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Dass auch Fälle in anderen Städten jetzt ans Tageslicht kommen hängt in erster Linie mit dem medialen Echo zusammen und läuft eher unter "selektive Wahrnehmung".

Also leide ich seit letztem Freitag unter medialen Echos!?
Ebenso ist es selektiv alle möglichen Quellen zu lesen um eine Meinung zu bekommen?
Du kanntest mich mal besser. ;)
 
Also leide ich seit letztem Freitag unter medialen Echos!?
Ebenso ist es selektiv alle möglichen Quellen zu lesen um eine Meinung zu bekommen?
Du kanntest mich mal besser. ;)

Du missverstehst mich.

Nicht du leidest unter selektiver Wahrnehmung, sondern die Medien. Das Thema ist aktuell also werden auch andere derartige Übergriffe medial aufbereitet die normalerweise einfach unerwähnt bleiben.
 
und spätestens falls kein flüchtling oder asylbewerber daran beteiligt war bricht die ganze scheiße zusammen. wie wäre es, einfach mal auf fakten zu warten, anstatt permanent wild zu spekulieren und das ergebnis dann als wahrheit zu verkaufen?

Ich habe nichts von Asylbewerbern/Flüchtlingen geschrieben, sondern von dem Ausmaß der Situation und das ist bisher einzigartig in Deutschland und erstmal unabhängig von den Verantwortlichen.
 
Im Gegensatz zu anderen hier geposteten Artikeln und Kommentaren, ist dieser hier allerdings wirklich sowohl relativierend, als auch verharmlosend...
Und wieso das?
Nimmt doch nicht direkt Bezug auf den großen Vorfall, sondern soll nur aufzeigen, dass sowas Alltag ist, wenn auch nicht in diesem Ausmaß.
Scheint vielen wohl nicht klar zu sein, dass es so eine exorbitant hohe Zahl ist mit 39 zur Anzeige gebrachten Taschendiebstählen pro Tag allein in Köln und das es verschiedene Tricks und Maschen gibt.
Du findest allein in der SZ auf Anhieb zig weitere Artikel, die den Vorfall, den Sexismus und den falschen Rassismus beschreiben.
 
Klar nimmt er direkten Bezug, schon im ersten Absatz. Und direkt danach kommt das belehrende "dabei". "Dabei war das doch schon immer so." "Dabei wissen die Kölner das doch eh alle." usw.
Naja, also das ist doch echt Haarspalterei, durch das Wort "dabei" zu unterstellen, der Artikel würde den Vorfall verharmlosen.
Und dein zweites Zitat ist so oder auch ähnlich nicht zu finden.

Wenn man dann weiterliest und nicht in irgendwelche Worte etwas hineininterpretiert, dürfte durch diesen Absatz klar werden, dass hier nicht die "normalen" Taschendiebe und Maschen dieser Leute gleichgesetzt werden mit der Silvesternacht:
Ob die Männer, die jetzt am Hauptbahnhof Frauen sexuell bedrängt und bestohlen haben, zu den Dieben gehören, die sonst auf Volksfesten, an Messetagen und in der Einkaufszone unterwegs sind, vermag Thust nicht zu sagen: "Vielleicht entwickelt sich da eine neue Spaßkultur, aus Tätersicht betrachtet." [...] Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Arnold Plickert, sagt, das Verhalten der Täter in der Neujahrsnacht sei untypisch für Kölner Trickdiebe: "Die Gruppe war erheblich alkoholisiert. Das spricht dagegen, dass es organisiert war."
 
Sehe ich wie gesagt anders. Und dann noch dieses schwachsinnige Argument der "Gruppendynamik" danach. Als würde das irgendwas entschuldigen. Das ist allerdings nicht dem Artikel anzukreiden, sondern der zitierten Person und denen, die das aufgreifen.
 
Sehe ich wie gesagt anders. Und dann noch dieses schwachsinnige Argument der "Gruppendynamik" danach. Als würde das irgendwas entschuldigen.
Sag mal, du willst doch das doch bewusst irgendwie falsch auffassen :?
Ein Zeitungsartikel soll auf- und erklären und das tut er, aber nicht entschuldigen.
Wenn über einen Mord berichtet wird und es heißt, der Täter hat das aus Spaß gemacht und die Zeitung schreibt das so, dann soll das auch nichts entschuldigen.

