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Diese Busaktion ist aber auch albern eh, und dann noch direkt vor der Frauenkirche. Absolut unsinnig.
Dieses Pöbelpack darf aber gern geschlossen in die Elbe laufen.
 
Interessanter Artikel über Stephen Bannon, sehr lesenswert.
Ich pack's mal in einen Spoiler, da nur für SZ-Plus Abonnenten lesbar.
Immer mehr Leute fragen sich, wer eigentlich der wahre US-Präsident ist: Donald Trump oder der finstere Mann dahinter? Das Stephen-Bannon-Dossier.

Von Hubert Wetzel
Vor einigen Tagen hat Washingtons feine Gesellschaft gefeiert. Der Alfalfa Club, 1913 allein zu dem Zweck gegründet, jedes Jahr mit einem Fest den Südstaaten-General Robert E. Lee zu ehren, veranstaltete sein traditionelles Bankett. Und die meisten, die etwas zu sagen oder entscheiden haben in den Vereinigten Staaten von Amerika, waren dabei.

Auch die Neuen waren da. Vizepräsident Mike Pence hielt eine launige Rede. Mit ihm am Tisch saßen Reince Priebus, der Stabschef des Präsidenten, dessen Beraterin Kellyanne Conway sowie Sean Spicer, der Sprecher des Weißen Hauses. Jared Kushner, Schwiegersohn und Vertrauter des Präsidenten, kam mit seiner Frau Ivanka Trump. "Es war sehr nett, alle waren friedlich", sagt einer, der mit im Saal saß.

Ivanka Trump twitterte später ein Foto von dem Abend: Sie in einem langen, silbernen Kleid, daneben ihr Mann im Smoking. In einem Spiegel hinter den beiden war zu sehen, dass Kushner seinen Arm um seine Frau gelegt hatte, seine Hand ruhte ein ganzes Stück unterhalb ihrer Hüfte. In den 14 000Kommentaren zu dem Bild ist von Heuchelei und Ignoranz und Dummheit die Rede.

Denn keine 36 Stunden vor Ivankas Tweet hatte ihr Vater, Präsident Donald Trump, per Dekret Millionen Muslimen die Einreise in die USA verboten, darunter allen syrischen Kriegsflüchtlingen, vom Kleinkind bis zum Greis. Dass ausgerechnet in der Nacht, in der an Amerikas Flughäfen Dutzende verzweifelte Menschen festgehalten wurden und Tausende aus Protest auf die Straßen gingen, die Tochter des Präsidenten silbrig aufgetakelt im Internet posierte, kam nicht gut an. Der Name Marie Antoinette fiel, der Hashtag #LetThemEatCake trendete. Jemand stellte das Foto eines kleinen Flüchtlingsmädchens ins Netz, eingewickelt in eine silberne Rettungsdecke. Dazu die Frage: "Who wore it better?"

Man kann ihm nicht vorwerfen, dass er lügt. Er hat klar gesagt, dass er alles zerstören will
An dem Abend, als sich die Herrschaften im Capitol Hilton zuprosteten, fehlten jedoch zwei Männer. Der eine war der Präsident selbst, Donald Trump. Der andere war sein Chefstratege Stephen Bannon. Die Lektion, die Washington daraus lernen sollte: Wer zum Alfalfa-Dinner erscheint, ist wichtig und mächtig. Wichtiger und mächtiger aber ist, wer es sich leisten kann, nicht hinzugehen.


Stephen Kevin Bannon: geboren 1953 in Norfolk, Virginia, Sohn irischer Einwanderer. Nach der Schule Verpflichtung bei der US-Marine, Dienst als Offizier auf einem Zerstörer, später im Pentagon, danach Studium der Betriebswirtschaft in Harvard. Er war Investmentbanker, unter anderem bei Goldman Sachs, Filmproduzent und Regisseur in Hollywood. Er verdiente Millionen, wurde Betreiber der rechtspopulistischen Internetseite Breitbart News, dann Wahlkampfmanager von Donald Trump.

