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Terminator war halt auch so ein Extremfall. Neu angemeldet, 14 von 17 Beiträgen im Politikthread, direkt Links zu "alternativen" Medien, keine Bereitschaft wirklich zu diskutieren. Sein Statistik-Blödsinn hat das Fass dann einfach zum Überlaufen gebracht (auch wenn ich die Metapher jetzt nicht ganz passend finde :D).

Das mag so sein. Dann kann ich das auch zum Teil nachvollziehen. Bei mir lief das halt so ab:
-in Polittalk geschaut und wie üblich Trump = Scheisse zum 91215...ten mal etc..
-dann mal ein anderer Beitrag der durchaus etwas "einfacher" war bzw nicht wirklich gut war aber Raum bot zu einer richtigen Diskussion, mich interessieren diese Statistiken nämlich
-nächstes was ich sehe, der User wurde wegen diesem Thread gesperrt....



Danke für diesen Artikel. Allerdings kratze ich mich da schon ein bisschen am Kopf. Das dieses Wort negativ sein soll kommt ja durch "Es waren vor allem Sprachkritiker und Aktivisten der Political Correctness, die die Verwendung des Begriffs "Asylant" beanstandeten." - steht so auch im Artikel. Hier wird sich imho zu sehr daran aufgehangen was irgendjemand (der davon wahrscheinlich gar nicht betroffen ist) in irgendetwas hineininterpretiert. Wird wirklich ein Wort nur deshalb "Böse" weil Aktivisten es so wollen ? Weil es oft verwendet wurde ? Sehe ich persönlich nicht so.
 
Danke für diesen Artikel. Allerdings kratze ich mich da schon ein bisschen am Kopf. Das dieses Wort negativ sein soll kommt ja durch "Es waren vor allem Sprachkritiker und Aktivisten der Political Correctness, die die Verwendung des Begriffs "Asylant" beanstandeten." - steht so auch im Artikel. Hier wird sich imho zu sehr daran aufgehangen was irgendjemand (der davon wahrscheinlich gar nicht betroffen ist) in irgendetwas hineininterpretiert. Wird wirklich ein Wort nur deshalb "Böse" weil Aktivisten es so wollen ? Weil es oft verwendet wurde ? Sehe ich persönlich nicht so.

Nein, es wird "böse", weil es abwertend und menschenverachtend gebraucht wird.
 
Und genau das haben viele User immer gerne getan. Leuten mit "Ich hab gehört/ich erinnere mich noch" die Recherchearbeit abgenommen, die dann am Ende eh nicht akzeptiert wird. Und das dann gestreckt... seitenweise...

Weil du mich damit direkt ansprichst, das betrifft mich nicht. Warum sollte ich etwas nicht akzeptieren was nachvollziehbar und sachlich richtig ist ? Das hätte keinerlei Sinn in einer Diskussion sondern wäre ja nur das vorbeten der der eigenen, festgefahrenen Meinung. Das kann könnte ich zur Not auch daheim vor dem Spiegel machen, dafür bräuchte ich kein Forum oder sonstwas.
 
Nein, es wird "böse", weil es abwertend und menschenverachtend gebraucht wird.

Dann passt es ja und sehe ich ebenso. Nicht das Wort an sich ist "böse" sondern wenn man es abwertend und menschenverachtend gebraucht - richtig ? Ich gebrauchte und gebrauche es nicht so also müsst es okay sein wenn ich es weiterhin gebrauche. Wichtiger sollte sein was jemand sagt bzw meint und nicht ob er Wort A oder Wort B benutzt.
 
Google mal nach "Asylant". Wenn das Wort von seriösen Medien verwendet wird, dann nur um darauf hinzuweisen, dass es abwertend ist. Ansonsten benutzen das Wort nur rechte Medien.
Wie im Artikel der Süddeutschen auch steht wird die Endung -ant auch vorzugsweise für abwertend gemeinte Begriffe benutzt. Du tust niemandem einen Gefallen, wenn du das Wort gebrauchst, wie auch immer du es meinen willst.
 
@tagchen Da du immer wieder Trump aufgreifst: Da würde mich halt mal deine Meinung zu seiner aktuellen Kabinettbildung interessieren und vor allem wie du die Personalentscheidungen vor dem Hintergrund seiner Wahlkampftaktik (drain the swamp etc.), und damit zusammenhängend mit den Vorstellungen/Erwartungen seiner Wählerschaft sowie "fachliche/politische Qualifikation vs. alter Kumpel von Trump" siehst.

Ist das in deinen Augen positiv zu sehen?
Denkst du, er trifft die richtigen Entscheidungen?
Siehst du eine gute Zukunft der USA unter Trump - innen- und außenpolitisch?
Was sagst du zu Trumps Sticheleien in Richtung China und ihrem "One China" Dogma, das er offen angreift?
 
