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Varoufakis verteidigt schwammige Formulierungen in Reformliste

Dabei sei ihm gesagt worden, dass das bisherige Ziel des griechischen Sparprogramms, einen primären Haushaltsüberschuss von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erreichen, unrealistisch sei.

"Wenn wir da eine (kleinere) Zahl (in das Dokument) schreiben, kriegen wir es nicht durch (die Parlamente). Wollen wir nicht eine unklare Umschreibung benutzen?", hätten die Finanzminister der anderen Eurolandstaaten nach Angaben von Varoufakis vorgeschlagen. Dem habe er zugestimmt und so sei die Reformliste entstanden.

Das kann ich mir sogar vorstellen. Die typische europäische Krisenpolitik. Wenn man dann noch berücksichtigt, wie die Verhandlungen mit Frankreich jetzt gelaufen sind, gehe ich mal davon aus, dass der Euro dieses Jahrzehnt nicht überleben wird.
 
Auch wenn die Ukraine ja im Moment etwas aus dem Fokus gerückt ist, Anonymous Kollektiv nordet das deutsche Volk nochmal ordentlich ein, wer gut und wer böse ist.

Ich hab ziemlich viele arabische/libanesische etc Freunde bei Facebook, und von denen darf ich mir sowas quasi im Sekundentakt angucken. Posten die ganze Zeit nur irgendwelche Verschwörungstheorien, Anonymous News und und und. :popcorn:
 
Varoufakis verteidigt schwammige Formulierungen in Reformliste



Das kann ich mir sogar vorstellen. Die typische europäische Krisenpolitik. Wenn man dann noch berücksichtigt, wie die Verhandlungen mit Frankreich jetzt gelaufen sind, gehe ich mal davon aus, dass der Euro dieses Jahrzehnt nicht überleben wird.


Ich sehe da nichts Weltbewegendes, was den Euro mehr oder weniger gefährdet als vorher da stehen lassen soll. Frankreich leiht sich aktuell zu etwa 0,6% nominal (real also ~0) Geld. Ob die da nun 2, 3 oder 4% Neuverschuldung haben, ist doch furchtbar egal. Und wenn sie mit dem zusätzlichen Geld tatsächlich die Wirtschaft etwas beleben können, dann ist es unterm Strich wahrscheinlich kein schlechter Deal.
Die Sache mit Griechenland ist imo auch nix Neues: Jeder muss diesen Deal irgendwie verkaufen, will aber natürlich zu Hause nicht als der Depp da stehen. Mit schwammigen Formulierungen kann irgendwie jeder am Ende behaupten, dass er seine Idee doch durchgesetzt hat :O_o: Viel wichtiger wäre es, dass vielleicht tatsächlich die Erkenntnis durchgedrungen ist, dass 4,5% Primärüberschuss einfach unrealistisch sind.
 
Ohne die dringenden Reformen wird den Franzosen neues Geld überhaupt nichts bringen. Wie schon bei der Euro-Einführung versucht hier mittlerweile jeder jeden hinters Licht zu führen und sich wenns gut läuft am Ende sogar noch selbst zu betrügen.

Die Deutschen befinden sich dank Angie in einer Zeitschleife und denken immer noch, dass sie das große Vorbild sind. Dabei ist der Reformwillen seit Jahren komplett zum Erliegen gekommen und die Reförmchen, die es gab, sind allesamt eher kontraproduktiv oder schlicht belanglos. Dazu ist der einseitige eiserne Sparzwang eine europäische Wachstumsbremse par excellence während die Amerikaner sich künstlich wieder aufgerappelt haben, durch neue Schulden und das Drucken von Dollarscheinen.

Die Franzosen wollen immer noch nicht verstehen, wie es so weit kommen konnte und bemitleiden sich lieber selbst, als die Ursachen anzupacken. Die Italiener spielen das Unschuldslamm und versuchen, sich im Schatten der europäischen Wahrnehmung zu bewegen und suchen - während die Augen aller auf Griechenland gerichtet sind - nach einem Weg, sich auf Kosten anderer aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Die einzigen Lichtblicke sind die Portugiesen, Spanier und Iren und zumindest die ersten beiden haben sich ihren aktuellen Erfolg sehr teuer erkauft. Ich sehe jedenfalls derzeit keinen Weg, wie das europäische Projekt das noch lange überleben soll, jedenfalls nicht, solange das nicht geklärt ist.
 
Schwesig plant Gesetz für transparente Gehälter

Gehälter sollen künftig für alle öffentlich sein - unabhängig von der Größe des Betriebs. Das plant Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nach SPIEGEL-Informationen.

[...]

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will mehr gegen die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen tun. Sie plant ein Gesetz, mit dessen Hilfe sich "möglichst alle Angestellte" über das Gehalt von Kollegen mit gleicher Tätigkeit informieren können.

Gut, die Intention mag löblich sein und das Gesetz wird eh nie durchkommen, aber sowas kann auch nur von jemandem kommen, der noch nie in der freien Wirtschaft tätig war und der keine Ahnung vom Thema hat...
 
Ohne die dringenden Reformen wird den Franzosen neues Geld überhaupt nichts bringen. Wie schon bei der Euro-Einführung versucht hier mittlerweile jeder jeden hinters Licht zu führen und sich wenns gut läuft am Ende sogar noch selbst zu betrügen.