Edit: Nachdem du deinen Beitrag editiert hast, muss ich jetzt auch noch dazuschreiben, dass ich auch dem Zitierten das nicht anlaste.
Das ist ein Erklärungsversuch. Der mag einfach klingen und eventuell auch flapsig, aber wer kennt schon die genauen Gründe für solches Verhalten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@JohnnyWohlfahrt Hast du mal die letzten 2 Seiten gelesen?!? Da kamen von mehreren Leuten nacheinander derbe Provokationen gegen @Aranus, das wird natürlich übersehen, weil man ja so "neutral" als Moderator ist. :ugly:

Habs doch glatt nochmal nachgesehen. Und auch beim zweiten Lesen sehe ich Reaktionen auf seinen Post und keine Provokationen in seine Richtung. Und dann folgte eine von ihm selbstverfasste Bestätigung, dass er aus Unterhaltungsgründen sowas nur schreibt um zu provozieren - und letzteres war der Grund für den Bann, welcher wiederum ebenfalls eine Reaktion darstellt.

Der hämisch lachende Smiley ändert also nichts daran, dass alles seine Richtigkeit hat. Mal ganz davon abgesehen, dass ich dieses in meinen Augen leicht heuchlerische Geschrei nach "Neutralität" auf einer privat betriebenen Website noch nie verstanden hab. Das Team besteht weder aus Geschworenen noch Journalisten.


zum Thema:

Ich sehe by the way übrigens auch kein "Herunterspielen" und "Beschönigen". Das fände ich im Übrigen genauso scheiße wie "Dramatisieren" und "Ausschlachten". Wir befinden uns im Moment in der Situation dass wir einfach kaum bis gar nichts Genaues wissen. Und ich bin einer der letzten, der nicht wissen will, was da nun wirklich los war. Aber bis das soweit ist wirds vielleicht noch etwas dauern, und das liegt sicher nicht daran, dass man nicht auf irgendwelche Internet-Kommentarschreiber mit rhetorischen Hochkarätern ála "Naaaaaa Frau Merkel? Und nuuuuuun?" gehört hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@JohnnyWohlfahrt
Allein für diesen Post hätte man schon eine Verwarnung aussprechen können. :D
Für mich enthält Aranus Username ein unnötiges "ra".

Was heißt hier Reaktionen auf seinen Post, da könnte ich ja auch mal ein paar Reaktionen, zu den haarsträubenden Beiträgen von @Evin vom Stapel lassen, da würde ich aber dann mit Sicherheit gebannt werden. :grins:

Und du siehst auch kein "Herunterspielen" oder "Beschönigen", ernsthaft jetzt?!?
Naja man sieht eben nur das, was man sehen will. :ugly:

Übrigens kommen immer wieder mal Sprüche wie "wir versuchen hier immer neutral zu bleiben", von euch Moderatoren, mir geht das doch im Grunde am Arsch vorbei, ich weiß das dem nicht so ist.
 
Selber Schuld, wenn man so offenherzig rumstolziert. Mit einer Ganzkörperverschleierung wären ihnen die sexuellen Übergriffe sicher nicht passiert.

;)

Nein, eigentlich schon tragisch wohin sich die Gesellschaft (zurück)entwickelt. :nein:
 
Zuletzt bearbeitet:
Inzwischen sind es übrigens laut spiegel.de 150 Anzeigen, dreiviertel davon wegen sexueller Belästigung, zwei Anzeigen wegen Vergewaltigung. Laut zitierter Barmitarbeiter aus Köln, ist sowas noch nie vorher dort vorgekommen. Er hat eine Gruppe von 200 Arabern gesehen.

In Hamburg haben die Täter laut Augenzeugen alle Arabisch gesprochen.

Damit will ich nicht sagen dass Flüchtlinge per se schlecht sind, ich bin einer derer die stets für offene Grenzen waren und nach wie vor Merkels Flüchtlingspolitik vorbildlich finde.

Das heißt aber nicht dass man hier relativieren muss oder so tun muss als wären es keine Flüchtlinge gewesen. Das ist nämlich relativ sicher so.

Man muss überlegen wie man sowas verhindern kann. Man muss die Täter identifizieren und ohne wenn und aber ausweisen. Und das schon allein deswegen, damit nicht alle Flüchtlinge über diesen Kamm geschert werden.

In Deutschland sind viele viele Tausend Flüchtlinge und die allermeisten sind schutzsuchende normale Menschen.
 
