Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Der Sticker ist sicher den Linksextremen zuzuordnen. Die Beleidigungen usw. kommen aber von ganz gemäßigten Wählern. Wenn ein Kandidate Hofer ein Beleidigung wegen seiner Behinderung von einem Van der Bellen Unterstützer hingeknallt bekommt, find ich das einfach erbärmlich. Weil dann genau das gelebt wird was man versucht durch "richtiges" Wählen zu verhindern. Das gleich ist halt, wenn ich eine Petry oder Storch im Politik thread als hässlich hinstelle. Ist ja auch was anderes wenn man seine Meinung bzw seinen Geschmack in einem anderen Kontext kundtut.

Das ist eher ein Definitionsproblem. Und "sicher" ist aufgrund eines Anarchie-Symbols schon mal gar nix. Ein "Linksextremer" ist eben kein Parteimitglied von irgendwas. "Antifa" zum Beispiel ist die Abkürzung für Antifaschist/Antifaschismus. Klar gibt es auch die Antifaschistische Aktion, aber auch die ist keine Partei oder kein Verein. Es gibt das Antifa-Logo auf Pro-Israel-Publikationen genauso, wie auf Stickern, die Israels Politik kritisieren. Und ein Antifa AUS Israel wird dir nochmal wieder anderen Kram erzählen. Ein "die Antifa" und "die Linken" gibt es nicht (bitte beachten: Ich spreche nicht von der Partei). Und der Begriff "linksextrem" steckt letzlich nur Menschen mit unter einander völlig verschiedenen Ansichten in dieselbe Schublade. Wahrscheinlich der Einfachheit halber.
 
nee, sorry, das ist mir zu einfach. die deutschen geben europaweit prozentual gesehen mit am wenigsten für ihre lebensmittel aus. ich würde nicht dabei mitgehen, dass es dem großteil der bevölkerung so schlecht geht, dass da nicht mehr möglich ist. ganz im gegenteil.
auch ist es für mich kein argument, fleisch zu dumpingpreise zu proudzieren, damit auch jeder (täglich) sein schnitzel bekommt.

darüber hinaus kenne ich eine sozialarbeiterin, die hartz4-familien betreut. dabei geht es auch um geld. immer wieder erklärt sie den familien, was sie an hochwertigen lebensmitteln kaufen können, ohne dass es teurer wird. dafür ist es gesund/gesünder und beinhaltet noch eigene tätigkeiten und verantwortlichkeiten wie z.b. essensplan, einkaufszettel, kochen was über ofen einschalten oder mikrowelle benutzen hinausgeht.

Ja in Relation zum Einkommen. Das ist ne schöne Greenpeace Studie, die 1000 Faktoren einer Volkswirtschaft unberücksichtigt lässt. Sozial System, Eigenverantwortung, Versicherung, Altersvorsorge etc pp. Diese Faktoren spielen ja auch eine Rolle, wenn man untersucht wie viel vom brutto oder netto übrig bleibt und wie viel man davon dann für Lebensmittel ausgeben kann und/oder möchte.

Der Durchschnitt hat diese Mittel einfach nicht. Beispiel Snowman vor ein paar Wochen. Ging glaube ich um Kindergarten Beiträge. Wenn du dir Kinder leistest wird es zB schon teuer. Die Wohlstandsschere geht immer weiter auseinander. Die Folge ist eine ausgedünnte "Mittelschicht". Seit der Agenda 2010 nimmt die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse stetig zu.
Dann gibt es noch einen Unterschied zwischen Fastfood, selber kochen und hochwertige Produkte verarbeiten. Letzteres ist verdummt schwierig und auch nicht mehr günstiger als Junk-Food. Da kann die Bekannte aus dem Sozialamt auch gut reden bei 39 h pro Woche, VBL Leistungen und der Entgeltgruppe 9c nach TVÖD, was mit der Privatwirtschaft auch absolut nicht vergleichbar ist.

€: ach du meine Güte, ich sehe gerade was das Tablet da gestern Abend veranstaltet hat. Ich mach mal die ganzen Autokorrekturen raus...

