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https://www.amazon.com/Quiet-Revolution-Resurgence-Middle-America-ebook/dp/B004XDTODO

Das ist von einer Rezension einer Amerikanerin zu einem Buch einer Expertin für islamischen Feminismus.
Fand ich interessant, dass die Meinung über den Schleier auch in islamischen Familien der USA so unterschiedlich ist.

The troubling thing that has happened in Islam in the past 20-30 years is that for Muslims *and* non-Muslims, woman are still judged by their appearance. To non-Muslims, all Muslim women in hijab are pretty much terrorists in training. In the Muslim community today, there is no longer a concept of a pious, observant Muslim woman who does not wear hijab. That wasn't the case in the past. Today, goo Muslimahs are women who wear hijab and Muslimahs who do not.... well.... they must not really love Islam or some such nonsense. There's also the oft reported that especially in American, women are free to choose to wear hijab or not. While that is true to the point that they would not be thrown in jail (nor would they in Egypt), the cultural and family pressures can be immense both ways. There are families who would just as easily disown a daughter who took up hijab as ones who would do the same to a daughter who stopped wearing hijab. There are husbands who do divorce their wives for wanting to stop wearing hijab, regardless of kids and other factors, just as there are men who divorce their wives who are convinced to wear hijab. I'm not sure what the answer is--but I do want to say that for every woman who wears hijab because she believes in her heart it is true, I know at least one or two who feel pressured into it. There doesn't seem to be the ability right now to love Islam and not choose hijab.
 
Du verstehst nicht, auf was ich hinaus will, da dir wirklich jegliches Verständnis fehlt, dich in eine andere Person hinein zu versetzen.

Ich persönlich setze nicht komplett die Gesetzgebung eines Staates mit der Religion gleich.
Aber: Für manche wenige zählt eben ein einzelnes Gebot (wie z.B. die Verschleierung) so viel, wie für uns die Gesetzgebung unseres Staates.
pass auf, ich überrasch dich: natürlich ist das für sie wichtig... sonst würden sie es ja nicht tun.

da staunste, was?

die frage die ich stelle ist aber die, nach dem warum. und das tust du z.b. nicht. du sagst einfach "die wollen das so". jo, dann ist auch gut. die wollen das so, dann sollen sie.
dass sie das aber vielleicht wollen, weil sie das ihr lebenlang eingetrichtert bekommen haben und sie sich somit unnötigerweise (aus meiner sicht) selbst in ihrer freiheit vermeintlich freiwillig einschränken, das spielt für dich keine rolle. für mich dagegen schon.

du argumentierst (auch aus meiner sicht) aus einer position des guten willens und der toleranz. davon ausgehend, dass das bei allen eine bewusste, freiwillige entscheidung ist und sie eigentlich ja gar keine negativen konsequenzen zu befürchten hätten, würden sie es anders machen. und genau das sehe ich anders.
 
pass auf, ich überrasch dich: natürlich ist das für sie wichtig... sonst würden sie es ja nicht tun.

da staunste, was?

die frage die ich stelle ist aber die, nach dem warum. und das tust du z.b. nicht. du sagst einfach "die wollen das so". jo, dann ist auch gut. die wollen das so, dann sollen sie.
dass sie das aber vielleicht wollen, weil sie das ihr lebenlang eingetrichtert bekommen haben und sie sich somit unnötigerweise (aus meiner sicht) selbst in ihrer freiheit vermeintlich freiwillig einschränken, das spielt für dich keine rolle. für mich dagegen schon.

du argumentierst (auch aus meiner sicht) aus einer position des guten willens und der toleranz. davon ausgehend, dass das bei allen eine bewusste, freiwillige entscheidung ist und sie eigentlich ja gar keine negativen konsequenzen zu befürchten hätten, würden sie es anders machen. und genau das sehe ich anders.
Und ich unterscheide eben zwischen denen, die es eingetrichtert bekommen und denen, die es (für uns oder dich aus nicht nachvollziehbaren Gründen) freiwillig tragen.

Das ersteres klar abzulehnen ist, da sind wir uns ja einig, habe ich ja auch nie anders behauptet, da irgendwie auf Toleranz zu pochen.

