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weils sich gerade überschneidet.. komm ma weg von deinem seltsamen mordplan...
cheffe sagt: wenn ihr bedroht werdet udn euer leben in gefahr seht, drauf!
polizist denkt sich: dann lass ich das mal ieber nach ner bedrohung aussehen..
da brauchts kein motiv, keinen plan und keine verschwörung. nur unfähige polizisten, die überfordert sind und die lieber mal reinballern..

Du widersprichst dir.

Wenn der Polizist denkt: "Dann lass ich es lieber nach einer Bedrohung aussehen." um jemanden ungestraft erschießen zu können obwohl er davon ausgeht, dass es tatsächlich keine Bedrohung gibt, dann ist das schlicht Mord.

Und natürlich muss man sich dann fragen, was das Motiv dafür ist, dass der Polizist diesen Mord begeht, selbst wenn das Motiv nur "Spaß am Töten" oder "Hass auf Schwarze" oder beides ist.
 
Du widersprichst dir.

Wenn der Polizist denkt: "Dann lass ich es lieber nach einer Bedrohung aussehen." um jemanden ungestraft erschießen zu können obwohl er davon ausgeht, dass es tatsächlich keine Bedrohung gibt, dann ist das schlicht Mord.

Und natürlich muss man sich dann fragen, was das Motiv dafür ist, dass der Polizist diesen Mord begeht, selbst wenn das Motiv nur "Spaß am Töten" oder "Hass auf Schwarze" oder beides ist.

find ich nicht. das ist der schritt von "ich empfinde es als bedrohung" zu "ich lass es nach einer aussehen". das eine betrifft ihn selbst, das andere ist dann auch für aussenstehende.
 
Wenn schon Amerika dann auch mal auf wen anders schauen. Dieser Kolumne bei Spon kann ich nur zustimmen:

S.P.O.N. - Der Kritiker: Klagt sie an!
Tony Blair und George W. Bush wollten den Irakkrieg. Jetzt bestätigte eine Kommission, dass er illegitim war. So wie die Kriege auf dem Balkan oder in Ruanda. Deren Planer landeten vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.

Am 23. März 2004 trug George W. Bush einen Smoking mit Fliege und war bester Laune. Er hatte ein paar lustige Bilder mitgebracht und ein paar Witze. Und die Journalisten, die zu der feinen Veranstaltung in Washington gekommen waren, lachten mit.

"Diese Massenvernichtungswaffen müssen doch irgendwo sein", sagte Bush mit diesem verrückten Grinsen, das er so gut beherrscht. Auf dem Bild, das Bush zeigte, war zu sehen, wie er unter seinen Möbeln im Oval Office mutmaßlich nach irakischem Giftgas sucht.

"Nope, hier sind keine Massenvernichtungswaffen", sagte Bush vor den anderen Fliegenträgern und kicherte in sich hinein und zeigte ein weiteres lustiges Bild und noch eins - zu dem Zeitpunkt waren schon weit mehr als 10.000 Iraker getötet worden, Zivilisten, Soldaten, irakische, amerikanische, britische, in einem Krieg, den es nicht hätte geben dürfen.

Was macht man mit solchen Leuten? Was macht man mit George W. Bush, für den das alles ein Witz war, was macht man mit den Kriegstreibern um ihn herum, Rumsfeld, Cheney, Wolfowitz, die den Krieg wollten, wohl schon weit vor 9/11?

Man sollte sie anklagen, fand zum Beispiel Sundus Shaker Saleh, alleinerziehende Mutter, die 2005 vor dem amerikanischen Angriff auf den Irak fliehen musste, so wie mindestens drei Millionen andere Iraker.

Ihre Klage, die sie 2013 vor einem amerikanischen Gericht einreichte, stützt sich auf das, was in den Nürnberger Prozessen über Kriegsverbrechen festgelegt wurde: Nach internationalem Recht sind danach die Planung, Vorbereitung und Durchführung eines Aggressionskriegs strafbar, nach heutiger Lage sind Bush und seine Kollegen damit Kriegsverbrecher.

"Ein Schritt in eine gute Zukunft"

Und Tony Blair? Was macht man mit einem Mann, der sagt, die Welt sei besser durch den Irakkrieg, mindestens 150.000 Tote später, während in Bagdad gerade mehr als 250 Menschen bei einem einzigen Anschlag ums Leben gekommen sind, verübt durch eine Terrorgruppe, die erst entstand in den Ruinen eines Irak, der planlos angegriffen und dann auch planlos wieder zurückgelassen wurde?

Wer macht Tony Blair den Prozess? Wenn er heute auf den Mittleren Osten schaue, sagte er nach dem alles erschütternden Urteil der Chilcot-Kommission, dann zeige das doch, dass der Krieg damals ein Schritt in eine gute Zukunft gewesen sei - und wer bei solch einem Irrsinn nicht lachen oder weinen oder schreien muss, dem ist auch nicht zu helfen.

Denn das alles ist ja nicht nur eine weitere der Lügengeschichten, wie sie nun fast täglich aus dem Brexit-Land kommen: Der verbrecherische Krieg gegen den Irak, den Bush und Blair 2003 gewollt und bekommen haben, hat die Welt verändert wie wohl kein anderer Krieg seit 1945 - er zeigt das westliche Bündnis als Schurkenmacht.

