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aber hallo. mal ganz davon abgesehen, dass das vermutlich jeder schon wahlweise bei facebook, snapchat, instagram und in mindestens 3 verschiedenen whatsapp-gruppen gesehen haben wird.
Ich bin wirklich froh, wenn das ein Ende hat und sich nicht mehr jeder für "Politik" interessiert.
 
Ich bin wirklich froh, wenn das ein Ende hat und sich nicht mehr jeder für "Politik" interessiert.
imo der falsche ansatz. jeder sollte sich für politik interessieren. und wenn "politik" dabei hilft, sich mit dem weltgeschehen und der bedeutung von handlungen einzelner persönlichkeiten oder staaten auseinanderzusetzen, dann halte ich das als mittel zum zweck für durchaus akzeptabel.
 
imo der falsche ansatz. jeder sollte sich für politik interessieren. und wenn "politik" dabei hilft, sich mit dem weltgeschehen und der bedeutung von handlungen einzelner persönlichkeiten oder staaten auseinanderzusetzen, dann halte ich das als mittel zum zweck für durchaus akzeptabel.
Ich weiß nicht, ob es da einen richtigen oder falschen Ansatz gibt.
Ist es falsch, sich für Politik zu interessieren und deswegen AfD zu wählen oder Montags durch Dresden zu laufen?
Ist es richtig, sich für Politik zu interessieren und deswegen nur Witze reißt und lustige Bildchen teilt?

Keine Ahnung, mich nervt es einfach nur und irgendwie kaschiert es die "wahren" Probleme.
Das mag meine persönliche Sichtweise sein und wenn ich Zeitung lese oder diskutiere, dann wird sich tiefer mit der Politik beschäftigt und lustige Bildchen spielen keine Rolle, aber das wird man doch noch sagen dürfen. :D
 
Ist es falsch, sich für Politik zu interessieren und deswegen AfD zu wählen oder Montags durch Dresden zu laufen?

Ja, natürlich.

Wer das macht, interessiert sich nämlich nur am Rande wirklich für Politik. Da geht es doch eher darum, mit Unwissen geschmückte Scheisshausparolen zu brüllen und eine Partei zu wählen, die im Prinzip unwählbar ist, wenn es um Politik geht.
 
Da würde ich dagegenhalten und schon sagen, dass sich ein Großteil dieser Leute für Politik interessieren.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ein eingefleischter Nazi sich mehr für Politik interessiert, als der normale Durchschnitt.
Sie schließen imo nur die falschen Schlüsse. Und sind dumm.

Ist ja auch egal, ich wollte nur darauf hinaus, dass mich diese lustige Bildchen und Video Epidemie ziemlich nervt, that's it.
 
In einer Demokratie müssen alle Meinungen erlaubt sein. Man kann natürlich in Frage stellen, warum da Menschen einfach Scheißhausparolen raushauen und meinen, sie hätten Recht. Da hat die Politik aber auch Tatkräftig mitgeholfen, indem man überhaupt nichts gemacht hat und 0 Aufklärung betrieben was man vorhat, wohin die Reise geht und wen man eigentlich aufnimmt.


Kriminelle Aussagen und Hassparolen sind natürlich, Links wie Rechts oder von 3. rechtswidrig und dürfen mit meiner Aussage nicht in einen Topf geworfen werden. Es geht lediglich um den, der sich keiner Schuld bewusst ist, wenn er da in der dunkelsten AFD veranstaltung jubelt und nachher diese wählt...
 
Na ja, ich erwarte von jedem wahlberechtigtem Bürger, dass er sich Gedanken darüber macht, was und wen er da wählt. Das gehört zu der Verantwortung, die wir in unserem politischen System tragen.

Wenn bei Unzufriedenheit oder Politikverdrossenheit jemand aus Protest die AfD wählt, dann unterstelle ich also a) mangelnde Intelligenz oder b) eine zweifelhafte Gesinnung.

Um die grossen Parteien abzustrafen gibt es nämlich andere Möglichkeiten als ausgerechnet die AfD zu wählen.