Heute ist Bannon, der immer sonderbar ungebügelt und ungekämmt aussieht, einer der mächtigsten Männer Washingtons. Doch der zerknautschte Eindruck täuscht. Im Weißen Haus arbeitet Bannon nur ein paar Schritte entfernt vom Büro des Präsidenten. Als einer von wenigen Mitarbeitern von Donald Trump genießt er das Privileg, jederzeit ins Oval Office gehen zu dürfen, ohne Termin und notfalls auch ohne Krawatte.

Bannon ist so nahe dran am Präsidenten wie kaum jemand sonst. Und in Washington bedeutet Nähe Macht. So viel Macht, dass manche die Rollen bereits vertauscht sehen. Bei den Protesten der vergangenen Tagen tauchten immer wieder Schilder auf: "Down with President Bannon". Die New York Times schrieb über einen Leitartikel: "President Bannon?"

Menschen, die Stephen Bannon kennen, sagen, er sei belesen, gebildet, sehr intelligent. Und: sehr gefährlich. Vermutlich würde Bannon das nicht einmal bestreiten. Jedenfalls ist er nicht nach Washington gekommen, um sich auf Bällen beliebt zu machen. Stephen Bannon ist in Washington, um - das hat er alle wissen lassen - alles zum Einsturz zu bringen. Der Mann ist hier, um zu zerstören.

Die Möglichkeit, sehr viel kaputt zu machen, hat er. Der Präsident vertraut ihm blind, wie es scheint. Bannon hatte großen Anteil an Trumps Wahlsieg, zunächst, indem er ihm mit seiner rechten Propagandaseite Breitbart den Weg zur republikanischen Präsidentschaftskandidatur frei kartätschte, danach, indem er der schlingernden Wahlkampagne Disziplin und eine klare, radikale, populistische Botschaft gab. Donald Trump hält momentan keine wichtige Sitzung ab, er führt kein bedeutendes Telefonat, er trifft keine Entscheidung, ohne dass Stephen Bannon anwesend ist oder gefragt wurde.

In einem seiner ersten Dekrete wertete Trump das Amt des Chefstrategen auf, Bannon hat nun einen Platz im Nationalen Sicherheitsrat, einem Gremium, das alle wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Beschlüsse vorbereitet - ein beispielloser Machtzuwachs für einen politischen Präsidentenberater. Wenn im Weißen Haus über Krieg und Frieden geredet wird, ist Bannon dabei.

Es gab in Washington viele Leute, die gehofft hatten, statt Bannon könnte Kushner der einflussreichste Berater Trumps werden. Der Präsident hält viel auf die Familie, und der Schwiegersohn gilt von all den Unterlingen, die sich um Trump scharen, noch als einer der Vernünftigsten. Spätestens aber als Ivankas Twitter-Foto vom Alfalfa-Dinner auftauchte, das Paar brav rausgeputzt, während Bannon beim Präsidenten im Weißen Haus saß, war die Lage klar.

"Bannon hat einen Sitz im Nationalen Sicherheitsrat", schrieb ein Kolumnist der New York Times. "Kushner hat seine Hand auf Ivanka Trumps Sitzfleisch."

Bannon weiß genau, was er will, und er hat so gut wie keine Skrupel. Er kann, das sagen Menschen, die mit ihm zu tun hatten, nett und charmant sein. Er kann aber auch, um einen ehemaligen Mitarbeiter zu zitieren, "ein fluchendes verdammtes Arschloch" sein. Wie er arbeitet, konnte man sehen, als er die Internetseite Breitbart News führte. Bannon hatte die Seite 2012 von dem verstorbenen Gründer Andrew Breitbart übernommen. Breitbart News war damals ein unbedeutender, dubioser Ort im Netz, an dem die Rebellen von der Tea-Party-Bewegung gegen die damals noch allmächtigen republikanischen Parteigranden krakeelen konnten. Gekümmert hat das niemanden.

