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Schon 800.000 vorne. Das war's!
Am meisten schadets den Briten selbst.
Das auf jedenfall! Nur leider wird es auch uns ganz schön runterziehen. Egal aus welcher sicht, das kann nicht gut sein und das werden die noch bereuen ihren Unabhängigkeitstag. Heute werden erst mal die Börsen krachen..

Erst Brexit dann vielleicht noch Trump und alles geht der Bach runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Premier League zittert vor dem Brexit

...Kommt der "Brexit", muss die Liga dichtmachen - für Spieler aus der EU oder EWR-Staaten wie Norwegen. Zumindest, wenn die seit 2015 auf Initiative der FA verschärften Bestimmungen für den Erhalt einer Arbeitserlaubnis nicht wieder aufgeweicht würden. Seitdem muss ein nicht-europäischer Profi einen gewissen Prozentsatz Länderspiele bestritten haben, wenn er auf die Insel will. Die Anzahl ist geringer, je höher das Land in der Weltrangliste platziert ist....



http://www.t-online.de/sport/fussba...emier-league-zittert-vor-dem-eu-austritt.html
 
Erstmal stellt sich die Frage, ob die Briten schlussendlich wirklich austreten. Denn zuerst müssen sie dazu einmal der EU eine Austrittserklärung zukommen lassen. Danach werden dann die Austrittsverhandlungen geführt und wenn es ein Austrittsabkommen gibt, dann gilt der Austritt mit dem Tag des Inkrafttreten dieses Abkommens als vollzogen.

Allerdings: Wenn es 2 Jahre nach der Austrittsmitteilung noch keinen Austrittsvertag gibt (weil man sich nicht auf die Bedingungen einigen konnte) dann gilt der Austritt dennoch als vollzogen, sämtliche EU-Verträge verlieren gegenüber UK ihre Wirkung.

Gespannt bin ich eher, wie diejenigen die da die Initiatoren und Anführer des Brexit-Camps waren, ihre Versprechen nun umsetzen wollen. Denn selbst wenn sie sofort den Austrittswunsch nach Brüssel kommunizieren, kann ich mir schlecht vorstellen, dass Verhaldungen über einen Austrittsvertrag innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen sein werden.

Auf der anderen Seite können natürlich beide Seiten im gegenseitigen Einvernehmen die Frist für die Verhandlungen stecken. Aber warum sollte die EU gerade das tun? Daran sollte die EU wesentlich geringeres Interesse haben, als die Briten. Wenn die EU-Verträge aber nach 2 Jahren fruchtloser Verhandlungen plötzlich wegfallen, tut das den Briten ziemlich weh.

Sollten die Briten also nun nicht sofort die Austrittsmitteilung schicken, sondern besser zuerst versuchen die Austrittsbedingungen zu verhandeln und erst bei Erfolg dieser Verhandlungen die Austrittsmitteilung schicken? Könnten sie machen, aber das könnte jahrelange fruchtlose Verhandlungen bedeuten, während die UK (solange sie noch keine Mitteilung geschickt hat) auch nicht einseitig (nach der 2 Jahresfrist) austreten kann, weil diese ja noch nicht angefangen hat zu laufen, solange sie die Mitteilung dass sie Austreten wollen, nicht gemacht haben. :D

Sehr wahrscheinlich werden also einige Jahre ins Land ziehen, bis die Briten austreten. Wenn sie es denn überhaupt tun. Denn innerhalb von ein paar Jahren kann sich ja Einiges ändern und eventuell überlegen sie es sich dann nochmal anders.
 
@Osa-chan
Was meinst du mit "eventuell überlegen Sie es sich nochmal anders"?
Die tun doch net in ein paar Jahren nochmal abstimmen....
Dann könnte man ja so lange abstimmen lassen, bis das gewünschte Ergebnis kommt.
 
Naja, am meisten werden die Briten selber drunter leiden. Glaube jede Region Schottlands war für den Verbleib, also werden die sich nochmals mit nem eigenen Unabhängigkeitsreferendum befassen und schlussendlich sollte man jetzt NI, Wales und England aus der UEFA schmeißen. :D
 
Jup, Schottland hat für einen EU-Verbleib gestimmt.