Das mag so sein. Dann kann ich das auch zum Teil nachvollziehen. Bei mir lief das halt so ab:
-in Polittalk geschaut und wie üblich Trump = Scheisse zum 91215...ten mal etc..
-dann mal ein anderer Beitrag der durchaus etwas "einfacher" war bzw nicht wirklich gut war aber Raum bot zu einer richtigen Diskussion, mich interessieren diese Statistiken nämlich
-nächstes was ich sehe, der User wurde wegen diesem Thread gesperrt....

Auch wenn ich glaube, dass du Posting meinst, nein es war nicht aufgrund dieses einen Postings. Wie jetzt mehrfachst erklärt.

Und jetzt bitte wirklich zurück zu politischen Themen. Die Position des Forenteams sollte klipp und klar sein und die Entscheidung ist endgültig. Das sollte keine Einladung sein wieder seitenweise über den armen, frischen Wind in den Thread bringenden Terminator zu kondolieren...
 
Dann passt es ja und sehe ich ebenso. Nicht das Wort an sich ist "böse" sondern wenn man es abwertend und menschenverachtend gebraucht - richtig ? Ich gebrauchte und gebrauche es nicht so also müsst es okay sein wenn ich es weiterhin gebrauche. Wichtiger sollte sein was jemand sagt bzw meint und nicht ob er Wort A oder Wort B benutzt.

Ja, so eine Antwort hab ich mir schon in etwa gedacht. Alle, die das halt tatsächlich unbeabsichtig und unwissentlich benutzen, sagen nach einer kurzen und freundlichen Aufklärung halt "Oh, das hab ich nicht gewusst, dass das typischerweise abwertend gebraucht wird." und ändern es problemlos, die anderen fangen halt 'ne Diskussion an.

Ich kann natürlich auch anfangen, @Urgs als "Sandalenheini" und @Scuzzlebutt als "SSler" für "Salatstaffler" zu bezeichnen, weil ich das ja ganz anders meine als alle anderen es vielleicht verstehen.
Ich muss dann aber eben auch damit rechnen, dass mich jemand darauf hinweisen und fragen wird, ob ich noch ganz knusper bin. *_*
 
Google mal nach "Asylant". Wenn das Wort von seriösen Medien verwendet wird, dann nur um darauf hinzuweisen, dass es abwertend ist. Ansonsten benutzen das Wort nur rechte Medien.
Wie im Artikel der Süddeutschen auch steht wird die Endung -ant auch vorzugsweise für abwertend gemeinte Begriffe benutzt. Du tust niemandem einen Gefallen, wenn du das Wort gebrauchst, wie auch immer du es meinen willst.

Die Endung -ant wird vorzugsweie für abwertendes benutzt ? Ich habe einfach mal "endung ant" gegoogelt und schauen wir mal was der erste Treffer gleich so für Beispiele nennt:

http://www.wordmine.info/de/Search.aspx?slang=de&stype=worter-mit-endung&sword=ANT

Nun, ja irgendwie ist das gar nicht so abwertend alles ?
 
Ach bitte... auch ohne anzufangen Haare zu spalten kennt jeder das Wort "Asylant" als abwertend und entsprechende Personen benutzen es eigentlich auch genau deswegen. Wenn du es nicht getan hast, dann hör halt jetzt auf damit.

Sprachexperte: „Asylant ist ein Schimpfwort“


München - Professor Martin Wengeler von der Uni Trier ist Germanist und Experte für Politische Sprache. Der Sprachwissenschaftler ist zudem in der Jury „Unwort des Jahres“. Wir sprachen mit ihm über die Verrohung der Sprache.

http://www.merkur.de/politik/asylant-schimpfwort-6728709.html
 
Die Endung -ant wird vorzugsweie für abwertendes benutzt ? Ich habe einfach mal "endung ant" gegoogelt und schauen wir mal was der erste Treffer gleich so für Beispiele nennt:

http://www.wordmine.info/de/Search.aspx?slang=de&stype=worter-mit-endung&sword=ANT

Nun, ja irgendwie ist das gar nicht so abwertend alles ?

Zumindest unter den personenbezogenen Begriffen findet man viele negative. War jetzt auch nur eine Erklärung. Eigentlich sollte es reichen, dass das Wort vorzugsweise abwertend von Rechten verwendet wird und sich der Rest davon distanziert, dass man es eben nicht verwendet.
 
Ja, so eine Antwort hab ich mir schon in etwa gedacht. Alle, die das halt tatsächlich unbeabsichtig und unwissentlich benutzen, sagen nach einer kurzen und freundlichen Aufklärung halt "Oh, das hab ich nicht gewusst, dass das typischerweise abwertend gebraucht wird." und ändern es problemlos, die anderen fangen halt 'ne Diskussion an.

