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Du willst stolz sein dürfen auf das, was deine Vorfahren in den 70 Jahren seit dem Krieg geschaffen haben? Du willst aber gleichzeitig keine Verantwortung für die Fehler deiner Vorfahren übernehmen. Das verstehe ich nicht.

Ich glaube der Begriff Verantwortung ist nicht klar. Ich kann keine Verantwortung haben oder übernehmen für etwas das Geschehen ist als ich noch nicht auf der Welt war, selbst mein Vater war noch nicht geboren.
Ich übernehme auch keine Verantwortung für das was heut zu Tage nazi dumpfbacken anstellen.
Es gibt für mich keine kollektive Verantwortung, da nimmt man nämlich die Schuldigen in Schutz und wälzt es auf viele um.

Ich bin aber durchaus stolz auf alle Menschen die nach dem 2 wk an diesem Land mitgewirkt haben und es wieder zu Wohlstand verholfen haben.
Das ist nicht meine Leistung, sondern ich bin dankbar und stolz auf diese Menschen.
 
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Warum beziehst du dich denn im Positiven so gerne auf die Leistungen anderer, während du deren Taten im Negativen nicht auf dich übertragen möchtest? Das ist doch widersprüchlich.
 
Der einzige Weg diese Dramen zu verhindern ist das Abfangen von Schiffen und sie direkt zurückzuschicken. Damit rettet man mehr leben als mit jeder anderen erdenklichen Maßnahme. Es sollten Camps in Nordafrika und in der Türkei gebaut werden wo die Lage der Flüchtlinge individuell bewertet und eingeschätzt werden kann und sie dann falls die Vorraussetzungen erfüllt sind systematisch in Europa verteilt werden. Man muss zudem die Einwanderungspolitik überdenken und eine Art Punktesystem nach dem Vorbild Kanada schaffen. Zudem bin ich für die bedingungslose Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten wo die Lage besonders schwer ist wie z.B Syrien.
 
Warum beziehst du dich denn im Positiven so gerne auf die Leistungen anderer, während du deren Taten im Negativen nicht auf dich übertragen möchtest? Das ist doch widersprüchlich.

Ich sehe es als etwas natürliches an dass der Mensch positive ( das ist sehr subjektiv) Dinge wertschätzt und wie ich in meinem Fall dankbar bin und stolz auf diese Menschen.
Die negativen Taten prangere ich an und reflektiere die Historie ohne etwas zu verdrängen.
Doch du hast von Verantwortung geschrieben, was du bewusst in deinem letzten Posting nicht mehr tust, den noch ein mal: weder für gute noch für schlechte Dinge die andere getan haben habe ich Verantwortung.
( es sei denn ich habe ihnen dazu verholfen, aber das geht jetzt etwas weit).

Also Verantwortung nein, aber das heißt doch nicht dass ich nicht genau hinschaue was falsch läuft oder falsch gelaufen ist?!

Ich stelle mich ja auch nicht hin und sage dass ich ein Teil von den positiven Dingen die ich benannt habe bin.
Ich bin Student, habe wohl schon eine Ausbildung, aber ich habe sicherlich nicht viel bisher zu unserem Wohlstand beigetragen. Ich bin noch Nutznießer.
Aber genau wie jemand auf eine andere Person stolz sein kann wenn diese eine Prüfung besteht ( ohne das er geholfen hat etc) so bin ich stolz auf die Menschen die mir dieses Leben ermöglicht haben.
 
Werft doch nicht immer Flüchtlinge und Einwanderer in einen Pott. Da geht es um Greencards und Staatsbürgerschaften. Auch das kanadische Punktesystem nützt gar nichts, wenn dort Flüchtlinge ankommen.