An diesem einen Punkt, den du beschrieben hast, kommen wir halt einfach nicht zusammen, ist ja auch ok so. :)

Abschließend noch ein neuer Artikel der SZ, der nochmal auf die Diskussion des Burkiniverbots in Frankreich eingeht und was wir daraus lernen können, sollte die Diskussion bei uns weiter an Fahrt gewinnen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-der-krieg-um-den-burkini-1.3135497
 
Und ich unterscheide eben zwischen denen, die es eingetrichtert bekommen und denen, die es (für uns oder dich aus nicht nachvollziehbaren Gründen) freiwillig tragen.

Worauf @BitByter denk ich hinauswollte, zumindest gehts auch mir so, ist: gibt es denn welche die es freiwillig tun? Oder ist es eben jener jahrzehnte/jahrhunderte lange Prozess der Unterdrückung der dazugeführt hat, dass man es mittlerweile als freiwillig ansieht. Und bevors jetzt wieder kommt: nein, ich bin nicht der Meinung, dass der Staat generell entscheiden soll ob es jemand freiwillg tut oder nicht und ihn dementsprechend durch Verbote zwangsbeglücken soll. Jedoch bin ich durchaus der Meinung, dass sich jede Einrichtung (wie im Ausgangspunkt eine Schule) selbst entscheiden darf wie sie ihr Hausrecht auslegt.
 
Worauf @BitByter denk ich hinauswollte, zumindest gehts auch mir so, ist: gibt es denn welche die es freiwillig tun? Oder ist es eben jener jahrzehnte/jahrhunderte lange Prozess der Unterdrückung der dazugeführt hat, dass man es mittlerweile als freiwillig ansieht. Und bevors jetzt wieder kommt: nein, ich bin nicht der Meinung, dass der Staat generell entscheiden soll ob es jemand freiwillg tut oder nicht und ihn dementsprechend durch Verbote zwangsbeglücken soll. Jedoch bin ich durchaus der Meinung, dass sich jede Einrichtung (wie im Ausgangspunkt eine Schule) selbst entscheiden darf wie sie ihr Hausrecht auslegt.
Natürlich ist er daraus entstanden, es wird mir zwar ständig unterstellt, aber naiv bin ich in keinster Weise.
Es wird sich damals bestimmt keine Gruppe von Frauen hingestellt haben und festgelegt haben, dass sie gerne von Kopf bis Fuß eingehüllt sind.
Wie in unserer Gesellschaft haben auch dort die Männer bestimmt, wie die Frau sich zu kleiden hatte.

Bei uns sind so einige Vorschriften und Skandale noch gar nicht so lange her.

Meinen weiteren Standpunkt muss ich oder ihr ja nicht weiter ausformulieren, da kommen wir einfach nicht zusammen.
 
Dann bleibt eigentlich nur noch die Frage: wie hat es sich in unserer Gesellschaft bis zum heutigen Punkt, der wahrlich noch eine Menge Arbeit vorraussetzt und massiv ausbaufähig ist, entwickelt? Dass die Frau um ein vielfaches gleichgestellter ist als noch vor 40 Jahren. Wie kann man das auch den muslimischen Frauen zukommen lassen? Und das ist eine ernstgemeinte Frage, ein Verbot führt denk ich nicht zum Ziel. Genauso wenig wie ich eine Frauenquote bei Jobs als sinnvoll finde.

In der Türkei gabs unter Attatürk eine starke Aufklärung, so viel ich weiß hat man Instanbul bis vor einigen Jahren so gut wie keine Kopftücher gesehen. Erdogan, der ja keinen Hehl daraus macht die Frauen nur als Hasufrau und Gebärmaschine zu sehen, arbeitet da wieder in die andere Richtung.
 
Religionen sind echt das Bekloppteste was sich der Mensch jemals ausgedacht hat.

Richtig! Und da ich ich in einer solcher Kacke hineingeboren werden durfte, nehme ich mir auch das Recht raus darüber zu urteilen!

Für dich spielt Religion eben keine oder zumindest nur eine geringe Rolle in deinem Leben.
Für manche ist es eben eine große Identifikation und Einstellung zum kompletten Leben.
Muss man das verstehen? Nein. Akzeptieren und Tolerieren? Ja.