Diese "Verharmlosen, herunterspielen, victim blaming" Nummer ist allerdings auch schon sowas wie die neue Nazikeule. Ich verstehe den Reflex auch total, weil ja ein nicht unerheblicher Teil der beanstandeten Beiträge vermutlich mit fragwürdiger Motivation verfasst wurde. Allerdings steht die "Verharmlosung" auch einer gewaltigen "Dramatisierung" gegenüber. Eine Frau kann hingehen wo sie möchte, anziehen was sie möchte und niemand hat deswegen das Recht sie doof anzumachen, zu begrabschen etc. . Da sind wir uns glaube ich alle einig. Was mich aber immer extrem verwundert, ist wie inkonsequent viele Menschen in ihrer Bewertung solcher Sachen sind. Wenn ich mein Fahrrad nicht abschließe und es wird geklaut, oder ich fahrlässig mit sensiblen Daten umgehe (Kreditkarten etc.) wird den Geschädigten seltenst die selbe Freiheit eingeräumt. Hier sind Aussagen wie "Selbst schuld!" , "Wie dumm kann man sein!" normal und werden mehrheitlich auch unkritisch gesehen. Ich will die schwere der Delikte hiermit nicht gleichsetzen, das sollte klar sein. Ich bin natürlich nicht dafür victim blaming zu legitimieren, sondern die Art und Weise wie mit diesem Thema umgegangen wird auf andere Bereiche ausgebreitet wird. Bis das so ist muss man sich imho, Fragen über doppelte Standards gefallen lassen.
 
Mir ist es egal ob es Flüchtlinge waren oder Menschen mit Migrationshintergrund die schon seit jahren evtl sogar Generationen hier leben.

Fakt ist, dass sich in Deutschland mittlerweile eine bedenklich große Zahl an Menschen befindet die eine mit unserem deutschen Verständnis von Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und respektvollen Umgang miteinander nicht vereinbare Mentalität haben.
Und es werden nicht weniger.

Ich finde es beschämend was dort passiert ist.
Und das man nun den Opfern vorschreiben will was sie zur Vermeidung machen können ist blanker Hohn.

Die Polizei hätte dort mit einer Hundertschaft richtig aufräumen sollen. Nur kann man der unterbesetzten Polizei keine Vorwürfe machen.

Ich finde es natürlich genauso abstoßend wenn Deutsche so etwas tun. Als Opfer stellt es keinen Unterschied dar ob ein deutscher oder ein Asylant jemandem belästigt.
Doch als Gesellschaft finde ich es umso bedenklicher, dass sich in unserem Land eine solche Menge zusammen rotten kann und ihren abartigen gelüsten und unseren Grundsätzen fernen Einstellungen und Mentalitäten kollektiv nachgehen kann.
 
Die größte Vorverurteilung ist doch im Prinzip, dass wir darüber im Politik-Thread diskutieren. Und ich habe nicht das Gefühl, dass wir das wegen "Versagen des Polizeipräsidenten" o.ä. tun. Wir wissen im Grunde nichts, sind auch noch leicht schockiert über die Art und Weise des Verbrechens, Arabisch sprechen in Hamburg auch andere Personen als Flüchtlinge und generell muss man für die Ausübung einer Straftat eigentlich nichts Besonderes sein, auch kein Flüchtling. Aber man kann Flüchtling sein und ne Straftat begehen. Und dann wird man bestraft. Wohl nicht auf die Art und Weise mit einem Flugzeug ohne Benzin über dem Meer abzustürzen, weil unser Rechtssystem sicherlich nicht das Ziel verfolgt, die IS-Exekutionen in ihrer Unfassbarkeit noch zu toppen, aber das gehört zum Leben in einem zivilisierten Rechtstaat einfach dazu.

Darüber hinaus finde ich diese Mär vom antisexistischen Paradies Deutschland ziemlich daneben. Es wird gerade ein Bild gezeichnet, in dem angeblich jeder deutsche Mann NATÜRLICH unerschütterlichen Respekt vor dem weiblichen Geschlecht hat, nur weil er in unserer "Kultur" groß geworden ist. Aber ich greife ein eben in einem anderen Zusammenhang genutztes Zitat auf: "ich weiß das dem nicht so ist" :)
 
Eine Frau kann hingehen wo sie möchte, anziehen was sie möchte und niemand hat deswegen das Recht sie doof anzumachen, zu begrabschen etc. . Da sind wir uns glaube ich alle einig. Was mich aber immer extrem verwundert, ist wie inkonsequent viele Menschen in ihrer Bewertung solcher Sachen sind. Wenn ich mein Fahrrad nicht abschließe und es wird geklaut, oder ich fahrlässig mit sensiblen Daten umgehe (Kreditkarten etc.) wird den Geschädigten seltenst die selbe Freiheit eingeräumt. Hier sind Aussagen wie "Selbst schuld!" , "Wie dumm kann man sein!" normal und werden mehrheitlich auch unkritisch gesehen.

Liest sich so, als würdest Du einen Gegenstand/Geld mit einem lebendem Wesen gleichsetzen wollen.
Es ist schon etwas anderes, ob man einem Menschen etwas antut, oder ob ein Fahrrad geklaut wird.
Zumal der "Geschädigte" bei einem verlustigem Gegenstand nicht unmittelbar körperlich geschädigt wird.
 
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