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Denke nicht, dass es hier um die Feststellung geht. Das ist (natürlich) ein Kommentar eines Journalisten, der vermutlich in seinem Wahrheitsgehalt anzuzweifeln ist. Er will uns damit überspitzt etwas mitteilen. In dem Fall konkret, dass die anderen Muslime die Anschläge der Islamisten billigen. Aber als Tagebucheintrag verpackt ist das natürlich kaum angreifbar.

Der Satz zum Schluss über die Fahrgäste war eine reine Fesstellung, mehr nicht.
Das deswegen der ganze Artikel abgewertet und in Frage gestellt wird, kann ich nicht nachvollziehen.

Sobald ein Journalist sich kritisch über Muslime oder den Islam äußert, werden gleich 1000 Sachen hineininterpretiert um ihn als unseriös darzustellen.
 
Der Satz zum Schluss über die Fahrgäste war eine reine Fesstellung, mehr nicht.
Eine Feststellung? Eine Feststellung?
Du beweist gerade selbst, warum ebendieser Satz den gesamten Artikel zum Einsturz bringt. Wie stellt man denn bitte fest, ob alle übrigen Fahrgäste einen Migrationshintergrund haben? Dafür müsste der Autor alle Fahrgäste persönlich befragt haben. Glaubst du wirklich, dass er das gemacht hat? Denn nur dann wäre es eine Feststellung.
Hat er das nicht gemacht - und das darf man hier wohl annehmen - dann ist es eine bloße Vermutung, die der Leserschaft hier als Tatsache verkauft werden soll.
Wie diese Vermutung in den Köpfen der Leser*innen weitergesponnen wird, kann man ja hier ganz schön sehen. Da wird aus der Vermutung eine logisch erscheinende Kausalkette: Fahrgäste haben weggeschaut -> Fahrgäste mit Migrationshintergrund haben weggeschaut -> Muslim*innen haben weggeschaut -> Der Islam schaut weg!

Sobald ein Journalist sich kritisch über Muslime oder den Islam äußert, werden gleich 1000 Sachen hineininterpretiert um ihn als unseriös darzustellen.
Nein! Hier wird _nicht_ kritisch über Muslime oder den Islam berichtet! Genau da liegt der Hund begraben, es ist ein Einzelfall der geschildert wird. Punkt.
 
Eine Feststellung? Eine Feststellung?
Du beweist gerade selbst, warum ebendieser Satz den gesamten Artikel zum Einsturz bringt. Wie stellt man denn bitte fest, ob alle übrigen Fahrgäste einen Migrationshintergrund haben? Dafür müsste der Autor alle Fahrgäste persönlich befragt haben. Glaubst du wirklich, dass er das gemacht hat? Denn nur dann wäre es eine Feststellung.
Hat er das nicht gemacht - und das darf man hier wohl annehmen - dann ist es eine bloße Vermutung, die der Leserschaft hier als Tatsache verkauft werden soll.
Wie diese Vermutung in den Köpfen der Leser*innen weitergesponnen wird, kann man ja hier ganz schön sehen. Da wird aus der Vermutung eine logisch erscheinende Kausalkette: Fahrgäste haben weggeschaut -> Fahrgäste mit Migrationshintergrund haben weggeschaut -> Muslim*innen haben weggeschaut -> Der Islam schaut weg!


Nein! Hier wird _nicht_ kritisch über Muslime oder den Islam berichtet! Genau da liegt der Hund begraben, es ist ein Einzelfall der geschildert wird. Punkt.

Das ist doch Haarspalterei. Dann war es eben eine Vermutung, die sich der Autor hätte sparen können. Für mich ist dieser Satz über die Fahrgäste irrelevant. Doch was du da alles hineininterpretierst ist völlig überzogen und reine Spekulation. Damit möchtest du doch nur den Autor unglaubwürdig dastehen lassen.
 
Im vorliegenden Fall vielleicht... aber grundsätzlich zu sagen wenn nur ein einzelner Vorfall beleuchtet wird dies immer ein Einzelfall ist ist einfach falsch.
 
Das ist doch Haarspalterei. Dann war es eben eine Vermutung, die sich der Autor hätte sparen können. Für mich ist dieser Satz über die Fahrgäste irrelevant. Doch was du da alles hineininterpretierst ist völlig überzogen und reine Spekulation. Damit möchtest du doch nur den Autor unglaubwürdig dastehen lassen.

warum hat er dann nicht geschrieben, welche haarfarbe die leute hatten? weil irrelevante sachen in so eine artikel nicht reingehören. für den autor war es aber erwähnenswert. das ist ja kein schulzeitungsredakteur, der hat das höchstwahrscheinlich studiert und weiss ganz genau, warum er einen satz reinnimmt.
 
Damit möchtest du doch nur den Autor unglaubwürdig dastehen lassen.
Das klingt so, als müsste ich dafür irgendwelche Tatsachen verdrehen und mühsam hinkonstruieren. Dabei ist es vielmehr so, dass der Autor sich selbst unglaubwürdig macht, indem er das Terrain der sachlichen Schilderung verlässt und ins Reich der Vermutungen eintaucht. Das hätte er sich sparen können bzw. müssen.

Das Wort "Einzelfall" kann ich bald nicht mehr hören.
Dann sollten wir hier nicht mehr über Einzelfälle diskutieren. Ich wäre sofort dabei btw!
 
Das ist doch Haarspalterei. Dann war es eben eine Vermutung, die sich der Autor hätte sparen können. Für mich ist dieser Satz über die Fahrgäste irrelevant. Doch was du da alles hineininterpretierst ist völlig überzogen und reine Spekulation. Damit möchtest du doch nur den Autor unglaubwürdig dastehen lassen.

Du wirst doch wohl erkennen, dass dieser eine Satz dem gesamten Artikel ein spezielles Geschmäckle verleiht. Genau darum muss man auch über diesen Satz sprechen.
 
Nach drei Armee-Einberufungen im Jahre 2014 hat das ukrainische Verteidigungsministerium letzte Woche die vierte Teil-Mobilisierung für die ukrainischen Streitkräfte angekündigt. 50.000 Männer sollen in den nächsten Monaten eingezogen werden. Betroffen sind sowohl Wehrpflichtige als auch Reservisten. Die Bereitschaft, in den Krieg zu ziehen, war letztes Jahr gering. Allein in elf Gebieten im Nord-Westen der Ukraine (unter Einschluss von Kiew) gab es 10.000 Deserteure. Viele junge Wehrpflichtige versteckten sich bei Verwandten, in Wäldern oder verlassenen Dörfern. Wer Geld hat, kauft sich vom Wehrdienst frei.

Russische Talk-Show trommelte für Donbass-Freiwillige
In den russischen Medien riefen die Angriffe auf Donezk heftige Reaktionen hervor. In der Talk-Show "Wladimir Solowjow" am Sonntag äußerten mehrere Teilnehmer, jetzt sei eine "massive Mobilisierung" russischer Freiwilliger nötig. Mehrere Talk-Show-Teilnehmer erweckten den Eindruck, dass ein "großer Krieg" bereits begonnen habe. Der Moderator der Talk-Show fragte, ob man nicht die männlichen Flüchtlinge aus der Ost-Ukraine, die jetzt in Russland leben, auffordern solle, mit der Waffe in der Hand um "ihre Erde" in der Ost-Ukraine zu kämpfen.

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43897/1.html
 
Boah ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich da bei den ganzen Sachen in der Ukraine mal so komplett den Faden und Überblick verloren habe.
 
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