Stephen Bannon machte aus Breitbart das führende Medium der amerikanischen Rechten - aggressiv gegen alles, was links oder liberal war, offen rassistisch und sexistisch, zumindest unterschwellig antisemitisch und homophob. Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass Bannon persönlich Schwarze, Schwule oder Juden hasst. Dass er aber mit Breitbart eine Plattform geschaffen hat, auf der jeder rechtspopulistische Müll abgekippt werden kann, steht außer Frage. Im Wahlkampf war Breitbart eins der schwersten Geschütze, die für Donald Trump feuerten. Unermüdlich beharkten Bannon und seine Leute zunächst Trumps innerparteiliche Rivalen mit Verleumdungen und Lügengeschichten, später dann war die Demokratin Hillary Clinton dran.

Von dieser Aggressivität hat Bannon seit seinem Umzug in den West Wing nichts verloren. Trumps düstere Antrittsrede, in der er der Welt und seinen politischen Gegnern drohte, die Dekrete, mit denen der Präsident in den vergangenen Wochen versucht hat, Amerika auf einen neuen, nationalistischen, xenophoben Kurs zu zwingen - überall zeigt sich Stephen Bannons Einfluss und Handschrift. Bannon, so heißt es, sei derjenige, der Trump immer dazu rate, noch nachzulegen, noch härter, noch wütender zu sein. Es gibt keine Regel, die er nicht bricht, keine Tradition, die er respektiert, keine Begrenzung seiner Macht, die er hinzunehmen bereit ist. Bannon twittert nicht, er tritt nicht im Fernsehen auf und gibt kaum Interviews. Wenn er sich äußert, dann droht er. Die Journalisten sollten "die Schnauze halten" und Trumps Wahlsieg anerkennen, anstatt sich als Oppositionspartei zu gerieren, sagte er vor Kurzem.

Eine bemerkenswerte Aussage für jemanden, der geschworen hat, die Verfassung zu hüten, in der die freie Meinungsäußerung garantiert ist.

Aber Bannon will nichts hüten. In einem Interview hat er sich einmal als "Leninisten" bezeichnet, der "den Staat zerschlagen" und alles um sich herum in Trümmer legen will. Er hat sich auch schon mit Darth Vader verglichen, dem schwarzen, bösen Lord aus "Star Wars", und - in aller Bescheidenheit - mit Satan. Er sagt Sätze wie diese: "Finsternis ist gut." - "Wut ist eine gute Sache." - "In fünf bis zehn Jahren werden wir einen Krieg im Südchinesischen Meer führen." Gegen die Atommacht China.

Was Stephen Bannon antreibt, ist blanke Wut. Er hasst die bestehende Ordnung, und er will sie nicht umbauen, sondern umstürzen. Bannons Bild von Amerika ist apokalyptisch. Auf der einen Seite stehen für ihn die Bösen, die Täter: eine angeblich korrupte, dekadente, vaterlandslose Elite, zu der er die Politiker zählt, egal ob Demokraten oder Republikaner, außerdem Banker, Lobbyisten und Journalisten. Kurz: "das Establishment".

Bannon ist in all den Jahren wie ein depressiver Wanderprediger durch das Land getingelt
Sie alle verkaufen und verraten Bannons Meinung nach Amerika und die Amerikaner und füllen sich selbst hemmungslos die Taschen. Auf der anderen Seite stehen für ihn die Guten, die Opfer: das einfache, rechtschaffene Volk. Es arbeitet hart, es hält in Amerikas Kriegen die Knochen hin. Und es wird immer nur betrogen.

Bannons Bild von der Welt ist genauso trostlos. Auch hier sieht er überall nur Gegner: angebliche Verbündete, die sich unter dem amerikanischen Schutzschirm ausruhen und die USA bezahlen lassen, angebliche Handelspartner, die aber nichts von Amerika kaufen, sondern nur den amerikanischen Markt überschwemmen. Und wieder zahlen die Amerikaner.

Und dann ist da der große, böse Feind: der Islam, eine "dunkle Religion", eine "Religion der Unterwerfung", wie Bannon es einmal gesagt hat. So wie Stephen Bannon es sieht, führt der "islamische Faschismus" Krieg gegen das christlich-jüdische Abendland, einen erbitterten, erbarmungslosen Vernichtungskrieg.