Ich muss das überhaupt nicht tolerieren! Akzeptieren vielleicht noch ok, weil mir wenig anderes zu Verfügung steht. Aber wenn ich an einem Königsreichssaal der ZJ oder bei Neuapostolen oder anderen sogenannten "freikirchlichen Vereinigungen" vorbei fahre und da sind Leute zu sehen die da gerade raus kommen, mache ich gerne das Fenster im Auto runter und rufe laut: Wir woll´n keine Sektenschweine!!!

@Walter Sorry, bei aller Liebe... manche Sachen kann man nur nachvollziehen wenn man es selber erlebt hat. KEINE Burkini oder gar Burka Trägerin hat eine eigene Identifikation. Ja, sie haben eine eigene gehirngewaschene Einstellung.
 
@Walter Sorry, bei aller Liebe... manche Sachen kann man nur nachvollziehen wenn man es selber erlebt hat. KEINE Burkini oder gar Burka Trägerin hat eine eigene Identifikation. Ja, sie haben eine eigene gehirngewaschene Einstellung.
So reden aber auch nur die, die überhaupt keinen Respekt vor jedweder Religion haben und eh alles als Quatsch abtun, Schnitzel.

Ich kann nicht verstehen, wieso für viele Amerikaner Waffen als Symbol der Freiheit steht, die Amerikaner wiederum verstehen unserer Vernarrtheit in Autos nicht.

Und für manche ist eben auch eine Verschleierung ein Ausdruck von Freiheit, ob du es nun nachvollziehen kannst oder nicht.

Auch im Islam kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt Orte, da werden muslimische Frauen gänzlich ohne Kopftuch/Schleier/whatever aufs Schlimmste unterdrückt und ausgebeutet und es gibt Orte, da dirigieren im öffentlichen und politischen Leben verschleierte oder bekopftuchte Frauen das Geschehen.
Die sind rein von der Anzahl in der Politik und Unternehmen uns schon Jahre voraus, womit wir uns noch hart tun.

Auch hier nochmal, ich bestreite nicht, dass eine Kleiderordnung für Frauen in islamischen Ländern nicht festgelegt ist, im Gegenteil. Meist gibt es strenge Vorschriften und ja, ein Großteil der Frauen findet es nicht gut.

Und 1/3 der Burkaträgerinnen in Deutschland sind konvertierte Deutsche, da unterstelle ich mal keinen Einfluss von außen, sondern achte den freien Willen.
Kann ich das idiotisch finden? Durchaus.
Gehirnwäsche unterlaufen? Wahrscheinlich.

Und dennoch, wenn sie es für sich für richtig erachte, dann ist das so.
 
So reden aber auch nur die, die überhaupt keinen Respekt vor jedweder Religion haben und eh alles als Quatsch abtun, Schnitzel.

Ich kann nicht verstehen, wieso für viele Amerikaner Waffen als Symbol der Freiheit steht, die Amerikaner wiederum verstehen unserer Vernarrtheit in Autos nicht.

Verallgemeinerung! Für mich und viele andere ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand um von A nach B zu kommen und viele Amerikaner verabscheuen das Waffengesetz der USA bzw. der verschiedenen Staaten der USA.

Und für manche ist eben auch eine Verschleierung ein Ausdruck von Freiheit, ob du es nun nachvollziehen kannst oder nicht.

Und 1/3 der Burkaträgerinnen in Deutschland sind konvertierte Deutsche, da unterstelle ich mal keinen Einfluss von außen, sondern achte den freien Willen.
Kann ich das idiotisch finden? Durchaus.
Gehirnwäsche unterlaufen? Wahrscheinlich.

Und dennoch, wenn sie es für sich für richtig erachte, dann ist das so.

Alles ok, wenn es Erwachsene sind die das für sich so entscheiden. Kein Problem.

Aber alle Eltern die ihren Kinden diesen, ja ich nenne es Quatsch, von Geburt an ins Hirn stampfen, sind für mich nichts weiter als Vergewaltiger. Es wird immer nur im Fall der Fälle von körperlicher Vergewaltigung geredet, von der geistigen Vergewaltigung redet keiner.

Und ja, ich kann absolut keinerlei Respekt mehr vor jedweiliger Religion haben. Als Kind das in in einen religösen Brunnen gefallen ist, ist ein solcher Brunnen nun mal Scheiße!
 
ähh... ja. hab jetzt überlegt, was ich dazu schreiben soll. mit fällt aber nix ein. das sind für mich sowas von äpfel und birnen, dass ich da gar nicht mehr hinterherkomme, sorry. lassen wirs einfach so stehen.

Das ist schade. Denn entgegen der sprichwörtlichen Meinung lassen sich Äpfel und Birnen nämlich durchaus vergleichen. Nur gleichsetzen lassen sie sich nicht.
Ich mache daher das gleiche nochmal und lege dir abermals nahe, es mir gleichzutun: ich lese den folgenden Beitrag wieder so, als ob es um eine Frau geht, die den Nachnamen ihres Mannes annehmen will.

pass auf, ich überrasch dich: natürlich ist das für sie wichtig... sonst würden sie es ja nicht tun.

da staunste, was?

die frage die ich stelle ist aber die, nach dem warum. und das tust du z.b. nicht. du sagst einfach "die wollen das so". jo, dann ist auch gut. die wollen das so, dann sollen sie.
dass sie das aber vielleicht wollen, weil sie das ihr lebenlang eingetrichtert bekommen haben und sie sich somit unnötigerweise (aus meiner sicht) selbst in ihrer freiheit vermeintlich freiwillig einschränken, das spielt für dich keine rolle. für mich dagegen schon.

du argumentierst (auch aus meiner sicht) aus einer position des guten willens und der toleranz. davon ausgehend, dass das bei allen eine bewusste, freiwillige entscheidung ist und sie eigentlich ja gar keine negativen konsequenzen zu befürchten hätten, würden sie es anders machen. und genau das sehe ich anders.
 
Verallgemeinerung! Für mich und viele andere ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand um von A nach B zu kommen und viele Amerikaner verabscheuen das Waffengesetz der USA bzw. der verschiedenen Staaten der USA.
Deswegen schrieb ich ja auch viele bzw. manche und nicht alle.
Alles ok, wenn es Erwachsene sind die das für sich so entscheiden. Kein Problem.

Aber alle Eltern die ihren Kinden diesen, ja ich nenne es Quatsch, von Geburt an ins Hirn stampfen, sind für mich nichts weiter als Vergewaltiger. Es wird immer nur im Fall der Fälle von körperlicher Vergewaltigung geredet, von der geistigen Vergewaltigung redet keiner.

Und ja, ich kann absolut keinerlei Respekt mehr vor jedweiliger Religion haben. Als Kind das in in einen religösen Brunnen gefallen ist, ist ein solcher Brunnen nun mal Scheiße!
Da das für dich dann aber ein höchst emotionales Thema ist, gestaltet sich die Diskussion natürlich schwierig, wenn dir komplett für eine Sache jeder Respekt oder Verständnis fehlt.
Daher kann ich dich schon verstehen, ohne zu wissen, welches Schicksal du mit dir trägst, aber ich sehe es wie rancid, für viele andere hat Religion eine völlig andere Bedeutung.
 
http://www.bento.de/politik/burkave...rum-sie-kein-kopftuch-tragen-811854/#refsponi
Der Spiegel hat jetzt nach Burka Trägerinnen auch Muslima interviewt, die keinen Schleier tragen.
Jede von ihnen ist gegen ein Verbot und sagt halt es sollte das jedem selbst überlassen sein.
Aber ich muss zugeben ich habe diese Interviews wesentlich lieber gelesen als die mit den Burkaträgerinnen. Was ich interessant finde ist dass die Burkaträgerinnen zum Grossteil betonen dass ihr Mann nichts mit der Entscheidung zu tun hat. Ich denke das ist wahr. Die Frauen fühlen sich wohl einfach wirklich in der Burka wohler bzw wollen bewusst abhängiger sein.
'Ich liebe den Niqab schon lange. In meinen Augen sieht er edel und wertvoll aus. Mit ihm fühle ich mich wie eine Perle in ihrer Muschel. Das ist natürlich nur ein Aspekt: Mir geht es um die Liebe zu Gott. Ich will ihm noch näher sein, und die Bedeckung ist ein Dienst an ihm. Mit dem Niqab fühle ich mich sicher und behütet.'
Da ist ein Verbot definitiv falsch.
 
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