gesehen, wie viele Tage in Folge völlig unverhältnismäßig bei jeder Kleinigkeit der Wasserwerfer zum Einsatz kam. Wie Menschen von uniformierten und behelmten Beamten ohne Grund geschubst oder auch vom Fahrrad geschlagen wurden.
Tagelang."

"Was wir aber sagen können: Wir leben und arbeiten hier, bekommen seit vielen Wochen mit, wie das „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ ein Klima der Ohnmacht, Angst und daraus resultierender Wut erzeugt.
Dass diese nachvollziehbare Wut sich am Wochenende nun wahllos, blind und stumpf auf diese Art und Weise artikulierte, bedauern wir sehr. Es lässt uns auch heute noch vollkommen erschüttert zurück.
Dennoch sehen wir den Ursprung dieser Wut in der verfehlten Politik des Rot-Grünen Senats, der sich nach Außen im Blitzlichtgewitter der internationalen Presse sonnen möchte, nach Innen aber vollkommen weggetaucht ist und einer hochmilitarisierten Polizei das komplette Management dieses Großereignisses auf allen Ebenen überlassen hat."

Also ich lese das so, das der der Schwarze Block die guten waren, und die Polizei die schlechten, aber ok, bin ja kein gebürtiger Deutscher und verstehe es dadurch vielleicht falsch.....
 
Also ich lese das so, das der der Schwarze Block die guten waren, und die Polizei die schlechten, aber ok, bin ja kein gebürtiger Deutscher und verstehe es dadurch vielleicht falsch.....
Hast du in der Kindheit zu viele Märchen vorgelesen bekommen oder warum muss bei dir immer strikt in gut und böse unterteilt werden?
 
Naja zumindest ist das Statement ja nicht ohne Grund so lang wie es ist, du ziehst aber nur ein paar Absätze raus, die dann dein Gesamturteil bilden. Das erweckt den Eindruck, dass du es auch genauso liest oder besser gesagt überfliegst. Und weil sie, als Gewerbetreibende verschiedenster Art (vom französischen Restaurant über Platten- und Spielzeugladen bis zum Späti-Kiosk) als direkt Betroffene und Anwesende (denen man vielleicht zutrauen könnte, was dazu sagen zu können) nicht in den Wutmob-Chor einstimmen, legst du ihnen Worte in den Mund, wirst dann dadurch irgendwie wütend auf sie und würdest sie das nächste Mal sich selbst überlassen.

Mal abgesehen davon, dass sie ja quasi bereits an dem besagten Tag sich selbst überlassen WURDEN: Auf diese Art und Weise wird die Polizei normalerweise höchstens parodiert, wie bspw. bei den Simpsons in Form von Chief Wiggum. Bei dir wär es eine legitime Konsequenz, weil man Widerworte wagt.

Dass mit dem "ein gebürtiger Deutscher sein" ist eine Sache, die mich generell herzlich wenig interessiert. Ganz nebenbei gesagt sind das auch in der Schanze viele Leute nicht und hier fängst du jetzt wieder von selbst damit an, obwohl es nichts zur Sache tut.
 
Naja, zunächst mal steht dort, dass sie die Hauptschuld beim rot-grünen Senat sehen (wenn die Kritik aus einer anderen Richtung käme, dann hieße es wohl eher "linksgrün-versiffter Senat", aber das nur am Rande...), dass die Schäden, die nicht aus Kämpfen zwischen Autonomen u.ä. und der Polizei resultierten - also beispielsweise Plünderungen und sinnlose Zerstörung - zu weiten Teilen eben auf Krawalltourist*innen zurückzuführen sind.
Dort steht, dass man nicht von dem Schwarzen Block sprechen und damit alle Vermummten zu einer Schicksalsgemeinschaft machen kann, sondern dass es sowohl Vermummte gegeben hat, die randaliert haben, als auch Vermummte, die genau dagegen vorgegangen sind.
Dort wird das Vorgehen der Polizei kritisiert; und zwar nicht nur am Wochenende selbst, sondern auch in den Tagen davor und diesem eine Mitschuld gegeben an der Eskalation, da erst so eine besonders feindliche Atmosphäre aufgebaut wurde.
Dort wird geschrieben, dass sich die Wut in falschen Bahnen seinen Bann gebrochen hat und sie dies bedauern würden.
All das steht da.

Was dort imo nicht steht ist, dass die Polizei schlecht ist und der Schwarze Block gut.
 
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