Jedenfalls ist es nicht so einfach sich wirklich "vernünftig" zu ernähren. Wenn derjenige eine Familie hat und auf den ALG-II-Satz angewiesen ist, dann ist es unmöglich sich gesund über den gesamten Monat zu ernähren. Natürlich gibt es was anderes als Nudeln und Pesto oder Friteusen-Fraß. Aber diese Studien greifen ja ein ganz anderes Thema auf. Nämlich die Bereitschaft für Lebensmittel mehr auszugeben in Richtung Qualität: Bio, SlowFood, Nachhaltigkeit. Ich möchte auch nicht in Abrede stellen dass der deutsche lieber Geld fürs Auto ausgibt, als für ein gutes Steak. Dennoch ist es absolut utopisch zu verlangen alle Bürger müssten sich qualitativ hochwertige Lebensmittel leisten können. Es gibt zahlreiche Haushalte, die über Monate hinweg ein Loch im Budget ausgleichen müssen, wenn mal die Waschmaschine kaputt geht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja in Relation zum Einkommen. Das ist ne schöne Greenpeace Studie, die 1000 Faktoren einer Volkswirtschaft unberücksichtigt lässt. Sozial System, Eigenverantwortung, Versicherung etc pp.
Der Durchschnitt hat diese Mittel einfach nicht. Beispiel Show man vor ein paar Wochen. Ging glaube ich um Kindergarten Beiträge. Wenn du dir Kinder leistest wird es zB schon teuer. Wohlstandsschere.
Dann gibt es noch einen Unterschied zwischen Fastfood, selber kochen und hochwertige Produkte verarbeiten. Letzteres ist verdummt schwierig und auch nicht mehr günstiger als jung Ford. Da kann die bekannte aus dem Sozialamt auch gut reden bei 39 h pro Woche und der Entgeltgruppe 9c nach TVÖD.

keine ahnung, was das für ne show war, die das behauptet hat, aber man kann mit wenig geld gesund und bewusst essen. und gerade im moment, wo viele leute am rande des existenz-minimums leben haben sich viele leute hingesetzt und leitfäden veröffentlicht, wie man mit wenig kohle gut essen kann. man muss nicht jeden tag das billig-schnitzel essen. und fast-food is alles andere als günstig. am ende des tages ist es teurer..
http://www.hek.de/gesund-fit/ernaeh...hen/ernaehrungsmaerchen-gesund-ist-teuer.html
das is nur ein besipiel-link.. wenn man 1 minute mit der suche auf google verbringt, bekommt man noch einige mehr.

klar.. dann gibt es einige leute, die wollen auf die fleischportion zum frühstück, mittag und abend nicht verzichten. das kann man dann günstig bekommen. wenn man damit leben kann, wie das zustande gekommen ist. und ich finde nicht, dass jeder mensch ein recht auf billiges fleisch hat. die aktuellen preise spiegeln in keinster weise das wieder, was dahinter steckt.
 
keine ahnung, was das für ne show war, die das behauptet hat, aber man kann mit wenig geld gesund und bewusst essen. und gerade im moment, wo viele leute am rande des existenz-minimums leben haben sich viele leute hingesetzt und leitfäden veröffentlicht, wie man mit wenig kohle gut essen kann. man muss nicht jeden tag das billig-schnitzel essen. und fast-food is alles andere als günstig. am ende des tages ist es teurer..
http://www.hek.de/gesund-fit/ernaeh...hen/ernaehrungsmaerchen-gesund-ist-teuer.html
das is nur ein besipiel-link.. wenn man 1 minute mit der suche auf google verbringt, bekommt man noch einige mehr.

klar.. dann gibt es einige leute, die wollen auf die fleischportion zum frühstück, mittag und abend nicht verzichten. das kann man dann günstig bekommen. wenn man damit leben kann, wie das zustande gekommen ist. und ich finde nicht, dass jeder mensch ein recht auf billiges fleisch hat. die aktuellen preise spiegeln in keinster weise das wieder, was dahinter steckt.