Der IS, der "Krieg gegen den Terror", die eingeschränkten Bürgerrechte, das schwindende Freiheitsgefühl, die Flüchtlinge, die zerstörten Staaten, die zerstörten Leben und über all dem das zerstörte Vertrauen in eine Ordnung, die auf solchen krass kalkulierten Schwindeleien beruht - all das sind Folgen jenes tödlichen Messianismus, den der britische Historiker Perry Anderson gerade als Grundlage der amerikanischen Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg benannt hat.

Eine neue Weltordnung nach dem Kalten Krieg

"Was gibt den Vereinigten Staaten das Recht, im Namen der liberalen Weltordnung aktiv zu werden", fragt etwa Neocon Robert Kagan, den Anderson ausführlich zitiert. "In Wahrheit: Nichts, nichts außer der Überzeugung, dass die liberale Ordnung die gerechteste ist." Wenn nun aber die Gerechtigkeit so offensichtlich nicht gegeben ist, ist auch die Legitimität futsch.

In der Welt des Kalten Krieges wurden inszenierte Kriege und gewaltsame Umstürze noch hingenommen, verdeckt, vertuscht,Guatemala oder Iran oder Vietnam. In der heterogenen neuen Weltordnung lassen sich solche Verbrecher nicht länger verdrängen. Sie fordern eine Antwort.

Und es gibt ja in der liberalen Ordnung, von der Kagan so schwärmt, einen Weg, einen einzigen Weg im Grunde, wie man auf das reagieren kann und muss, was die Chilcot-Kommission nach sieben langen Jahren der Untersuchung formuliert hat: Dieser Krieg war illegitim.

Also gehören die, die für diesen Krieg verantwortlich sind, vor ein Gericht, wie die Hetzer vom Balkan, wie die Mörder von Ruanda - Bush, Blair und die anderen müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, sie stehen nicht über dem Gesetz.

Wenn die, die vorgeben, die westlichen Werte zu verteidigen, an die westlichen Werte glauben, gibt es gar keine andere Option. Alles andere würde, wenn das überhaupt noch möglich ist, die Macht, den Respekt, das Ansehen des Westens noch weiter schwächen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesell...-bush-sollten-angeklagt-werden-a-1102230.html
 
@ rancid: Gut, wenn du es so erklärst, ist es schlüssig. Ein Polizist kann sich natürlich selbst bedroht und damit zum Schusswaffengebrauch gerechtfertigt sehen und gleichzeitig auch versuchen, nach außen hin diese Eindruck zu erwecken um sich abzusichern.

Wobei ich das auch für unrealistisch halte: Wer sich ernsthaft so bedroht fühlt, dass er zur Schusswaffe greifen muss, wird in diesem kurzen Moment wohl eher selten an die Außenwirkung seiner Handlung denken, sondern wohl damit beschäftigt sein, sein Leben zu verteidigen.

@ Cannibalpinhead: Wenn Herr Diez etwas Ahnung vom Völkerstrafrecht gehabt hätte, dann hätte er sich diesen Beitrag (zumindest so wie er ihn geschrieben hat) sparen können.

Seine Hauptforderung, Bush und Blair vor den IStGH zu stellen, scheitert schlicht und einfach daran, dass der IStGH keine Zuständigkeit für das Verbrechen der Aggression hatte, zum Zeitpunkt des Angriffs auf den Irak.

Als das IStGH Statut in Kraft trat war das Verbrechen der Aggression zwar drin, aber es stand auch explizit drin, dass der Gerichtshof keine Gerichtsbarkeit darüber ausübt, bis es nicht definiert ist. Auf eine Definition konnte man sich bei der Gründung des IStGH nämlich nicht einigen. Das geschah dann 2010 bei einer Konferenz in Kampala.

Ich finde dass bei solchen Dingen ein Journalist sich auch nicht darauf ausreden kann, er wäre ja kein Experte und habe es nicht gewusst, weil wenn ich mich bei einem Thema nicht auskenne, dann sollte ich zumindest minimal darüber recherchieren, bevor ich etwas schreibe.
Denn es ist ja nicht so, dass man darauf als (vermutlich leicht überdurchschnittlich) intelligenter Mensch nicht relativ schnell draufkommen würde, wenn man sich nur vielleicht eine oder zwei Stunden in die grunsätzlichen Dinge zum IStGH google. Ich meine, es würde reichen wenn er bei Google "Bush, Aggression, international criminal court" gegoogelt hätte um auf seinen Fehler drauf zu kommen.
 
Will sie trotzdem nicht machen. Zumindest nicht in diesem Jahr. Anderseits sagt sie, Brexit means Brexit und es müsse darum gehen, den bestmöglichen Deal für Uk rauszuhandeln.
 
Boris Johnson wird britischer Außenminister
Der „Brexit“-Befürworter Boris Johnson wird laut BBC neuer Außenminister von Großbritannien.

Bereits zuvor wurde der Wechsel des bisherigen Außenministers Philip Hammond ins Finanzministerium bekannt. Der bisherige Schatzkanzler George Osborne habe seinen Rücktritt eingereicht, teilte das Büro der heute zur neuen britischen Premierministerin ernannten Theresa May mit.

orf.at

Na da werden jetzt aber viele ihre Freude dran haben :D
 
Deswegen also kein Premier...

Wird zumindest spannend zu sehen, wie er seine (vermeintlichen) Überzeugungen auf internationalem Teppich darstellt.
 
Hat doch das passende würdige Auftreten eines Aussenministers :gerri:
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