Bannon denkt schon seit Langem so. Wie ein depressiver Wanderprediger ist er in den vergangenen Jahren durchs Land getingelt und hat in hässlichen Hotels vor ein paar Zuhörern Vorträge gehalten gegen "das System", gegen "das Establishment", gegen "die Eliten". Trump war für ihn nur ein politisches Vehikel, das er für seinen Kampf nutzten konnte - ein "stumpfes Werkzeug", wie er es voriges Jahr in einem Interview mit dem Magazin Vanity Fair ausgedrückt hat. Er wisse nicht mal, so Bannon damals, ob Donald Trump wirklich verstanden habe, worum es gehe. Genauso hat Bannon das tatsächlich über seinen Präsidenten gesagt. "I don't know whether he really gets it or not."

Bannon ist kein Schreihals, er spricht ruhig, er kann die Bibel zitieren und Plutarch. Und er hat früh gemerkt, dass da ein Brand schwelt in Amerika, genährt von der Angst, der Wut und Enttäuschung vieler Bürger; ein Brand, der sich politisch nutzen lässt, wenn man ihn nur anfacht.

"Bannon ist ein guter Demagoge", sagt David Frum, ein Washingtoner Publizist, der früher mal Reden für den republikanischen Präsidenten George W. Bush geschrieben hat. Frum kennt sich aus mit Demagogie, er war der Erfinder jener "Achse des Bösen", die Bush 2002 beschwor, um den Irak-Krieg zu rechtfertigen. Lange her. Heute ist David Frum ein erbitterter Gegner des republikanischen Präsidenten Trump. Und er weiß, dass Bannon schlau genug ist, um seine finsteren Tiraden nicht nur mit Lügen zu untermauern. In jedes Zerrbild mischt Bannon ein bisschen Wahrheit. "Wie jeder gute Demagoge redet er über echte Probleme", sagt Frum.

Denn natürlich gibt es das verrottete, vergessene Amerika, das Bannon beklagt. Es gibt Gegenden im Rostgürtel und in den Appalachen, in denen die Menschen nichts mehr haben - keine Jobs, keine Hoffnung, keine Würde. Die Leute dort sterben nicht am Alter oder an einem Herzschlag, sondern an dem, was manche zu poetisch die "Leiden der Verzweiflung" nennen. Sie saufen oder spritzen sich zu Tode oder schießen sich eine Kugel in den Kopf.

Und natürlich gibt es die abgehobene Elite in Washington, der es prächtig geht und die sich jedes Jahr im Januar beim Alfalfa-Dinner selbst feiert. Man muss nur aus der Stadt nach Norden fahren, da liegen die manikürten Sportplätze der feinen Privatschulen: Norwood, Bullis, Holton-Arms. Jede dieser Schulen kostet 30 000 oder 40 000 Dollar Schulgeld pro Jahr und Kind. Und vor der Wahl hatte jeder zweite dicke Geländewagen, der dort Schüler ablieferte, einen Aufkleber am Heck: "Hillary for President". Draußen im Land, wo die Eltern nicht Anwälte, Beamte oder Lobbyisten sind, sind 40 000 Dollar ein sehr gutes Jahresgehalt, von dem eine ganze Familie lebt. Und da findet man Trump besser.

Bannon kann wie ein Linksrebell klingen. Wenn er über die Banker herzieht, die nach der Finanzkrise die kleinen Leute für ihre Sauereien haben zahlen lassen, wenn er den Finanzkapitalismus geißelt, wenn er den Niedergang der amerikanischen Arbeiterklasse beklagt - dann sieht man ihn fast die Faust recken. 2010 veröffentlichte Bannon einen Film, "Generation Zero", in dem er die Verheerung beschreibt, die das Bankendesaster über Amerika gebracht hat. Attac oder Occupy Wall Street hätten das kaum eindrücklicher geschafft.