Aber gut, wir müssen mit dem Pack leben und ich bin guter Dinge, dass sie bei der kommenden Bundestagswahl so schwach abschneiden werden, dass sie auch in der Opposition nichts zu sagen haben. Koalieren wird eh keiner mit denen.
 
In einer Demokratie müssen alle Meinungen erlaubt sein. Man kann natürlich in Frage stellen, warum da Menschen einfach Scheißhausparolen raushauen und meinen, sie hätten Recht. Da hat die Politik aber auch Tatkräftig mitgeholfen, indem man überhaupt nichts gemacht hat und 0 Aufklärung betrieben was man vorhat, wohin die Reise geht und wen man eigentlich aufnimmt.


Kriminelle Aussagen und Hassparolen sind natürlich, Links wie Rechts oder von 3. rechtswidrig und dürfen mit meiner Aussage nicht in einen Topf geworfen werden. Es geht lediglich um den, der sich keiner Schuld bewusst ist, wenn er da in der dunkelsten AFD veranstaltung jubelt und nachher diese wählt...
Ne, sorry. Das ist mir immer viel zu einfach zu behaupten, "die Politik" trage die Schuld, dass einige Bürger dumpfen Parolen nachgeben und keine Aufklärung betrieben wird.

Jeder ist für seine eigene Meinung verantwortlich, die These ist mir schlicht zu einfach, sich so aus der Verantwortung zu ziehen.
 
man muss aber so langsam die kirche auch wieder im dorf lassen. die afd ist von einer vielumjubelten partei zu einer <10%-partei geworden. mit anderen rechten parteien zusammen wird sie vermutlich auf ~10% kommen (bundesweit). das ist etwas was mir mitllerweile gehörig gegen den strich geht: sie wird größter gemacht und wichtiger genommen als sie ist und man vergisst dabei, dass 90% (oder von mir aus 80% zu ihrer hochzeit) der deutschen sie eben nicht wählen.
trotzdem orientieren sich viele parteien (selbst eine SPD) politisch in diese richtung. imo absolut und vollkommen falsch. man darf sie nicht ignorieren, aber ein wenig augenmaß wäre schon nicht verkehrt.

natürlich ist das "gedankengut" welches einen antrieb diese partei für wählbar zu halten nicht weg, nur weil sie die hälfte ihrer wähler verliert. aber das ist ein bildungsproblem. der politikunterricht (und natürlich geschichte) in den schulen muss einen höheren stellenwert erhalten und ich muss jungen leuten nahebringen, warum eine weltoffene demokratie immer noch die beste aller schlechten regierungsformen ist. über probleme im blidungsbereich reden wir (grade in nrw) aber schon seit ich denken kann. dabei wird es eher "schlimmer", als besser.
 
Das war kein Pack. Das ist absolut überheblich alle über einen Kamm zu scheren. Du machst doch gerade genau das gleiche, was du denen mit der Bezeichnung Pack unterstellst. Da sind halt auch genug Leute dabei die eben nicht mehr wissen was sie überhaupt machen sollen.

Mittlerweile ist da ganze ja abgeflacht. Man hat sich auf einmal darum gekümmert, das man Mal erklärt was Asyl und was Einwanderung ist. Zumindest nehmen das die Parteien in ihr Programm aud, FDP und CDU z.b..

Wenn ich aber nur nach Wahlprogramm gehe wüsste ich nicht warum ein AFD Wähler dumm oder ein Nazi sein soll. :?

Aktuell ist man ja auch im 7. Himmel.. Steuer Überschuß und Wahlkampf. Man was werden wir alle Reich werden nach der Bundestagswahl...:ugly: Da kann man doch gleich das nächste Kapitel der tollen Politik aufschlagen.
 
Das war kein Pack. Das ist absolut überheblich alle über einen Kamm zu scheren. Du machst doch gerade genau das gleiche, was du denen mit der Bezeichnung Pack unterstellst. Da sind halt auch genug Leute dabei die eben nicht mehr wissen was sie überhaupt machen sollen.

Mittlerweile ist da ganze ja abgeflacht. Man hat sich auf einmal darum gekümmert, das man Mal erklärt was Asyl und was Einwanderung ist. Zumindest nehmen das die Parteien in ihr Programm aud, FDP und CDU z.b..

Wenn ich aber nur nach Wahlprogramm gehe wüsste ich nicht warum ein AFD Wähler dumm oder ein Nazi sein soll. :?

Aktuell ist man ja auch im 7. Himmel.. Steuer Überschuß und Wahlkampf. Man was werden wir alle Reich werden nach der Bundestagswahl...:ugly: Da kann man doch gleich das nächste Kapitel der tollen Politik aufschlagen.
jeder von uns hat die möglichkeit, sich politisch zu engagieren. wenn ich unzufrieden bin, dann kann ich etwas dagegen tun. sei es, mich an der basis einer partei zu positioneren, für den stadt- oder gemeinderat aufstellen zu lassen oder oder oder...

eine rechtspopulistische partei, die rein gar nichts für den kleinen mann tun würde, der sie aus "verzweiflung" wählt (sie ihre wahlprogramme) zu unterstützen ist nicht schönzureden sondern dumm oder rechts oder beides.
 
Das sagen ja auch die Zahlen bei den Wahlen, dass ein großer Teil der AfD Wähler die Partei nicht aus Überzeugung wählen, sondern aus Protest und mit den Inhalten nicht mal wirklich was anfangen kann.

Und die Parteien haben ebenfalls unterschiedliche Konzepte zum Thema Asyl und Flüchtlinge, seit Jahren schon. Da existierte eine AfD noch nicht einmal bzw. war noch unter dem Luckschen Anti-EU Kurs.

Man muss sich für die Themen natürlich auch interessieren, aber wer hat das schon großartig vor ein paar Jahren?
Und jetzt beschwert man sich darüber, dass man nicht informiert wurde. Man muss aber schon aktiv was tun dafür.

Und es gibt genügend Dinge, die mir gehörig gegen den Strich gehen.
Die Gleichberechtigung hinkt vielen Ländern hinterher, die Armutsquote steigt seit Jahren, der schleppende Fortgang in Sachen erneuerbare Energien und Umweltschutz, dass jedes Jahr mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken etc.

Aber deswegen wähle ich doch keine Partei, die diese Dinge ebenfalls nicht lösen kann. Im Gegenteil, die sogar für menschenverachtende Werte steht.
Ich kann mich selber engagieren, ich kann spenden, ich kann demonstrieren. Aber ich kann nicht aus Protest eine extreme Partei wählen.
 
Protest wählen ist ja nun wirklich kein neues Phänomen. Insbesondere wenn man sich mal die Landespolitik der Vergangenheit anschaut, gab es immer mal wieder diese Protestparteien, die als heller Stern aufstiegen, relativ bald aber verglühten. Die meisten hatten dabei gemein, dass sie ein Thema besetzten, bei dem man richtig schön mit Gefühlen spielen konnte. Denn darum geht es. Diffuse Angst erzeugen, einfache Unzufriedenheit benennen und einfache Lösungen herausposaunen.

Was dabei vom hörigen Wähler vergessen wird: Selbst wenn die Angst und die Unzufriedenheit berechtigt wären: Es gibt in unserer Gesellschaft keine einfachen Lösungen. Es ist eben nicht damit getan, Flüchtlinge an der Grenze zu erschießen, aus dem Euro auszutreten oder ähnliche Aktionen zu fahren. Die Zusammenhänge in unserer Welt sind dafür einfach zu komplex. Und das kann man akzeptieren und versuchen, die Komplexität zu verstehen und seine Schlüsse daraus zu ziehen oder man wählt eben Protest.
 
so darf man garnicht denken. Seit dem es Terror gibt, sind Konzerte theoretisch lohnende Ziele... eigentlich ist nichts anders, als die letzten 15 Jahre

Dass man als unternehmungslustiger Mensch so nicht denken sollte, wenn man nicht völlig durch drehen will, sehe ich genauso.

Dass sich in den letzten 15 Jahren hinsichtlich der Terrorgefahr in Deutschland nichts geändert hat, halte ich hingegen für eine gewagte Aussage.
 
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