Die Deutschen befinden sich dank Angie in einer Zeitschleife und denken immer noch, dass sie das große Vorbild sind. Dabei ist der Reformwillen seit Jahren komplett zum Erliegen gekommen und die Reförmchen, die es gab, sind allesamt eher kontraproduktiv oder schlicht belanglos. Dazu ist der einseitige eiserne Sparzwang eine europäische Wachstumsbremse par excellence während die Amerikaner sich künstlich wieder aufgerappelt haben, durch neue Schulden und das Drucken von Dollarscheinen.

Die Franzosen wollen immer noch nicht verstehen, wie es so weit kommen konnte und bemitleiden sich lieber selbst, als die Ursachen anzupacken. Die Italiener spielen das Unschuldslamm und versuchen, sich im Schatten der europäischen Wahrnehmung zu bewegen und suchen - während die Augen aller auf Griechenland gerichtet sind - nach einem Weg, sich auf Kosten anderer aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Die einzigen Lichtblicke sind die Portugiesen, Spanier und Iren und zumindest die ersten beiden haben sich ihren aktuellen Erfolg sehr teuer erkauft. Ich sehe jedenfalls derzeit keinen Weg, wie das europäische Projekt das noch lange überleben soll, jedenfalls nicht, solange das nicht geklärt ist.


Du siehst das imo alles ein bißchen sehr schwarz :O_o: Deutschland wird, Reformstau hin oder her, seit Jahren in Sachen Wettbewerbsfähigkeit ganz oben angesiedelt. Frankreich wird ständig runtergemacht und es bräuchte angeblich tonnenweise Reformen, mir fehlt da aber etwas die Substanz (was ist denn so furchtbar schlecht?) - außerhalb der ständigen Liberalisierung, Privatisierung, etc. Rufe.
Italien ist im Eimer, nix neues leider.
 
Tsipras in Not
Die Finanzlöcher in Griechenland werden immer größer. Ein Hilferuf von Alexis Tsipras verhallt trotzdem ungehört: Die Eurogruppe will Reformen sehen, dann wird gezahlt.

tsipras-griechenland-zahlungsnot-540x304.jpg


Langsam wird es ungemütlich im Mégaro Maxímou, dem Athener Regierungssitz von Ministerpräsident Alexis Tsipras. Fast täglich erreichen den griechischen Premier schlechte Nachrichten, die sich vor der Öffentlichkeit kaum mehr verbergen lassen. Am Freitag titelte die Athener Finanzzeitung Capital zu den Steuereinnahmen im Januar und Februar: "Schwarzes Loch von 1,3 Milliarden Euro". Die Regierung hatte ursprünglich mit einem Haushaltsüberschuss zu Jahresbeginn geplant.

Um den Staatsbediensteten weiterhin ihre Gehälter zu zahlen, hat Premier Tsipras bereits die Rentenkassen und andere öffentliche Institutionen aufgerufen, ihre Einlagen an den Staat zu geben
[...]
Der griechische Premier soll deshalb versucht, an diesem Freitag mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein Treffen zu vereinbaren, um ihn zu einer schnellen Auszahlung zu bewegen. Doch Juncker verwies auf Montag, wenn sich die Euro-Finanzminister in Brüssel treffen. Sie erwarten aus Athen erneut eine Liste zu den Reformversprechen, nun aber konkret mit "Zahlen und Maßnahmen", wie es aus dem Athener Finanzministerium heißt.
[...]
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-...ipras-europaeische-zentralbank-staatshaushalt
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Da hat sich sein Trick mit der "Unschärfe" irgendwie nicht ausgezahlt. Ich bin mal gespannt, was er als nächstes aus dem Ärmel schüttelt.
 
Wer braucht diese "Zwischendinger"?
Die AfD klärt auf: Über Analsex in Grundschulen und andere Folgen der Gender-Politik von Merlind Theile

von-storch-540x304.jpg


Nach einer knappen Stunde, als Beatrix von Storch sich richtig warmgeredet hat, landet sie beim Analsex. Analsex unter Grundschülern. Staunen im Publikum. Da führt sie hin, diese Gleichstellung der Geschlechter? Fassungslosigkeit, Entsetzen.
[...]
http://www.zeit.de/2015/10/geschlechtergleichstellung-afd-gender-politik
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Nice, könnte auch in den Funny-Thread :lol:
 
Ich bin auch dafür den ganzen Genderwahn endlich zu beenden. Frauen gehören an den Herd und sonst nirgendwo hin, kommt auch nichts gutes bei rum wenn man Frauen Gleichberechtigung mit Männern gewährt, sieht man ja an Merkel. Wählen sollen sie erst recht nicht. Steht ja auch in der Bibel. Und Aristoteles hat es auch gesagt.

Was ist in letzter Zeit nur noch los? Da kämpfen Frauen jahrhunderte lang dafür selbst die minimalistischsten Rechte zu erhalten und im Jahr 2015 kommen Spinner, Spinner und noch mehr Spinner und wollen wieder zu "christlichen Werten" zurück. Emily Pankhurst und Co. rotieren gerade in ihren Gräbern.
 
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