Aber Bannon ist kein linker, sondern ein rechter Revolutionär, kein Sozialist, sondern allenfalls ein sozialer Nationalist. Der chinesische, mexikanische oder deutsche Arbeiter ist ihm völlig egal, solange der amerikanische Arbeiter wieder sein Auskommen hat. Bannons gesamte Ideologie steckt in jenen vier Wörtern, die er Trump in dessen Antrittrede geschrieben hat: American carnage, die "Verwüstung Amerikas" durch Freihandel, offene Grenzen und islamische Horden - das war die alte Zeit; und America first, das Versprechen, dass die Regierung künftig nur für das amerikanische Volk arbeitet, vor allem für den christlichen und weißen Teil dieses Volkes - das ist die neue Zeit.

Wie diese neue Zeit genau aussehen soll, hat Bannon bisher nicht erklärt. Eine Trump-Autokratie? Eine weiße Volksdiktatur? Ein großer Krieg? Amerika gegen den Islam? Niemand weiß es, aber viele haben Angst. Und es weiß auch niemand, warum es einem zugesperrten, feindseligen Amerika besser gehen soll. Frum hält Bannon deswegen für einen gefährlichen Nihilisten. "Er sagt viel deutlicher, was er abreißen will, als, was er aufbauen möchte. Außer Nationalismus hat er nicht viel zu bieten."

Gepaart ist Bannons Nationalismus mit einer Geschichtstheorie, die einem, sofern man sie ernst nimmt, eine Heidenangst machen muss. Bannon hängt der Vorstellung an, dass die Geschichte Amerikas sich in Kreisläufen bewegt, die je etwa 80 Jahre umfassen. Die Theorie wurde Ende der Neunzigerjahre von zwei amerikanischen Historikern entwickelt, die diese Kreisläufe in jeweils vier Abschnitte unterteilt haben, sogenannte turnings. Den vierten Abschnitt, den Fourth Turning, nennen sie die "Krise" - eine Zeit, in der eine alte Ordnung einstürzt und eine neue Ordnung errichtet wird. Und nach ihrer Theorie durchläuft Amerika derzeit eine dieser Krisen.

Und dann ist da diese Theorie, dass alles in einem großen Krieg untergehen wird - zwangsläufig
Für die etablierte Geschichtswissenschaft mag das Hokuspokus sein, aber die Meinung etablierter Geschichtswissenschaftler ist in Washington momentan nicht so gefragt. "Er glaubt fest an diese Theorie", sagt der Historiker David Kaiser, mit dem Bannon für seinen Film "Generation Zero" lange gesprochen hat. "Und mehr noch: Bannon glaubt nicht nur, dass die alte Ordnung zusammenbrechen wird. Er hat auch die Absicht, sie selbst möglichst schnell ins Grab zu befördern."

Was Kaiser bei dem Gespräch am meisten beunruhigt hat, war Bannons Beharren darauf, dass die alte Ordnung in einem großen Krieg untergehen müsse. "Er hat mich immer wieder gedrängt, das vor der Kamera zu sagen", sagt Kaiser heute. "Es schien mir nicht so, dass er sich diesen Krieg wünscht. Aber er erwartet ihn, und er würde ihn als eine geschichtliche Notwendigkeit hinnehmen."

Ein Mann, der so denkt, ist nun also der wichtigste Berater des amerikanischen Präsidenten. "Mir macht das Angst", sagt Kaiser, der Europas blutige Geschichte studiert hat und sich auskennt mit den Diktatoren dort und deren Einflüsterern. "Für Leute, die so denken, ist die Verhinderung von Kriegen nicht die erste Priorität. Und es sollte niemand im Weißen Haus sitzen, der sich nicht dazu verpflichtet fühlt, den Frieden zu wahren."

Und auch in Washingtons scheint sich diese Einsicht breitzumachen. Wie sagte es der Mann, der beim Alfalfa-Dinner mit Ivanka Trump und dem launigen Mike Pence feiern durfte? Nett war es und auch friedlich. Aber über allem sei dieses Gefühl gewabert: "Wie ist das deutsche Wort? Goterdamerung!"
 
gut ist in diesem zusammenhang dann möglicherweise tatsächlich trumps narzissmus. wenn man nur lange genug hölt und trump als die marionette darstellt, die er auch ist, wird es ihm vielleicht irgendwann zu blöd und er sägt ihn ab, nur um sein ego zu befriedigen.
 