Ich habe doch gesagt das Junk/FastFood teuer ist. Damit gebe ich der Bekannten ja recht. Es muss meinetwegen auch nicht täglich Fleisch sein. Es geht mir darum, dass der erhobene Zeigefinger das ja gar nicht anspricht. Eventuell gehen wir von anderen Definitionen aus, wenn wir über gesunde Ernährung sprechen. Die von mir angesprochene Greenpeace-Studie verlangt halt von allen Bio und SlowFood. Das wäre was ich unter gesunder Ernährung subsumieren würde. Da macht es dann schon einen gewaltigen Unterschied ob ich bei Netto/Penny oder Lidl meinen Brokkoli kaufe oder ob ich ihn auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen kaufe. Letzteres kann ein Großteil der Gesellschaft nicht leisten.
 
Ich habe doch gesagt das Junk/FastFood teuer ist. Damit gebe ich der Bekannten ja recht. Es muss meinetwegen auch nicht täglich Fleisch sein. Es geht mir darum, dass der erhobene Zeigefinger das ja gar nicht anspricht. Eventuell gehen wir von anderen Definitionen aus, wenn wir über gesunde Ernährung sprechen. Die von mir angesprochene Greenpeace-Studie verlangt halt von allen Bio und SlowFood. Das wäre was ich unter gesunder Ernährung subsumieren würde. Da macht es dann schon einen gewaltigen Unterschied ob ich bei Netto/Penny oder Lidl meinen Brokkoli kaufe oder ob ich ihn auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen kaufe. Letzteres kann ein Großteil der Gesellschaft nicht leisten.
ok, dann hab ich das falsch verstanden oder interpretiert :)
 
Nicht in absoluter, aber in relativer. KT ist nun einmal nicht repräsentativ.
ich will jetzt nicht einfach tun, als hättest du nichts geschrieben.

mir ist relative armut auch ein begriff. nur so viel: du siehst es so, ich seh es anders. ich glaube nicht, dass die relative armut in deutschland verhindert, dass wir vernünftiges geld für lebensmittel ausgeben. für mich ist das (wie ich schon geschrieben habe) eine recht einfache argumentation.

eine interessante debatte zur relativen armut findet man hier:
http://www.zeit.de/2015/15/armut-in-deutschland-hartz-vier-streitfall-schieritz
http://www.zeit.de/2015/15/armut-in-deutschland-einkommen-streitfall-faigle

damit habe ich auch alles zum thema gesagt, was ich beitragen kann. (siehe könnte-kotzen-thread)
 
Exclusive: Trump says he thought being president would be easier than his old life
He misses driving, feels as if he is in a cocoon, and is surprised how hard his new job is.

President Donald Trump on Thursday reflected on his first 100 days in office with a wistful look at his life before the White House.

"I loved my previous life. I had so many things going," Trump told Reuters in an interview. "This is more work than in my previous life. I thought it would be easier."

1559.gif


More than five months after his victory and two days shy of the 100-day mark of his presidency, the election is still on Trump's mind. Midway through a discussion about Chinese President Xi Jinping, the president paused to hand out copies of what he said were the latest figures from the 2016 electoral map.

"Here, you can take that, that's the final map of the numbers," the Republican president said from his desk in the Oval Office, handing out maps of the United States with areas he won marked in red. "It’s pretty good, right? The red is obviously us."
http://www.reuters.com/article/us-usa-trump-100days-idUSKBN17U0CA

tumblr_mib742BGBW1rkxoi9o1_400.gif


mehr dazu: Trump now agrees with the majority of Americans: He wasn’t ready to be president
 
Weiß nicht ob ichs hier gepostet hab, aber sehr schön fand ich auch wie er vor der Wahl gewettert hat, dass eh alle nur Golf spielen. Und er das sicher nicht machen wird. Ende vom Lied: vor seinem 100 Tag war er glaub ich bei 68 Golfpartien oder so. :D
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Das ist jetzt ein halbes Jahr her und er kommt absolut nicht darüber hinweg, dass er weniger Stimmen bekommen hat.

Jazz Hands... :waah:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Weiß nicht ob ichs hier gepostet hab, aber sehr schön fand ich auch wie er vor der Wahl gewettert hat, dass eh alle nur Golf spielen. Und er das sicher nicht machen wird. Ende vom Lied: vor seinem 100 Tag war er glaub ich bei 68 Golfpartien oder so. :D

Und seine Einstellung zu den Executive Orders vor seiner Wahl:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben