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Und weil es bei Kopp steht, ist es nicht existent?
Du hast es doch selbst gefunden, lies es doch einfach mal durch.

Das Gesetz ansich mag vielleicht sogar eine gute Idee sein, allerdings hapert es mal wieder am Gesetzestext und am Ende mit Sicherheit auch an der Umsetzung.
Oder sind Gefängnisstrafen für Erwachsene und Umerziehungslager für Jugendliche für dich eine sinnvolle Massnahme, wenn diese Kritik üben?

Aber es geht aktuell auch eher darum, was mit diesem Gesetz angestellt werden könnte... könnte.

Denn wenn eine Minderheit nicht definiert ist, kann sich am Ende jeder als eine Minderheit bezeichnen, und das ist ein Problem.

Dieses Gesetz fördert in meinen Augen keine Toleranz (was es ja angeblich soll), sondern sorgt dafür, dass man eine Straftat begeht, wenn man seinem Gegenüber nicht tolerant genug ist bzw. wenn dieser meint, man sei ihm gegenüber nicht tolerant genug.

Das schliesst die Kommunikation in Foren btw nicht aus :D

Rita Süssmut ist übrigens diejenige, die an diesem Gesetz mitwirkte.
Rumänien führte das Gesetz (in einer eigenen Form) am 5.10.2015 ein.

Für solchen Gedankenmüll gibt es einen einen Thread: http://www.konsolentreff.de/themen/alternative-weltanschauungen-verschwoeren-lachen-streiten.4667/ eben genau damit solche Threads wie dieser hier nicht mit Verschwörungsmüll und den natürlich darauf folgenden Diskussionen zugemüllt wird.

Kopp = Verschwörungsmüll und das sollte inzwischen auch der Letzte verstanden haben.
 
Die EU hat nur zwei Optionen:
- Die Briten zu einem sehr raschen Austritt zu bewegen
- Die Briten bleiben und es zeigt sich der Welt erneut das Brüssel null Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsmöglichkeit hat.
Die Briten können weiterhin die Vorteile der Mitgliedschaft geniessen und selber entscheiden wann der richtige Zeitpunkt für den Ausstieg gekommen ist -> Rosinenpicker. Somit ist klar jedes Land kann machen was es will und die EU kann/will nicht reagieren.

Wie hier inzwischen auch von anderen schon richtig festgestellt wurde, gibt es für die EU keine Möglichkeit einen Mitgliedstaat auszuschließen. Es gibt die Möglichkeit für Mitgliedstaaten auszutreten, aber ein "Rausschmiss" ist nicht vorgesehen.

Man kann das nun als Fehler sehen, eventuell wäre zu überlegen, in den nächsten EU-Reformvertrag eine entsprechende Klausel einzubauen. Die Frage ist, ob das nicht mehr schadet als es nützt, das müsste man sich genau überlegen.
 
Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten :schock: Da haben die Briten mal wieder alles richtig gemacht. So wie sich die EU aktuell entwickelt, wird England sich am Ende des Tages wohl zum stärksten Land in Europa mausern. Ohne diesen ganzen Schwachsinn aus Brüssel können die doch nur gewinnen. Allein der Austritt aus der "Haftungsunion" wird sich wohl eher früher als später bezahlt machen. Wirtschaftlich dürfte sich eher nicht sehr viel verändern. Gerade Länder wie Deutschland haben doch ein starkes Interesse daran, auch weiterhin ordentlich nach England zu exportieren (Schland allein 2015 für etwa 90Mrd) Allein schon wegen VW, BMW und Co wird es wohl eher keine bösen Zölle oder sonstiges Nachtreten geben. Verloren haben mit diesen Votum eher wir und die anderen großen EU Länder. Diese dürfen nun natürlich deutlich mehr in die EU-Kassen Einzahlen und das Haftungsrisiko wird somit ja auch nicht gerade geringer. Auch fehlt dann natürlich eine Stimme der Vernunft. Die EU an sich ist eine sehr gute Idee! Nur wurde diese von den selbstgefälligen Bürokraten mehr und mehr ausgehöhlt. Menschen lassen sich halt nicht gerne bevormunden, zumindest wenn mal eine gewisse Grenze überschritten ist. Und diese Idioten kapieren es noch immer nicht... Sehr viele Bürgen haben einfach keinen Bock auf die "Vereinigte Staaten von Europa", wie erst wieder am Mittwoch von Jean Asselborn gefordert und angepriesen. Vielleicht hat dieses Votum aber auch für uns am Ende des Tages noch etwas positives und man kommt in Brüssel so langsam zu Besinnung, fährt ein wenig zurück, und rettet so das Projekt EU doch noch. Glaub ich aber irgendwie nicht dran… :waah:
 
Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten :schock: Da haben die Briten mal wieder alles richtig gemacht. So wie sich die EU aktuell entwickelt, wird England sich am Ende des Tages wohl zum stärksten Land in Europa mausern. Ohne diesen ganzen Schwachsinn aus Brüssel können die doch nur gewinnen. Allein der Austritt aus der "Haftungsunion" wird sich wohl eher früher als später bezahlt machen. Wirtschaftlich dürfte sich eher nicht sehr viel verändern. Gerade Länder wie Deutschland haben doch ein starkes Interesse daran, auch weiterhin ordentlich nach England zu exportieren (Schland allein 2015 für etwa 90Mrd) Allein schon wegen VW, BMW und Co wird es wohl eher keine bösen Zölle oder sonstiges Nachtreten geben. Verloren haben mit diesen Votum eher wir und die anderen großen EU Länder. Diese dürfen nun natürlich deutlich mehr in die EU-Kassen Einzahlen und die Haftungsrisiko wird somit ja auch nicht gerade geringer. Auch fehlt dann natürlich eine Stimme der Vernunft. Die EU an sich ist eine sehr gute Idee! Nur wurde diese von den selbstgefälligen Bürokraten mehr und mehr ausgehöhlt. Menschen lassen sich halt nicht gerne bevormunden, zumindest wenn mal eine gewisse Grenze überschritten ist. Und diese Idioten kapieren es noch immer nicht... Sehr viele Bürgen haben einfach keinen Bock auf die "Vereinigte Staaten von Europa", wie erst wieder am Mittwoch von Jean Asselborn gefordert und angepriesen. Vielleicht hat dieses Votum aber auch für uns am Ende des Tages noch etwas positives und man kommt in Brüssel so langsam zu Besinnung, fährt ein wenig zurück, und rettet so das Projekt EU doch noch. Glaub ich aber irgendwie nicht dran… :waah:


UK ist nicht aus der "Haftungsunion" ausgetreten, sie waren nie drin.

Ich finde es kurios, dass du die wirtschaftlichen Folgen in zwei, drei Sätzen abcancelst, während sich ~95% der Ökonomen einig sind, dass der EU Austritt für Großbritannien einigermaßen fatale Folgen haben wird :O_o:
 
UK ist nicht aus der "Haftungsunion" ausgetreten, sie waren nie drin.

Ich finde es kurios, dass du die wirtschaftlichen Folgen in zwei, drei Sätzen abcancelst, während sich ~95% der Ökonomen einig sind, dass der EU Austritt für Großbritannien einigermaßen fatale Folgen haben wird :O_o:

Ich hoffe nicht die gleichen Ökonomen welche 1992 der Schweiz den kompletten wirtschaftlichen Untergang prophezeiten bei einem EWR Nein... Elite halt...
 
Ich hoffe nicht die gleichen Ökonomen welche 1992 der Schweiz den kompletten wirtschaftlichen Untergang prophezeiten bei einem EWR Nein... Elite halt...

Komisch, dass die Schweiz jetzt doch dabei ist, über die bilateralen Verträge und den "autonomen Nachvollzug" (ich muss über diese herrlich widersprüchliche schweizerische Sprachkonstruktion immer wieder schmunzeln :D) von EU-Recht.

Vielleicht haben die Schweizer herausgefunden, dass es ihnen wirtschaftlich doch deutlich schlechter gehen würde, ohne die EU? :D
 
Die "Haftungsunion" gibt es ja auch offiziell noch gar nicht :D Als EU-Mitglied hätte aber auch Großbritannien mit den eventuellen Folgen bei Fall X damit zu kämpfen. Dazu müssen die am Ende nicht mal aktiv Haften. Drei Sätze reichen doch aus :grins: Was soll da schon groß passieren? Strafen die anderen EU Länder nun England ab? Aus puren Eigeninteresse wird dies nicht geschehen. Man wird von beiden Seiten alles unternehmen, damit sich dort am Ende nicht viel ändert. Sofern England bereits den Euro als Währung hätte, hätte sich ein Austritt wohl etwas komplizierter gestaltet. Aber hätte, hätte Fahrradkette… Die Briten waren ja damals schon ziemlich klug und haben ihr Pfund behalten
 
Die Kommentare bei der Facebook-"Abstimmung" von Ö24 bei Facebook mal wieder traumhaft.

Ich sag nur "Noch Fragen?!?!"
 
Drei Sätze reichen doch aus :grins: Was soll da schon groß passieren? Strafen die anderen EU Länder nun England ab? Aus puren Eigeninteresse wird dies nicht geschehen. Man wird von beiden Seiten alles unternehmen, damit sich dort am Ende nicht viel ändert.

Ich finde es süß, welchen Träumen du nachhängst. Ich glaube, dieser Lüge der Brexit-Befürworter sind auch viele britische Bürger aufgesessen, was einmal mehr zeigt, wo die Probleme bei direktdemokratischen Entscheidungen liegen.

Wenn du wirklich denkst, dass die EU nun Großbritannien erlaubt, Zugang zum Binnenmarkt und Warenverkehrsfreiheit zu erhalten, aber ohne Niederlassungsfreiheit zuzulassen und ohne entsprechend in die EU-Töpfe einzuzahlen, dann lebst du im LALA-Land.

Für die EU ist das eine reine Frage des Überlebens, nicht mehr und nicht weniger. Zeigt man anderen EU-Mitgliedstaaten, dass man nur austreten muss um alle Vorteile der EU-Mitgliedschaft genießen zu können, während die Zeche dafür diejenigen zahlen, die noch Mitglied sind, dann wird natürlich jeder Staat der noch bei Trost ist, austreten.

Nein, das wird nicht passieren. Das Beste auf das UK hoffen kann, ist ein Deal wie die Schweiz ihn hat, eine Quasi-Mitgliedschaft, bei sie EU-Rechte und Pflichten übernehmen, brav ihren Beitrag einzahlen und Niederlassungsfreiheit für EU-Bürger zulassen, aber eben kein Stimmrecht in der EU haben.

Bei so einem Deal würden die Briten übrigens mehr an die EU zahlen als jetzt, weil der "Briten-Rabatt" wohl wegfallen würde.

Und es ist fraglich, ob sich die EU überhaupt auf so einen Deal einlässt, oder ob man eingesehen hat, dass es vernünftiger ist, Vollmitgliedschaft oder gar nichts zu geben, um Desintegrationskräften einhalt zu gebieten.
 
Und sich im Laufe des Tages bereits wieder etwas stabilisiert und gestiegen ist… genau dieses Pfund hab ich gemeint. Und das sich auch die Börse erst einmal etwas auskotzt, ist doch etwas völlig normales
 
England ist nicht die Schweiz ;) Schau dir an welches Importvolumen England hat (625Mrd bis 690Mrd im Jahr) Schon aus Eigeninteresse der Export-Länder wird es wie durch ein Wunder am Ende alles ziemlich reibungslos funktionieren
 
England ist nicht die Schweiz ;) Schau dir an welches Importvolumen England hat (625Mrd bis 690Mrd im Jahr) Schon aus Eigeninteresse der Export-Länder wird es wie durch ein Wunder am Ende alles ziemlich reibungslos funktionieren

Die Wirtschaft wird es niemals zulassen das die EU diesen Markt abschottet und genau dann wird sich wieder zeigen das die EU ein zahnloses Ungetüm ist und nichts bringt. Die Idee war gut aber so wie die EU im Moment ist wird es nicht gehen. Ohne grundlegende Reform wird die EU nicht bestehen.
 
Die "Haftungsunion" gibt es ja auch offiziell noch gar nicht :D Als EU-Mitglied hätte aber auch Großbritannien mit den eventuellen Folgen bei Fall X damit zu kämpfen.

Und du glaubst ernsthaft, dass UK nun unabhängig von der wirtschaftlichen Situation in EU ist? Die EU bleibt nach wie vor der wichtigste Handelsblock und das außenpolitische und diplomatische Zentrum, das das Land wie ein Satellit umkreist. Nur ab jetzt ohne Mitspracherecht und ohne die Möglichkeit, die EU als Sprachrohr für die eigenen weltpolitischen Interessen zu nutzen. Wenn es der EU in Zukunft schlecht geht, wird das automatisch auch Auswirkungen auf UK haben, so oder so.
 
Die Wirtschaft wird es niemals zulassen das die EU diesen Markt abschottet und genau dann wird sich wieder zeigen das die EU ein zahnloses Ungetüm ist und nichts bringt.

Die Briten sind die, die sich abschotten wollen. Wenn "die Wirtschaft" das verhältnismäßig "kleine" Großbritannien nicht dazu bringen konnte, gegen einen Austritt zu stimmen, dann wird "die Wirtschaft" schon gar nicht die wesentlich größere EU dazu bringen können, massiv gegen ihre eigenen Interessen zu handeln.

Die Idee war gut aber so wie die EU im Moment ist wird es nicht gehen. Ohne grundlegende Reform wird die EU nicht bestehen.

Richtig. Deswegen brauchen wir endlich eine tiefere Integration innerhalb der EU, mehr grundlegende Kompetenzen müssen von den Mitgliedstaaten zur EU wandern, damit die EU endlich effektiv handeln kann!
 
Die Wirtschaft wird es niemals zulassen das die EU diesen Markt abschottet
Er wird nicht abgeschottet. Die Briten bekommen erstmal die gleichen Konditionen, wie jedes Drittland, also so wie Uganda und Botswana und sonstwer auch. Wenn sie mehr haben wollen, müssen sie sich entsprechend anpassen, wie es die Schweiz oder Norwegen tun. Dann haben sie wieder den Status Quo - nur teurer und ohne Mitsprache. Good Deal, my friendo
 
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