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Nein....nix wurde konterkariert. Wir reden anscheinend völlig aneinander vorbei oder ich habe einfach eine andere Auffassung von der Entwicklung menschlicher Vernunft.@ventulus Der Sinn deines Posts wurde schon durch den folgenden kalten Krieg konterkariert, wo an Atomwaffen kein Mangel war (falls Du soweit gelesen hast), und wo sie trotzdem nicht eingesetzt wurden... Vielleicht hat die Menschheit doch dazugelernt?
wie die derzeitige Entwicklung auf der Welt aussieht und sich die Kompetenz der handelnden Personen rapide verschlechtert...
ich habe einfach eine andere Auffassung von der Entwicklung menschlicher Vernunft.
Du hängst Dich hier an Trump, Erdogan & Co. auf, aber solche Leute sind nichts Besonderes. Die gab es schon immer und früher auch in größerer Zahl. Genau deshalb fallen die auch heute so auf! Sie sind aber bestimmt kein Zeichen für eine intellektuelle Degeneration der politischen Führung oder der Menschheit generell.
Bei Steinmeier bin ich ja bei Dir, aber ich will doch keine Verwalter. Im Idealzustand nichts von denen mitkriegen ?? Da gehts dann schon wieder los !Und was auffallende Politiker hierzulande angeht: die sollen nicht auffallen, die sollen unser Land und unser Geld verwalten. Ich wähle keine Hollywoodstars, auch keine Revolutionäre, sondern Verwalter. Wenn man nichts von Ihnen mitkriegen würde, wäre das der Idealzustand. Auf öffentlichkeitsgeile Selbstdarsteller kann ich gut verzichten. Nicht umsonst ist der stille, ruhige, seinen Job erledigende Steinmeier der beliebteste Politiker.
Völlig falscher Ansatz. Die Frage wäre, wer von der derzeitigen Regierung ist für dich NICHT austauschbar? Auffallen durch Leistung und Ausstrahlung ist keine Krankheit.Ich glaube kaum, daß ich (viel) jünger bin, als Du. Zumindest nicht in Jahren. Was ich damit sagen wollte, ist, daß ich keine auffallenden Menschen in der Politik brauche. Die Unauffälligen sind die, die am meisten in der Politik leisten. Und die Politik ist nun mal größtenteils ein Verwaltungsjob. Was nicht bedeutet, daß ich keine Veränderungen möchte, im Gegenteil: es gibt noch viel zu tun! Aber dafür braucht man weder Revolutionäre, noch Selbstdarsteller, noch Populisten, noch Ideologen.
Dafür braucht man aber Leute die eine Idee haben und auch bereit sind, mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Dabei fallen sie dann meistens aufIch glaube kaum, daß ich (viel) jünger bin, als Du. Zumindest nicht in Jahren. Was ich damit sagen wollte, ist, daß ich keine auffallenden Menschen in der Politik brauche. Die Unauffälligen sind die, die am meisten in der Politik leisten. Und die Politik ist nun mal größtenteils ein Verwaltungsjob. Was nicht bedeutet, daß ich keine Veränderungen möchte, im Gegenteil: es gibt noch viel zu tun! Aber dafür braucht man weder Revolutionäre, noch Selbstdarsteller, noch Populisten, noch Ideologen.
Ach Gott, die sind nicht viel übler, als so manche Hansel, die in den letzten Jahrzehnten in einigen Staaten am Ruder waren (oder noch sind). Da braucht man nicht weit zurück zu blicken, nicht mal in Europa! In den Sechsiger, Siebziger Jahren waren Spanien, Portugal und Griechenland noch Militärdiktaturen. Glaubst Du, Franco und Salazar waren so viel besser als Erdogan? Das ist doch eine sehr zentrierte Betrachtungsweise und vernachlässigt den großen Kontext.
Das ich Erdogan und Trump auch nicht ausstehen kann und es besser wäre, wenn sie eher heute als morgen weg wären, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Und was auffallende Politiker hierzulande angeht: die sollen nicht auffallen, die sollen unser Land und unser Geld verwalten. Ich wähle keine Hollywoodstars, auch keine Revolutionäre, sondern Verwalter. Wenn man nichts von Ihnen mitkriegen würde, wäre das der Idealzustand. Auf öffentlichkeitsgeile Selbstdarsteller kann ich gut verzichten. Nicht umsonst ist der stille, ruhige, seinen Job erledigende Steinmeier der beliebteste Politiker.
Ein "Brexit-Schock" wurde vor der Entscheidung vor gut einem Monat für den Fall heraufbeschworen, dass die Bevölkerung in Großbritannien für den EU-Austritt stimmen würde. Nun ist mehr als ein Monat seit der historischen Entscheidung (Brexit!) vergangen, doch keines der Horrorszenarien ist eingetroffen oder wäre auch nur absehbar. Es gibt nicht einmal Indizien dafür, dass ein solcher Fall eintreten könnte. Der "negative Schock" für die Weltwirtschaft, der vorhergesagt worden war, bleibt aus. Die einzige wirkliche Gefahr für das Königreich ist der mögliche Abgang Schottlands, auf den sich die Regierung in Edinburgh nun schon konkret und klug vorbereitet.
Längst zeichnen sich auch die Verhandlungslinien mit Großbritannien ab, obwohl ja angeblich noch über gar nichts verhandelt wird. Denn das soll ja angeblich erst geschehen, wenn die Briten den Artikel 50 aktivieren, wird gerne erklärt. Doch May lässt sich Zeit, lehnt sich zurück. Sie hat schon angekündigt, dass dies dieses Jahr nicht mehr geschehen wird. Und was die G-20-Finanzminister gerade in Chengdu bekräftigten, hatte die Premierministerin schon beim Antrittsbesuch in Berlin im Gepäck. "Natürlich werden sich unser Beziehungen ändern, aber die wirtschaftlichen Beziehungen sollen weiter eng bleiben", kündigte sie an.
Hatte Merkel zunächst auch gedrängelt, wurde sie plötzlich verständnisvoll. Sie will nun den Briten die nötige Zeit geben:
"Es ist für alle von Interesse, wenn Großbritannien mit einer sehr gut definierten Verhandlungsposition diesen Austritt beantragt."
Schon das hörte sich nicht mehr nach harten Verhandlungen an. Auch Merkel unterstrich die enge Partnerschaft und hofft auf Verhandlungen in einer "freundschaftlichen Atmosphäre und auf der Grundlage vieler gemeinsamer Überzeugungen". Beiden ist längst klar, dass das Königreich und die EU auch nach dem Brexit eng miteinander verbunden sein werden. Doch May steckte auch schon eine klare Grenze in der Frage der Zuwanderung ab. Ein Knackpunkt sei, ob die Briten auch ohne Freizügigkeit für EU-Bürger Teil der Freihandelszone bleiben dürfen. "Das wird Teil unserer Gespräche sein."
Zu dieser Frage laufen längst Gespräche, um praktikable Lösungen zu finden. Das hat der Observer, die Sonntagszeitung des Guardian, unter Berufung auf britische und europäische Diplomaten berichtet. So soll es einerseits zeitlich limitierte Beschränkungen für EU-Ausländer geben und Großbritannien soll weiter vollem Zugang zum Binnenmarkt haben.
Ganzer Artikel:
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48988/1.html
Ihr Job ist dann die Koordination ggfs. Verhandlung und Vermittlung an die Öffentlichkeit.
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