Ich kann natürlich auch anfangen, @Urgs als "Sandalenheini" und @Scuzzlebutt als "SSler" für "Salatstaffler" zu bezeichnen, weil ich das ja ganz anders meine als alle anderen es vielleicht verstehen.
Ich muss dann aber eben auch damit rechnen, dass mich jemand darauf hinweisen und fragen wird, ob ich noch ganz knusper bin. *_*

Ich möchte dazu mal eine Anekdote meines Großvaters einwerfen, den ich sehr schätze:

Der Mann ist Jahrgang 1936, man kann also sagen, dass die ersten (und prägendsten?) Jahre seiner Erziehung in den Institutionen der Nationalsozialisten stattgefunden haben, was ihn zum Glück nicht davon abgehalten hat, nach dem Krieg ein sehr weltoffener und liberaler Mensch zu werden.

Er hat jedenfalls von Dunkelhäutigen Zeit seines Lebens als "Neger" gesprochen, hatte auch dunkelhäutige Arbeitskollegen gehabt, die er sehr schätzte. Dass er immer "Neger" sagt, hat bei uns in der Familie nie jemanden gestört (Gestörte kann auch nix mehr stören, und meine Familie ist echt gestört, btw), bis ich alt genug war und verstanden habe, was hinter so einem Wort stecken kann. Ich habe dann meinen Großvater dahingehend aufgeklärt und was war seine Antwort darauf? ... Er war ehrlich betroffen und bestürzt, hat mir dann erzählt, dass er das oft sogar in Gegenwart der dunkelhäutigen Arbeitskollegen verwendet hatte. Für ihn war das eben immer ein ganz normales Wort gewesen (ich glaube übrigens, dass viele ältere Menschen dieses Wort ohne Hintergedanken verwenden).
Was ist die Moral von der Geschichte?
Ich habe das Wort nie wieder aus dem Mund meines Großvaters gehört, was ich für einen damals Anfang/Mitte-70-Jährigen schon als eine nennenswerte Wandlungsleistung empfinde.
Um den Bogen mal weiter zu spannen: Mein Vater hatte mich damals bei der Diskussion nur ausgelacht, er wolle sich keine Worte verbieten lassen und überhaupt meint er es doch gar nicht Böse ... er sagt das noch heute. Und begreift glaube ich gar nicht, dass er dafür vor allem von Jüngeren schief angeschaut wird.

Muss halt jeder selbst entscheiden, wie er mit sowas umgeht. Wobei ich die Herangehensweise meines Großvaters präferiere...
 
Ja, so eine Antwort hab ich mir schon in etwa gedacht. Alle, die das halt tatsächlich unbeabsichtig und unwissentlich benutzen, sagen nach einer kurzen und freundlichen Aufklärung halt "Oh, das hab ich nicht gewusst, dass das typischerweise abwertend gebraucht wird." und ändern es problemlos, die anderen fangen halt 'ne Diskussion an.

Ich habe mal nur das zitiert was ich anspreche bzw. worauf ich eingehe. Du unterstellst mir also im Ernst das ich das mit irgendeinem Hintergedanken benutzt habe bzw. abwertend meinte bzw. meine ? Muss dich enttäuschen, ne habe ich nicht. Früher wurde dieses Wort dauernd genutzt bzw. war Stadard. Flüchtling habe ich erst später gelesen und dieses zB. "refugees welcome" eigentlich bis 2015 nie. Mir war bis eben in keinsterweise klar das "Asylant" die letzten paar Jahre unter die Räder der political correctness gekommen ist. Es zu ändern in zB. Asylbewerber ist für mich auch Problemlos. Nur wiederstrebt es mir innerlich ein bisschen mich bzw. die Sprache zu ändern nur weil irgendjemand sich auf einmal ausdenkt das Wort A jetzt böse ist oder nicht. Aber gut - ich versuche ab jetzt immer Asylbewerber zu schreiben, für mich ändert sich dann nichts aber wenn sich jemand gestört fühlte durch Asylant... Ich würde mich nebenbei nicht wundern wenn ich ein paar Jahren es auf einmal heisst "Asylbewerber" sei so ein "böses" Wort. Dann ist dann dieses auf einmal ein Schimpfwort und man soll dafür wieder was anderes nutzen.
 
Zumindest unter den personenbezogenen Begriffen findet man viele negative. War jetzt auch nur eine Erklärung. Eigentlich sollte es reichen, dass das Wort vorzugsweise abwertend von Rechten verwendet wird und sich der Rest davon distanziert, dass man es eben nicht verwendet.

Nun gut dann versuche ich das so zu handhaben. Klingt jetzt vielleicht irgendwie doof aber es stört mich Worte aufzugeben weil zB. die Rechten es verwenden oder es nicht mehr als politisch korrekt gilt. Ist für mich irgendwie als ob man Worte "opfert" bzw "aufgibt" wegen irgendwelchen dümmlichen braunen Schlägern die es gar nicht verdienen das man ihretwegen auch nur auf irgendwas verzichtet.
 
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