Europa und auch Deutschland haben zudem nicht die Verantwortung Flüchtlinge aufzunehmen, weil wir so eine böse Vergangenheit haben, sondern weil wir aufgrund der Ausbeutung der Länder, ihrer Menschen und ihrer Natur überhaupt unseren kapitalistischen Lebensstil durchziehen können. Und ich meine nicht "Ich arbeite bei Lidl und werde ausgebeutet". Ist doch klar, dass das durchaus irgendwann kollabieren könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
das einzige was hilft ist, wenn man den ländern dort hilft. man kann z.b. lybien nicht alleine lassen, nachdem man gaddafhi los war.
man muss die lebensumstände dort verbessern, den menschen den grund nehmen, überhaupt abzuhauen. das ist teuer, ja. und auch kaum von europa alleine zu leisten, aber man hat mit kolonien und industrie den afrikansichen kontinent ausgebeutet und tut dies bis heute. entweder stellen wir uns irgendwann unserer verantwortung (zusammen mit den amis, kanada und australien) oder wir hören auf zu jammern, dass die zu uns fliehen wollen, weil sie in ihrer heimat angst um ihr leben haben müssen!
 
@Johnny
Dennoch sind unter den Flüchtlingen auch Personen die z.B. einen akademischen Grad oder eine Berufsausbildung haben und diese hier nicht anerkannt werden. Dementsprechend ist die Einreise unter den Einwanderungsgesetzen nur bedingt möglich und einige versuchen den Weg von ihnen als Flüchtlinge. Hier muss imo das Einwanderungsgesetz gebessert werden.
 
@nbk90210 Offensichtlich hast du meinen Beitrag nicht verstanden. Vielleicht willst du ihn auch gar nicht verstehen.
Eventuell finde ich heute Abend die Zeit und die Muße dir darauf zu antworten.
 
das einzige was hilft ist, wenn man den ländern dort hilft. man kann z.b. lybien nicht alleine lassen, nachdem man gaddafhi los war.
man muss die lebensumstände dort verbessern, den menschen den grund nehmen, überhaupt abzuhauen. das ist teuer, ja. und auch kaum von europa alleine zu leisten, aber man hat mit kolonien und industrie den afrikansichen kontinent ausgebeutet und tut dies bis heute. entweder stellen wir uns irgendwann unserer verantwortung (zusammen mit den amis, kanada und australien) oder wir hören auf zu jammern, dass die zu uns fliehen wollen, weil sie in ihrer heimat angst um ihr leben haben müssen!


Der Film " der Krieg des Charlie Wilson" nimmt genau das auf.

Es werden 500 Millionen in den Krieg gegen Afghanistan investiert aber der Senat wollte nicht mal eine Million für den Aufbau von Schulen nach dem Krieg ausgeben.

So läuft es doch immer: vor allem die USA mischen sich iwo ein, zerlegen die Infrastruktur, die Wirtschaft und auch die Gesellschaft und dann lassen sie die Einwohner mit dem Scherbenhaufen alleine.

Und so kann es nicht funktionieren. Wenn man sich schon einmischt dann nachhaltig und den Menschen vor Ort Chancen und Perspektiven geben.
 
Oh ja, wir könnten es ja auch mal wie Australien versuchen. Ein allzu großer Schritt ist es ehrlich gesagt ja nicht mehr.

Auch vor dem Hintergrund dass gerade wieder hunderte Menschen elendig sterben mussten im Mittelmeer sicher zynisch, aber was spricht dagegen vor Ort in den Ausreiseländern mehr Aufklärung zu betreiben? Viele der Menschen auf diesen Booten werden mit vollkommen unrealistischen Vorstellungen geködert um ihre Ersparnisse menschenverachtenden Schmugglern anzuvertrauen. Teilweise auch von denen die wiederkommen und um ihren Stolz zu bewahren die Situation in Europa beschönigen.

Das löst das grundsätzliche Problem nicht, aber es würde vielleicht der Problematik zumindest etwas entgegenwirken dass Menschen irgendwelchen Verbrechern auf den Leim gehen die ihnen Jobs und Wohlstand versprechen und sie auf einen rostigen Kutter ins Verderben schicken.
 
Unschön! Ich halte von dem Lucke zwar nichts, aber sowas geht gar nicht. Zudem sie mit ihm ja noch den Falschen in der Mangel hatten. Aber so ist das nun mal, wenn man das zentrale, quasi einzige Gesicht einer Partei sein will und die dann nicht unter Kontrolle hat. Aber nochmal: sowas geht gar nicht!
 
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