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@Osa-chan
Was meinst du mit "eventuell überlegen Sie es sich nochmal anders"?
Die tun doch net in ein paar Jahren nochmal abstimmen....
Dann könnte man ja so lange abstimmen lassen, bis das gewünschte Ergebnis kommt.

Ne aber paar jahre Verhandeln über den Sncheidungsvertrag in Brüssel und das wird schmutzig. Man kann nicht einfach "wir sind dann mal raus"
 
Cameron wird aber für immer der Trottel bleiben. Der wird in seinem ganzen Leben nicht mehr glücklich. Hat das Ganze angezettelt und jetzt steht er vor nem Scherbenhaufen...
 
@Osa-chan
Was meinst du mit "eventuell überlegen Sie es sich nochmal anders"?

Genau was ich geschrieben habe: Dass sie es sich ja nochmal anders überlegen können.

Was wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen schon im nächsten Jahr so schlecht sind, dass eine Partei die bei den britischen Parlamentswahlen antritt, verspricht, wenn sie die Mehrheit bekommen, lassen sie ein erneutes Referendum abhalten? Was wenn diese Partei dann wirklich die Mehrheit bekommt? Was wenn diese Partei dann ein neues Referendum abhalten lässt? Was wenn die Briten sich dann umentscheiden?

Die tun doch net in ein paar Jahren nochmal abstimmen....

Die Iren haben genau das in Bezug auf den Vertrag von Lissabon gemacht. 2008 haben sie ihn in einer Abstimmung abgelehnt, 2009 haben sie es sich dann anders überlegt und nochmal abgestimmt, da wollten sie den Vertrag dann.

Dann könnte man ja so lange abstimmen lassen, bis das gewünschte Ergebnis kommt.

Das müssen die Briten wohl selber wissen, ob sie das machen wollen.

EDIT: Das britische Pfund ist auf ein 30-Jahres Tief abgestürzt. Vielleicht wollen die Briten eine allfällige zweite Abstimmung ja gleich mit einer Frage zum Euro-Beitritt verknüpfen? :D
 
Dumm ist halt echt und das ist das generelle Problem mit der Demokratie in der heutigen Zeit: die Leute die es in Zukunft am längsten betrifft gehen nicht wählen und würden auch eher für einen Verbleib stimmen. Jetzt gibt es ein Votum das von Menschen über 60 maßgeblich beeinflusst wurde und die Jugend muss es halt ausbaden...
 
Wie ich es mir gedacht habe:

Der führende EU-Feind und frühere Verteidigungsminister Liam Fox bestätigt der BBC, was Kommentatoren schon andeuteten: Das Brexit-Lager will den Artikel 50 des Lissabon-Vertrages, der einen Austritt aus der EU regelt, nicht sofort in Kraft setzen. Stattdessen sei "eine Periode kühlen Nachdenkens" gefragt. Offenbar soll diese Periode bis nach der französischen Präsidentschaftswahl im Mai oder sogar der deutschen Bundestagswahl im September nächsten Jahres ausgedehnt werden. Dieses Luftschloss ist wohl ein Zeichen dafür, wie wenig die Verächter des Brüsseler Clubs von europäischer Politik verstehen.

Quelle: https://derstandard.at/jetzt/livebe...-der-brexit-befuerworter-nicht-mehr-einholbar

Damit bleibt UK bis auf Weiteres ersteinmal ganz normal EU-Mitgliedstaat. Bis irgendwann zum Sankt-Nimmerleinstag, wenn die Briten denn den Austritt wirklich der EU notifizieren wollen. Und ab dann sind es nochmal aller Voraussicht nach zwei Jahre. So schnell wird sich also nichts ändern.

Ob diese Unvorhersehbarkeit für die britische Wirtschaft gut ist, wenn niemand weiß, wie lang UK noch in der EU ist? Ich bezweifele das.
 
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