Ein letzter Post, weil ich die Unterstellungen so nicht stehen lassen möchte.
Wer Crystal verharmlost hat von der Thematik keine Ahnung! Mehr muss man dazu nicht sagen. Das Zeug führt direkt in einen Strudel aus Abhängigkeit und körperlichen Verfall.
Einfach mal Bildersuche mit "crystal faces" oder "crystal teeth" machen.
Such mal nach Todesfällen durch Alkohol und Nikotin, sterbe ich nun, weil ich vorhin eine Kippe zum Bier hatte?
Nicht schwarz/weiß denken, auch nicht bei Drogen.
In meinem Freundeskreis gibt es zwei Personen, die seit über 10 Jahren (recht reines) Crystal konsumieren, die haben funktionierende Familien, sind körperlich topfit und dazu noch sehr erfolgreich, privat und beruflich.
Was sagt uns das? Es geht in alle Richtungen.
Da brauch ich net googeln. Crystal verlangt auch iwann nach stärkeren Dosen und genau das ist der Punkt wo man seinem Ende zugeht.
Und den Leuten hier vorwerfen sie würden nicht im normalen Ton diskutieren ist einfach total daneben.
Und bei der legalisierung gehts um schwache Drogen wie Gras, was etwas völlig anderes ist.
Aber was weiß ich schon, hab da ja nur beruflich mit zu tun.
Sorry, aber das stimmt nunmal einfach nicht.
Und woher weißt du es dann, wenn du dich nichtmal informieren willst?
Mit solchen Aussagen kann man alles zum Teufelszeug erklären.
Crystal kann schlimm werden, ohne Zweifel, aber noch wird man weder bei erstmaligem Konsum abhängig (was jeder Suchtforscher und Mediziner so bestätigt, etwas, das sofort abhängig macht, gibt es nicht), noch geht man darum im Laufe eines z.B. mehrjährigen Konsums zugrunde richten.
Nochmal, die Dosis macht das Gift.
Natürlich kann man damit innerhalb von 1 Jahr damit zu Tode kommen, genauso kann man es 20 Jahre lang unbemerkt und ohne große Konsequenzen konsumieren.
Es gibt, wie in allen Bereichen, kein schwarz und weiß, sondern viele Graustufen dazwischen.
Beruflich bist du Bundespolizei, oder? War doch schon vor ein paar Tagen Thema, als es über Waffen ging.
Deswegen wundert mich deine Einstellung auch nicht.
Hättest du mit Drogen als Mediziner/Forscher/Sucht-/Drogenberater zu tun, würdest du mehr differenzieren.
Ich hab den letzten Post gar nicht mehr gelesen... ich bin mal wieder raus. Gegen Candle zu diskutieren hat eh keinen Sinn... er redet immer weiter und weiter... und verbucht dann die ausbleibenden Reaktionen als Sieg.
Vielleicht solltest du ihn doch lesen und mich nicht wieder einfach in eine Ecke drängen und mir Sachen unterstellen.
Und nein, mir geht es hier nicht um einen Sieg, nicht hier in einem Forum und nicht, wenn es um Drogen geht.
Ich wiederhole mich nochmal, ich heiße Drogenkonsum nicht gut, aber ich bin für einen differenzierten Blick auf die Sache und nicht gleich abtun, dass man daran sofort zugrunde geht und einmaliger Konsum das Leben zerstört.
So eine Denkweise hilft niemandem, am wenigstens den Betroffenen und darum sollte es gehen.
Was kümmert es theoretisch den normalen Bürger, ob Person G Drogen konsumiert?
Es wird erst dann zum Problem, wenn es die eigene Familie betrifft oder das Umfeld (wie das Beispiel unter Drogeneinfluss im Verkehr teilzunehmen).
Natürlich bringt da ein Versteckspiel nichts, das ist aber auch nichts Neues, gibt ja zig Beispiele, die genau in diese Kerbe schlagen, was Verbote anrichten.
Wie gesagt... ich kenne die Droge und Konsumenten aus meinem Job und aus meinem Umfeld (mein Mitbewohner hing jahrelang an dem Zeug). Da brauchts keinen Candle der mich dann darüber aufklärt... vor allem weil er wieder allwissend ist und alle anderen dumm. Nee...
Wie war das mit der Taube und dem Schachspiel?
Wenn man sich der Aufklärung aber auch so verschließt, dann kann ich da auch nichts machen.
Bitte stelle mich dann nicht so hin.
Und ja, ich kenne auch einige Leute, die an Alkohol zugrunde gingen, muss Gerri jetzt sterben?
Eben nicht.
Auch ich kenne Leute, denen Drogen (völlig egal welche, kann auch Spielsucht oder Sexsucht sein, am Ende ist mehr das soziale Umfeld und die Perspektive "Schuld" an der Abhängigkeit) das Leben zerstört hat, genauso kenne ich Leute, die sehr verantwortlich damit umgehen und das seit vielen Jahren und dort hat es auf das Leben und das Umfeld keinerlei negativen Einfluss.
Und nun? Eben, du kennst Beispiele und ich kenne Beispiele, deswegen hat keiner von uns recht oder unrecht.
Mir geht es um den differenzierten Blick.
Als wir ständig die Flüchtlingsdebatte hatten, wurden von vielen Leuten darauf gepocht, nicht alle über einen Kamm zu scheren und das sollte man bei diesem Thema auch nicht tun.
Das war meine alleinige Intention, das Thema überhaupt so anzuschneiden. Mit dem klaren und mir bewussten Vermerk, dass ich da eine relativ exklusive Meinung habe, die seit Jahren aber auch von vielen Organisationen, Strafrechtlern, Medizinern und großen Teilen von Linkspartei, FDP und Grünen vertreten wird.
Also ganz ab vom Schuss und unsinnig kann und sollte man meine Meinung dann auch nicht auffassen.
Nur darum ging es mir.