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Der Titel ist irreführend. Es wird gar nicht erläutert, wie die Flüchtlinge zu einem Kollaps des Niedriglohnsektors führen würden, es wird lediglich die These in den Raum geworfen, dass es passieren wird.
Dabei will ich gar nicht widersprechen, dass es möglich ist, aber ohne eine plausible Erklärung ist so eine Aussage nicht viel wert.

Diese Befürchtung ist ja auch nicht neu. Das hat man ja auch bei anderen Migrantenströmen vorhergesagt. Die Polen, Bulgaren und Rumänen sollten auch den Niedriglohnsektor überschwemmen und den Deutschen die Jobs klauen. Letztlich sank die Arbeitslosenquote und die Löhne stiegen. Ob wir das auch auf die Flüchtlingsströme hochskalieren können, bleibt fraglich. Sicher ist hingegen, dass unsere Wirtschaft ohne junge Arbeitskräfte sang- und klanglos untergehen wird.
 
ich habs ja schon 3x geschrieben, aber egal.
als ich im urlaub war (oktober 15) habe ich nen bericht der bbc gesehen, die sich mit genau der frage auseinandergesetzt habe. deren fazit war, dass migration (egal mit welchem hintergrund) keinen bis max. einen sehr kleinen negativen effekt auf die löhne hat. im gegenteil hat man sogar festgestellt, dass der effekt im niedriglohnsektor sogar (minimal) positiv war und die löhne im schnitt dort gestiegen sind. und das von den briten ;)

leider finde ich diesen bericht nicht im netz. :(
 
Die Frage ist aber sicher, wieviel Migration man dabei als Grundlage nimmt. So ein Modell kann man ja nicht einfach nach oben skalieren, irgendwo ist Sense.
Das 3 Millionen Menschen mehr oder weniger gleichzeitig auf den Niedriglohnsektor strömen, ist aber unwahrscheinlich.
Hatten diese Thematik auch in der Uni. Ergebnis war, dass Migration (ebenfalls egal aus welchem Grund) wenig negative, dafür einige positive und viele gleichbleibende Aspekte aufweist.
Ist leider schon etwas her, ich bemühe mich mal und hoffe, dass ich das Skript und beiliegende Literatur finde.
Interessiert mich jetzt selber wieder.
 
das weiß ich nicht, ganz ehrlich. aber durch mehr menschen im land entsteht automatisch auch der bedarf an mehr arbeitskräften. ist ja nicht so, als würden dir hier nur geld einnehmen und nicht verbrauchen.

aber wie gesagt: die bbc hat sich das angeguckt und wir alle wissen wie geil der brite im allgemeinen auf migration reagiert. und wenn selbst die zu so einem schluss kommen, hat das für mich (und ich meine wirklich nur: für mich) mehr "bdeutung" oder hinterläßt mehr "eindruck", als eine simple these bei spon. aber das kann auch jeder für sich selbst entscheiden.
 
Ne, das sehe ich schon auch so.

Im Grunde mag die Kolumne auf Spon ja Recht haben, nur das Szenario ist einfach sehr unwahrscheinlich.
Finde auf Anhieb auch einige Artikel, die das Gegenteil sprechen.
Kann ja jeder schnell über google finden.
 
Mehr als zuschauen können wir ja sowieso nicht, wir werden es über die nächsten Jahre dann erleben, in welche Richtung das Pendel schlägt.

Das, was Seehofer nur angedroht hatte, haben einige Rechtsanwälte jetzt übrigens durchgezogen, sie haben Verfassungsbeschwerde gegen die Flüchtlingspolitik und insbesondere gegen die eigenmächtige Grenzöffnung vom September 2015 unter möglicher Missachtung des GG und internationaler Abkommen eingereicht.

http://www.spiegel.de/politik/deuts...laut-bundesregierung-zulaessig-a-1073404.html
 
Mehr als zuschauen können wir ja sowieso nicht, wir werden es über die nächsten Jahre dann erleben, in welche Richtung das Pendel schlägt.

Das, was Seehofer nur angedroht hatte, haben einige Rechtsanwälte jetzt übrigens durchgezogen, sie haben Verfassungsbeschwerde gegen die Flüchtlingspolitik und insbesondere gegen die eigenmächtige Grenzöffnung vom September 2015 unter möglicher Missachtung des GG und internationaler Abkommen eingereicht.

http://www.spiegel.de/politik/deuts...laut-bundesregierung-zulaessig-a-1073404.html
naja. was heißt wir können nix machen. wir können in deutschland vielleicht endlich mal mit dem gejammer aufhören. davon wird es nämlich definitv nicht besser. die ganze negative stimmung ist einfach nur noch anstrengend und verselbstständigt sich mehr und mehr.
mir ist klar, dass viele menschen angst haben (mir ist noch nicht ganz klar wovor, aber gut, das ist wohl eher mein problem) und befürchten, dass das alles ganz schlimm wird. aber sind wir doch mal ehrlich: die meisten von uns haben bisher keine negativen einflüsse oder probleme am eigenen leib erlebt oder? und die menschen sind nunmal hier, das heißt wie müssen das beste draus machen.

und ich sags lieber nochmal dazu: natürlich läuft das alles nicht super und natürlich sind wir nicht alleine in der lage auf dauer alle flüchtlinge aus kriegsgebieten aufzunehmen, natürlich muss da viel passieren und natürlich ist da die politik gefragt, die aktuell nicht grade das beste bild abgibt. da muss vieles passieren und sich viel ändern, gar keine frage. ein erster schritt wäre für die politik z.b. endlich mal mit ihrem populismus aufzuhören^^
 
screenshot-spd-essen-demo.png


Man merkt das bei der SPD auch der Wahlkampf los geht :grins:

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedt...orden-ist-voll-id11487719.html?service=mobile
 
Was aus der SPD geworden ist, ist wirklich traurig. Kein Konzept, keine Linie, kein Ziel - und das seit Jahren. Versuchen verzweifelt im "good cop, bad cop" Spiel mit der CDU der nette Cop zu sein. Aber wie wir alle wissen ist "nett" ja der kleine Bruder von scheiße :D. In der CDU haben sie Merkel gebraucht, um sämtliche Kompetenz zu verjagen, in der SPD ist sie einfach ausgestorben.
 
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