Mal ein anderes Thema.

Ein kleiner Beitrag von der mydealz-Redaktion über Handyverträge in Deutschland und warum sie im europäischen Vergleich so teuer und scheiße sind. Jetzt klagt aber ein österreichischer Anbieter gegen die EU-Komission, um den Wettbewerb in Deutschland zu ermöglichen und hierzulande günstigere Tarife anzubieten.

https://www.mydealz.de/deals/info-e...usu-zieht-vor-europaischen-gerichtshof-959154

Gibt es irgendwo Informationen, was das mit diesem "virtuellen Netzbetreiber" konkret bedeutet? Sprich wieso kann ein virtueller Netzbetreiber günstigere Angebote machen, als ein Reseller?
 
Bin jetzt kein Experte, aber so wie ich das verstanden habe, verkaufen Reseller wirklich nur Tarife der Netzanbieter weiter, während virtuelle Netzbetreiber die bestehende Infrastruktur mieten und unabhängig eigene Tarife verkaufen.
 
Korrekt (wenn ich richtig informiert bin). Da werden den Netzbetreibern Kontingente abgekauft und den eigenen Kunden verkauft. Ich kann mich noch erinnern, dass es früher immer mal wieder Probleme geben konnte, wenn der Anbieter seine Kontingente aufgebraucht hatte und plötzlich hatten die Kunden kein Netz mehr. :D

Ich bin mal gespannt, wie sich das Roaming-Gesetz für mich auswirkt. Ich wohne ja an der luxemburgischen Grenze, habe immer entweder luxemburgisches oder französisches Netz, aber nie Deutsches... Ich bin zu Hause quasi IMMER im Ausland. :kaffee:
 
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Nur 1,6 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland waren im Juni 2016 mit einem Glasfaserkabel verbunden. Das zeigen aktuelle Daten der OECD. Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig. Absolute Weltspitze ist Japan mit rund 74 Prozent. In Europa sind die skandinavischen Länder - allen voran Schweden (52 Prozent) - führend. In Deutschland kommt der Ausbau bislang nur sehr schleppend voran. Gegenüber der Vorerhebung aus dem Dezember 2015 ist der Glasfaser-Anteil lediglich um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.
https://de.statista.com/infografik/3553/anteil-von-glasfaseranschluessen-in-der-der-oecd/
 
Die glasfaserstatistik find ich recht nichtssagend, interessant wär die Geschwindigkeit der Anschlüsse..... hier gibts ja zb auch Kabel bis 400mbit....
 
Die glasfaserstatistik find ich recht nichtssagend, interessant wär die Geschwindigkeit der Anschlüsse..... hier gibts ja zb auch Kabel bis 400mbit....
wo glasfaser nur müde drüber lächeln kann. mal abgesehen von der monopolstellung der kabelanbieter in den jeweiligen bundesländern. bspw. haben wir kabel im haus, nutzen aber trotzdem telekom entertain, weil ich auf gar keinen fall unitmedia noch einen weiteren cent in den rachen werfen werde.
 
Bei 400mbit lächeln die nur müde? :skep:
das war jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber am ende steht: grundsätzlich kann glasfaser ein mehr an geschwindigkeit erzielen (abhängig von der dicke) hat dabei die höhere reichweite, kein/kaum(?) verlust wenn mehrere leute dranhängen (viel glück beim kupferkabel)... es gibt aktuell nicht mehr viel, was für kupfer im boden spricht.
 
Das bestreite ich ja nicht, aber wir haben ja eben nur nicht nur Kupfer und Telefonkabel sondern auch "Fernseh"kabel in D.
Ka wie weit das verbreitet ist.

Im Endeffekt zählt ja nicht was liegt, sondern was ankommtnd da ist meine Statistik aussagekräftiger.
 
Die Definition passt ja irgendwie zu Trump:

"A girl that is very easy to get with and has double ds.
Jeremy was dating easy d only cause she is so easy to get with."

Also ja, ich tippe auch mal auf decision o. Ä.
 
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